Beitrag zu den Internationalistischen Tagen in Prag 20-26 Mai 2024

Gefunden auf la nemesi, die Übersetzung ist von uns. Ein Beitrag zur Internationalen Aktionswoche gegen den Krieg.


Beitrag zu den Internationalistischen Tagen in Prag 20-26 Mai 2024

Zuallererst möchte ich den Gefährtinnen und Gefährten aus Třídní Válka zu ihrem Engagement und ihrer Ausdauer gratulieren. In den letzten beiden traurigen Kriegsjahren waren sie aktiv, auch und gerade in der Kontaktaufnahme mit revolutionären Gruppen im Ausland, etwas, das – meiner Meinung nach – nur wenige in unseren Breitengraden getan haben. Weiterlesen

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Against Sleep and Nightmare, Anmerkungen zur Demokratie

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.


Against Sleep and Nightmare, Anmerkungen zur Demokratie

Die demokratische Ideologie enthält im Wesentlichen zwei Arten von Illusionen:

1. Die Vorstellung, dass die moralisch bessere Art, Entscheidungen zu treffen, unter allen Umständen eine Art von Wahlbeteiligung der Mehrheit ist.

2. Die Vorstellung, dass die Methode der Entscheidungsfindung den Unterschied zwischen den verschiedenen Gesellschaftssystemen ausmacht. Weiterlesen

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Against Sleep and Nightmare, Der Beobachter der Demokratie

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.


Against Sleep and Nightmare, Der Beobachter der Demokratie

…Und die Demokratie setzt ihren Marsch fort

Ketten und Henker waren die groben Werkzeuge, deren sich vormals die Tyrannei bediente , aber in unsern Tagen der Civilisation steht selbst der Despotismus gewissermaßen auf einer höheren Stufe.“ – de Tocqueville, Über die Demokratie in Nordamerika (S. 97)

Amerika tritt wirklich in eine Zeit der größeren Demokratie ein. Der Wahlkampf von Bill Clinton hat nie aufgehört. Es werden immer noch Umfragen über seine jüngsten Kämpfe gemacht. Von den Vorwahlen in New Hampshire bis zur Gesundheitsreformkampagne hat das Fernsehen versucht, uns in seine endlosen Kämpfe mit anderen mächtigen Bürokraten – von George Bush über Robert Dole bis hin zu Saddam Hussein – hineinzuziehen. Mehr noch, es wird von uns erwartet, dass wir Clinton in Kämpfen gegen uns zujubeln. „Was denkst du, wie gut es Clinton gelungen ist, dem amerikanischen Volk die Notwendigkeit von Opfern zu vermitteln?“ Weiterlesen

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Zwei Artikel von BILAN aus dem Jahr 1936 zum arabisch-jüdischen Konflikt in Palästina

Die folgenden Artikel von Paul Mattick und Walter Auerbach im ICC (1938), sowie wie die von Gato Mammone in BILAN (1936), erscheinen uns historisch und aktuell enorm wichtig und geeignet zu sein. Sowie es der Zufall will, handelt es sich in einem um eine Publikation (ICC, International Council Correspondence) die von hauptsächlich deutschsprachigen Kommunisten in den Vereinigten Staaten, im Exil, veröffentlicht wurde und im anderen um eine Publikation (BILAN), die auch von im Exil lebenden italienischen Kommunisten in Frankreich und Belgien veröffentlicht wurde. Weiterlesen

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(Paul Mattick und Walter Auerbach) Eine „marxistische” Annäherung zu der Judenfrage

Die folgenden Artikel von Paul Mattick und Walter Auerbach im ICC (1938), sowie wie die von Gato Mammone in BILAN (1936), erscheinen uns historisch und aktuell enorm wichtig und geeignet zu sein. Sowie es der Zufall will, handelt es sich in einem um eine Publikation (ICC, International Council Correspondence) die von hauptsächlich deutschsprachigen Kommunisten in den Vereinigten Staaten, im Exil, veröffentlicht wurde und im anderen um eine Publikation (BILAN), die auch von im Exil lebenden italienischen Kommunisten in Frankreich und Belgien veröffentlicht wurde. Weiterlesen

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BRIEF ÜBER DEN ANTIZIONISMUS

Gefunden auf mapas y huellas, der Text ist ursprünglich von Il Lato Cattivo, die Übersetzung ist von uns. Hier zwei interessante Texte zum Konflikt zwischen Palästina und Israel die die Einordnung in nationalistische und etatistische Lage kritisieren und aus materiellen Entwicklungen des Kapitals in der Region des Konflikt analysieren.


