(Spanien) Aktuelles zu unserem Gefährten Gabriel Pombo Da Silva (Oktober 2022)

Gefunden auf publicación refractario, ursprünglich am 06. November 2022 veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns.


(Spanien) Aktuelles zu unserem Gefährten Gabriel Pombo Da Silva (Oktober 2022)

Konkret hat sich an der Situation unseres Gefährten nicht viel geändert. Im Folgenden findet sich eine Zusammenfassung der wenigen neuen Entwicklungen seit dem Erscheinen des letzten Kommuniqués im Internet im vergangenen April. Bisher haben wir immer gesagt, dass eines der rechtlich zu lösenden Probleme mit einer absichtlichen Verwechslung bei der Anwendung eines bestimmten Strafgesetzbuches zu tun hat. Das Gesetzbuch von 1973 (das bei Anwendung der im Laufe der Jahrzehnte angehäuften verschiedenen Strafen einer Strafe von 30 Jahren entspricht), das zum Zeitpunkt der Verurteilung wegen der Ereignisse von 1990 in Kraft war. Oder das Gesetzbuch von 1995 (das einer Strafe von 20 Jahren ohne die Anwendung der oben erwähnten Straferlasse entspricht), das in Bezug auf die Berechnung natürlich vorteilhafter ist. Weiterlesen

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(Grupo Barbaria) Postmoderne oder der Schwindel einer falschen Radikalität

Geschrieben am 20 November, 2018 von Grupo Barbaria veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns. Hier ein weiterer Text der Reihe Kritik an der Postmoderne/Postmodernismus.


(Grupo Barbaria) Postmoderne oder der Schwindel einer falschen Radikalität

Einleitung

In diesem Text wollen wir eine flüchtige Kritik an einigen ideologischen Gemeinplätzen unserer Zeit üben, Gemeinplätze, die wir der Einfachheit halber postmodern nennen. Ganz allgemein kann man sie daran erkennen, dass jeder Versuch, radikale Emanzipation anzustreben, eine Metaerzählung wäre, dass das Streben nach einem Wahrheits- oder Objektivitätskriterium ein Beweis für Arroganz und Herrschaftswillen wäre. Dass es keine allgemeinen und universellen Kriterien gibt, anhand derer man die Realität der Welt definieren kann, und daher auch keine Suche nach einer allgemeinen Befreiung existiert. Dass alles subjektiv ist, dass der einzig mögliche Kampf derjenige ist, der sich im Alltäglichen, in der Mikrophysik der Mächte abspielt, ohne Gefahr zu laufen, in Essentialismen und immer gefährliche sichere Definitionen zu verfallen, usw. Weiterlesen

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Der Antifaschismus als eine Form der Adhäsion des Systems.

Hier ein Text der in den 1990er im spanischen Staat für viel Aufregung sorgte. Dieser wurde in mehreren anarchistischen Publikationen veröffentlicht, genauso in der Broschüre „Contra el Antifascismo – textos revolucionarios contra el antifascismo y contra el fascismo, por la anarquía“, die wir in kommender Zeit vollständig übersetzen werden. Hiermit ein weiterer Beitrag in der Debatte, Sammlung anarchistischer und revolutionärer Kritik an den Antifaschismus.


Der Antifaschismus als eine Form der Adhäsion1 des Systems.

[El Último de Filipinas]

Einleitung.

Zu Beginn zu sagen, dass sowohl der Faschismus als auch der Antifaschismus historisch eine konterrevolutionäre Rolle gespielt haben und dass beide eine Form der Unterstützung des Kapitalismus waren und sind, mag ein wenig stark oder zumindest seltsam erscheinen. Mit diesem Artikel soll versucht werden, solche Behauptungen zu argumentieren oder zumindest eine Debatte über ein so aktuelles Thema wie den Antifaschismus zu fördern.

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(Der revolutionäre Funke) Es gibt keine „richtige Seite“ in einem imperialistischen Krieg

Hier ein Artikel welches 1999 von der Gruppe aus Berlin, Kommunistischer Zirkel, veröffentlicht wurde. Dieser Gruppe hatte eine Publikation namens „Revolutionäre Funke“, darin findet man sehr interessante Texte. Weder die Gruppe noch deren Publikation existieren noch, aber deren Texte kann man sehr leicht im Internet1 finden. Die Intention diesen Artikel auszugraben liegt dem Interesse nach auf viele Parallelismen der Geschichte hinzudeuten. Dies haben wir in Bezug auf den Krieg in der Ukraine schon des öfteren gemacht, wie z.B., mit der Veröffentlichung vieler anarchistischer Texte zu dem Ersten Weltkrieg, die unser Wissen nach noch nie übersetzt, ausgenommen der Text von Luigi Galleani, wurden.


