[Flugblatt] Fragen zum nationalen Streik 2025 in Ecuador

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


[Flugblatt] Fragen zum nationalen Streik 2025 in Ecuador

Als ein paar Proletarier, die vom ersten Tag an beim Streik dabei waren, aber noch nicht die Kraft haben, revolutionäre Massenaktionen zu organisieren, und basierend auf unseren eigenen Erfahrungen mit den vergangenen Aufständen in diesem Land, stellen wir die folgenden Fragen, um kritisch zur Reflexion und zur kollektiven Aktion beizutragen:

· Haben wir aus den Revolten vom Oktober 2019 und Juni 2022 gelernt oder werden wir in dieser neuen Revolte wieder die gleichen Fehler machen? Genauer gesagt: Werden wir in diesem nationalen Streik den Teufelskreis aus Protest, Repression und Verhandlungen durchbrechen und überwinden? Ist es überhaupt eine Revolte oder eher eine lange Reihe von legitimen, aber schwachen Protesten gegen eine schändliche, aber starke Regierung, die aus den vergangenen Revolten gelernt hat?

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(Uruguay, ANARQUIA)

Einige Texte aus der anarchistischen Zeitung ANARQUIA aus Uruguay, die sich mit aufständischen Fragen beschäftigt, die Übersetzung ist von uns.


Praxis und Fähigkeit zur aufständischen Projektion

„Wer eine Stadt erobert, die es gewohnt ist, frei zu leben, und sie nicht zerstört, muss sich darauf gefasst machen, von ihr zerstört zu werden.“

N . Machiavelli.

Viele leugnen, vor allem mit ihren Praxen, dass die Stärkung selbstorganisierter Basisstrukturen eine Chance bedeutet, den kapitalistischen Kreislauf zu durchbrechen. Wirklich allgemeine, weitreichende und heterogene Strukturen zu schaffen, zu vertiefen und zu stärken bedeutet, dem kapitalistischen Einfluss entgegenzuwirken und der sozialen Revolution eine Chance zu geben. Aufstände oder zumindest Revolten sind in einer Welt voller Ungleichheiten unvermeidlich, aber ob wir gestärkt aus ihnen hervorgehen, hängt auch von der vorherigen Arbeit ab.

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EINE ANARCHISTISCHE KRITIK AN DER POSTMODERNE UND DEM POST-ANARCHISMUS

Gefunden auf Indymedia Barcelona, die Übersetzung von uns.


EINE ANARCHISTISCHE KRITIK AN DER POSTMODERNE UND DEM POST-ANARCHISMUS

Das 20. Jahrhundert, das mit einem revolutionären Wirbelwind anfing, endete mit einem Zusammenbruch der emanzipatorischen Ideen, vom Anarchismus bis zum Sozialismus, die von einem Kapitalismus „besiegt” wurden, der sich je nach seinen Bedürfnissen immer weiter verändert und wandelt. Die kapitalistische Herrschaft greift alte „revolutionäre”, soziale, ökonomische und ökologische Kämpfe wieder auf, nimmt viele dieser emanzipatorischen Ideen auf und macht sie zu einem Teil ihres Programms.

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Annäherungen an den Leninismus ohne Lenin

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns. Dieser Text wurde 2008 von Gustavo Rodriguez verfasst. Der Text ist bedingt gut, so richtig seine Kritik am Plattformismus und seiner deformierten Metamorphose (der Especificismo) auch sein mag, sind einige der historischen Verbindungen die er diesen pseudo-anarchistischen Strömungen anhängt dennoch falsch. Sei es eine unerklärte Verbindung am Rätekommunismus (viel kann und soll an diesen kritisiert werden, aber ein Einfluss für den Plattformismus zu sein wäre auch was neues) und die revolutionäre Gruppe Los Amigos de Durruti die während der sozialen Revolution 1936 den konterrevolutionären Kurs der FAI-CNT heftig kritisierten und für eine soziale Revolution ohne Kompromisse plädierten. Abgesehen von diesen historischen und theoretischen Entgleisungen, eine weitere Kritik am Plattformismus.

Salud!


Annäherungen an den Leninismus ohne Lenin

Die Frage der Macht stellen oder die fünfzigste Variante planen, um sie zu ergreifen?

Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich diese bescheidenen Zeilen schreibe, um zum Nachdenken anzuregen, eher aus der Suche und Unruhe heraus als von der Kanzel der Wahrheit, deren Hüter ich mich nicht fühle.

Die Dinge klarstellen

Ich denke, bevor wir uns diesem Thema in vollem Umfang widmen, sollten wir zunächst den Kontext betrachten, in dem es Bedeutung erlangt: den Vormarsch des „Anarcho”-Bolschewismus.

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(1898 Albert Libertad) Das Volk amüsiert sich

An einem ruhigen Tag zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging Albert Libertad, ein individualistischer Anarchist, auf eine Gruppe von Arbeitern zu, die gerade aus der Fabrik kamen und direkt zum Zeitungskiosk rannten. Er ging zum Kiosk, in der Hoffnung, dass sie revolutionäre Zeitungen kaufen würden, aber sie enttäuschten ihn, denn sie lasen und hielten unter ihren Armen Sportmagazine. Von uns übersetzt.