BRIEF ÜBER DEN ANTIZIONISMUS

Veröffentlicht am 11. Oktober 2023 von mapasyhuellas

von R.F (Il Lato Cattivo, Juli 2014).

Liebe Gefährtinnen und Gefährten!

ich möchte euch meine Meinung zu den aktuellen Entwicklungen im israelisch-palästinensischen Konflikt mitteilen. Verzeiht mir, wenn ich dieses Thema in eine lange Form bringen muss. Der so genannte Antizionismus – mit dem Alibi, „im Konkreten“ zu sein – verklärt jedes Mal die aktuellen Ereignisse in einem metaphysischen Sinne. Einerseits ist das normal: Es gehört zum „Anti“-Sein, einen absoluten Feind zu haben, mit dem alle anderen Feinde zu relativen Feinden werden. Jetzt ist Israel an der Reihe, das Ziel zu sein, und meiner Meinung nach ist es notwendig, sich davon zu distanzieren. Es ist nicht der Angriff auf die Synagogen während der Demonstration in Paris am Samstag, den 19. Juli, der diese Notwendigkeit bestimmt, auch wenn er sie in gewisser Weise noch verstärkt. Die Ausschreitungen, die stattgefunden haben, sollten nicht übertrieben werden; aber es stimmt, dass sie symptomatisch für etwas sind – eine Tendenz -, deren Möglichkeit mit der eigentlichen Definition des Antizionismus einhergeht. Die Verwirrung zwischen Juden, Zionismus und Israel, die Flüssigkeit, mit der diese verschiedenen Begriffe austauschbar werden, auch wenn sie sich nicht in öffentlichen Reden oder programmatischen Slogans manifestiert, ist außerdem ganz offensichtlich in dem informellen Geplauder, das hier und da auf Demonstrationen stattfindet. Es geht keineswegs darum, den Staat Israel zu verteidigen – das wäre einfach absurd -, sondern einfach darum, die israelisch-palästinensische Frage in der Geschichte neu zu positionieren, zumal die Verwandlung des Feindes in einen absoluten Feind den Mythos nährt und reproduziert. Es geht auch darum, aus zwei für einen Kommunisten gleichermaßen unhaltbaren Positionen auszubrechen: einerseits die „Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand“ und andererseits der proletarische Internationalismus als abstraktes Prinzip. Zu diesem letzten Punkt möchte ich zunächst sagen, dass den Antizionisten entgeht, dass wenn es heute Spielräume für Druck auf die Bewegungen der israelischen Regierung gibt, diese genau auf der Seite derer liegen, die dort, in Israel, leben. Die Demonstrationen, die in Israel gegen die Massaker im Gazastreifen stattgefunden haben, sind ermutigend und zwangsläufig bedeutender als die, die anderswo stattgefunden haben; aber sie bleiben auf jeden Fall klein, vor allem, wenn man davon ausgeht, dass es sich eher um moralische Empörung oder ein prinzipielles Plädoyer handelt, wie es bei den heutigen Friedensbewegungen oft der Fall ist. Sie sind der fruchtbarste Boden für die linke und akkulturierte petite Bourgeoisie mit all ihren guten Gefühlen (einige werden sich an die großen Demonstrationen in Italien gegen den Krieg im Irak und in Afghanistan erinnern, an die Friedensfahnen, die aus den Fenstern hingen… und wie das alles endete). In der Praxis würde es eines Generalstreiks bedürfen, der die israelische Ökonomie in Mitleidenschaft zieht (oder zumindest damit droht), um die israelische Regierung vorübergehend in ihre Schranken zu weisen. Andererseits sollte es nicht überraschen, dass dies nicht geschieht. Aufrufe zum Klassenkampf und zur Solidarität unter den Ausgebeuteten sind zwecklos. Weiterlesen

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Gaza, der historisch-theoretische Kontext

Gefunden auf dndf, die Übersetzung ist von uns. Hier zwei interessante Texte zum Konflikt zwischen Palästina und Israel die die Einordnung in nationalistische und etatistische Lage kritisieren und aus materiellen Entwicklungen des Kapitals in der Region des Konflikt analysieren.


Gaza, der historisch-theoretische Kontext

11.10.2023

Nach der Veröffentlichung von „Gaza, la nausée“ (Gaza, die Übelkeit) erscheint es uns heute wichtig, zwei Texte vorzuschlagen, die es ermöglichen sollen, zu versuchen, über die historische Situation nachzudenken, fernab von den kollateralen und toxischen Schäden der Geschichte, die in den Schrecken des heißen Krieges gemacht wird. Weiterlesen

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(Antipolitika) Im Verlies des Nationalismus

Aus der dritten Ausgabe der anarchistischen Publikation aus dem Balkan Antipolitika, die Übersetzung ist von uns.


