Josep Rebull, die POUM und die Spanische Revolution

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Josep Rebull, die POUM und die Spanische Revolution

Am 19. Juli 2022 jährt sich die Spanische Revolution zum 86. Mal. Jedes Jahr, das vergeht, ist eine neue Gelegenheit für eine Reflexion über die Erfolge und Misserfolge eines solch bedeutenden Moments in der Geschichte. Wenn wir als Revolutionäre Geschichte studieren, betrachten wir normalerweise das Kräfteverhältnis, ökonomische Faktoren, Ideologien, Organisationen, Kultur und die Bedingungen, unter denen etwas geschieht. Aber manchmal werden besonders wichtige Lehren nicht durch die Analyse großer Abstraktionen deutlich, sondern durch die Erkenntnisse bestimmter Persönlichkeiten, die in entscheidenden Momenten aktiv waren.

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El Batallón de la Muerte (Das Todesbataillon) [Miguel G. Gómez]

Auf ser historico gefunden, die Übersetzung ist von uns. Dieser Artikel dient eher historischen-anekodotischen Zwecken. Hier ist zwar die Schilderung einer „anarchistischen“Kolonne die während der Geschehnissen der Revolution von 36 gegründet wurde, die aber sofort militarisiert wurde und dem auch nicht widersprach. Daher nur ein rein informativ-historischer Beitrag.


El Batallón de la Muerte (Das Todesbataillon) [Miguel G. Gómez]

Das sogenannte Batallón de la Muerte (Todesbataillon) ist eine der anarchistischen Einheiten des Spanischen Bürgerkriegs, die in den letzten Jahrzehnten am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das liegt an den Fotos, durch die diese als international geltende Einheit bekannt wurde. Dieser Artikel versucht, einige Missverständnisse aufzuklären und Mythen zu widerlegen, da das dem Verständnis der historischen Fakten nicht gerade förderlich ist. Es wurden mehr als genug Dokumente gefunden, damit sich jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

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Paul Mattick – Arbeitsteilung und Klassenbewußtsein

Paul Mattick – Arbeitsteilung und Klassenbewußtsein

(November 1971)



Produktive und unproduktive Arbeit

In jüngster Zeit wurde die Frage des proletarischen Klassenbewußtseins erneut mit den Marxschen Begriffen der produktiven und unproduktiven Arbeit in Zusammenhang gebracht und eingehend diskutiert.1 Obwohl sich Marx über dies von den Physiokraten und der klassischen Ökonomie aufgeworfene Problem weitgehend geäußert hat,2 läßt sich seine diesbezügliche Auffassung doch in wenigen Sätzen zusammenfassen. Die Frage, was die produktive von der unproduktiven Arbeit unterscheidet, bezieht sich für Marx nur auf die kapitalistische Produktionsweise. „Bloß die bürgerliche Borniertheit“, schrieb er, „die die kapitalistischen Formen der Produktion für die absoluten Formen derselben hält – daher für ewige Formen der Produktion – kann die Frage, was produktive Arbeit vom Standpunkt des Kapitals aus ist, mit der Frage, welche Arbeit überhaupt produktiv ist oder was produktive Arbeit überhaupt ist, verwechseln und daher sich weise dünken in der Antwort, daß jede Arbeit, die überhaupt etwas produziert, in irgend etwas resultiert, eo ipso produktive Arbeit ist.“3

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(Alain C.) John Zerzan und die primitive Verwirrung

Von uns übersetzt, irgendwo gefunden.


John Zerzan und die primitive Verwirrung

Von Alain C.

Mit der unschätzbaren Mitarbeit von Marielle (Aus dem Newsletter „en attendant“, 5 rue du Four, 54000 Nancy). Spanische Übersetzung als Broschüre veröffentlicht (Etcétera, Nr. 22). Vom selben Autor kann man „El impasse ciudadanista“ lesen.

Der Verlag „L’Insomniaque” hat kürzlich zwei Sammelbände mit Artikeln von J. Zerzan: Futuro Primitivo, Dezember 1998 (zuvor veröffentlicht von Autonomedia, New York, 1994 [in Spanien veröffentlicht von Numa Editorial, Valencia, 2001]) und En los orígenes de la alienación, Oktober 1999 (Elements of refusal, Left Bnk Books, Seattle, 1998).

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(Iran) Nationale Souveränität als Strategie: eine anarchokommunistische Kritik

Auf a las barricadas gefunden, das Original ist von anarchist front, einer anarchistischen Gruppe aus dem Iran. Der Autor kritisiert die Unterstützung/Solidarität von Gruppen/Organisationen der (radikalen) Linken des Kapitals, vorwiegend antiimperialistische (marxistisch-leninistische), an die Islamische Republik Irans. Diese Haltung ist aber nicht exklusiv für die oben genannten Gruppen, sondern wird auch von einigen anarchistischen Gruppen geteilt. Die Solidarität mit dem Iran, als „Zentrum des antiimperialistischen Widerstandes“, vor allem in Bezug auf Palästina, lässt jede anti-staatliche und revolutionäre Haltung verschwinden und fällt vor allem den revolutionären Kräften in Palästina, Israel und Iran in den Rücken, denn diese kämpfen gegen ihre herrschende Klasse. So wird der soziale Krieg durch einen Konflikt zwischen Nationen ersetzt und von der Abschaffung des Kapitalismus und des Staates kann keine Rede mehr sein. Von uns übersetzt.


