Lenins Terror innerhalb der bolschewistischen Partei – Maximow

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns, dieser Text ist ein Teil des Buches, auch von Maksimov, welches den Titel ‚The guillotine at work‘ trägt, wir werden uns irgendwan seiner kompletten Übersetzung widmen, wann wissen wir aber selbst noch nicht.


Lenins Terror innerhalb der bolschewistischen Partei – Maximow

Grigorii Petrovich Maksimov (1893–1950), russischer Anarchosyndikalist. Nach seinem Priesterstudium ging Maksimov nach Sankt Petersburg, wo er 1915 sein Studium als Agronom an der Landwirtschaftlichen Akademie abschloss. Er schloss sich als Student der revolutionären Bewegung an, war als Propagandist aktiv und trat nach der Revolution von 1917 der Roten Armee bei. Als die Bolschewiki die Armee für Polizeiaufgaben und die Entwaffnung der Arbeiterinnen und Arbeiter einsetzten, weigerte er sich, Befehle zu befolgen, und wurde zum Tode verurteilt. Nur die Intervention und Solidarität der Gewerkschaft/Syndikat der Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter rettete ihm das Leben. 1918 gab Maksimov die anarchosyndikalistischen Zeitungen Golos Truda (Stimme der Arbeit) und Novy Golos Truda (Neue Stimme der Arbeit) heraus. Er wurde eine führende Figur in NABAT (Anarchistische Organisationen der Ukraine, organisiert von Volin) und Sekretär der Konföderation der russischen anarchistischen Gewerkschaften/Syndikate. Am 8. März 1921, während der Kronstädter Revolte, wurde er zusammen mit anderen Mitgliedern der NABAT von den Bolschewiki im Taganka-Gefängnis in Moskau inhaftiert. Vier Monate später trat er in einen zehneinhalbtägigen Hungerstreik, den er erst beendete, nachdem europäische Syndikalisten, die am Kongress der Rote Gewerkschafts-Internationale (RGI) teilnahmen, sein Exil im Ausland sicherstellten. Zusammen mit Volin und anderen wurde Maximow ausgewiesen und ging nach Berlin, wo er Rabotchy Put’ (Der Weg der Arbeiter), eine Zeitung der russischen Syndikalisten im Exil, und beteiligte sich an der Gründung der IAA (Dachorganisation der Anarchosyndikalisten aus 12 Ländern – FORA, USI, SAC, FAUD, CNT usw. , die mehrere Millionen Mitglieder umfasste und von Rudolf Rocker, Augustin Souchy und Aleksandr Schapiro geleitet wurde) sowie am „Komitee zur Verteidigung der in Russland inhaftierten Revolutionäre” beteiligt. Maximow zog dann nach Paris und anschließend in die USA, wo er sich in Chicago niederließ, als Tapisseriehersteller arbeitete und zu einem führenden Zeitungsgewerkschafter der IWW (Industrial Workers of the World). Er war Herausgeber von Golos Truzhenika (Stimme der Arbeiter) und später von Delo Truda – Probuzhdenie (Die Sache der Arbeit – Das Erwachen) bis zu seinem Tod am 16. März 1950.

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Die Soziologie leninistischer Organisationen

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Die Soziologie leninistischer Organisationen

Das Verhalten leninistischer Gruppen wird weniger von Regeln als vielmehr vom sozialen Umfeld ihrer Organisationen geprägt.

Leninisten glauben, dass es eine revolutionäre Organisation für Arbeiter braucht, damit die Arbeiterklasse das kapitalistische System herausfordern kann. Weil sie wissen, dass es schwierig ist, eine revolutionäre Organisation für Arbeiter aufzubauen, haben Leninisten oft stattdessen eine Zwischenform geschaffen, indem sie Individuen rekrutiert und von der Idee überzeugt haben, so eine Organisation in Zukunft aufzubauen. Die Diskrepanz zwischen der Rekrutierung von Menschen für Ideen und dem Aufbau der Macht der Arbeiter wird selten anerkannt, abgesehen von der Überzeugung, dass sie es irgendwann schaffen werden.

