Anarchistische Büchermesse Berlin-Kreuzberg 2024

Anarchistische Büchermesse Berlin-Kreuzberg 2024

Wir verkünden mit großer Freude, dass vom 05. September bis zum 08. September 2024 im NewYorck im Bethanien 2 B, 10997 Berlin-Kreuzberg 36, eine anarchistische Büchermesse stattfinden wird. Das letzte Mal das in Berlin, unserer Kenntnis nach, so was stattfand, war im Jahr 2016, als die Tage der anarchistischen Ideen und Publikationen stattfanden. Es sind nicht nur allzu viele Jahre seitdem vergangen, sondern überhaupt ist es wichtig wieder in Berlin ein regelmäßig stattfindendes Ereignis zu organisieren, was die Verbreitung anarchistischer und revolutionärer Ideen angeht. Die Büchermesse soll also nicht als was ephemeres, sondern als ein kontinuierliches Ereignis verstanden werden, was jedes Jahr stattfinden soll. Seit Anfang der 2010er trugen anarchistische Büchermessen in ganz Europa, von der iberischen Insel bis zum Balkan, zu einen mehr als willkommen zu heißenden Wiederbeleben anarchistischer Ideen und Praxen bei. Nicht nur die Verbindung und Bezugnahme zwischen Gefährtinnen und Gefährten entlang des ganzen Globus war die Folge, sondern auch eine Internationalisierung von Debatten. Und dies wollen auch wir mit dieser Büchermesse erreichen. Weiterlesen

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(1975, Jean Barrot) Für eine Kritik der antimilitaristischen Ideologie

Wir haben durch Zufall diesen Text gefunden und übersetzt. Wenn auch der Titel einige verirren mag, ist die Kernaussage von Gilles Dauvé (aka Jean Barrot) dass die Kritik an das Militär nicht getrennt von der kapitalistischen Gesellschaft, ergo kapitalistischen Staat, gemacht werden kann. Der Text muss in seinen damaligen Kontext gelesen werden, indem, wie es ausschaut, einige Gruppen der radikalen Linken (Ultragauche) des Kapitals die Reformierung (von der Demokratisierung bis hin zur Bildung einer Volksarmee) der Armee forderten. Dennoch ist im Kern die Kritik von Dauvé nach wie vor richtig und sehr interessant.


Für eine Kritik der antimilitaristischen Ideologie, Jean Barrot – 1975

Die gängige Meinung entdeckt den Schrecken, die Unterdrückung und die Absurdität der Welt nur in ihren ungewöhnlichen und nicht den normalsten Aspekten, und niemals in ihren Ursachen. Große Arbeitsunfälle, Misshandlungen durch die Polizei, Attentate, Folterungen, Schikanen in der Armee empören die öffentliche Meinung eher als periodische und permanente Kriege. Weiterlesen

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(UK Wildcat), Revolution oder selbstverwalteter Kapitalismus?

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns. Weiter geht es mit der Kritik an der Selbstverwaltung des Kapitalismus.


(UK Wildcat), Revolution oder selbstverwalteter Kapitalismus?

In diesem Jahr jährt sich der Spanische Bürgerkrieg zum 50. Mal, der im Juli 1936 begann, als General Franco einen faschistischen Putsch anführte, um die linke republikanische Regierung zu ersetzen. Weiterlesen

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(Italien) Aktualisierung der Anhörung zur Revision der Operation „Scripta Scelera“ und Einzelheiten zum Solidaritätsfonds

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns.


(Italien) Aktualisierung der Anhörung zur Revision der Operation „Scripta Scelera“ und Einzelheiten zum Solidaritätsfonds

4. September 2023

AKTUALISIERUNG DER ANHÖRUNG ZUR REVISION DER VORSICHTSMASSNAHMEN DER „SCRIPTA SCELERA“-OPERATION UND DETAILS ZUM SOLIDARITÄTSFONDS Weiterlesen

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(Italien) Nein, wir haben unsere Lektion nicht gelernt. Schriftliche Erklärung von zwei Gefährt*innen, gegen die im Fall Scripta Scelera ermittelt wird.

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns.


