FRANKREICH: VINCENZO VECCHI WIRD NICHT VON FRANKREICH AN ITALIEN AUSGELIEFERT

Auf anarquia.info gefunden, die Übersetzung ist von uns

FRANKREICH: VINCENZO VECCHI WIRD NICHT VON FRANKREICH AN ITALIEN AUSGELIEFERT

Das Berufungsgericht von Angers hat sich am Mittwoch, 4. November 2020, geweigert, den Anarchisten Vincenzo Vecchi an Italien für die Hauptstrafe von rund 10 Jahren Haft auszuliefern, die im Prozess nach den Tagen der Revolte während des G8-Gipfels in Genua im Juli 2001 gegen ihn verhängt worden war, und weitere Informationen für den Rest seiner Strafe angeordnet. Die Richter weigerten sich, die Strafe für das Verbrechen der „Verwüstung und Plünderung“ in Frankreich zu vollstrecken, da dieses Verbrechen im italienischen Strafgesetzbuch keine genaue Entsprechung auf französischem Territorium hat. Weiterlesen

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Italienische Gefängnisse: Kommuniqué des anarchistischen Gefährten Davide Delogu

Gefunden auf Contrainfo, die Übersetzung ist von uns

Italienische Gefängnisse: Kommuniqué des anarchistischen Gefährten Davide Delogu

Der Konflikt dauert an, Hofstreik und Gefängnisessenstreik. Am 22. Oktober wurde ich zum ersten Mal vom DAP1 ermächtigt, auf die x-te Bitte meiner Familie, die das immer tut, einen Videoanruf nur mit meinen Eltern und sonst nichts zu führen, sonst hätten sie das Video im 41bis-Stil blockiert. Ich möchte nicht zu viel wetten, aber ich denke, dass der Druck, der durch diese Entschlossenheit mit der Solidaritätsstreikkampagne erreicht wurde, für ein solches Zugeständnis etwas bewirkt hat, so wie mich die Gitterkratie2 nach einer Woche in einen anderen fast leeren Isolationsabschnitt versetzt hat (die beiden Anwesenden schlafen 18 Stunden am Tag… ein bisschen Totenstille war nötig…). Sie geben mir die beste Zelle mit Fliesen auf dem Boden und sogar an den Wänden des Badezimmers, ein Luxus, wo endlich kein Wasser ausläuft, und für den Moment, wo man alles zusammenzählt, haben wir eine kleine Verbesserung erreicht, nämlich eine bessere Bewohnbarkeit in der Zelle und einige Videoanrufe machen zu können. Aktualisierungen werden später folgen, und ich füge einen Text von mir über das Gefängnis hinzu, den ich vor drei Jahren geschrieben und nie veröffentlicht hatte, als Beitrag zur Solidarität, da ich es nicht schaffe, einen so zu schreiben, wie es über diese Solidaritätskampagne sein sollte. Weiterlesen

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(Italien) Urteil im Scripta Manent Berufungsprozess

Gefunden bei mpalothia.net und malacoda

(Italien) Urteil im Scripta Manent Berufungsprozess

Am 24. November 2020 wurde im Bunkerraum des Gefängnisses Le Vallette in Turin das Berufungsurteil gegen 23 im Prozess „Scripta Manent“ angeklagte Anarchisten verkündet. In Erwartung der Veröffentlichung weiterer Informationen und Überlegungen teilen wir mit, dass in Bezug auf die ebenfalls in erster Instanz verurteilten Gefährten und Gefährtinnen das Urteil wie folgt lautete Weiterlesen

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[Peru] EIN FARCE GEHT UM UNS UMHER

Gefunden auf Panfletos Subversivos, die Übersetzung ist von uns

[Peru] EIN FARCE GEHT UM UNS UMHER

ANTIFORMALER KREIS MARX-BAKUNIN
JUNGE PROLETARIER OHNE GEWERKSCHAFT

Ein langer „sozialer Frieden“ in diesem Stück Waren-Territoriums namens Peru wurde mit der Zeit verschleiert. Die DEMOKRATIE, die das Schlachtpferd der bourgeoisen Klasse ist, hat sie in die Luft gesprengt. Weiterlesen

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Italien: 23. November: Der Prozess gegen den anarchistischen Gefährten Juan Sorroche beginnt

Gefunden auf Publicación Refrectario, die Übersetzung ist von uns

Italien: 23. November: Der Prozess gegen den anarchistischen Gefährten Juan Sorroche beginnt

Juan Sorroche ist ein spanischer anarchistischer Gefährte, der seit zwanzig Jahren in Italien an den Kämpfen gegen den Staat und gegen den Kapitalismus teilnimmt und unter diesen mehrmaligen Inhaftierung erleidet hat. Weiterlesen

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(Frankreich) Die menschliche Natur in der Coronavirus-Krise

Gefunden auf International Perspective, die Übersetzung ist von uns.