(Iran) Nationale Souveränität als Strategie: eine anarchokommunistische Kritik

In den aktuellen Debatten und Texten über den Iran wird eine Kluft deutlich, die die politisch-ideologischen Trennlinien innerhalb der sogenannten „Linken“ klar sichtbar macht. Diese Kluft zeigt sich genau in dem Moment, in dem ein Teil der Linken (die Marxisten) versucht, durch die Entlarvung dessen, was sie die „Linke der Achse des Widerstands“ nennen, aufzuzeigen, wie der rein antiimperialistische Diskurs in eine Angleichung an lokale und regionale Formen der Herrschaft abgleiten kann.

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Bericht von der Solidaritätsveranstaltung mit Deserteuren in Athen am 28. Februar 2026, von Deserters of Capitalist Peace

Gefunden auf der Seite von Tridni Valka, die Übersetzung ist von uns.


Bericht von der Solidaritätsveranstaltung mit Deserteuren in Athen am 28. Februar 2026, von Deserters of Capitalist Peace

Quelle: https://capitalistpeacedeserters.noblogs.org/2026/03/24/report-from-the-solidarity-event-with-deserters-in-athens-on-28-2-2026/

Unsere Veranstaltung, die gemeinsam mit Meetings against War and Peace of the Dominant stattfand und sich mit politischer Unterstützung für Desertion sowie praktischer Hilfe für Deserteure von der russisch-ukrainischen Front befasste, fand in einem der wenigen verbliebenen besetzten Räume statt, die es geschafft haben, der Repression des griechischen Staates standzuhalten. Die Beteiligung war groß und insgesamt hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht. Sie schuf einen Raum, in dem ein Teil des politisierten antiautoritären Milieus – diejenigen, die sowohl die rivalisierenden imperialistischen Lager als auch den Aufruf, sich auf die Seite vermeintlich „unrecht behandelter“ Staaten oder nationaler Befreiungskämpfe zu stellen, ablehnen – zusammenkommen konnte, und sie zeigte, dass echtes Interesse daran besteht, aus einer internationalistischen Perspektive einen Pol der Kriegsverweigerung aufzubauen.

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Selbstverwaltung und die spanische Revolution – Point Blank

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Selbstverwaltung und die spanische Revolution – Point Blank

1936–37

I

„Zum ersten Mal seit den Versuchen, nach dem Ersten Weltkrieg in Russland, Ungarn und Deutschland den Sozialismus zu etablieren, zeigt der revolutionäre Kampf der spanischen Arbeiter eine neue Art des Übergangs von kapitalistischen zu kollektiven Produktionsweisen, der trotz seiner Unvollständigkeit in beeindruckendem Ausmaß durchgeführt wurde.“ Karl Korsch – 1939.

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1936–1967: Eine Geschichte der spanischen anarchistischen Jugendzeitung „Ruta“

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


1936–1967: Eine Geschichte der spanischen anarchistischen Jugendzeitung „Ruta“

In Spanien hatten die Juventudes Libertarias schon immer eine Reihe von Sprachrohren, darunter vor allem das spanische Organ „Juventud Libre“ (Freie Jugend) und das Organ der katalanischen Region „Ruta“. Unter den Jugendlichen beobachten wir denselben rasanten Zuwachs an libertären Zeitungen wie bei den Erwachsenen. In seinem Werk „La Ciudad de la Niebla“ wies der große Beobachter des spanischen Charakters, Pío Baroja, darauf hin, dass überall dort, wo drei Anarchistinnen und Anarchisten zusammenkamen, sie eine Zeitung gründeten.

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Rojava Ad Nauseam


Gefunden auf der Seite von Tridni Valka, die Übersetzung ist von uns.


Rojava Ad Nauseam

/ Klassenkrieg-Tridni Valka/ Gerade jetzt, wo alle Heulsusen des krypto-staatlichen Neokampismus ihr ewiges Gejohle anstimmen, um den verfälschten Mythos der „Rojava-Revolution“ zu feiern – die von der Zentralregierung in Damaskus angegriffen wird (eine x-te Version von „Die [libertäre] Heimat in Gefahr“!?) in einer vulgären Abrechnung zwischen bourgeoisen Fraktionen;sind kürzlich zwei mutige Texte erschienen, die sich klar gegen diesen makabren Schwindel stellen. Wir veröffentlichen sie daher gerne erneut auf unserem Blog, wo sich interessierte Lesende, die sich für die Entwicklung dieser wesentlichen Kritik am linken Nationalismus und am Projekt der kapitalistischen Reform interessieren, wichtige Beiträge finden können, die seit 2014 gesammelt wurden.

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Anarchismus und der britische Kriegsstaat: Die Strafverfolgung gegen Anarchistinnen und Anarchisten von War Commentary, 1945

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns. Hier ein Stück anarchistischer Geschichte am Beispiel einer anarchistischen Zeitung die in Großbritannien während des II. Weltkriegs veröffentlicht wurde. Diese Zeitung wusste, im Gegensatz zur Gegenwart, wie trotz alledem, kohärent und konsequent die Positionen des Anarchismus verteidigt werden sollten. Verglichen mit der jetzigen Zeit scheinen die meisten selbsternannten ‚Anarchistinnen und Anarchisten‘ ein vulgärer Anachronismus und eine ideologische Verfälschung anarchistischer Positionen (kompromissloser Antimilitarismus und Anti-Etatismus). Aus der Geschichte lernen heißt weiterhin für die soziale Revolution zu kämpfen. Gegen jeden Revisionismus und Vulgarismus.

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