Was hat es mit diesem revolutionären Antifaschismus auf sich?

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns. Amadeo Bordiga war unser Wissen nach der erste der den Antifaschismus als eine konterrevolutionäre Bewegung der Bourgeoisie, wenn auch der demokratischen, dass muss gesagt werden, kritisierte und sein Wesen und Charakter als solche entlarvte. Der Kern dieser Kritik ist dass der Antifaschismus eine Waffe der herrschenden Klasse ist und die Frage von „Sozialer Revolution oder Kapitalismus“ (im Sinne Bordiga´s natürlich „Kommunismus oder Kapitalismus“) hinzu „Demokratie oder Faschismus“ lenkt/verschiebt, also am Ende anderes formuliert, und zu „Kapitalismus oder Kapitalismus“ reduziert wird. Wenn wir auch seine Ideen nicht teilen, denn Bordiga war, Rätekommunismus hin oder her, bis zum Ende ein Leninist, und wir sind bis zum Ende gegen den Leninismus, kann der Fakt seiner brillanten Kritik nicht ignoriert werden. Seit dem haben sich nicht wenige Revolutionäre dieser Kritik angeschlossen, die aber im deutschsprachigen Raum eher selten vorkommt und von den meisten dämonisiert wird, jene die es trotzdem tun werden jegliche Form des Ostrazismus an ihren Leib erfahren. Weiterlesen

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Italien. DER EINZIGE BEGEHBARE PFAD. Text in Solidarität mit Alfredo Cospito

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Italien. DER EINZIGE BEGEHBARE PFAD. Text in Solidarität mit Alfredo Cospito

Am 22. Oktober 2022 veröffentlicht.

Seit dem 5. Mai ist unser Gefährte Alfredo Cospito im Rahmen des 41bis-Regimes inhaftiert. Diese Maßnahme wurde nach monatelanger Zensur des Schriftverkehrs und nach der repressiven Operation Sibilla vom November 2021 angeordnet, für die er einen Haftbefehl erhalten hat. Hinter dieser repressiven Verschärfung von Alfredos Haftbedingungen steht der klare Wille des Staates, einen Gefährten mundtot zu machen, der in diesen Jahren der Haft mit Artikeln und Reden viel zur anarchistischen Debatte beigetragen hat. Weiterlesen

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Die Dringlichkeit erfordert Entschlossenheit: Holen wir Alfredo Cospito aus der Isolationshaft raus. Worte des Gefährten Francisco Solar

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Die Dringlichkeit erfordert Entschlossenheit: Holen wir Alfredo Cospito aus der Isolationshaft raus. Worte des Gefährten Francisco Solar

Am 23. Oktober 2022 veröffentlicht.

Der Hungerstreik als Mittel des Kampfes ist das letzte Mittel, das dem Gefangenen zur Verfügung steht, um gegen das erstickende Leben im Gefängnis zu kämpfen. Es handelt sich um eine extreme Maßnahme, bei der der Körper als letzter Schützengraben des Kampfes eingesetzt wird. Die Dringlichkeit bestimmt die Entscheidung, einen solchen Kampf zu führen. Diese Dringlichkeit ist heute zweifellos in der Situation des Gefährten Alfredo Cóspito gegeben, den die Macht in einer wahnsinnigen Isolationshaft zum Schweigen zu bringen versucht. Weiterlesen

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Klassenkampf – Proletarier ich?

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns. Bei den folgenden Artikeln liegt, unter anderem, der Schwerpunkt auf die Debatte/Kritik der modernen Figur des sogenannten Staatsbürgers, bzw. der Ideologie dahinter, als Ersatz zu der Klassenkonfrontation, zu der wir auf Deutsch noch keinen passenden Begriff gefunden haben – man könnte den der Staatsbürgerschaft verwenden – zumindest im Gegensatz zu anderen Sprachen (Citizen und Citizenship (Englisch), Ciudadano und Ciudadanismo (Spanisch) und Citoyen und Citoyenneté (Französisch). Weitere Texte zu der Thematik finden sich hier, Textreihe Kritik an der Linken des Kapitalismus und hier Staatsbürgerschaft. Hiermit fahren wir mit der Kritik an den Staatsbürgertum/Staatsbürgerschaft fort und der unumgänglichen Notwendigkeit die Konfrontation im Kapitalismus als eine zwischen Klassen zu verstehen.

