(Paul Mattick) Marinus van der Lubbe, Proletarier oder Provokateur?

Hier ein Artikel von Paul Mattick welches er in Verteidigung von Marinus van der Lubbe veröffentlichte, Zufall oder nicht, dieser Artikel wurde heute vor 89 Jahren veröffentlicht.


Paul Mattick

Marinus van der Lubbe
Proletarier oder Provokateur?

(4. Januar 1934)


Aus: Der Freidenker, Nr. 5/6, 4. Januar 1934, S. 7,New Ulm, Minnesota, U.S.A.

Mattick verfasste diesen Aufsatz 1934 im Auftrag des „Comite International pour la defense et la rehabilitation de Marinus van der Lubbe.“ [Paris}. Weiterlesen

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(Subversion) Spanien 1936, das Ende des anarchistischen Syndikalismus?

Gefunden auf Libcom, die Übersetzung ist von uns, der gesamte Text umfasst auch einige Repliken auf diesen Text sowie die Antwort darauf.


(Subversion) Spanien 1936, das Ende des anarchistischen Syndikalismus?

Kritik am Anarchosyndikalismus während des Spanischen Bürgerkriegs. Aus Subversion #18 (1996).

ARBEITER- UND BAUERNKOLLEKTIVE IM SPANISCHEN BÜRGERKRIEG

Dieses Jahr ist der 60. Jahrestag des Spanischen Bürgerkriegs, der im Juli 1936 begann, als General Franco einen faschistischen Putsch anführte, um die linke republikanische Regierung zu ersetzen. Weiterlesen

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(1938) Die Flagge beleidigen, André Prudhommeaux

Gefunden auf katesharpleylibrary, die Übersetzung ist von uns, ein weiterer Text von André Prudhommeaux und über die „Heuchelei“ von Regierungen, vor allem linker, in Kriegszeiten.


Die Flagge beleidigen (1938)

André Prudhommeaux

Die größtmögliche Beleidigung der Trikolore wurde soeben von den Neopatrioten gegen sie geschleudert.

Die Regierung Daladier1 hat sich zum Handlanger Mussolinis, Hitlers und der französischen Cagoulards2 gemacht, indem sie ein umfassendes Embargo gegen ausländische Antifaschisten verhängt hat. Weiterlesen

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(Tridni Valka) Krieg & Revolution!?

Gefunden auf der Seite von Tridni Valka, die eine Analyse der gegenwärtigen internationalen Klassenkämpfe machen, die Übersetzung ist von uns.


Klassenkrieg (Tridni Valka) 14/2022: Krieg & Revolution!?

Krieg & Revolution!?

Es scheint, als wäre es gestern gewesen, als wir endlich die „Covid-19-Pandemiekrise“ hinter uns gelassen haben (obwohl einige sagen, dass wir sie nie hinterlassen werden) und schon gibt es eine neue „Krise“. Nach der herrschenden bourgeoisen Narration ist der Krieg in der Ukraine ein neuer Grund für das Proletariat, die Zufriedenheit mit seinen Bedürfnissen zurückzustellen. Stattdessen sollen wir uns in die Einheitsfront mit den Kräften „unserer“ Bourgeoisie einreihen und uns für ein „höheres Gut“ der „Verteidigung der territorialen Integrität der Ukraine“ oder ihrer „Entnazifizierung“ opfern – je nachdem, wo wir leben. Weiterlesen

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(Grupo Barbaria) Die Unmöglichkeit der „Eroberung“ des Staates

Gefunden auf der Seite von Grupo Barbaria, die Übersetzung ist von uns. Der Titel sagt schon warum wir diesen Text übersetzt haben.


(Grupo Barbaria) Die Unmöglichkeit der „Eroberung“ des Staates

Die Position, die die Möglichkeit einer möglichen Verwaltung der Institutionen verteidigt, die zu einer besseren Verteilung des Reichtums, einer Verbesserung der sozialen Bedingungen und der Möglichkeit der Eroberung von Positionen – im angeblichen Krieg der Positionen – führen könnte, ist zu fragil, um nicht kritisiert zu werden. Wir werden die Gründe dafür kurz erläutern: Weiterlesen

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Anarchistischer Brief aus der argentinischen Diktatur, Buenos Aires 1978

Gefunden auf expandiendo la revuelta, die Übersetzung ist von uns. Das erwähnte Buch von dem die Rede sein wird, ‚Anarquismo: Insurrección armada y guerrillas‘ überlegen wir ernsthaft zu übersetzen, mehr dazu in kommender Zeit. Darüber hinaus lag das Interesse der Übersetzung dieses historischen Dokuments daran, wie die Texte britischer anarchistischer Publikationen während des Falklandkrieges, daran historische Positionen wieder ans Licht kommen zu lassen, die heute vielen für fremd und sogar unbekannt vorkommen könnten.


Anarchistischer Brief aus der argentinischen Diktatur, Buenos Aires 1978

Der folgende Brief wurde aus dem Buch „Anarquismo: Insurrección armada y guerrillas – Anarchismus: Bewaffnete Insurrektion und Guerilla“ (2021) entnommen, in dem wir die verschiedenen Debatten und Positionierungen rund um den bewaffneten Kampf und den politisch-sozialen Kontext der 60er und 70er Jahre in Buenos Aires untersuchen. Weiterlesen

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Neuigkeiten zu Alfredo Cospito, zwei Kurzartikel

Neuigkeiten zu Alfredo Cospito, zwei Kurzartikel (per Mail erhalten)

Heute, am 19.12.2022 kam die Antwort auf die von Alfredo Cospito beim Aufsichtsgericht eingerichtete Beschwerde.

