(Emma Goldman) Die Förderer des Kriegswahnsinns

Gefunden auf anarchist library, die Übersetzung ist von uns.


(Emma Goldman) Die Förderer des Kriegswahnsinns

Veröffentlicht in Mother Earth 12, Nr. 1 (März 1917): 5.

In diesem äußerst kritischen Moment ist es für jeden freiheitsliebenden Menschen unerlässlich, glühend gegen die Beteiligung dieses Landes am europäischen Massenmord zu protestieren. Wenn die Kriegsgegner vom Atlantik bis zum Pazifik sofort ihre Stimmen zu einem donnernden Nein vereinen würden, könnte das Grauen, das Amerika derzeit bedroht, vielleicht noch abgewendet werden. Leider ist es nur allzu wahr, dass die Menschen in unserer sogenannten Demokratie größtenteils eine stumme, leidende Herde sind und keine denkenden Wesen, die es wagen, ihre ehrliche Meinung zu sagen.

Dennoch ist es undenkbar, dass das amerikanische Volk wirklich Krieg will. In den letzten dreißig Monaten hatten sie reichlich Gelegenheit, das schreckliche Gemetzel in den kriegführenden Ländern zu beobachten. Sie haben gesehen, wie der allgemeine Mord wie eine verheerende Seuche das Herz der Völker Europas zerfrisst. Sie haben zerstörte Städte gesehen, ganze Länder von der Landkarte getilgt, unzählige Tote, Millionen Verwundete und Verstümmelte. Das amerikanische Volk konnte nicht umhin, die Ausbreitung eines wahnsinnigen, grundlosen Hasses unter den Völkern Europas mitanzusehen. Sie müssen sich das Ausmaß der Hungersnot, des Leidens und der Qualen bewusst machen, die die vom Krieg heimgesuchten Länder erfassten. Sie wissen auch, dass während die Männer wie Ungeziefer getötet wurden, die Frauen und Kinder, die Alten und Gebrechlichen in hilfloser und tragischer Verzweiflung zurückblieben. Warum also, im Namen aller Vernunft und Menschlichkeit, sollte das amerikanische Volk dieselben Schrecken, dieselbe Zerstörung und Verwüstung auf amerikanischem Boden wünschen?

Uns wird gesagt, dass die „Freiheit der Meere” auf dem Spiel steht und dass die „amerikanische Ehre” verlangt, dass wir diese kostbare Freiheit schützen. Was für eine Farce! Wie viel Freiheit der Meere können die Massen der Arbeiter, die Entrechteten und Arbeitslosen jemals genießen? Wäre es nicht gut, diese magische Sache, die „Freiheit der Meere“, genauer zu untersuchen, bevor wir patriotische Lieder singen und Hurra rufen?

Die einzigen, die von der „Freiheit der Meere“ profitiert haben, sind die Ausbeuter, die Händler mit Rüstungsgütern und Lebensmitteln. Die „Freiheit der Meere“ hat diesen skrupellosen amerikanischen Räubern und Monopolisten als Vorwand gedient, um die unglücklichen Menschen in Europa und Amerika zu bestehlen. Aus dem internationalen Gemetzel haben sie Milliarden gemacht; aus dem Elend der Menschen und den Qualen von Frauen und Kindern haben die amerikanischen Finanziers und Industriemagnaten riesige Vermögen geschlagen.

