[Iran 2026] Wir leben in einer Welt, in der der Kapitalismus keine Maske mehr trägt

Gefunden auf der Seite von Tridni Valka/Klassenkrieg, die Übersetzung ist von uns.


[Iran 2026] Wir leben in einer Welt, in der der Kapitalismus keine Maske mehr trägt

Quelle auf Persisch: https://t.me/alayhesarmaye/11605/

Quelle auf Englisch: https://againstwagelabor.com/2026/01/11/we-live-in-a-world-where-capitalism-no-longer-has-a-mask/

Wir leben in einer Welt, in der der Kapitalismus seine Maske fallen gelassen hat. Was jahrelang im Namen der Demokratie, der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte propagiert wurde, bricht zusammen. Nackte Gewalt, Repression, Zensur, Krieg und Auslöschung sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Der Kapitalismus zeigt auf dem Höhepunkt seiner Krise deutlicher denn je sein wahres Gesicht.

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[Iran] Was wollen wir nicht? Was wollen wir? Wie kriegen wir es hin?


Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns.


[Iran] Was wollen wir nicht? Was wollen wir? Wie kriegen wir es hin?

Alle reden darüber, was wir nicht wollen, aber die entscheidende Frage ist: Was wollen wir und wie können wir es erreichen?

Die Liste dessen, „was wir nicht wollen”, wie es die Aufständischen auf den Straßen rufen, ist lang: Hunger, Nacktheit, Obdachlosigkeit, die Abschaffung von Freiheiten und Grundrechten, Geschlechterapartheid, Umweltverschmutzung, Entzug von Medikamenten, medizinischer Versorgung und Bildung. All das steht ganz oben auf der Liste dessen, was wir „nicht wollen”.

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Iranische Anarchistinnen und Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation von ganz normalen Leuten“

Artikel veröffentlicht auf Freedom, die Übersetzung ist von uns.


Iranische Anarchistinnen und Anarchisten: Der Aufstand ist „echte Selbstorganisation von ganz normalen Leuten“

Welt, 5. Januar

Interview mit Mitgliedern der Anarchist Front, einem Kollektiv, das Infos über Ereignisse im Iran, in Afghanistan und Tadschikistan verbreitet

~ Gabriel Fonten ~

Der Aufstand im Iran geht schon über eine Woche. Es ist nicht nur ein ökonomischer Protest, sondern auch eine praktische Revolte gegen die ganze Logik der Staatsmacht. Die Leute haben die Kontrolle über die Straßen gestört, die Symbole der Repression zerstört und sich gegen Kugeln gewehrt. Das ist genau Anarchie in Aktion: Lähmung der Regierungsmaschinerie von unten, ohne dass sofort eine neue Macht an ihre Stelle treten muss.

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Iran: Über den Bruch zwischen einem Teil der Gesellschaft und linken Kräften in einem revolutionären Moment

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Iran: Über den Bruch zwischen einem Teil der Gesellschaft und linken Kräften in einem revolutionären Moment

Von Anarchist Front

5. Januar 2026

Die Hinwendung eines Teils der Gesellschaft zu den als „links” oder „pluralistisch” bezeichneten Kräften lässt sich nicht einfach auf den medialen Erfolg rivalisierender Strömungen, darunter die Pahlavis, zurückführen. Diese Kräfte haben zwar bestehende Lücken effektiv ausnutzen können, doch diese Lücken waren bereits im sozialen Kontext und in der Beziehung zwischen einem Teil der Linken und der Lebenswelt der Gesellschaft entstanden. Das Hauptproblem ist nicht einfach ein Versagen im Bereich der Narrative, sondern eine Krise der sozialen und sprachlichen Verbindung.

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Iran: Berichte von Tag 5 und 6 der landesweiten Proteste

Gefunden auf anarchist news, die Übersetzung ist von uns.


Iran: Berichte von Tag 5 und 6 der landesweiten Proteste

Von Anarchist Perspective

3. Januar 2026

Bericht von Tag 6

Sechs Tage sind seit Beginn dieser Protestwelle vergangen, und heute, am 3. Januar 2026, zeigten die Intensität und das Ausmaß der Zusammenstöße in mehreren Städten, dass das Regime mit all seinen Mitteln der Repression, direkten Schüssen von Dächern und aus Gassen, großflächigem Einsatz von Tränengas, Motorrädern von Spezialeinheiten, Farbkugeln ins Gesicht und auf lebenswichtige Organe, Blockaden von Gebieten und Internetabschaltungen, nicht in der Lage war, die Straßen zu räumen. Die Versammlungen gingen weiter in Teheran, Karaj, Shiraz, Mashhad, Tabriz, Qom, Hamedan, Kermanshah, Ilam, Shahrekord, Yazd, Qazvin, Arak, Bushehr, Babol, Anzali, Khorramabad, Aligudarz, Ramhormoz und Dutzenden kleineren Städten fort. Die Demonstranten errichteten Barrikaden, beschlagnahmten Motorräder der Sicherheitskräfte, verbrannten Propagandabanner des Regimes, stürmten Polizeistationen und -stützpunkte und drängten in Orten wie Teheran-Pars, Täbris, Isfahan und Qom die Kräfte der Repression zurück oder zwangen sie zur Flucht. In vielen Stadtvierteln wuchs die Menschenmenge von Minute zu Minute, Autofahrer hupten zur Unterstützung, und sogar in Kerman, wo zeitgleich Soleimanis Jubiläum stattfand, wurden alle aufgehängten Banner sofort in Brand gesetzt.

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Erklärung der Anarchist Front zur Unterstützung der Massenstreiks im Iran

Gefunden auf anarchist news, die Übersetzung ist von uns.