(Der revolutionäre Funke) Es gibt keine „richtige Seite“ in einem imperialistischen Krieg

In der Nacht zum 25. März hat die NATO mit 400 Kampfflugzeugen und etlichen Kriegsschiffen den ersten Angriffskrieg in ihrer Geschichte begonnen. Während die Vereinigten Staaten von Amerika dabei ihre wie auch immer definierten „vitalen Interessen“ verfolgen, ist auch Deutschland als treuer Bündnispartner mit von der Partie. Um eine „humanitäre Katastrophe“ zu verhindern, wie es offiziell heißt. Doch wie verhindert man eine solche Katastrophe? Mit einer humanitären Katastrophe natürlich: Es wird offen von Krieg gesprochen (nicht von „begrenzten Luftschlägen, wie wir sie seit dem Golfkrieg von 1991 kennen!), der solange andauern werde, bis der jugoslawische Präsident Milosevic bereit sei, das Friedensabkommen mit den Kosovo-Albanern zu unterzeichnen. Rückversicherungen der NATO in Bulgarien und Rumänien sowie dumpfes Grollen aus Moskau deuten an, daß sich der Konflikt ausweiten wird. Weiterlesen

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John Zerzan, Die Katastrophe des Postmodernismus

Original aus Anarchist Library, die Übersetzung ist von uns.

In einem kurzen Moment der Erleuchtung hatten wir quasi die perfekte Einleitung, doch aufgrund alltäglicher Umstände ging der Faden des Gedankens für die Einleitung dieses Textes verloren. Wir fragten uns selbst und alle die wir kennen, wie und unter welchen Prämissen die Postmoderne definiert werden kann. So viele Ausgangspunkte und doch lassen sie alle was aus. Die Postmoderne erfasst künstlerische, architektonische, ästhetische, philosophische und weitere Fragen auf, die miteinander verknüpft sind, doch es nicht sein müssen. Nicht ohne Grund wird behauptet dass das erste Postmoderne literarische Werk Lewis Carroll´s „Alice im Wunderland“ sei. Oder das erste welches sehr starke Elemente der Postmoderne in sich tragen würde. Der ständige Wandel und Nicht-Sinn der Sprache und des Bildes, der Bruch mit allen Gesetzen der Natur, usw., nicht mehr die Geschehnisse sind von Bedeutung, sondern die Schilderung der Bilder, der Symbole, das Bild erzählt nur noch. Daher, ähnlich wie im Falle des Faschismus, handelt es sich hier um einen Begriff der von sich aus viele Merkmale vorweißt, die sich auch untereinander widersprechen, jedes Mal wenn man es zu festhalten denkt, entgleitet es aus den Händen wie nasse Seife. Dies ist nicht nur ein typischer Merkmal der Postmoderne, sondern sie besteht auf ihr undefinierbares Sein, im ontologischen Sinne sozusagen. Weiterlesen

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(Grupo Ruptura) Faschismus, Antifaschismus und Klassenkampf

Dieser Text wurde vor einigen von der Gruppe aus Madrid, Grupo Ruptura, geschrieben, ein weiterer Text in der Reihe bzw. Auseinandersetzung mit der Kritik an dem Antifaschismus. Die Übersetzung ist von uns.


(Grupo Ruptura) Faschismus, Antifaschismus und Klassenkampf

Dieser Text wurde am 10.03.2010 veröffentlicht.

Dieser Text wurde im Rahmen des Vortrags „Faschismus, Antifaschismus und Klassenkampf“ anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Klinamen-Projekts präsentiert.

Einführung

Bevor wir eine Analyse dessen vornehmen, was wir unter Faschismus verstehen, scheint eine erste Warnung notwendig. Die Worte „Faschist“ und „Faschismus“ sind im Laufe der Zeit zu Fetischwörtern geworden. Faschistisch kann also die Monarchie, die Polizei, der Staat, die Demokratie, Hitler, Aznar, Bush oder meine Katze sein… In ihrem Anspruch, allumfassend zu sein, bezeichnen diese Worte letztlich nichts. Sie sind einfach eine Art Totem, mit dem Schamanen aller Couleur versuchen, den Stamm zu mobilisieren. In der Politik der Mobilisierung (im Gegensatz zur Politik der Bewegung), der Sichtbarkeit und der Unmittelbarkeit spielt es keine Rolle, dass Worte und Begriffe ihre Bedeutung verlieren, solange sie ihre symbolische Ladung behalten. Es macht nichts, wenn sie zu nutzlosen theoretischen Instrumenten werden, solange sie bunte Fahnen bleiben, mit denen man vor den Massen winken kann. Das heißt, dass wir versuchen werden, den Begriff „Faschismus“ recht eng zu fassen, und dass wir, wenn wir sagen, dass diese oder jene Sache faschistisch ist, dies auf einer theoretischen Grundlage tun werden. Weiterlesen