(Italien) Nein, wir haben unsere Lektion nicht gelernt. Schriftliche Erklärung von zwei Gefährt*innen, gegen die im Fall Scripta Scelera ermittelt wird.

29. August 2023

Nein, wir haben unsere Lektion nicht gelernt“.

Beitrag zur Reflexion und Analyse der Art der jüngsten anti-anarchistischen Operationen.

Sie werden herabsteigen aus den schwarzen Wäldern unter dem kalten Nordwind tausend und dann tausend die kleinen Kobolde (baffardelli) um den Wirbelstürmen der Revolte Luft zu machen. Elia Vatteroni Weiterlesen

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(Italien) Omar Nioi – An die internationalistische anarchistische Wochenzeitschrift „Bezmotivny“, eine Übung in Dankbarkeit

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns.


(Italien) Omar Nioi – An die internationalistische anarchistische Wochenzeitschrift „Bezmotivny“, eine Übung in Dankbarkeit

19. August 2023

Wir wollen eine Gegenwart, die es wert ist, gelebt zu werden und nicht einfach in der messianischen Erwartung eines zukünftigen Paradieses auf Erden geopfert wird. Deshalb wollten wir ganz konkret von einer Anarchie sprechen, die jetzt und nicht erst morgen verwirklicht wird. Das „Alles und Jetzt“ ist eine Wette, ein Spiel, das wir spielen, bei dem es um unser Leben, das Leben aller, unseren Tod und den Tod aller geht…“. Pierleone Mario Porcu

Am frühen Morgen des 8. August startete der Staat über die Staatsanwaltschaft von Genua (in Person von Federico Manotti) und die DIGOS von La Spezia die x-te repressive Operation gegen den revolutionären Anarchismus. Weiterlesen

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„Partei und Arbeiterklasse“ von Anton Pannekoek und ein Kommentar von Paul Mattick dazu

Wir haben diese beide Texte ausgegraben und übersetzt, was der Fall beim Text von Paul Mattick ist, weil sie sich beide der Kritik der Parteien, auch der leninistischen Avantgardevorstellung der Partei, widmen. Dies sollte nicht nur für alle Anarchistinnen und Anarchisten interessant sein, sondern kann qualitativ in der Debatte zur Formalität vs. Informalität eingefügt werden. Denn die Kritik an Parteien-Avantgarden, Gewerkschaften/Syndikate und dergleichen wird rasch auf den entweder autoritären und/oder reformistischen Charakter beider zum Ausdruck gebracht. Nicht dass diese Kritiken falsch wären, liegt jedoch das Problem eher darin dass diese Kritik nicht den Umfang trägt denn die Kritik an sich inne haben müsste. Parteien-Avantgarden und/oder Gewerkschaften/Syndikate könnten durchaus „in der Lage sein“ dennoch die soziale Revolution vorantreiben, dass tun sie aber nicht und die Kritik von Mattick wie auch von Pannekoek unterstreicht dies auf einer materiellen und nicht idealistischen Art und Weise. Daher sehen wir diese Texte als eine Bereicherung für alle Anarchistinnen und Anarchisten die der aufständischen Praxis eine Absage gemacht haben. Weiterlesen

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(Ungarn) Manifest für revolutionären Defätismus!

Gefunden auf De Te Fabula


Manifest für revolutionären Defätismus!

