Fluchtpunkte in der Arbeiterkultur

Irgendwo gefunden. Von uns übersetzt.


Fluchtpunkte in der Arbeiterkultur

Von Miguel Amorós

Um die Bedeutung der Agrupación de los Amigos de Durruti im revolutionären Krieg in Spanien zu verstehen, muss man sie in den Kontext einer grassierenden Konterrevolution einordnen, die verschiedene anarchosyndikalistische Militanten mit langjähriger Erfahrung und bewährtem Mut vor eine radikale Entscheidung stellte: Entweder den Komiteen ihrer Organisation zu gehorchen, die anordneten, nicht auf Angriffe zu reagieren, oder sich offen den konterrevolutionären Kräften entgegenzustellen. Ausgehend von der revolutionären Entschlossenheit und der menschlichen Größe dieser proletarischen Kämpfer lässt sich der Kern der letzten Arbeiterrevolution, die vom 19. Juli 1936 bis zum 8. Mai 1937 dauerte, leicht beleuchten. Wir haben uns auf neun Biografien beschränkt, zu denen man noch weitere hinzufügen könnte – etwa die bereits veröffentlichten von Jaime Balius und Joaquín Pérez Navarro –, ohne damit den Fundus erschöpft zu haben. Die CNT und der Anarchismus waren eine unvergleichliche Quelle von Persönlichkeiten, die sich voll und ganz der Sache der Freiheit und der sozialen Gerechtigkeit – der Sache des Proletariats – verschrieben hatten und von ihren Feinden als „unbeherrschbar“ bezeichnet wurden. Dieses Stigma war eine unfreiwillige Hommage, die die Konterrevolution jenen Revolutionären zollte, die sich der Kontrolle der bourgeoisen und stalinistischen Institutionen entzogen. Wenn die Geschichte eine falsche Wendung nahm, war das nicht ihre Schuld. Alle antihistorischen Kräfte haben sich verschworen, damit es so kam – vom faschistischen Konglomerat bis hin zum republikanischen Mörtel. Die Bourgeoisie hat alle Trümpfe ausgespielt, um in extremis zu gewinnen. Die Veröffentlichung dieses bescheidenen Buches beweist, dass dieser Sieg nicht vollständig war.

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Alle von den Ermittlungen betroffenen Gefährtinnen und Gefährten sind wieder frei!

Gefunden auf il rovescio, ist schon mehrere Tage alt.


Aktion vom 16. Juni: Alle von den Ermittlungen betroffenen Gefährtinnen und Gefährten sind wieder frei!

Wir freuen uns sehr zu erfahren, dass Micol, Nico, Bibi, Arnau, Stefano, Luna und Giulia – also die Gefährtinnen und Gefährten, die während der anti-anarchistischen Razzia am 16. Juni wegen § 270-bis festgenommen wurden – vom Berufungsgericht freigelassen wurden, das den Vorwurf der Vereinigung als unbegründet erachtete.

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(Graz) Das besetzte Haus „Lotta occupato“ wurde geräumt

Per Mail erhalten. Mehr Infos auf https://lottaoccupato.noblogs.org.


Am Montag, dem 29. Juni, wurde das besetzte Haus „Lotta occupato“ in Graz geräumt. Die Räumung wurde von Mitarbeitern einer Baufirma unter Unterstützung der Polizei durchgeführt. Auch der Eigentümer der Gebäude und des Grundstücks war vor Ort und verhielt sich äußerst arrogant und aggressiv.

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Für die am 16. Juni Festgenommenen. Botschaften, Solidaritätsaktionen und ein Spendenkonto zur Unterstützung unserer Gefährtinnen und Gefährten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Für die am 16. Juni Festgenommenen. Botschaften, Solidaritätsaktionen und ein Spendenkonto zur Unterstützung unserer Gefährtinnen und Gefährten [wird aktualisiert]

[24.06.2026]

ZUR ERMITTLUNG UND DEN DAMIT VERBUNDENEN VERHAFTUNGEN VOM 16. JUNI.

Solidarität aus der Romagna

… und es gibt so viele, viel zu viele, solche Morgen für so viele, viel zu viele Menschen, die in den Fleischwolf dieses makabren und widerlichen Theaters geworfen werden, das diese Herren Justiz nennen.