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Stärker als der Tod

Per Mail erhalten, von uns übersetzt.


Stärker als der Tod

Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Gewalt der Unterdrückten und der der Unterdrücker: Die erste folgt einer Ethik, die zweite keiner. (Sara Ardizzone)

Unsere Fähigkeit zu sprechen und zu kommunizieren erlaubt es uns nicht, uns auf die unerforschten Pfade der Verantwortung für selbst eingegangene Gefahren zu begeben. Jegliche Äußerung in dieser Richtung bleibt zwangsläufig provisorisch, unzureichend. Konkret nach Freiheit zu suchen – in ihrer authentischen und ganzheitlichen Form, nicht in den vom Staat verteilten und auferlegten Fälschungen – bedeutet, sich auf das Risiko einzulassen, das der Suche selbst innewohnt. An diesem Ort markieren unsere Entscheidungen, oft wild und einsam, die Spur eines Weges ohne Wiederkehr. Freiheit ist eine Eigenschaft, die man erlebt, indem man sich in Gefahr begibt.

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Für Sara und Sandro

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Für Sara und Sandro

Mit großer Trauer haben wir vom Tod von Sara und Sandro erfahren, unseren Freunden und Gefährten im Kampf. Während wir um sie trauern, nehmen wir diese Worte auf und verbreiten sie, als wären es unsere eigenen:

Mit Trauer erfahren wir vom Tod von Sara und Sandrone in dieser Nacht.

Wir wissen nicht, was wirklich geschehen ist, und wir können den Meldungen der Behörden nicht trauen. Diese Behörden, die von der „Cospito-Gruppe“ sprechen, worauf wir mit denselben Worten antworten, die Sara in ihren Aussagen vor Gericht verwendet hat: „Individuelle Verantwortung ist ein Grundpfeiler des Anarchismus. Ich nehme keine Befehle entgegen und erteile auch keine: weder von irgendjemandem noch an irgendjemanden. Ich handle nur meinem Gewissen folgend, das weder von Interessen noch von Vorteilen geleitet wird und das die einzige Stimme bleibt, auf die ich hören kann.“

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Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

Gefunden auf dark nights, die Übersetzung ist von uns. Wie wir erfahren konnten, gab es im Zusammenhang mit dem Tod von Alessandro und Sara mehrere Hausdurchsuchungen in Wohnungen von Anarchistinnen und Anarchisten, dennoch keine Verhaftungen. Es ist anzunehmen dass weitere folgen werden.


Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

„Ich bin eine Anarchistin und ein Anarchist. Als Anarchistin und Anarchist bin ich eine Feindin dieses Staates wie jedes anderen Staates auch“,

Sara Ardizzone, Aussage vor dem Richter im Prozess zur Operation Sibilla.

20.3.26: Ein anarchistischer Gefährte und eine anarchistische Gefährtin, Alessandro Mercogliano und Sara Ardizzone, starben gestern in Rom offenbar beim Umgang mit Sprengstoff in einer Hütte im Acquedotti-Park. Bislang gibt es nur Mainstream-Berichterstattung, die von der Terrorlust der Sicherheitsdienste geprägt ist, wo wie Aasgeier über das Leben der Gefährtin und des Gefährten spekuliert wird. Sie stellen Theorien auf, die die üblichen Phrasen wie „den Behörden bekannt“ enthalten und beiläufig den Kreis der „Cospito-Gruppe“ beschuldigen. Es ist sicher abzusehen, dass es auf Geheiß des Meloni-Regimes zu einer weiteren gemeinsamen Jagd von Medien und Polizei auf die „Freunde und Komplizen“ unserer gefallenen Gefährtin und Gefähre kommen wird. Alessandro Marcogliano war bereits 2016 wegen Beteiligung an der bewaffneten Gruppe FAI-FRI zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

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Die Revolte gegen die Arbeit oder der Kampf um das Recht auf Faulheit? – Charles Reeve

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Dieser Artikel erschien ursprünglich unter dem Titel „‚Rufus du Travial‘ ou Lutte pour le Droit à la Paresse“ in Spartacus, Juli-August 1976 (5, rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie, Paris IV). Aus Root & Branch Nr. 5, S. 5–7.


