Interview mit „Solidarity is the Way“

Die Übersetzung ist von uns.


Interview mit „Solidarity is the Way“

Wir veröffentlichen ein Interview mit einem Solidaritätsnetzwerk, das Flüchtlingen und Deserteuren aus der Ukraine hilft. Besuche die Website der Initiative für weitere Informationen. solidarityactivities.noblogs.org

1) Eure Initiative hilft Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Warum helft ihr gerade diesen Menschen?

Gegenseitige Hilfe ist ein grundlegender Faktor in unserem Leben. Und da wir nicht jedem helfen können, helfen wir vor allem dort, wo wir die Ressourcen und Kapazitäten dazu haben. Wir sind uns auch bewusst, dass die interimperialistischen Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt eskalieren. Der Krieg könnte bald auch an die Orte kommen, an denen wir jetzt leben. Aber es geht nicht nur um Empathie. Es ist auch eine sehr praktische Frage. Wenn wir Solidarität mit Menschen in Kriegsgebieten zeigen, ist das Teil des Selbstorganisationsprozesses der Arbeiterklasse, die sich gegen Kriege und deren mögliche Eskalation zu einem weiteren Weltkrieg wendet. Die herrschenden Klassen aller imperialistischen Blöcke haben ihre Bündnisstrategien, die ihnen helfen, Kriege zu organisieren. Ihre Strategien sind nicht lokal, sondern hängen vom globalen Austausch von Informationen, Ressourcen und Erfahrungen ab. Aus diesem Grund muss auch der Widerstand der Arbeiterklasse gegen Kriege global sein. Wenn zum Beispiel Menschen in Ungarn oder Rumänien Deserteuren aus der Ukraine helfen, entsteht ein überregionales Bündnis. Wenn wir vernetzt sind, sind wir stärker und besser in der Lage, globale Bedrohungen und Feinde zu bekämpfen.

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Sasha K., Dreizehn Notizen zum Klassenkampf zur Diskussion

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.

Ursprünglich veröffentlicht in „Green Anarchy“, Ausgabe Nr. 18 – Herbst/Winter 2004


Sasha K., Dreizehn Notizen zum Klassenkampf zur Diskussion

I. Klassen gibt es seit Beginn der Zivilisation. Die Zivilisation war schon immer eine Klassengesellschaft.

II. Klasse ist nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern eine soziale. Klassenverhältnisse strukturieren und disziplinieren die gesamte Gesellschaft, nicht nur die Ökonomie.

III. Soziale Klassenverhältnisse waren schon immer mit einer Reihe anderer Unterdrückungsformen verbunden, wie zum Beispiel patriarchalischen sozialen Verhältnissen und verschiedenen Formen von Rassismus.

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Herman Gorter und Franz Pfempfert gegen „Lenins Kinderkrankheit“

Auf libcom gefunden, und vom Original abgeschrieben. Dieser Text erschien im Sommer 1920 in der Publikation ‚Die Aktion‘, wurde von Franz Pfempfert verfasst und es handelt sich um eine schon frühere Kritik an Lenin. Wir haben, weil sie im Text erwähnt werden, quasi als Ergänzung auch die Kritik an Lenin von Herman Gorter ‚Offener Brief an den Genossen Lenin‘ auch aus dem Jahr 1920, sowie die ‚Leitsätze über die Bedingungen der Aufnahme in die Kommunistische Internationale‘ veröffentlicht, die für jeden Strammen leninistischen Anwärter das Herz zum rasen bringt, während der Rest von uns an dystopische Gedanken kommt, oder anders formuliert, ein Beispiel an Kretinismus welches sich als Internationale präsentiert, die Pfempfert schon damals sehr früh zu kritisieren wusste.