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Alfredo M. Bonanno – Insurrektionalistischer Anarchismus

Alfredo M. Bonanno

Insurrektionalistischer Anarchismus


– Einleitung von der Soligruppe für Gefangene

– Einleitung zur zweiten Auflage

– Einleitung zur zweiten spanischen Ausgabe des Sammelbandes meiner Schriften mit dem Titel: No podréis pararnos. La lucha anarquista revolucionaria en Italia – Ihr könnt uns nicht aufhalten. Der revolutionäre anarchistische Kampf in Italien Weiterlesen

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Faschismus und Antifaschismus

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns, der Kommentar zu diesem Artikel überschneidet sich mit dem vorherigen.


Faschismus und Antifaschismus

Veröffentlicht am 21. Dezember 2018

Susanita und das Fernsehen haben die extreme Rechte auf die parlamentarische Bühne gebracht. Dies ist kein Zufall. Das Volk wählt und äußert seine Meinung immer so, wie man es ihm sagt. Der Aufstieg von Podemos war auch das Ergebnis der Medien, um eine aus dem Ruder laufende soziale Situation zu kontrollieren. Das Gleiche gilt für den derzeitigen Aufstieg von Vox.  Die Medien sind das Sprachrohr ihrer Herren und des Großkapitals, das sie finanziert. Die diskreditierten, falschen und korrupten Sozialisten brauchen dringend die faschistische Vogelscheuche, um sich in der politischen Arena zu halten. Weiterlesen

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Was hat es mit diesem revolutionären Antifaschismus auf sich?

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns. Amadeo Bordiga war unser Wissen nach der erste der den Antifaschismus als eine konterrevolutionäre Bewegung der Bourgeoisie, wenn auch der demokratischen, dass muss gesagt werden, kritisierte und sein Wesen und Charakter als solche entlarvte. Der Kern dieser Kritik ist dass der Antifaschismus eine Waffe der herrschenden Klasse ist und die Frage von „Sozialer Revolution oder Kapitalismus“ (im Sinne Bordiga´s natürlich „Kommunismus oder Kapitalismus“) hinzu „Demokratie oder Faschismus“ lenkt/verschiebt, also am Ende anderes formuliert, und zu „Kapitalismus oder Kapitalismus“ reduziert wird. Wenn wir auch seine Ideen nicht teilen, denn Bordiga war, Rätekommunismus hin oder her, bis zum Ende ein Leninist, und wir sind bis zum Ende gegen den Leninismus, kann der Fakt seiner brillanten Kritik nicht ignoriert werden. Seit dem haben sich nicht wenige Revolutionäre dieser Kritik angeschlossen, die aber im deutschsprachigen Raum eher selten vorkommt und von den meisten dämonisiert wird, jene die es trotzdem tun werden jegliche Form des Ostrazismus an ihren Leib erfahren. Weiterlesen

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Italien. DER EINZIGE BEGEHBARE PFAD. Text in Solidarität mit Alfredo Cospito

Gefunden auf publicación refractario, die Übersetzung ist von uns

Italien. DER EINZIGE BEGEHBARE PFAD. Text in Solidarität mit Alfredo Cospito

Am 22. Oktober 2022 veröffentlicht.

Seit dem 5. Mai ist unser Gefährte Alfredo Cospito im Rahmen des 41bis-Regimes inhaftiert. Diese Maßnahme wurde nach monatelanger Zensur des Schriftverkehrs und nach der repressiven Operation Sibilla vom November 2021 angeordnet, für die er einen Haftbefehl erhalten hat. Hinter dieser repressiven Verschärfung von Alfredos Haftbedingungen steht der klare Wille des Staates, einen Gefährten mundtot zu machen, der in diesen Jahren der Haft mit Artikeln und Reden viel zur anarchistischen Debatte beigetragen hat. Weiterlesen

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