Auf a las barricadas gefunden, das Original ist von anarchist front, einer anarchistischen Gruppe aus dem Iran. Der Autor kritisiert die Unterstützung/Solidarität von Gruppen/Organisationen der (radikalen) Linken des Kapitals, vorwiegend antiimperialistische (marxistisch-leninistische), an die Islamische Republik Irans. Diese Haltung ist aber nicht exklusiv für die oben genannten Gruppen, sondern wird auch von einigen anarchistischen Gruppen geteilt. Die Solidarität mit dem Iran, als „Zentrum des antiimperialistischen Widerstandes“, vor allem in Bezug auf Palästina, lässt jede anti-staatliche und revolutionäre Haltung verschwinden und fällt vor allem den revolutionären Kräften in Palästina, Israel und Iran in den Rücken, denn diese kämpfen gegen ihre herrschende Klasse. So wird der soziale Krieg durch einen Konflikt zwischen Nationen ersetzt und von der Abschaffung des Kapitalismus und des Staates kann keine Rede mehr sein. Von uns übersetzt.
(Iran) Nationale Souveränität als Strategie: eine anarchokommunistische Kritik
In den aktuellen Debatten und Texten über den Iran wird eine Kluft deutlich, die die politisch-ideologischen Trennlinien innerhalb der sogenannten „Linken“ klar sichtbar macht. Diese Kluft zeigt sich genau in dem Moment, in dem ein Teil der Linken (die Marxisten) versucht, durch die Entlarvung dessen, was sie die „Linke der Achse des Widerstands“ nennen, aufzuzeigen, wie der rein antiimperialistische Diskurs in eine Angleichung an lokale und regionale Formen der Herrschaft abgleiten kann.
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