Klassenkampf

Am 06. Oktober 2018 veröffentlicht

[Entnommen aus der Publikation Contra la Contra N°2].

Proletarier ich?

Die Bourgeoisie hat weithin verbreitet, dass, sobald die Figur des Industriearbeiters in der Produktion nicht mehr vorherrschend ist, automatisch „das Proletariat verschwunden ist“. Aber es stellt sich heraus, dass das Proletariat von seiner Geburt an ein materieller und historischer Zustand ist und immer war und dass diese soziale Klasse daher nicht auf einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Tätigkeit reduziert werden kann. In dem Maße, wie sich das Kapital durchsetzt, setzt sich die Warenproduktion durch, und damit auch die Klasse, die die Ausbeutung der Arbeitskraft und der Arbeitszeit verkörpert, die erforderlich ist, um den Wert dieser Waren zu erzeugen. Weiterlesen

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Wir sind keine Staatsbürger, wir sind Proletarier

Auf machorka gefunden, die Übersetzung ist von uns. Bei den folgenden Artikeln liegt, unter anderem, der Schwerpunkt auf die Debatte/Kritik der modernen Figur des sogenannten Staatsbürgers, bzw. der Ideologie dahinter, als Ersatz zu der Klassenkonfrontation, zu der wir auf Deutsch noch keinen passenden Begriff gefunden haben – man könnte den der Staatsbürgerschaft verwenden – zumindest im Gegensatz zu anderen Sprachen (Citizen und Citizenship (Englisch), Ciudadano und Ciudadanismo (Spanisch) und Citoyen und Citoyenneté (Französisch). Weitere Texte zu der Thematik finden sich hier, Textreihe Kritik an der Linken des Kapitalismus und hier Staatsbürgerschaft. Hiermit fahren wir mit der Kritik an den Staatsbürgertum/Staatsbürgerschaft fort und der unumgänglichen Notwendigkeit die Konfrontation im Kapitalismus als eine zwischen Klassen zu verstehen.

Wir sind keine Staatsbürger, wir sind Proletarier

L.H & D.H, 2009

Die zeitgenössische Gesellschaft ist in den besten Fällen demoralisierend; es ist nur allzu normal, Verzweiflung zu empfinden und sich in ihr außer Kontrolle zu befinden. Es ist auch schwer zu wissen, was wir glauben sollen, wenn wir von Illusionen umgeben sind: die Lügen der Politiker, die Lügen der Medien und die Lügen des Marktes, die uns erzählen, dass ein neuer Fernseher oder ein neues Auto unsere Gefühle der Einsamkeit beenden und unsere persönlichen Probleme lösen kann. Weiterlesen

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Über das staatsbürgerliche Elend und den Klassenkampf

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns. Bei den folgenden Artikeln liegt, unter anderem, der Schwerpunkt auf die Debatte/Kritik der modernen Figur des sogenannten Staatsbürgers, bzw. der Ideologie dahinter, als Ersatz zu der Klassenkonfrontation, zu der wir auf Deutsch noch keinen passenden Begriff gefunden haben – man könnte den der Staatsbürgerschaft verwenden – zumindest im Gegensatz zu anderen Sprachen (Citizen und Citizenship (Englisch), Ciudadano und Ciudadanismo (Spanisch) und Citoyen und Citoyenneté (Französisch). Weitere Texte zu der Thematik finden sich hier, Textreihe Kritik an der Linken des Kapitalismus und hier Staatsbürgerschaft. Hiermit fahren wir mit der Kritik an den Staatsbürgertum/Staatsbürgerschaft fort und der unumgänglichen Notwendigkeit die Konfrontation im Kapitalismus als eine zwischen Klassen zu verstehen.

Über das staatsbürgerliche Elend und den Klassenkampf

Am 4. Februar, 2015 veröffentlicht.