Fragt den jungen Morgan. Wird er es wagen, seine enormen finanziellen Gewinne aus dem Export von Rüstungsgütern und Lebensmitteln zuzugeben? Natürlich nicht. Aber die Wahrheit kommt manchmal ans Licht. So hat kürzlich ein Finanzexperte bewiesen, dass sogar der alte Pierpont Morgan erstaunt wäre, wenn er die schwindelerregenden Gewinne sehen könnte, die sein Sohn durch Kriegsspekulationen erzielt hat. Und vergessen wir übrigens nicht, dass es diese Spekulation mit Mord und Zerstörung ist, die für den kriminellen Anstieg der Lebenshaltungskosten in unserem eigenen Land verantwortlich ist. Krieg, Hungersnot und die Kapitalistenklasse sind die einzigen Gewinner in diesem schrecklichen Drama, das man Nationalismus, Patriotismus, nationale Ehre und Freiheit der Meere nennt. Anstatt solchen monströsen Verbrechen ein Ende zu setzen, würde ein Krieg in Amerika nur die Möglichkeiten der Profiteure vergrößern. Das und nur das wird das Ergebnis sein, wenn das amerikanische Volk zustimmt, die Vereinigten Staaten in den Abgrund des Krieges zu stürzen.

Präsident Wilson und andere Regierungsvertreter versichern uns, dass sie Frieden wollen. Wenn diese Behauptung auch nur einen Funken Wahrheit enthalten würde, hätte die Regierung längst den Vorschlag vieler wahrer Friedensliebhaber umgesetzt, den Export von Munition und Lebensmitteln. Wäre dieser schändliche Handel mit den Werkzeugen des Mordens zu Beginn des Krieges eingestellt worden, hätte das viele gute Sachen für den Frieden gebracht.

Erstens wäre der Krieg in Europa durch die Einstellung der Lebensmittelexporte ausgehungert worden. Es ist in der Tat keine Übertreibung, wenn ich sage, dass der Krieg längst beendet wäre, wenn die amerikanischen Finanziers nicht Milliarden in Kriegsanleihen investieren hätten dürfen und wenn die amerikanische Munitionsclique und die Lebensmittelspekulanten nicht die Möglichkeit gehabt hätten, das kriegführende Europa mit den Mitteln zu versorgen, um das Gemetzel fortzusetzen.

Zweitens hätte ein Exportembargo automatisch dazu geführt, dass amerikanische Schiffe aus den Kriegs- und U-Boot-Gebieten abgezogen worden wären, wodurch der viel diskutierte „Grund“ für den Krieg mit Deutschland weggefallen wäre.

Drittens und am wichtigsten: Die dreiste, künstliche Erhöhung der Lebenshaltungskosten, die die arbeitende Bevölkerung Amerikas in den Halbhunger treibt, wäre unmöglich, wenn nicht der Großteil der amerikanischen Produkte nach Europa verschifft würde, um das Feuer des Krieges zu schüren.

Friedensversammlungen und Friedensproteste haben keinerlei Bedeutung, wenn die Regierung nicht aufgefordert wird, die Fortsetzung der Exporte zu stoppen. Allein schon aus diesem Grund sollte darauf bestanden werden, sei es auch nur, um zu beweisen, dass Washington zwar schöne Worte machen kann, aber nie einen einzigen entschlossenen Schritt für den Frieden unternommen hat. Das würde dem amerikanischen Volk helfen zu erkennen, dass die Regierung nur die Kapitalisten, den internationalen Kriegs- und Rüstungstrust, und nicht die Arbeiterinnen und Arbeiter vertritt. Sind die Menschen in Amerika also nur gut genug, um den räuberischen Trusts die Kastanien aus der Glut zu holen? Das ist alles, was dieser wilde Kriegsschrei für die Massen bedeutet.

Der Versuch, die Fackel der Kriegsfurien zu entzünden, ist umso abscheulicher, wenn man bedenkt, dass das amerikanische Volk weltoffen ist. Wenn überhaupt, sollte Amerika der Nährboden für internationale Verständigung sein, für das Wachsen von Freundschaft zwischen allen Rassen. Hier sollten alle engstirnigen, erstickenden nationalen Vorurteile ausgerottet werden. Stattdessen soll das Volk in den Wahnsinn und die Verwirrung des Krieges, des Rassen-Antagonismus und des Hasses gestürzt werden.

