Plünderungen und Ausschreitungen in den Vereinigten Staaten (Teil 2)

Gefunden auf Indymedia Barcelona, die Übersetzung ist von uns 

Plünderungen und Ausschreitungen in den Vereinigten Staaten (Teil 2)

DONNERSTAG

-Die Stadt wirkt am Morgen durch die Unruhen der Nacht zuvor, als ob sie bis auf die Grundmauern niedergebrannt worden zu sein, wie ein Wrack, welches ein böses Ende genommen hat. Weiterlesen

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Ausschreitungen und Plünderungen in Minnesota als Reaktion auf den Mord an einem Afroamerikaner (1 Teil)

Gefunden auf Indymedia Barcelona, die Übersetzung ist von uns

Ausschreitungen und Plünderungen in Minnesota als Reaktion auf den Mord an einem Afroamerikaner (1 Teil)

George Floyd, ein afroamerikanischer Mann aus Minnesota, wurde von dem Polizisten Derek Chauvin (ein weißer Polizist und Wähler von Trump) getötet. Derek Chauvin drückte ihn auf den Boden und zerquetschte 10 Minuten lang seinen Hals mit seinem Knie, während George Floyd wiederholte: „Ich kann nicht atmen, bitte, ich kann nicht atmen… Mom, ich kann nicht atmen“. Nach 4 Minuten verliert George Floyd das Bewusstsein und hört auf zu atmen, doch der Polizist fährt fort, seinen Hals zu zerdrücken, wobei ihm das Knie den Atem abschnürt. In diesem Moment stirbt George Floyd: er wird ermordet. Dieser Vorfall erinnert sehr an das, was 2014 mit Eric Garner geschah, einem weiteren Afroamerikaner, der von der Polizei erwürgt wurde, während er bettelte: „Ich kann nicht atmen“ (https://www.youtube.com/watch?v=24PAhUhnACo). Auf diese Weise wird der Satz „Ich kann nicht atmen“ zu einem der Slogans des Protests über Floyds Tod, zusammen mit den Slogans von „ACAB“, „Fuck 12“ (12 bedeutet Polizei in urbaner amerikanischer Sprache), „FTP“ (Fuck The Police), „Black Lives Matter“ usw. Weiterlesen

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(Katalonien) Coronavirus, eine Verwaltung

Gefunden auf der Seite der Gruppe Etcétera, die Übersetzung ist von uns.

Coronavirus, eine Verwaltung

Noch nie haben wir so gut und so zu Recht über den Staat gesprochen, wie jetzt, wo wir so schlecht über den Umgang mit der tödlichen Ankunft des Coronavirus sprechen. Die Worte, die ihren Umgang mit der Pandemie begleiten – Erklärungen, Pressekonferenzen, Interviews, Nachrichtenberichte – zeugen von einer schuldhaften Ignoranz und Improvisation. Weiterlesen

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(Chile) Coordinadora 18 de Octubre ruft zur Kampagne für die Gesundheit der politischen Gefangenen auf: Angesichts der Situation des Covid-19 und der Befreiung der politischen Gefangenen

Wir haben diesen Aufruf auf der Seite von der Coordinadora 18 de octubre gefunden. Wir wissen nicht im welchen Sinne die Coordinadora selber die Verwendung des Begriffes „politischer Gefangene“ versteht, sprich, was sie darunter versteht, dennoch sind wir gegen eine Aufteilung von Gefangenen in „politische und soziale“. Für uns folgt diese Sprache weiterhin der Logik der Trennung zwischen Objekt und Subjekt, zwischen Theorie und Praxis, aber dies wird ein Thema sein, denn auch wir uns nochmals ausführlicher wenden werden. Nicht desto trotz sind solche Texte wichtig und gehören verbreitet. Die Übersetzung ist von uns.

Coordinadora 18 de Octubre ruft zur Kampagne für die Gesundheit der politischen Gefangenen auf: Angesichts der Situation des Covid-19 und der Befreiung der politischen Gefangenen

Seit Beginn der sozialen Revolte am 18. Oktober 2019 gibt es etwa 2.500 Gefangene, die unter den verschiedenen repressiven Gesetzen des Staates stehen. Das Justizsystem hat systematisch Untersuchungshaft als Vorsichtsmaßnahme gegen die große Mehrheit von ihnen verordnet, beibehalten und ratifiziert und sich in der Praxis in eine vorweggenommene und beispielhafte Bestrafung derjenigen verwandelt, die weiterhin auf die Straße gehen (A.d.Ü., also jene die weiter kämpfen). Weiterlesen

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(CHILE) VOR EINEM NEUEN TAG DER REPRESSION UND DER VERHAFTUNG EINES UNSERER GEFÄHRTEN

Quelle: Coordinadora 18 de octubre por la libertad de lxs presxs políticxs, die Übersetzung ist von uns, dieser Artikel steht im Zusammenhang zu der Festnahme von Francisco

CHILE: VOR EINEM NEUEN TAG DER REPRESSION UND DER VERHAFTUNG EINES UNSERER GEFÄHRTEN

Am 15. Mai riefen wir als „Coordinadora 18 de octubre por la libertad de lxs presxs politicxs“ zu einem Tag der Agitation in Solidarität mit den durch die staatliche Repression Inhaftierten auf, wie wir es jeden Freitag tun. Weiterlesen

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(Palermo, Italien) Erklärung von Carmine Lanzetta und Davide Delogu

Quelle auf italienisch und auf spanisch, von uns übersetzt

(Palermo, Italien) Erklärung von Carmine Lanzetta und Davide Delogu

Davide hat uns das folgende Kommuniqué zukommen lassen, das wir gerne veröffentlichen möchten, es wurde zusammen mit einem Gefährten aus dem Isolationstrakt des Pagliarelli-Gefängnisses in Palermo verfasst. Wir werden unseren Kollegen bedingungslos weiter unterstützen!