(1898 Albert Libertad) Das Volk amüsiert sich

Der Arbeiter verlässt die stinkende Fabrik. Es ist Zeit für die Befreiung. Nach der harten Arbeit gibt es ein paar Momente der Ruhe. Er geht, zweifellos angewidert, voller Hass in seinem Herzen gegen diejenigen, die ihn stundenlang eingesperrt halten, um ihren Luxus zu sichern.

Aber wohin gehen seine Schritte? Er geht, rennt zu den Zeitungskiosken. Ein zufriedenes Lächeln huscht über meine Lippen; er ist genervt, aber in seinem Herzen ist der Stolz des Menschen noch lebendig: Er geht dorthin, um die Broschüre zu holen, das Schreiben mit den Forderungen, um sich mit all denen, die leiden, seinen Brüdern im Elend, den Ausgebeuteten aller Welten, auszutauschen.

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Zwei Artikel über den Aufstand in Marokko und einige Gedanken über die Rolle der Aufstände unserer Zeit

Zwei Artikel über den Aufstand in Marokko und einige Gedanken über die Rolle der Aufstände unserer Zeit


Aufstände die die Bourgeoisie in Atem halten.

Dass, was wie ein Film von Luis Buñuel hätte heißen können, ist ein wiederkehrender Ausdruck, eine wiederkehrende Realität gegen die Welt des Geldes, gegen die Welt des Kapitalismus, sowie gegen die auf Blut geschriebene Ordnung und sozialen Frieden der herrschenden Klasse. Ausgetragen wird dieser Ausdruck vom, meist, jungem Proletariat. Von Philippinen, über Ecuador, Marokko, Madagaskar, Nepal bis zu Peru, finden gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Aufständische und den Gewaltmonopol des Staates statt, letzter Bastion der herrschenden Klasse.

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Weitere Texte zur gegenwärtigen Repression gegen die aufständische Bewegung in Indonesien

Weitere Texte zur gegenwärtigen Repression gegen die aufständische Bewegung in Indonesien


Gefunden auf dark nights, die Übersetzung ist von uns.

Der anarchistische Gefährte Eat wurde von der Polizei entführt und ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten (Indonesien)

Nach den Unruhen im August 2025 ist der indonesische Staat geschwächt und sucht nach Sündenböcken. Am 23. September haben die Bastarde einen weiteren Gefährten geschnappt und entführt, nämlich Eat. Eat ist ein bekannter Anarchist, der bereits mehrfach im Knast gesessen hat, unter anderem wegen bewaffnetem Raubüberfall und Brandanschlag auf eine Bank. Seine Ex-Freundin Anzi Matta hat ihn verpfiffen, weshalb er laut Polizei gefasst wurde. Die Polizei hat seinen Laptop und sein Handy beschlagnahmt, die nun Teil der Beweislage gegen ihn sein werden. Die Polizeibastarde halten ihn wie die anderen Anarchistinnen und Anarchisten in Isolationshaft. Momentan sitzt er in der Regionalpolizeistation West Java in Bandung fest. Dort sind viele Gefährtinnen und Gefährten inhaftiert. Wir wissen nicht, welche offiziellen Anklagen und Vorwürfe sie gegen ihn erheben werden. Wir wissen aber, dass er öffentlich beschuldigt wurde, der Anführer der anarchistischen „Star of Chaos”-Variante in Indonesien zu sein, im Zusammenhang mit den Ausschreitungen im vergangenen August. Wir haben noch nie von so einem Anführer der Anarchistinnen und Anarchisten gehört, geschweige denn von Nihilisten. Wir haben auch noch nie von so einem formellen Netzwerk von Chaotikern gehört. Die Beweise der Polizei sind einfach der Besitz von Flaggen oder Gegenständen, Zeitschriften, Musik, Social-Media-Profilen, die Teilnahme oder Nichtteilnahme an den Ausschreitungen, in vielen Fällen offenbar, um den Einsatz der Anti-Terror-Gesetze zu rechtfertigen. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine weitere absurde und fantastische Erfindung der Anti-Terror-Einheit zu handeln, wie die Lüge, dass internationale Finanzmittel in Höhe von 500.000 Dollar die Revolte ausgelöst hätten. Dies ist Teil des Versuchs des indonesischen Staates, die Darstellung der Ereignisse zu ändern. In der gesamten Region wachsen unsere Strömungen und Tendenzen. Ihre Zukunft ist vorbei, Anarchismus ist das Narrativ.

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Guerra di Classe in España – Die Schrifften von Camillo Berneri [1936-1937]

Von uns übersetzt. In ein paar Wochen veröffentlichen wir die Broschüre die die MIL-Ediciones Mayo 37 1973, zum Teil mit anderen Texten von Camilo Berneri, aus der Klandestinität veröffentlichte. Auch mit einer langen Einleitung von Ediciones Mayo 37.


