Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

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Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

Solidarity Einleitung

Diese Broschüre enthält zwei Artikel von John Zerzan. Der erste erschien ursprünglich (unter dem Titel „Organised labour versus the revolt against work“) in der Herbstausgabe 1974 der radikalen amerikanischen Zeitschrift Telos. Er wurde später von Black and Red (P.O.Box 9546, Detroit, Michigan 48202, USA) nachgedruckt. Soweit wir wissen, ist der zweite Artikel noch nicht veröffentlicht worden.

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(Chile) Interview mit Francisco Solar

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns. Im folgenden Interview setzt sich Francisco kurz mit Fragen auseinander (gegenwärtige, historische, strategische und inhaltliche) die weite Teile der realen anarchistischen Bewegung betreffen. Wir denken dass es immer wichtig ist – ja sogar verpflichtend –, Anarchistinnen und Anarchisten im Knast an Debatten einzubinden und sie zu Wort kommen zu lassen. Der Knast ist kein von der Realität getrennter Ort, es ist wie alle Bereiche der kapitalistischen Herrschaft ein Ort des Kampfes gegen die Herrschaft des Kapitals und des Staates.

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Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

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Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

Internationalistischer Kommunismus gegen Imperialismus und gegen antiimperialistische Sozialdemokratie

Vor einem Monat haben wir auf unserem Instagram-Account eine kurze Erklärung der antikapitalistischen Arbeiter Irans gepostet, in der diese Gefährten sagen, dass das, was in diesem Land passiert, ein Klassenkampf ist, dass sowohl die islamische Regierung als auch ihre monarchistische Opposition kapitalistisch sind und dass die einzige radikale Lösung der autonome und antagonistische Kampf der Arbeiterklasse für die kommunistische Revolution im Iran und auf der ganzen Welt ist. Der Beitrag kam bei den meisten unserer Leser gut an.

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Kapitalistische Konterrevolution, reformistischer Aktivismus und kommunistische Theoriepraxis heute

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Kapitalistische Konterrevolution, reformistischer Aktivismus und kommunistische Theoriepraxis heute

Für die soziale Revolution ist der historische und globale Kontext entscheidend, genauer gesagt, der Charakter der Periode, in der sich der Klassenantagonismus befindet, und nicht das Bewusstsein, der Wille oder die Aktivität der linken Organisationen und Individuen dieses oder eines anderen Landes. In der Geschichte des weltweiten Klassenantagonismus gibt es nur zwei Arten von Perioden: kontrarevolutionäre Perioden und revolutionäre Perioden. Die aktuelle Periode ist eine kontrarevolutionäre Periode.1

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„Neue Denkrichtungen” in der Kulturrevolution

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Wir haben bis jetzt drei Texte veröffentlicht die den Maoismus als eine herrschende Ideologie anprangern/kritisieren, was aber dennoch interessant ist, ist es diese in ihrem historischen Kontext zu verstehen und warum Minderheiten sowohl in der Volksrepublik wie außerhalb dieser, den Maoismus als einen Bruch mit der Sowjetunion, ja sogar als einen „revolutionäre“ Denkanstoß/Denkrichtung verstanden. Dies kann im Artikel Die Mythologie der großen proletarischen Kulturrevolution und die chinesische Ultralinken von Donald Parkinson betrachtet werden, wie auch in diesem Artikel. Weitere Kritiken (weitere werden in Zukunft folgen) dazu: Anmerkungen zu einer Kritik des Maoismus und (Situationistische Internationale) Der Explosionspunkt der Ideologie in China.

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Die Sackgasse der demokratischen Revolution

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Die Sackgasse der demokratischen Revolution

  • 15. Dezember 2025

Einleitung

Wir haben die Frage der demokratischen Revolution noch nicht gelöst.

Erstens meinen wir, dass die Errichtung einer „wahren Demokratie”, einer „demokratischen und sozialen Republik”, immer noch den Horizont unserer Aufstände überschattet. Zweitens bleibt die „Ergreifung der Staatsmacht“ und damit die Umwandlung unserer Bewegungen in ein Mittel zu diesem Zweck der unvermeidliche Weg, um diese echte Demokratie zu erreichen. Schließlich geschieht nichts davon jemals so, wie es die Befürworter der ersten beiden Behauptungen, die Sozialdemokraten verschiedener Strömungen, versprechen, sondern es zerstört am Ende den revolutionären Prozess und die revolutionäre Bewegung.