Die Revolte gegen die Arbeit oder der Kampf um das Recht auf Faulheit? – Charles Reeve

Hast du jemals von einem Chef gehört, der mit der Arbeit seiner Angestellten zufrieden war? Sicherlich nicht, und wenn wir John Zerzans Text über „The Critical Contest“ glauben dürfen,1 gilt das sogar für die heutigen amerikanischen Kapitalisten ebenso wie für ihre treuen Diener, die Gewerkschaften/Syndikate.

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Gewerkschaften/Syndikate versus „die Revolte gegen die Arbeit“ – John Zerzan

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Gewerkschaften/Syndikate versus „die Revolte gegen die Arbeit“ – John Zerzan

Seriöse Kommentatoren der Arbeitsunruhen in den Jahren der Weltwirtschaftskrise scheinen sich einig zu sein, dass Unruhen aller Art, einschließlich der Welle von Sitzstreiks in den Jahren 1936 und 1937, vor allem durch die „Beschleunigung“ verursacht wurden. Die Unzufriedenheit der Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihren neuen CIO-Gewerkschaften/Syndikate setzte jedoch schon früh ein, vor allem weil die Gewerkschaften/Syndikate keine Anstrengungen unternahmen, das Recht der Unternehmensleitung anzufechten, beliebige Arbeitsmethoden und Arbeitsbedingungen festzulegen, die sie für angemessen hielten. Die Studie „Trends in Collective Bargaining“ von 1945 stellte fest, dass „um 1940“ der Gewerkschafts-, Syndikatanführer neben dem Unternehmensleiter zum Gegenstand „weit verbreiteten Zynismus“ der amerikanischen Arbeiterschaft geworden war. Später in den 1940er Jahren beschrieb C. Wright Mills in seinem Werk „The New Men of Power: America’s Labor Leaders“ die Rolle der Gewerkschaft/Syndikate wie folgt: „Die Integration der Gewerkschaft in das Werk bedeutet, dass die Gewerkschaft einen Großteil der Personalarbeit des Unternehmens übernimmt und so zum Disziplinarorgan der einfachen Arbeiter wird.“

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Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

Solidarity Einleitung

Diese Broschüre enthält zwei Artikel von John Zerzan. Der erste erschien ursprünglich (unter dem Titel „Organised labour versus the revolt against work“) in der Herbstausgabe 1974 der radikalen amerikanischen Zeitschrift Telos. Er wurde später von Black and Red (P.O.Box 9546, Detroit, Michigan 48202, USA) nachgedruckt. Soweit wir wissen, ist der zweite Artikel noch nicht veröffentlicht worden.

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(Chile) Interview mit Francisco Solar

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns. Im folgenden Interview setzt sich Francisco kurz mit Fragen auseinander (gegenwärtige, historische, strategische und inhaltliche) die weite Teile der realen anarchistischen Bewegung betreffen. Wir denken dass es immer wichtig ist – ja sogar verpflichtend –, Anarchistinnen und Anarchisten im Knast an Debatten einzubinden und sie zu Wort kommen zu lassen. Der Knast ist kein von der Realität getrennter Ort, es ist wie alle Bereiche der kapitalistischen Herrschaft ein Ort des Kampfes gegen die Herrschaft des Kapitals und des Staates.

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Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

Internationalistischer Kommunismus gegen Imperialismus und gegen antiimperialistische Sozialdemokratie

Vor einem Monat haben wir auf unserem Instagram-Account eine kurze Erklärung der antikapitalistischen Arbeiter Irans gepostet, in der diese Gefährten sagen, dass das, was in diesem Land passiert, ein Klassenkampf ist, dass sowohl die islamische Regierung als auch ihre monarchistische Opposition kapitalistisch sind und dass die einzige radikale Lösung der autonome und antagonistische Kampf der Arbeiterklasse für die kommunistische Revolution im Iran und auf der ganzen Welt ist. Der Beitrag kam bei den meisten unserer Leser gut an.

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