Es stimmt, in diesem Land wurde nie viel Liebe an die unglücklichen Ausländer verschwendet, aber was ist mit dem Prahlerei, dass die Göttin der Freiheit das Leuchtfeuer für alle unterdrückten Nationen hochhält? Was ist mit Amerika als dem Hafen des Willkommens? Soll all das nun zum Symbol nationaler Verfolgung werden? Was kann daraus resultieren, außer der Vergiftung aller sozialen Beziehungen? Denk mal darüber nach: Krieg ist in diesem Land derzeit nur eine Möglichkeit, und schon jetzt werden den Deutschen und Österreichern Arbeitsplätze vorenthalten, sie werden ausgegrenzt und ausspioniert, von den Kriegstreibern verfolgt und gejagt. Und das ist nur ein kleiner Anfang dessen, was ein Krieg mit sich bringen würde.

Ich muss wohl nicht extra betonen, dass ich nicht das geringste Mitgefühl für das Deutschland der Hohenzollern oder das Österreich der Habsburger hege. Aber was haben die Deutschen und Österreicher in Amerika – oder in ihrem eigenen Land, wenn wir schon dabei sind – mit der Diplomatie und Politik von Berlin oder Wien zu tun? Es ist nichts als blinder, grausamer nationaler und patriotischer Wahnsinn, der diese Menschen, die in diesem Land gelebt, geschuftet und gelitten haben, für die kriminellen Pläne und Intrigen in den Palästen von Berlin und Wien bezahlen lassen würde.

Diese Millionen von Deutschen und Österreichern, die mehr zur echten Kultur und zum Wachstum Amerikas beigetragen haben als alle Morgans und Rockefellers, sollen nun wie feindliche Ausländer behandelt werden, nur weil sich die Wall Street in ihrer uneingeschränkten Nutzung der Meere für Plünderung, Raub und Diebstahl am leidenden Amerika und am blutenden Europa behindert sieht.

Militarismus und Reaktion grassieren in Europa heute mehr denn je. Wehrpflicht und Zensur haben jeden Rest von Freiheit zerstört. Überall haben die Regierungen die Situation genutzt, um die militaristische Schlinge um den Hals des Volkes enger zu ziehen. Überall war Disziplin die Peitsche, mit der die Massen in Sklaverei und blinden Gehorsam getrieben wurden. Und das Tragische daran ist, dass sich die breite Masse ohne Murren unterworfen hat, obwohl jedes Land seinen Anteil an mutigen Männern hatte, die sich nicht täuschen ließen.
Das Gleiche wird zwangsläufig auch in Amerika geschehen, sollten hier die Kriegshunde losgelassen werden. Der giftige Same ist bereits gesät. Das ganze reaktionäre Gesindel, die Propagandisten des Hurrapatriotismus und der Bereitschaft, alle Nutznießer der Ausbeutung, vertreten durch die Händler- und Fabrikanten-Assoziation, die Handelskammern, die Rüstungscliquen usw., usw., sind mit allerlei Plänen und Intrigen in den Vordergrund getreten, um die Arbeiter zu fesseln und zum Schweigen zu bringen, um sie hilfloser und stummer zu machen als je zuvor.

Diese respektablen Verbrecher machen keinen Hehl mehr aus ihrer Forderung nach einer obligatorischen militärischen Ausbildung. Taft, der Sprecher der Wall Street, drückte es zynisch genug aus: Angesichts der Kriegsgefahr sei nun die Zeit gekommen, die Einführung des obligatorischen Militarismus zu fordern. Unterwürfig diesen Slogan nachplappernd beeilen sich Schulleiter und Schulräte unserer Schulen und Hochschulen, die Köpfe ihrer Schüler mit nationalen „Idealen“ und patriotischen Geschichtsfälschungen zu vergiften, um die junge Generation auf den „Schutz der nationalen Ehre“ vorzubereiten, was in Wirklichkeit den „Ruhm“ bedeutet, für die krummen Geschäfte einer Bande legalisierter, feiger Diebe zu Tode zu bluten. Mr. Murray Butler, der Speichellecker der Wall Street, steht an der Spitze, und viele andere wie er kriechen vor dem goldenen Kalb ihrer Herren. Von Prostitution zu sprechen! Nun, das unglückliche Mädchen auf der Straße ist die Reinheit selbst im Vergleich zu solch geistiger Degeneration.