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Gedanken zur Razzia vom 16. Juni, Aufruf zur Mobilisierung vom 10. bis 12. Juli und Bankkonto für die Beschuldigten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Gedanken zur Razzia vom 16. Juni, Aufruf zur Mobilisierung vom 10. bis 12. Juli und Bankkonto für die Beschuldigten

EINIGE ÜBERLEGUNGEN UND EIN AUFRUF ZUR MOBILISIERUNG IN SOLIDARITÄT MIT DEN GEFÄHRT*INNEN, DIE BEI DER OPERATION AM 16. JUNI VERHAFTET UND UNTER ANKLAGE GESTELLT WURDEN

Lasst uns also vom 10. bis zum 12. Juli, im Vorfeld der erneuten Anhörung, unsere Solidarität mit unseren Gefährt*innen, die Geiseln des Staates sind, lautstark zum Ausdruck bringen!

Zehn Tage sind vergangen, seit Gefährt*innen in verschiedenen Teilen Italiens im Morgengrauen vom Klopfen der Bullen an den Türen und an den Barrikaden geweckt wurden; zehn Tage, seit das Bencivenga mit Zement versiegelt wurde; zehn Tage, in denen wenig geschlafen, viel geflucht, nachgedacht und reflektiert wurde.

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Verhaftungen von Anarchistinnen und Anarchisten in Italien, Aktualisierung 28.06.

Wir teilen die aktualisierten Adressen:

Stefano Marri
Pietro Rosetti

Casa Cirondariale de Terni
Strada delle Campore 32
05100 Terni (TR)

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Die Schuld, Anarchistinnen und Anarchisten zu sein: Acht wegen Terrorismus in Italien festgenommen

Gefunden auf portal oaca, die Übersetzung ist von uns.


Die Schuld, Anarchistinnen und Anarchisten zu sein: Acht wegen Terrorismus in Italien festgenommen

25. Juni 2026

Artikel über die anti-anarchistische Operation vom 16. Juni in Italien, entnommen aus der Tageszeitung „Il manifesto“ vom 16.06.2026

Wow! Die Anklagepunkte: Anschläge auf Eisenbahnstrecken und Aktionen im Namen von Cospito. Achtzehn Hausdurchsuchungen in ganz Italien. Aufzeichnungen von Treffen und abgehörte Telefongespräche, aber die operativen Pläne für die Anschläge fehlen.

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Razzia gegen Anarchistinnen und Anarchisten in Rom und anderswo. Adressen der festgenommenen Gefährtinnen und Gefährten

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


16. Juni 2026, Razzia gegen Anarchistinnen und Anarchisten in Rom und anderswo. Adressen der festgenommenen Gefährtinnen und Gefährten

Wir haben das hier erhalten und verbreiten es weiter:

Seit etwa 5 Uhr morgens am 16. Juni 2026 läuft die x-te repressive Operation, von der zahlreiche anarchistische Gefährtinnen und Gefährten in verschiedenen Teilen der Halbinsel betroffen sind. Der vorgeworfene Straftatbestand ist die Bildung einer Vereinigung mit terroristischem Zweck (Art. 270 bis). Die Vereinigung soll im Zusammenhang mit einigen Sabotageakten stehen, die anlässlich der Verwüstung der Gebiete um Mailand und Cortina, auch bekannt als Olympische Winterspiele, begangen wurden.

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Os Cangaceiros – Ein Verbrechen Namens Freiheit

„Wenn wir die Banken plündern, dann deshalb, weil wir erkannt haben, dass das Geld der Hauptgrund all unsres Elends ist. Wenn wir die Fenster einschlagen, dann nicht, weil das Leben teuer ist, sondern weil die Waren uns davon abhalten, um jeden Preis zu leben. Wenn wir die Maschinen zerstören, dann nicht aus dem Wunsch, die Arbeit zu beschützen, sondern um die Lohnsklaverei anzugreifen. Wenn wir die Polizei angreifen, dann nicht, um sie aus unseren Vierteln zu jagen, sondern um sie aus unseren Leben zu vertreiben. Das Spektakel würde uns gerne fürchterlich aussehen lassen. Wir versuchen viel schlimmer zu sein.“

[Ein Plakat aus dem Milieu von Os Cangaceiros, Anfang der 1980er]

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Thesen zum Konzept der Räte

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Thesen zum Konzept der Räte

Diese Thesen wurden im Herbst 2019 verfasst – vor der Pandemie, den Aufständen, der aktuellen Krise –, doch die darin behandelten Fragen sind angesichts dieser weltgeschichtlichen Ereignisse nur noch dringlicher geworden. Da die proletarische Praxis die theoretische Diskussion über die Kommunisierung neu belebt hat, erscheint es nun angebracht, diesen Beitrag zu veröffentlichen.

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