Die Anhörung fand am 1. Dezember in Rom statt. Das Ergebnis der Antwort ist negativ (ausgefallen, A.d.Ü.), d.h. die Möglichkeit einer Herabstufung von Alfredo aus der 41bis-Regelung wird abgelehnt. Alfredo wird mindestens für die nächsten vier Jahre im 41bis verbleiben; in dieser Zeit kann die Fortführung oder Nichtanwendung der 41bis-Regelung auf Alfredo erneut geprüft werden. Die Gründe für die Ablehnung sind noch nicht bekannt und werden mit der Bekanntgabe des Urteils bekannt gegeben. Weiterlesen

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(Paul Mattick) Kapitalismus und Ökologie

Wir haben diesen Text von Paul Mattick ausgegraben weil er, trotz der Jahre die seit seiner Veröffentlichung vergangen sind, immer noch unglaublich aktuell ist. Würde man einige Namen ändern, würde der Text als eine Kritik gegen die jetzige Bewegung wirken die sich die Rettung der Umwelt, der Erde, usw., auf die Fahne geschrieben hat. Denn nach wie vor wird die Gesellschaftsform in der wir leben, die des Kapitalismus, nicht in Frage gestellt, sondern nur gewisse Ausdrücke von ihr. Wir wollen nicht viel mehr dazu sagen, man kann es ja selber lesen.

Soligruppe für Gefangene


Paul Mattick, Kapitalismus und Ökologie

Vom Untergang des Kapitals zum Untergang der Welt

1976

Die Geschichtlichkeit der Natur ergibt sich aus dem vor mehr als hundert Jahren von Carnot und Clausius entdeckten zweiten Hauptsatz der Thermodynamik oder der in den Wärmetod endenden zunehmenden Entropie. Unser Erdenleben hängt von der ständigen Energiezufuhr durch Sonnenstrahlung ab, die sich, wie langsam auch immer, mit wachsender Entropie vermindert. Die hier in Frage kommenden Zeitspannen sind vom menschlichen Standpunkt aus gesehen zu unbestimmt und zu ungeheuerlich, um praktisch in Betracht gezogen zu werden. Nichtsdestoweniger hat das Entropiegesetz eine stets vorhandene, direkte Einwirkung auf die Erde und damit auf das Schicksal der Menschheit. Zur Befriedigung ihrer Energiebedürfnisse stehen den Menschen, außer der Sonne, die Bodenschätze der Erde zur Verfügung. Deren Ausnutzung beschleunigt jedoch die Verwandlung von ‚freier’ in ‚gebundene’ Energie, d.h. Energie, die den Menschen nicht mehr zur Verfügung steht und zum Wärmetod degradiert. In anderen Worten, die vorhandenen Energiequellen haben nur einen einmaligen Nutzen. Mit ihrer Erschöpfung hört das menschliche Leben auf, und zwar sehr lange vor dem Erkalten der Sonne, da alle natürlichen Schätze der Erde nicht mehr Energie enthalten, als in ein paar Tagen Sonnenlicht zu finden ist. Weiterlesen

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Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 12

In den späten 90ern veröffentlichte Constantino Cavalleri diesen Text, der als ein Beitrag zur Debatte rund um die Kämpfe gegen Knast und Isolationshaft (FIES im Falle des spanischen Staats) verstanden und eingeordnet werden sollte. Aus diesem Grund, und auch weil er in der Biographie von Claudio Lavazza die wir fertig übersetzt haben, erwähnt wird, haben wir diesen nun veröffentlicht.


BEITRAG ZUM KAMPF GEGEN DEN KNAST

Constantino Cavalleri

EINLEITUNG

Wir haben uns entschlossen, eine Reihe von Veröffentlichungen herauszugeben, die darauf abzielen, eine ernsthafte Debatte zu führen, fernab von Polemik, Gerüchten, „cooler Aura/falschen Konflikten“1 usw., rund um den antirepressiven Kämpfen. Weiterlesen

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Weder Rojigualdas noch Esteladas, für die Unabhängigkeit der Klasse gegen jede Nation!

Hier ein weiterer Text von Grupo Barbaria, es handelt sich um eine Kritik an den Nationalismus, spezifisch gegen den katalanischen, aber qualitativ gegen jeden, was für als sehr wichtig gilt, gerade jetzt, eigentlich seid sehr langem, nur halt immer auf verschiedenen Formen, wo im deutschsprachigem Raum wieder die Liebe zur Nation und zum Volk, seitens einiger sogenannter „Anarchisten und Anarchistinnen“ und der radikalen Linken des Kapitals verkündet werden.


Weder Rojigualdas1 noch Esteladas2, für die Unabhängigkeit der Klasse gegen jede Nation!

Es gibt kein besseres Bild, um den Charakter des sogenannten katalanischen Unabhängigkeitsprozesses (A.d.Ü., Separatismus) zu erklären, als die Wahl von Quim Torra zum Präsidenten der Generalitat3. Die Selbstbestimmung und das freie Wahlrecht haben an ihrer Spitze einen überzeugten Verehrer von Miquel Badia4 (siehe die Huldigung der Brüder Badia seitens Junqueras und Torra), einem der größten Folterer und Mörder des Proletariats im revolutionären Katalonien der 1930er Jahre. Weiterlesen

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