1936–1967: Eine Geschichte der spanischen anarchistischen Jugendzeitung „Ruta“

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


1936–1967: Eine Geschichte der spanischen anarchistischen Jugendzeitung „Ruta“

In Spanien hatten die Juventudes Libertarias schon immer eine Reihe von Sprachrohren, darunter vor allem das spanische Organ „Juventud Libre“ (Freie Jugend) und das Organ der katalanischen Region „Ruta“. Unter den Jugendlichen beobachten wir denselben rasanten Zuwachs an libertären Zeitungen wie bei den Erwachsenen. In seinem Werk „La Ciudad de la Niebla“ wies der große Beobachter des spanischen Charakters, Pío Baroja, darauf hin, dass überall dort, wo drei Anarchistinnen und Anarchisten zusammenkamen, sie eine Zeitung gründeten.

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Rojava Ad Nauseam


Gefunden auf der Seite von Tridni Valka, die Übersetzung ist von uns.


Rojava Ad Nauseam

/ Klassenkrieg-Tridni Valka/ Gerade jetzt, wo alle Heulsusen des krypto-staatlichen Neo-Campismus ihr ewiges Gejohle anstimmen, um den verfälschten Mythos der „Rojava-Revolution“ zu feiern – die von der Zentralregierung in Damaskus angegriffen wird (eine x-te Version von „Die [libertäre] Heimat in Gefahr“!?) in einer vulgären Abrechnung zwischen bourgeoisen Fraktionen;sind kürzlich zwei mutige Texte erschienen, die sich klar gegen diesen makabren Schwindel stellen. Wir veröffentlichen sie daher gerne erneut auf unserem Blog, wo sich interessierte Lesende, die sich für die Entwicklung dieser wesentlichen Kritik am linken Nationalismus und am Projekt der kapitalistischen Reform interessieren, wichtige Beiträge finden können, die seit 2014 gesammelt wurden.

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Anarchismus und der britische Kriegsstaat: Die Strafverfolgung gegen Anarchistinnen und Anarchisten von War Commentary, 1945

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns. Hier ein Stück anarchistischer Geschichte am Beispiel einer anarchistischen Zeitung die in Großbritannien während des II. Weltkriegs veröffentlicht wurde. Diese Zeitung wusste, im Gegensatz zur Gegenwart, wie trotz alledem, kohärent und konsequent die Positionen des Anarchismus verteidigt werden sollten. Verglichen mit der jetzigen Zeit scheinen die meisten selbsternannten ‚Anarchistinnen und Anarchisten‘ ein vulgärer Anachronismus und eine ideologische Verfälschung anarchistischer Positionen (kompromissloser Antimilitarismus und Anti-Etatismus). Aus der Geschichte lernen heißt weiterhin für die soziale Revolution zu kämpfen. Gegen jeden Revisionismus und Vulgarismus.

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Wir müssen Widerstand leisten!

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Wir müssen Widerstand leisten!

Antimilitarismus, gegen die Wehrpflicht, gegen den Krieg, gegen die Regierung.“ Erstmals veröffentlicht in Freedom, 11. Dezember 1948. Digitalisiert von der Kate Sharpley Library.

Wieder einmal bereiten sich die Nationen auf den Krieg vor. Noch bevor der Lärm der Schlacht verhallt ist, noch bevor die Obdachlosen und Vertriebenen in Europa und Asien auch nur mit dem Nötigsten zum Leben versorgt sind, verdunkeln die düsteren Schatten eines weiteren schrecklichen Kampfes diese unglückliche Erde.