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Josep Rebull, die POUM und die Spanische Revolution

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Josep Rebull, die POUM und die Spanische Revolution

Am 19. Juli 2022 jährt sich die Spanische Revolution zum 86. Mal. Jedes Jahr, das vergeht, ist eine neue Gelegenheit für eine Reflexion über die Erfolge und Misserfolge eines solch bedeutenden Moments in der Geschichte. Wenn wir als Revolutionäre Geschichte studieren, betrachten wir normalerweise das Kräfteverhältnis, ökonomische Faktoren, Ideologien, Organisationen, Kultur und die Bedingungen, unter denen etwas geschieht. Aber manchmal werden besonders wichtige Lehren nicht durch die Analyse großer Abstraktionen deutlich, sondern durch die Erkenntnisse bestimmter Persönlichkeiten, die in entscheidenden Momenten aktiv waren.

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El Batallón de la Muerte (Das Todesbataillon) [Miguel G. Gómez]

Auf ser historico gefunden, die Übersetzung ist von uns. Dieser Artikel dient eher historischen-anekodotischen Zwecken. Hier ist zwar die Schilderung einer „anarchistischen“Kolonne die während der Geschehnissen der Revolution von 36 gegründet wurde, die aber sofort militarisiert wurde und dem auch nicht widersprach. Daher nur ein rein informativ-historischer Beitrag.


El Batallón de la Muerte (Das Todesbataillon) [Miguel G. Gómez]

Das sogenannte Batallón de la Muerte (Todesbataillon) ist eine der anarchistischen Einheiten des Spanischen Bürgerkriegs, die in den letzten Jahrzehnten am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das liegt an den Fotos, durch die diese als international geltende Einheit bekannt wurde. Dieser Artikel versucht, einige Missverständnisse aufzuklären und Mythen zu widerlegen, da das dem Verständnis der historischen Fakten nicht gerade förderlich ist. Es wurden mehr als genug Dokumente gefunden, damit sich jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

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Paul Mattick – Arbeitsteilung und Klassenbewußtsein

Paul Mattick – Arbeitsteilung und Klassenbewußtsein

(November 1971)



Produktive und unproduktive Arbeit

In jüngster Zeit wurde die Frage des proletarischen Klassenbewußtseins erneut mit den Marxschen Begriffen der produktiven und unproduktiven Arbeit in Zusammenhang gebracht und eingehend diskutiert.1 Obwohl sich Marx über dies von den Physiokraten und der klassischen Ökonomie aufgeworfene Problem weitgehend geäußert hat,2 läßt sich seine diesbezügliche Auffassung doch in wenigen Sätzen zusammenfassen. Die Frage, was die produktive von der unproduktiven Arbeit unterscheidet, bezieht sich für Marx nur auf die kapitalistische Produktionsweise. „Bloß die bürgerliche Borniertheit“, schrieb er, „die die kapitalistischen Formen der Produktion für die absoluten Formen derselben hält – daher für ewige Formen der Produktion – kann die Frage, was produktive Arbeit vom Standpunkt des Kapitals aus ist, mit der Frage, welche Arbeit überhaupt produktiv ist oder was produktive Arbeit überhaupt ist, verwechseln und daher sich weise dünken in der Antwort, daß jede Arbeit, die überhaupt etwas produziert, in irgend etwas resultiert, eo ipso produktive Arbeit ist.“3

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(Alain C.) John Zerzan und die primitive Verwirrung

Von uns übersetzt, irgendwo gefunden.


John Zerzan und die primitive Verwirrung

Von Alain C.

Mit der unschätzbaren Mitarbeit von Marielle (Aus dem Newsletter „en attendant“, 5 rue du Four, 54000 Nancy). Spanische Übersetzung als Broschüre veröffentlicht (Etcétera, Nr. 22). Vom selben Autor kann man „El impasse ciudadanista“ lesen.

Der Verlag „L’Insomniaque” hat kürzlich zwei Sammelbände mit Artikeln von J. Zerzan: Futuro Primitivo, Dezember 1998 (zuvor veröffentlicht von Autonomedia, New York, 1994 [in Spanien veröffentlicht von Numa Editorial, Valencia, 2001]) und En los orígenes de la alienación, Oktober 1999 (Elements of refusal, Left Bnk Books, Seattle, 1998).