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Die Dynamik von Bewegungen und Klassenbewusstsein

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Die Dynamik von Bewegungen und Klassenbewusstsein

  • 15. Dezember 2025

Wir schlagen vor, eine Interpretation aufzugeben, die auf der „Natur” von Bewegungen basiert, und stattdessen in Begriffen der Dynamik von Bewegungen zu denken. Was uns interessiert, ist, wie eine Bewegung in der Lage ist, das Kapital und die Arbeit sowie die Kategorien, die das Proletariat spalten, anzugreifen und so eine andere Form sozialer Beziehungen in den Kampf einzubringen, die ihn in Richtung Kommunismus vorantreibt. Aber was die Bewegungen einschränkt, liegt nicht nur außerhalb von ihnen. Es gibt Dynamiken in Bewegungen, die Spaltungen innerhalb des Proletariats aufrechterhalten und kapitalistische soziale Beziehungen innerhalb des Kampfes perpetuieren, was uns letztendlich zurück zum Staat führt. Wenn man also Bewegungen in Bezug auf ihre Dynamik betrachtet, erkennt man, dass es innerhalb des Kampfes selbst mehrere gegensätzliche Kräfte gibt. Jede revolutionäre Bewegung ist ein Kampf innerhalb des Kampfes, ein Kampf für die Zerstörung kapitalistischer sozialer Beziehungen gegen alle Dynamiken, die darauf abzielen, sie einzudämmen und in Richtung Reformismus zur Erneuerung der bestehenden Ordnung zu lenken.

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Lasst uns die endgültige Krise sein

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Lasst uns die endgültige Krise sein

  • 15. Dezember 2025

Die Geschichte ist im Sand einer Gegenwart ohne Ende begraben. Eine Gegenwart voller Kriege und Katastrophen, die ihren eigenen Horizont bilden: noch mehr Kriege und Katastrophen, wieder einmal das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, immer wieder neue Krisen. Das kapitalistische Raum-Zeit-Kontinuum hat sich über die ganze Welt ausgebreitet. Über die globalisierte Produktion hat sich eine globale zeitliche Vereinheitlichung gelegt, vor allem durch das Internet und das synchronisierte Produktionsnetzwerk. In diesem Raum-Zeit-Kontinuum sind wir gefangen, isoliert und stehen in Konkurrenz zueinander, der Arbeit unterworfen. Die Erfahrung des COVID-Lockdowns war eines der konkretesten Beispiele dafür: eine vereinheitlichte Raum-Zeit, die Individuen verbindet, die zunehmend voneinander isoliert sind.

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Aufruf an die Gefährten und Gefährtinnen der Aufstände unserer Zeit

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Aufruf an die Gefährten und Gefährtinnen der Aufstände unserer Zeit

  • 15. Dezember 2025

In den letzten Jahrzehnten gab es in vielen Teilen der Welt intensive Kämpfe, weit verbreitete Revolten, Aufstände und Momente, die man in einigen Fällen als aufständisch bezeichnen könnte.

Um nur ein paar zu nennen: Argentinien (2001), Griechenland (2008), dann zwischen 2010 und 2013: Tunesien, Ägypten, Syrien, Libyen, Jemen, Slowenien, Türkei, Bosnien, Brasilien; gefolgt von der Welle zwischen 2018 und 2022: Nicaragua, Frankreich, Sudan, Algerien, Guinea, Irak, Hongkong, Libanon, Ecuador, Chile, Kolumbien, Iran, USA, Belarus, Kasachstan, Sri Lanka, Peru; 2024: Kanaky, Bangladesch, Kenia und schließlich 2025 Serbien, Türkei, Nepal, Indonesien, Philippinen, Madagaskar, Marokko, Ecuador, Peru…

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Rätekommunismus und anarchistischer Kommunismus

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns. Als wir (Anarchismo) Yves Le Manach – Kritik des Rätekommunismus und andere Schriften veröffentlichte, kam uns das Verhältnis (ob feindlich oder freundlich gesinnt), etwas zu kurz und wir haben diesen Text gefunden, das auf das Verhältnis zwischen Rätekommunismus und Anarchismus nähe eingeht.


Rätekommunismus und anarchistischer Kommunismus

Der Rätekommunismus ist nicht, wie sowohl oberflächliche Sympathisanten als auch Kritiker oft behaupten, einfach eine Ankunft beim anarchistischen Kommunismus mit marxistischen Mitteln oder in marxistischer Terminologie verpackt, obwohl sich die beiden Strömungen einander ähnlicher sind als praktisch alle anderen und zu den wenigen in der Geschichte gehören, die zu Recht als kommunistisch bezeichnet werden können. Es gibt jedoch eine Handvoll bedeutender Unterschiede, die über den Anti-Voluntarismus und Anti-Aktivismus hinausgehen, die sich aus der Verankerung des Rätekommunismus in der marxistischen Krisentheorie und dem daraus resultierenden Verständnis der revolutionären Möglichkeiten ergeben, die durch die weltgeschichtlichen Entwicklungstendenzen der kapitalistischen Produktionsweise und die sich daraus ergebenden materiellen Notwendigkeiten bestimmt werden.

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