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(1941) Der Kampf um Großbritannien, der Kampf um Demokratie und die Kriegsziele der Arbeiterklasse – Karl Korsch

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


(1941) Der Kampf um Großbritannien, der Kampf um Demokratie und die Kriegsziele der Arbeiterklasse – Karl Korsch

Es gibt keinen besseren Weg, um herauszufinden, wie weit wir seit dem Zusammenbruch der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs gereist sind, als die Frage nach den Kriegszielen der internationalen Arbeiterklasse heute zu stellen. Im Jahr 1941 ist nichts mehr übrig von jener trügerischen Einfachheit, in der sich für die klassenbewusste Minderheit der sozialdemokratischen Parteien von 1914 das Problem einer richtigen oder falschen Kriegspolitik in einer Wahl zwischen offenem Verrat und einer unerschütterlichen Treue zur revolutionären Pflicht des bedingungslosen Widerstands gegen den kapitalistischen Krieg. Das glorreiche Beispiel, das Liebknecht in Deutschland, von den Bolschewiki in Russland und von bestimmten anderen marxistischen Gruppen in Europa, wurde überall bewundert. Die gegenteilige Politik der Rechten und der sogenannten marxistischen Mitte wurde von den Massen der proletarischen Mitglieder nie von ganzem Herzen akzeptiert, obwohl viel Leid und eine vollständige militärische Niederlage nötig waren, um die Ausdauer der sozialdemokratischen Arbeiter in Deutschland zu erschöpfen. Selbst als dieser Punkt erreicht war, war die große Mehrheit der Arbeiter nicht bereit, mehr zu tun, als das neue Beispiel revolutionärer Konsequenz zu bewundern, das die Bolschewiki in Russland gegeben hatten. Sie schlossen sich nicht den kleinen Gruppen klassenbewusster Arbeiter in Deutschland an, die sich zu dieser Zeit um den Spartakus-Bund und die Arbeiterräte scharten, um vom revolutionären Widerstand gegen den kapitalistischen Krieg zu einem tatsächlichen Sturz des kapitalistischen Staates und des kapitalistischen Produktionssystems überzugehen. In ihrer Praxis tat die große Mehrheit der deutschen Arbeiter nichts, um jenen gigantischen Betrug zu verhindern, durch den die rechte Führung der Sozialdemokratischen Partei und der Gewerkschaften/Syndikate ihren kriegszeitlichen kriegerischen Patriotismus in die Scheindemokratie der Weimarer Republik und den Scheinpazifismus des Völkerbundes verwandelte. Für die nächsten fünfzehn Jahre bot dies eine günstige Atmosphäre für das kräftige Wachstum der neuen antidemokratischen und antipazifistischen Macht des Faschismus. So mündete der Sozialnationalismus der Sozialdemokraten von 1914 in den Nationalsozialismus von 1933.

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„Anarchistinnen und Anarchisten“ in der ukrainischen Armee: Aprilscherz? Ein paar Worte zu den Protesten in Turin

Auf la nemesi gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Anarchistinnen und Anarchisten“ in der ukrainischen Armee: Aprilscherz? Ein paar Worte zu den Protesten in Turin

14.04.2026

Anarchistischer Defätismus hat nichts mit dem leninistischen zu tun, wie diejenigen glauben, die offenbar nur Lenin im Kopf haben: Er zielt nicht darauf ab, den Staat zu erobern, sondern ihn zu zerstören. Das bedeutet, den Krieg und die Apparate, die ihn ermöglichen, hier und jetzt zu sabotieren. Man muss nicht Simone Weil zitieren, um eine offensichtliche Tatsache zu verstehen: Waffen, die von einem Staatsapparat gehandhabt werden, können niemandem Freiheit bringen. Krieg ist in erster Linie ein gesellschaftliches Phänomen, denn er zwingt den Massen, die zu Rädchen im Getriebe reduziert werden, einen Führungsapparat auf und stellt immer einen reaktionären Faktor dar, selbst wenn diejenigen, die ihn führen, sich selbst als Revolutionäre bezeichnen.

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(Revived 45) Anarchisten gegen die Armee – Philip Sansom

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Philip Sansom – einer der Herausgeber von War Commentary, der wegen Anstiftung zur Ungehorsamkeit für schuldig befunden wurde – beschreibt den Hintergrund des Prozesses und zwei weitere Straftaten, für die er 1945 dreimal inhaftiert wurde. Veröffentlicht in Wildcat Nr. 1, 1974. Text aus The Anarchist Library.