FREIHEIT FÜR DEN GEFÄHRTEN DAVIDE DELOGU!
DAVIDE DELOGU AUF SARDINISCHEM BODEN! Weiterlesen

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Richtige Adresse von Gabriel Pombo da Silva!

Anscheinend ist die Adresse, oder zumindest die Postleitzahl, um Gabriel zu schreiben nicht richtig gewesen. Wir selber hatten auf der Seite des Knastes geschaut und es stellt sich fest, dass sie nicht richtig ist, deshalb kommt die Post bei Gabriel auch gerade nicht an. Es wurde jetzt bescheid gesagt und nun fügen auch wir die richtige Postleitzahl.

Ansonsten geht es Gabriel gut, bald hat er die Quarantänezeit abgesessen und dann wird sich herausstellen ob er vorerst im Knast Badajoz bleibt, oder ob er woanders in Spanien verlegt wird.

Hier die richtige Adresse:

Gabriel Pombo da Silva
Centro Penitenciario de Badajoz
Carretera de Olivenza, km. 7,3, 06011 – Badajoz
España, Spanien

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Überleben des Stärkeren in der Zeit der Pandemie

Gefunden auf Libcom, die Übersetzung ist von uns. Ein paar Wörter zu diesem Text. Wir finden ihn gut, weil er auf wichtige anarchistische Grundideen, wie die der „Gegenseitigen Hilfe“ (Kroptokin) hinweißt- auch bezogen auf die Natur-Umwelt – und auch dies immer ein Thema der Debatte und deren Ausführung sein sollte. Eben als eine Kritik des Kampfes der Stärkeren und dass in einer Gesellschaft die nur sich so zu regulieren weiß. Wie Élisée Reclus, war auch Kroptkin ein Anarchist, der die Natur forschte, um eben auch das Mensch-Natur-Verhältnis in Frage zu stellen. Zumindest indem, wie die herrschende Ideologie es verkündet, dass der Mensch die Natur bändigen muss, denn diese steht im Dienste der herrschenden Klasse. Weiterlesen

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(Alfredo Maria Bonanno) Anarchismus und Aufstand

Quelle: Alfredo M. Bonanno: „Anarchismus und Aufstand“, Edition Irreversibel in Zusammenarbeit mit Konterband Editionen, ohne Ort, August 2014.

Alfredo M. Bonanno

Anarchismus und Aufstand

Einleitung

Mit der Herausgabe von dieser Zusammenstellung von Texten, in einer Übersetzung, so hoffen wir, die ihrer ursprünglichen Konsistenz einigermassen gerecht wird (oder zumindest ihr korrektes Verständnis ermöglicht, im Gegensatz, leider, zu einigen bisher zirkulierenden Übersetzungen), möchten wir der deutschsprachigen anarchistischen Bewegung ein Buch zur Verfügung stellen, das dazu beitragen kann, unsere Horizonte zu erweitern. Die Probleme, die hier behandelt werden, können uns ein Bild von der Potenzialität einer anarchistischen Bewegung verschaffen, die sich manchmal dagegen zu sträuben scheint, sie in ihrem ganzen Umfang zu erfassen. Eine Potenzialität, sicher, die auch beängstigen kann, angesichts der immensen Verantwortung, vor die sie uns stellt. Verantwortung vor unserem eigenen Gewissen, versteht sich, vor niemandem sonst, vor unserem Gewissen als Anarchisten, bewusst über das Elend dieser Welt und über die unaufschiebbare Notwendigkeit von einer gewaltsamen Revolution, um der Ausbeutung und der Unterdrückung ein Ende zu setzen. Je mehr wir uns dieser Dringlichkeit und gleichzeitig unserer Potenzialität gewahr werden, desto mehr verlangt dieses Gewissen, uns zu involvieren, uns einzusetzen, uns aufs Spiel zu setzen, und zwar mit unserem ganzen Selbst. Und das Gewissen, wie man weiss, kann oft der erbarmungsloseste Richter sein. Viel beruhigender ist es, die Widrigkeit und die Mängel der Umstände festzustellen, und in einer selbstgerechtfertigten Marginalisierung unser Dasein zu fristen.

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(Zo d´Axa) Ohne Ziel

Ein Auszug aus dem Buch von Zo d´Axa – Leben ohne zu warten, von Mazas nach Jerusalem – aus dem Jahre 1895. Das ganze Buch kann hier gelesen werden.

Wie sagt man noch: Welches Ziel haben sie?

Und der wohlwollende Fragesteller hält sich davor zurück, mit den Schultern zu zucken, wenn erfeststellt, daß es junge Leute gibt, die sich nicht an die Gepflogenheiten, die Gesetze und die Anforde-rungen der heutigen Gesellschaft halten und sich dennoch für kein Programm aussprechen. Weiterlesen

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