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(Iran) Nationale Souveränität als Strategie: eine anarchokommunistische Kritik

Auf a las barricadas gefunden, das Original ist von anarchist front, einer anarchistischen Gruppe aus dem Iran. Der Autor kritisiert die Unterstützung/Solidarität von Gruppen/Organisationen der (radikalen) Linken des Kapitals, vorwiegend antiimperialistische (marxistisch-leninistische), an die Islamische Republik Irans. Diese Haltung ist aber nicht exklusiv für die oben genannten Gruppen, sondern wird auch von einigen anarchistischen Gruppen geteilt. Die Solidarität mit dem Iran, als „Zentrum des antiimperialistischen Widerstandes“, vor allem in Bezug auf Palästina, lässt jede anti-staatliche und revolutionäre Haltung verschwinden und fällt vor allem den revolutionären Kräften in Palästina, Israel und Iran in den Rücken, denn diese kämpfen gegen ihre herrschende Klasse. So wird der soziale Krieg durch einen Konflikt zwischen Nationen ersetzt und von der Abschaffung des Kapitalismus und des Staates kann keine Rede mehr sein. Von uns übersetzt.


(Iran) Nationale Souveränität als Strategie: eine anarchokommunistische Kritik

In den aktuellen Debatten und Texten über den Iran wird eine Kluft deutlich, die die politisch-ideologischen Trennlinien innerhalb der sogenannten „Linken“ klar sichtbar macht. Diese Kluft zeigt sich genau in dem Moment, in dem ein Teil der Linken (die Marxisten) versucht, durch die Entlarvung dessen, was sie die „Linke der Achse des Widerstands“ nennen, aufzuzeigen, wie der rein antiimperialistische Diskurs in eine Angleichung an lokale und regionale Formen der Herrschaft abgleiten kann.

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Bericht von der Solidaritätsveranstaltung mit Deserteuren in Athen am 28. Februar 2026, von Deserters of Capitalist Peace

Gefunden auf der Seite von Tridni Valka, die Übersetzung ist von uns.


Bericht von der Solidaritätsveranstaltung mit Deserteuren in Athen am 28. Februar 2026, von Deserters of Capitalist Peace

Quelle: https://capitalistpeacedeserters.noblogs.org/2026/03/24/report-from-the-solidarity-event-with-deserters-in-athens-on-28-2-2026/

Unsere Veranstaltung, die gemeinsam mit Meetings against War and Peace of the Dominant stattfand und sich mit politischer Unterstützung für Desertion sowie praktischer Hilfe für Deserteure von der russisch-ukrainischen Front befasste, fand in einem der wenigen verbliebenen besetzten Räume statt, die es geschafft haben, der Repression des griechischen Staates standzuhalten. Die Beteiligung war groß und insgesamt hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht. Sie schuf einen Raum, in dem ein Teil des politisierten antiautoritären Milieus – diejenigen, die sowohl die rivalisierenden imperialistischen Lager als auch den Aufruf, sich auf die Seite vermeintlich „unrecht behandelter“ Staaten oder nationaler Befreiungskämpfe zu stellen, ablehnen – zusammenkommen konnte, und sie zeigte, dass echtes Interesse daran besteht, aus einer internationalistischen Perspektive einen Pol der Kriegsverweigerung aufzubauen.

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Selbstverwaltung und die spanische Revolution – Point Blank

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Selbstverwaltung und die spanische Revolution – Point Blank

1936–37

I

„Zum ersten Mal seit den Versuchen, nach dem Ersten Weltkrieg in Russland, Ungarn und Deutschland den Sozialismus zu etablieren, zeigt der revolutionäre Kampf der spanischen Arbeiter eine neue Art des Übergangs von kapitalistischen zu kollektiven Produktionsweisen, der trotz seiner Unvollständigkeit in beeindruckendem Ausmaß durchgeführt wurde.“ Karl Korsch – 1939.

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