Revived 45: Anarchisten gegen die Armee – Philip Sansom

Soldaten sollen nicht denken, und es ist strafbar, sie dazu zu ermutigen. Die Gesetze zur Ungehorsamkeit gegenüber den Streitkräften sehen schwere Strafen für Zivilisten vor, die sich Soldaten nähern und sie auffordern, ihren blinden Gehorsam gegenüber der Autorität zu hinterfragen. „Nicht zu fragen, warum, sondern zu tun und zu sterben“, wie Tennyson es formulierte, ist die Haltung der Armee gegenüber ihren eigenen ersten Opfern: den Männern, die sie in ihre Reihen zieht und ihrem Willen unterwirft.

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Alain C. – Über „An unsere Freunde“

Von Carbure am 21. November 2016 veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns.


Alain C. – Über „An unsere Freunde“

Seit den 70er Jahren ist es in Frankreich niemandem so gut gelungen wie dem Unsichtbaren Komitee (UK), einen Diskurs zu verbreiten, der eine revolutionäre Politik fordert. Während fast die gesamte Linke um den Tod der Arbeiterbewegung trauert, ebenso wie um eine revolutionäre Politik, die, da sie kein Subjekt mehr hat, ihre Daseinsberechtigung verloren hat, scheint das UK diese Leere im Gegenteil positiv aufzufangen und sie zur Grundlage eines revolutionären Projekts unter neuen Vorzeichen zu machen.

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Eine Welt ohne Geld: Kommunismus (1975-1976)


Vollständige französische Version (ohne geile Zeichnungen), spanische Übersetzung (ohne geile Zeichnungen) Teil I und Teil II, spanische Übersetzung (mit geilen Zeichnungen) … Es gibt irgendwo Originalausgaben auf Spanisch die mit damaligen typischen Comiczeichnungen veröffentlicht wurden, wir haben leider nur vom ersten Teil Kopien gefunden und nicht vom kompletten Text.


Eine Welt ohne Geld: Kommunismus (1975-1976)

I. Was ist der Kommunismus?

Der Kommunismus ist die Negation des Kapitalismus. Eine durch die Entwicklung und den Erfolg der kapitalistischen Produktionsweise selbst hervorgebrachte Bewegung, die sie schließlich zerstören und eine neue Art der Gesellschaft erschaffen wird. Dort, wo eine Welt basierend auf der Lohnarbeit und der Ware existiert, muss eine Welt entstehen, wo die menschliche Tätigkeit nie mehr Lohnarbeit sein wird und die Produkte derselben nie mehr Handelsobjekte sein werden. Unsere Epoche ist jene dieser Transformation. Sie vereinigt die Elemente der Krise des Kapitalismus und die notwendigen Materialien für die kommunistische Lösung dieser Krise. Wir werden versuchen, die Prinzipien des Kommunismus zu beschreiben, zu untersuchen, wie sie künftig das Leben der Menschheit garantieren können, und zu zeigen, dass sie vor unseren Augen schon am Werk sind.

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Alain C – Anmerkungen zur Mittelklasse und zum Interklassismus

Irgendwo gefunden, die Übersetzung ist von uns. Eine Weiterführung der Frage um die Klasse an und für sich. Weitere Texte dazu auf´n Blog z.B.: MITTELKLASSE UND KLASSENTHEORIE – FRAGEN ZUM 10. SEPTEMBER UND ZUM INTERKLASSISMUS; (Grupo Ruptura) Die Klassen in der kapitalistischen Gesellschaft.


Alain C – Anmerkungen zur Mittelklasse und zum Interklassismus

Wenn man sich aus der Perspektive der Kommunisierung mit der Frage nach der Mittelklasse beschäftigt, darf es nicht nur darum gehen, ihre Existenz oder ihre historischen Ursprünge zu hinterfragen oder zu überlegen, wen wir dazu zählen können und wen nicht – so wie es ein Historiker oder Soziologe tun würde. Die Frage nach der Mittelklasse ist für uns heute die Frage nach dem Interklassismus, so wie er sich in den Kämpfen zeigt, von Athen bis Kairo, von Oakland bis Barcelona.

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