Zu diesem Vergiftungsprozess kommen noch die riesigen Mittelzuweisungen hinzu, die der Kongress und die Landesparlamente für die nationale Mordmaschinerie durchgedrückt haben. Summen in Höhe von Hunderten von Millionen für Armee und Marine schwirren in so verlockender Reichweite durch die Luft, dass der Steel Trust und andere Konzerne, die Munition und Kriegsmaterial herstellen, vor patriotischer Begeisterung geradezu dahinschmelzen und dem Land bereits ihre großzügigen Dienste angeboten haben.

Hand in Hand mit dieser militärischen Bereitschaft und Kriegswut geht die verstärkte Verfolgung der Arbeiter sowie ihrer Organisationen. Die Arbeiter waren außer sich vor Begeisterung und Dankbarkeit gegenüber dem Präsidenten für seine angebliche Menschlichkeit, als er vor der Wahl das Acht-Stunden-Gesetz verkündete, und nun stellt sich heraus, dass das Gesetz lediglich ein Köder für Stimmen und eine Fessel für die Arbeiter war. Es verweigert das Streikrecht und führt die obligatorische Schlichtung ein. Natürlich ist es allgemein bekannt, dass Streiks schon lange durch Anti-Streikposten-Verfügungen und die strafrechtliche Verfolgung von Streikenden unwirksam gemacht wurden, aber das bundesweite Acht-Stunden-Gesetz ist die schlimmste Verhöhnung des Rechts auf Vereinigungs- und Streikfreiheit und wird sich als zusätzliche Fessel für die Arbeiter erweisen. Mit dieser willkürlichen Maßnahme geht der Vorschlag einher, dem Präsidenten im Kriegsfall die volle Macht zu geben, die Eisenbahnen und ihre Beschäftigten unter seine Kontrolle zu bringen, was für die Arbeiter nichts Geringeres als absolute Unterwerfung und industriellen Militarismus bedeuten würde.

Dann gibt es noch die systematische, barbarische Verfolgung radikaler und revolutionärer Elemente im ganzen Land. Die Schrecken in Everett, die Verschwörung gegen die Arbeiter in San Francisco, wobei Billings und Mooney bereits geopfert wurden – sind das bloße Zufälle? Oder zeigen sie nicht vielmehr den wahren Charakter des Krieges, den die amerikanische herrschende Klasse gegen die Arbeiter führt?

Die Arbeiter müssen lernen, dass sie von ihren Herren nichts zu erwarten haben. Letztere zögern weder in Amerika noch in Europa einen Moment, Hunderttausende Menschen in den Tod zu schicken, wenn ihre Interessen es erfordern. Sie sind stets bereit, ihre fehlgeleiteten Sklaven unter der nationalen und patriotischen Fahne über brennende Städte, über verwüstete Landschaften, über obdachlose und hungernde Menschen zu schicken, solange sie nur genug unglückliche Opfer finden, die zu Menschenmördern gedrillt werden können – bereit, auf Befehl ihrer Herren die grauenvolle Aufgabe des Blutvergießens und Gemetzels zu erfüllen.