DE TE FABULA NARRATUR KOMMUNISTISCHER VERLAG BUDAPEST-WIEN 2023

Der Krieg in der Ukraine ist, wie alle kapitalistischen Kriege, ein Krieg gegen die Arbeiterklasse: ein Krieg gegen die Arbeiterklasse in der Ukraine, die als Kanonenfutter für die Verteidigung der imperialistischen NATO im Interesse des beschissenen Vaterlandes benutzt wird, und ein Krieg gegen die Arbeiterklasse in Russland, die an die Front geschickt wird, um auf dem scheußlichen Altar der Nation zu töten und zu sterben. Und indirekt ein Krieg gegen alle Menschen der Arbeiterklasse, von der EU über die NATO-Länder bis hin zum „heiligen Sarg des Vaterlandes“! Wir, die Ausgebeuteten des Kapitals, zahlen für all das teuer: für die Lieferung von Waffen, für die Erhöhung der Verteidigungsausgaben, für die Stärkung und den Ausbau der militärischen und industriellen Komplexe, und vor allem durch die Kürzung von Löhnen und Pensionen, durch die blutige Verschlimmerung der Gesundheitsversorgung, und durch die steigenden Preise. Die Todestal-Existenz des Kapitalismus zerstört immer radikaler unsere Lebensfreude, die durch die Lohnarbeit schon in Scheiße und Fäulnis versunken ist! Ein wachsender Teil des von der Arbeiterklasse produzierten Vermögens wird für den Krieg verwendet, die Kriegswirtschaft wird vom Kapital in einen Ausnahmezustand verwandelt. Weiterlesen

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(Wildcat, UK) Die Demaskierung der Zapatistas

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns. Schien uns sehr passend zu der vorherigen Veröffentlichung, auch wenn dieser Text aus den 1990er stammt.


(Wildcat, UK) Die Demaskierung der Zapatistas

Heute wiederholen wir: UNSER KAMPF IST NATIONAL“ (EZLN, Dritte Erklärung des Lakandonischen Urwalds, Januar 1995).

Warum sollte die EZLN (Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung) angesichts ihrer Identifikation mit dem Projekt der Reform der mexikanischen Nation etwas anderes sein? Die Antwort ist, was sie getan hat. Die EZLN hat Gefangene befreit, Polizeistationen angegriffen, Rathäuser niedergebrannt und einige Großgrundbesitzer rausgeworfen. Viele ihrer Forderungen nach materiellen Verbesserungen der Lebensbedingungen sind durchaus berechtigt. Sie behauptet, Klandestinität mit partizipativer Entscheidungsfindung zu verbinden, was wir für unvereinbar hielten. Wenn sie wirklich so lange diskutieren, bis sich alle einig sind, wie sie gegenüber Journalisten behauptet haben, dann ist das wohl das erste Mal in der Geschichte, dass sich eine Armee auf der Grundlage eines Konsenses organisiert. Ihre Behauptung, Sexismus und Homophobie in ihren Reihen fast abgeschafft zu haben, ist ebenfalls schwer zu glauben, aber nach dem, was die Unterstützer von Amor y Rabia1 im Mai 94 tatsächlich gesehen haben, ist es im Grunde wahr, und wir können ihrer Darstellung nicht widersprechen. Weiterlesen

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(Antipolitika) Contra Aztlán – Eine Kritik des Chicano-Nationalismus

Dieser Text erschien in der dritten Nummer der anarchistischen Publikation aus dem Balkan, namens Antipolitika. Die Übersetzung ist von uns. Eine weitere anarchistische Kritik am Nationalismus, an der Nation-Staat, an das Konzept/Idee/Kategorie des Volkes. Die Übersetzung ist wieder einmal von uns. Hier auch auf Englisch und hier eine weitere Textsammlung von Ediciones Inéditas.


(Antipolitika) Contra Aztlán

Eine Kritik des Chicano-Nationalismus

Von EDICIONES INÉDITAS

Die Mütze oben ist ein Bild, das die Runde macht und einen Kontrapunkt zu dem jetzigen Präsidenten Donald Trump und die Rolle die ihn (un)berühmt gemacht hat1. Sie erinnert daran, dass ein großer Teil des US-Territoriums einst mexikanisches Staatsgebiet war. Ein Chicanx-Akt des Détournement.2 Allerdings ist es ein Akt des Détournement, dem eine kritische Analyse der mexikanischen Geschichte fehlt. Ein Großteil des nationalistischen Eifers der Chicano-Bewegung ist auf den Verlust von Mexikos Territorium durch die rassistische Aggression der USA zurückzuführen. Dies geschah mit dem Vertrag von Guadalupe im Jahr 1848, mit dem das Gebiet, das heute als Kalifornien bekannt ist, und ein großes Gebiet, etwa die Hälfte von New Mexico, der größte Teil von Arizona, Nevada, Utah und Teile von Wyoming und Colorado, an die USA „abgetreten“ wurden.3 Weiterlesen

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