Der folgende Beitrag wurde uns von einem Gefährten zur aufmerksamen Lektüre, Analyse und Verbreitung zugesandt…(Materiales x la emancipación)

„Die soziale Revolution wird das Werk der Unterdrückten sein, von ihnen selbst und für sie selbst, oder sie wird nicht sein.“

Der Kapitalismus ist das zerstörerischste, brutalste und unmenschlichste aller Systeme von Klassengesellschaften, von allen, in denen Beziehungen zwischen Ausgebeuteten und Ausbeutern bestanden haben. Es ist auch das am weitesten entwickelte und entfremdendste System von allen, dasselbe System, das einigen wenigen Reichtum auf Kosten der Verweigerung des Lebens und des Elends der Mehrheit bietet. Wir halten diese Bestätigung nicht deshalb für wahr, weil sie die Idee eines Denkers ist, sondern weil sie die konkrete Realität ist, und diese spiegelt sich vor allem in der rauen und grausamen Realität der enteigneten und entfremdeten Proletarier wider, derjenigen, die nicht anders können, als sich als Arbeiter frei zu verkaufen, sei es geistig oder körperlich, oder noch drastischer, indem sie bettelnd in der Vagabundiererei überleben, oder sogar das fatale Schicksal des Verhungerns erleiden. Weiterlesen

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Erneute Razzien gegen Anarchist*innen in München!

Gefunden auf Aufstand

Erneute Razzien gegen Anarchist*innen in München!

Am Donnerstag, den 27. Oktober 2022 razzten die Münchner Bullen wie bereits erwartet erneut zwei Wohnungen. Wieder richteten sich die Razzien gegen Anarchist*innen. Einem von ihnen wird vorgeworfen Mitglied in der bereits bekannten Vereinigung zu sein, die die Bullen rund um das laufende §129-Verfahren gegen Münchner Anarchist*innen konstruieren. Wieder beschlagnahmten die Bullen alles anarchistische und in ihren Augen anarchistisch aussehende Papier. Zum Kontext gibt es dezeit nicht mehr zu sagen als im bereits am Vortag veröffentlichten Text steht (siehe https://de.indymedia.org/node/234473), in dem diese erneute Razzia ja bereits ankündigt wurde. Über weitere Entwicklungen halten wir euch auf dem Laufenden.

Wie immer gilt natürlich auch weiterhin: Keine Spekulationen.

ACAB

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Verhindern wir den Mord an Alfredo Cospito, der seit dem 20. Oktober im Hungerstreik ist.

Per Mail erhalten

Verhindern wir den Mord an Alfredo Cospito, der seit dem 20. Oktober im Hungerstreik ist.

Aufruf zur internationalen Mobilisierung

Am 20. Oktober versuchte der Anarchist Alfredo Cospito während einer Anhörung vor dem Überwachungsgericht in Sassari eine ausführliche Prozesserklärung zu verlesen, in der er ankündigte, dass er gegen das 41bis-Haftregime, dem er unterworfen ist und gegen die lebenslange Haftstrafe, in den Hungerstreik getreten sei. Ein Kampf, den Alfredo bis zu seinem eigenen Tod nicht zu unterbrechen gedenkt. Der Gefährte, der seit dem 5. Mai auf der Grundlage eines von der damaligen Justizministerin Marta Cartabia unterzeichneten Dekrets im 41bis inhaftiert ist, befindet sich derzeit im Gefängnis von Bancali auf Sardinien. Weiterlesen

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Neueste Entwicklungen und Hintergründe rund um das 129er Verfahren in München oder: Die Verfolgung von Anarchist*innen und Kippenstummeln im bajuwarisch-christlichen Königreich

Gefunden auf Indymedia

Neueste Entwicklungen und Hintergründe rund um das 129er Verfahren in München oder: Die Verfolgung von Anarchist*innen und Kippenstummeln im bajuwarisch-christlichen Königreich

Der folgende Text soll einige Hintergründe zu dem laufenden 129er Verfahren in München geben und über neueste Entwicklungen informieren als auch eine generelle Einschätzung zu dem ganzen Komplex liefern. Das Verfahren wurde am 26.04.22 bekannt, als koordinierte Hausdurchsuchungen in vier Wohnungen, der anarchistischen Bibliothek Frevel und einer Druckerei stattfanden. Mehr dazu hier: https://de.indymedia.org/node/188585 Weiterlesen

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All my friends are bad kids! – über ein (mittlerweile eingestelltes) §129-Verfahren gegen Anarchist:innen in Hamburg und Bremen

Gefunden auf Aufstand

All my friends are bad kids! – über ein (mittlerweile eingestelltes) §129-Verfahren gegen Anarchist:innen in Hamburg und Bremen

Im Folgenden wollen wir euch über ein Verfahren nach §129 in Hamburg und Bremen informieren, den kollektiven Umgang damit beschreiben sowie individuellen Stimmen betroffener Menschen Platz geben. Weiterlesen

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