Guerra di Classe in España – Die Schrifften von Camillo Berneri [1936-1937]

(1978) – Camillo Berneri (Frank Mintz)

Vorwort von Frank Mintz

(Quellen und Zitate: U. Marzocchi und V. Rabitti, Umanita Nova, 16. Juli 1966; U. Fedeli, Adunata dei Refrattari, Dezember 1961; Pensieri e Battaglie 1938).

„Um die Revolution zu sichern, reicht es nicht aus, dass die Menge bewaffnet ist oder die Bourgeoisie enteignet hat: Sie muss das kapitalistische System komplett zerstören und ihr eigenes System aufbauen. Sie muss in der Lage sein, die Ideen der stalinistischen und reformistischen Anführer mit derselben Kraft zu bekämpfen, mit der sie die kapitalistischen Individuen und die Anführer der bourgeoisen Parteien angreifen. Ab Mai 1937 ist jede revolutionäre Anstrengung, die dieser Erfahrung nicht treu bleibt, schlicht und einfach zum Scheitern verurteilt. Den Staat angreifen, der stalinistisch-reformistischen Konterrevolution ohne zu zögern entgegentreten: Das sind die charakteristischen Merkmale der kommenden Revolution.“

Diese Auszüge aus der klandestinen spanischen Neuauflage der Schriften von Berneri aus dem Jahr 1973 die von der Movimiento Ibérico de Liberación veröffentlicht wurden (deren Symbolfigur Pulg Antich ist, der am 2. März 1974 erwürgt wurde) erklären den Grund für die Veröffentlichung dieser Schriften.

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Warenfetischismus – Fredy Perlman

Irgendwo gefunden, von uns übersetzt, wenn es ein Text von Fredy Perlman ist muss nicht viel gesagt werden.


Warenfetischismus – Fredy Perlman

Fredy Perlmans Einleitung von 1968 zu I.I. Rubins „Essays on Marx’s Theory of Value”, Black Rose Books, Montreal, 1973.

EINLEITUNG: WARENFETISCHISMUS

Nach Ansicht der Ökonomen, deren Theorien derzeit in Amerika vorherrschen, hat die Wirtschaftswissenschaft die politische Ökonomie abgelöst und befasst sich mit Knappheit, Preisen und der Verteilung von Ressourcen. Nach der Definition von Paul Samuelson ist „Wirtschaftswissenschaft– oder politische Ökonomie, wie sie früher genannt wurde … ist die Lehre davon, wie Menschen und Gesellschaften mit oder ohne Einsatz von Geld entscheiden, knappe Produktionsmittel, die auch anderweitig genutzt werden könnten, einzusetzen, um im Laufe der Zeit verschiedene Waren herzustellen und diese zum gegenwärtigen und zukünftigen Verbrauch an verschiedene Personen und Gruppen in der Gesellschaft zu verteilen.”1 Robert Campbell meint: „Eine der zentralen Fragen der Wirtschaftswissenschaft war schon immer, wodurch Preise bestimmt werden.”2 Ein anderer Experte sagt: „Jede Gemeinschaft, so lehren uns die Lehrbücher, muss sich mit einem allgegenwärtigen ökonomischen Problem auseinandersetzen: Wie werden die verfügbaren Ressourcen eingesetzt, darunter nicht nur Güter und Dienstleistungen, die produktiv genutzt werden können, sondern auch andere knappe Ressourcen?“3

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Weitere Textsammlung zur dem Aufstand in Indonesien und der darauf folgenden, und noch stattfindenden, Repression

Weitere Textsammlung zur dem Aufstand in Indonesien und der darauf folgenden, und noch stattfindenden Repression


Gefunden auf dark nights, die Übersetzung ist von uns.

Archipel des Feuers – Aufstand in Indonesien

Neuigkeiten aus Indonesien. 25. August und weiter…

Ein wütender Aufstand der Jugend, ausgelöst durch steigende Steuern für die Bevölkerung und ein repressives Militär. Es gibt keine Organisation, der Aufstand wird von jungen Anarchistinnen, Anarchisten, Nihilistinnen, Nihilisten und Unkontrollierbaren angeführt. Viele junge Anarchistinnen und Anarchisten aus Schülerverbänden werden verhaftet. Die Schülerinnen und Schüler sind die treibende Kraft. Berichten zufolge wurden am 25. August etwa 400 von ihnen verhaftet. Die meisten Aktionen werden live in den sozialen Medien koordiniert. Normalerweise kontrollieren liberale Gewerkschaften/Syndikate oder Oppositionsparteien die Berichterstattung, aber diesmal nicht. Selbst die Mainstream-Medien erkennen an, dass die sozialen Medien die Quelle der Berichterstattung sind. Politiker können die Narrative nicht mehr kontrollieren. Seit Jahrzehnten ist es Tradition, dass studentische Exekutivorgane normalerweise die Organisatoren solcher Demos sind, aber jedes Jahr werden diese Vermittler von den Studenten selbst entlarvt. Deshalb hassen NGOs, Gewerkschaften/Syndikate, „zivile Anarchistinnen und Anarchisten” und linke und rechte Studentenvereinigungen die anti-organisatorische Fraktion.

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