Erklärung der Anarchist Front zur Unterstützung der Massenstreiks im Iran

Von Anarchist Front

29. Dezember 2025

Die anhaltende Abwertung der Währung im Iran ist nicht einfach nur eine ökonomische Krise, sondern ein Zeichen für den Zusammenbruch einer politisch-ökonomischen Ordnung, die das soziale Leben zugunsten der Akkumulation von Macht und Renten ausgehöhlt und destabilisiert hat. Die Abwertung der Währung hat direkt dazu geführt, dass Armut, Unsicherheit und Instabilität auf die unteren und die Mittelklasse übertragen wurden, wodurch das tägliche Leben zu einem Kampf ums Überleben geworden ist.

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Der antiimperialistische Imperialismus-Club: Über linken Internationalismus und den Iran – Arya Zahedi (2025)

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Ein guter Rückblick auf die Geschichte im Iran, auch um die jetzige Revolte/Aufstand des Proletariats zu verstehen, und eine Kritik am Antiimperialismus der (radikalen) Linken des Kapitals.

Als Israel mit der Bombardierung des Iran begann, haben linke Organisationen in den USA „einen Regimeapologeten nach dem anderen hervorgebracht“. In „Der antiimperialistische Imperialismus-Club“ meint Arya Zahedi, dass diese „Form des Antiimperialismus ein echtes Hindernis für den Aufbau eines neuen Internationalismus ist“.


Der antiimperialistische Imperialismus-Club: Über linken Internationalismus und den Iran – Arya Zahedi (2025)

Ursprünglich veröffentlicht in Heatwave Magazine, Ausgabe Nr. 2

Der jüngste „12-tägige Krieg“ zwischen Israel und dem Iran ist der neueste Ausdruck des raschen Abstiegs in allgemeine Barbarei, zu dem das kapitalistische System die Welt verdammt hat. Auch wenn es derzeit einen vermeintlichen Waffenstillstand gibt, ist jeder Frieden unter diesem System nur eine Vorbereitung auf den nächsten Krieg. Der Krieg zwischen Israel und dem Iran ist kein isolierter Konflikt zwischen zwei Ländern oder gar dem gesamten Nahen Osten, sondern Teil der sich ausweitenden Kriege, die eine Folge der Dynamik des Kapitals selbst sind.

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[Crítica Desapiedada] Notizen zur Invasion der USA in Venezuela


Gefunden auf materiales x la emancipacion, die Übersetzung ist von uns.


[Crítica Desapiedada] Notizen zur Invasion der USA in Venezuela

Er stinkt
Der Kapitalismus stinkt
Es stinkt
Der Kapitalismus stinkt
Und alle
Riechen es
Und allе halten sich
Die Nase zu
Statt diе Augen
Aufzumachen
Und zu sehen
Woher der Gestank kommt

Floh de Cologne – Der Kapitalismus stinkt

Am 3. Januar 2026 hat die USA Militärangriffe auf venezolanisches Gebiet gemacht und dann Nicolás Maduro und Cilia Flores festgenommen, mit der Begründung, dass sie „das Gesetz durchsetzen” (Anklage wegen Drogenhandels/Drogenterrorismus usw.). Das Weiße Haus selbst hat aber verraten, was wirklich hinter der Intervention steckt: Trump hat gesagt, dass die USA vorhaben, Venezuela eine Zeit lang zu „verwalten”/„zu führen” und sein Öl als Mittel zur Stabilisierung und für einen „Neuanfang” zu nutzen.

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(2026) Anmerkungen zu Venezuela

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


Anmerkungen zu Venezuela

Was heute in Venezuela passiert, haben wir schon 2015 vorhergesehen, analysiert und dazu Stellung genommen: https://proletariosrevolucionarios.blogspot.com/2015/05/notas-sobre-venezuela-2015.html1

Angesichts all des Unsinns, der in den Medien und sozialen Netzwerken dazu verbreitet wird, halten wir es für wichtig, drei Punkte dieses Artikels hervorzuheben und zu aktualisieren:

1. Die kommunistische Theorie legt mehr Wert auf Klassenanalyse als auf geopolitische Analyse und sogar auf ökonomische und politische Analyse:

Die USA marschieren in Venezuela vor allem ein, um einen unkontrollierbaren Aufstand der Arbeiterklasse sowohl in Venezuela als auch in den USA selbst zu verhindern, weil die Lebensbedingungen immer schlechter werden und es in den letzten Jahren in beiden Ländern schon Aufstände gab. Präventive Konterrevolution auf globaler Ebene durch denjenigen, der immer noch der oberste Führer, Verwalter und Polizist des weltweiten Kapital-Staates ist. Dialektik zwischen Klassenkrieg und imperialistischem Krieg in Aktion. Der kapitalistische Krieg ist immer ein Krieg gegen das Proletariat. Das ist die eigentliche Grundlage dieses Klassenkonflikts, nicht der Konflikt zwischen Nationen.

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Venezuela 2015: Krise, Proteste, politische innerbourgeoise Auseinandersetzungen und drohender imperialistischer Krieg

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


Notizen zu Venezuela 2015

Venezuela 2015: Krise, Proteste, politische innerbourgeoise Auseinandersetzungen und drohender imperialistischer Krieg1

Venezuela steckt in der Krise, weil der Kapitalismus in der Krise steckt. Genauer gesagt, die weltweite kapitalistische Krise zeigt sich in Venezuela ganz offen, unverblümt und schockierend sichtbar, nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch, sozial, ideologisch und wahrscheinlich auch geopolitisch-militärisch in der Zukunft.

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