So wertvoll die Arbeit der Women’s Peace Party und anderer ernsthafter Pazifisten auch sein mag, es ist töricht, den Präsidenten um Frieden zu bitten. Die Arbeiter, sie allein, können den drohenden Krieg abwenden; ja, alle Kriege, wenn sie sich weigern, daran teilzunehmen. Der entschlossene Antimilitarist ist der einzige Pazifist. Der gewöhnliche Pazifist moralisiert nur; der Antimilitarist handelt; er weigert sich, den Befehl zu befolgen, seine Brüder zu töten. Seine Parole lautet: „Ich werde nicht töten, noch werde ich mich töten lassen.“

Es ist diese Parole, die wir unter den Arbeitern verbreiten und in die Arbeiterorganisationen tragen müssen. Sie müssen erkennen, dass es ungeheuerlich kriminell ist, sich freiwillig auf das abscheuliche Geschäft des Tötens einzulassen. Es ist schon schrecklich genug, im Zorn, in einem Moment der Raserei zu töten, aber noch schrecklicher ist es, blind dem Befehl deiner militärischen Vorgesetzten zu gehorchen, um Mord zu begehen. Es muss die Zeit kommen, in der Gemetzel und Blutvergießen durch blinden Gehorsam nicht nur keine Belohnungen, Denkmäler, Pensionen und Lobeshymnen erhalten, sondern als der größte Schrecken und die größte Schande eines barbarischen, blutrünstigen, von Gier besessenen Zeitalters angesehen werden; als ein dunkler, abscheulicher Schandfleck auf der Zivilisation.

Lasst uns diese äußerst wertvolle Wahrheit begreifen: Ein Mensch hat nur so lange die Macht, freiwillig zu handeln, wie er keine Uniform trägt. Sobald man das Gewand des Gehorsams angezogen hat, wird der „freiwillige“ Soldat ebenso Teil der Schlachtmaschine wie sein Bruder, der zum Militärdienst gezwungen wurde. Es ist in unserem Land noch Zeit, sich gegen Militarismus und Krieg zu entscheiden, entschlossen gegen die Wehrpflicht zum Mord an euren Mitmenschen zu Widerstand zu leisten. Schließlich ist Amerika noch nicht wie Deutschland, Russland, Frankreich oder England, die sich in den Fängen eines Militärregimes befinden und das Zeichen Kains auf der Stirn tragen. Die entschlossene Haltung, die die Arbeiter einzeln, in Gruppen und Organisationen gegen den Krieg einnehmen können, wird noch auf bereitwillige und begeisterte Resonanz stoßen. Sie würde die Menschen im ganzen Land aufrütteln. Tatsächlich wollen sie keinen Krieg. Der Ruf danach kommt von den Militärcliquen, den Rüstungsfabriken und ihrem Sprachrohr, der Presse, dieser degeneriertesten aller Verbrecher. Sie alle stehen hinter der Flagge. Oh ja; es ist ein profitables Symbol, das eine Vielzahl von Sünden verdeckt.

Es ist noch Zeit, die blutige Flut des Krieges einzudämmen – mit Worten, mit der Feder und durch Aktion. Die Kriegsbefürworter wissen, dass wir ihnen in die Karten geschaut haben und dass wir ihr hinterhältiges, kriminelles Spiel durchschauen. Wir wissen, dass sie Krieg wollen, um ihre Profite zu steigern. Na gut, dann sollen sie ihre eigenen Kriege führen. Wir, das amerikanische Volk, werden das nicht für sie tun. Glaubst du, es würde dann noch Krieg kommen oder weitergehen? Oh, ich weiß, es ist schwer, die Arbeiter zu mobilisieren, ihnen die Wahrheit hinter der nationalistischen, patriotischen Lüge vor Augen zu führen. Dennoch müssen wir unseren Teil dazu beitragen. Zumindest sind wir frei von Schuld, sollte uns die schreckliche Lawine trotz unserer Bemühungen überrollen.

Ich für meinen Teil werde mich gegen den Krieg aussprechen, solange meine Stimme reicht, jetzt und während des Krieges. Lieber würde ich tausendmal sterben, während ich das amerikanische Volk aufrufe, den Gehorsam zu verweigern, den Militärdienst zu verweigern, sich zu weigern, ihre Brüder zu ermorden, als dass ich jemals meine Stimme zur Rechtfertigung des Krieges erheben würde – außer dem einen Krieg aller Völker gegen ihre Despoten und Ausbeuter: der sozialen Revolution.

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