Im Verlies des Nationalismus

Die Kommunistische Partei Jugoslawiens und die nationale Frage

Einleitung

Wenn vom Zerfall des sozialistischen Jugoslawiens die Rede ist, wird als eine der Ursachen der jahrhundertealte ethnische Hass zwischen Serben und Kroaten genannt, aufgrund dessen der Staat, der sie zu vereinen versuchte, einfach nicht überleben konnte. Abgesehen davon, dass dieses Argument nationalistisch ist und die Geschichte des sozialistischen Jugoslawiens bis zur Absurdität vereinfacht, projiziert es auch Vorstellungen über die Ethnien der Menschen auf dem nördlichen Balkan in die Geschichte zurück, die ihre heutige Form gerade während der Zeit des sozialistischen Jugoslawiens angenommen haben. Im 19. Jahrhundert wie auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts existierten heterogene Vorstellungen darüber, wer die Menschen im Norden des Balkans sind, welchen Namen man für sie verwenden sollte, ob sie eine Nation oder mehrere Nationen sind usw., und sie hingen in hohem Maße von den aktuellen politischen Interessen der Vertreter einer bestimmten Idee ab1. Weiterlesen

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(Bob Black) Hölzerne Schuhe oder Plattformschuhe? Zur „Organisatorischen Plattform der Libertären Kommunisten“

Entnommen aus anarchist library, wir haben die zitierten Stellen von Organisationsplattform der Allgemeinen Anarchistischen Union (Entwurf)“ übernommen, aus der Seite nestormakhno.info, wenn uns auch an vielen Stellen die englische Version irgendwie ‚besser‘ übersetzt vorkamen. Weitere Texte die den Plattformismus angreifen und kritisieren werden die kommenden Tage folgen.


Bob Black

Hölzerne Schuhe oder Plattformschuhe? Zur „Organisatorischen Plattform der Libertären Kommunisten“

Organisational Platform of the Libertarian Communists. By Nestor Makhno, Ida Mett, Pyotr Arshinov, Valevsky & Linsky. Dublin, Ireland: Workers’ Solidarity Movement, 1989.

Es zeugt vom ideologischen Bankrott der heutigen Anarchistinnen und Anarchisten, dass sie ein Manifest exhumieren (und nicht wieder auferstehen lassen), das bereits bei seiner Verkündung 1926 veraltet war. Die organisatorische Plattformgenießt eine unvergängliche Dauerhaftigkeit: damals unzeitgemäß, heute unzeitgemäß, für immer unzeitgemäß. Sie sollte überzeugen und wurde von fast allen prominenten Anarchisten und Anarchistinnen ihrer Zeit angegriffen. Sie sollte organisieren und provozierte Spaltungen. Sie sollte die anarchistische Alternative zum Marxismus neu formulieren, aber sie formulierte die leninistische Alternative zum Anarchismus neu. Sie sollte Geschichte schreiben, schaffte es aber kaum in die Geschichtsbücher. Warum sollte man sie heute lesen? Weiterlesen

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(Chile) KOMPLIZENSCHAFT & AUFWIEGELUNG

KOMPLIZENSCHAFT & AUFWIEGELUNG

Originaltitel: Complicidad y Sedición, erschienen in Chile im Juli 2023.

EINZELAUSGABE

ANGESICHTS DES PROZESSES GEGEN FRANCISCO UND MÓNICA/ JULI2023


Einleitung der deutschsprachigen Übersetzung, wir haben diesen Text übersetzt, nicht nur weil er einen genaueren Einblick auf einen weiteren Repressionsfall gegen Anarchistinnen und Anarchisten einwirft, einer von vielen, sondern weil dieser wichtige Positionen in den Raum wirft, wo es jetzt darauf ankommt, welche Anarchistinnen und Anarchisten nehmen sich diese zur Brust und nehmen die Herausforderung, in Theorie und in Praxis, an? Es geht um Kampf gegen die herrschenden Verhältnisse des Kapitals-Staates, des Patriarchats, es geht um Solidarität mit Gefangenen, wie diese überhaupt in Kämpfen eingebunden werden können, es geht darum zu verstehen, dass wenn der Knast nicht in der Konfrontation um den Staat-Kapital abzuschaffen mitberechnet wird, sehr vieles fatal ausgehen wird. Es geht um wie sich Anarchistinnen und Anarchisten im direkten Konflikt mit den Herrschenden sich organisieren, welche Geschichte und Ideen dahinter stecken und vor allem, dass dieser Konflikt nicht auf morgen warten kann. Er muss hier und jetzt geführt werden. Weiterlesen

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