Einige Bemerkungen zu diesem Text, von uns, wie einige der Texte die wir zum Thema „Coronavirus“ veröffentlicht haben, sind wir nicht mit allem einverstanden was auf diesen steht. Dies ist nicht nur der Fall bei dem Thema „Coronavirus“, aber wir sehen darin ja was positives, denn wie viele andere von uns übersetzte Texte, finden sich in diesen sehr viele interessante Gedanken. Aber in diesem Falle wollen wir auf ein Thema aufmerksam machen, was wir selten machen, mit dem wir überhaupt nicht einverstanden sind. Nämlich die Debatte oder die Frage um die „menschliche Natur“, oder dass „menschliche Wesen“. Wir sind weder mit politischen noch mit philosophischen Strömungen einverstanden die dem menschlichen eine „Natur“ oder ein „Wesen“ verleiten, ankoppeln usw., das heißt was dem Menschen von Natur aus ausmacht. Diese Frage ist so absurd und kann nur als falsche Dichotomie verstanden werden, weil die Zusammensetzung des Begriffes an sich falsch ist, „die menschliche Natur“, da der Mensch sich nicht als ein Teil der Natur sieht, sondern sich nur im ewigen Kampf um diese als seinen Eigentum sieht, um sie zu bändigen, sie nach seinen Wünschen beherrschen, weil diese ja auch per Natur im gehört. Der Konzept ist daher schon vom Widerspruch gebildet und kann sich nur noch widersprüchlich entwickeln. Weiterlesen

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La Oveja Negra Nummer 73. September 2020: Die neue Normalität von immer

Hier veröffentlichen wir wieder mal eine Ausgabe, nämlich die Nummer 73, hier auf Spanisch, der anarchistischen Publikation Oveja Negra die in Rosario, Argentinien, herausgegeben wird. Wir taten dies schon mal mit der Nummer 69, hier zu finden. Wieder einmal liegt der Schwerpunkt dieser Ausgabe beim Thema Coronavirus. Was aber gewiss nicht bei jeder Ausgabe der Fall gewesen ist, aber da nun das Coronavirus die kapitalistische Realität bestimmt, ist es schwierig über diese zu reden ohne das Virus zu berücksichtigen, oder zumindest was dieser mitausgelöst hat.

La Oveja Negra Nummer 73. September 2020

Die neue Normalität von immer

Wir schreiben diesen Artikel, während die Provinz Santa Fe die „Phase“ rückwärts schreitet, wir sprechen jetzt in diesen Begriffen. Ein Rückschritt mit weniger Polizeikontrollen und mehr Arbeit als in den ersten Monaten der Quarantäne. Der Hashtag „#quedateencasa“1 wird nicht mehr verwendet, der Staat verlässt sich mehr auf Selbstdisziplin als auf die Kontrolle von oben, während er die soziale und wirtschaftliche Erschöpfung zur Kenntnis nimmt und nachgiebiger wird. Ist es klar geworden, dass jede „#quedateencasa“ als Bürgermarke fungierte, um die Polizei, die im ganzen Land Kontrollen durchführte, zu ermutigen? Erinnern wir uns an die täglichen Übergriffe der Polizei in den ersten Tagen der Quarantäne, sowie an die Toten und Vermissten, die wir weiterhin zählen. Die lokale Tageszeitung wettet gemeinsam mit den Spezialisten auf die Verbreitung von Angst: „Was ist „beschissene Immunität“ und warum kann sie die Ausbreitung des Coronavirus stoppen? Der Conicet-Forscher Roberto Etchenique postulierte, dass die Angst vor Ansteckung und Tod die Menschen für die Gefahren der Krankheit sensibilisieren kann.“2 Weiterlesen

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CHILE: NICHTS IST VORBEI! WIR BEFINDEN UNS IMMER NOCH IN DER REVOLTE GEGEN JEGLICHE AUTORITÄT.

Gefunden auf Anarquia.info, die Übersetzung ist von uns

CHILE: NICHTS IST VORBEI! WIR BEFINDEN UNS IMMER NOCH IN DER REVOLTE GEGEN JEGLICHE AUTORITÄT.

Ein Jahr nach Beginn der seit dem 18. Oktober 2019 in Chile entfesselten Revolte propagieren wir weiterhin KONFRONTATION.

Zur Begrüßung all jener, die sich vor, während und nach der sogenannten „sozialen Explosion“ im Kampf gegen die etablierte Ordnung engagiert haben, fahren wir mit einer neu gedruckten Nummer in den Straßen fort.

Wir befinden uns in den Tagen, in denen seit dem 18. Oktober ein Jahr vergangen ist, und wir bringen die anarchische Wut gegen dieses unterdrückerische System mit der Hitze der Momente des Kampfes, die wir weiterhin unter den Gefährt*innen und mit umständlichen und unterstützenden Kompliz*innen in der Hitze des Aufstandes teilen. Weiterlesen

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Worte + Zeichnung der Gefährtin Monica Caballero, gegen die Isolation

Gefunden auf Publicación Refractario, die Übersetzung ist von uns

Worte + Zeichnung der Gefährtin Monica Caballero, gegen die Isolation

Das Gefängnis ist der einzige Ort, an dem Macht sich auf natürliche Weise in ihren exzessivsten Dimensionen manifestieren und sich als natürliche Macht rechtfertigen kann.“ Michael Foucault Weiterlesen

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Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 11

Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 11

Dieser Text wurde am 25. März 2013 veröffentlicht und erschien auf der Nummer eins der Publikation Argelaga – libertäre Zeitschrift gegen die Entwicklung – wir entnahmen es aber aus der Antiknastseite Tokata. Dieser Text baut auf der Auseinandersetzung auf die wir schon in dieser Reihe veröffentlicht haben und zwar in diesem Text.

Bei der inhaltlichen Fortsetzung dieser Thematik, sprich des „Presismos“, setzen wir auf einen verstärkten Fokus auf die Theorie, was sich auch auf den folgenden Texten dieser Reihe machen werden, um sie auch abzuschließen. Viel Spaß. Die Übersetzung ist von uns.

Kampangnentum und Anti-Kampagnentum. Kritik an der Presista-Ideologie

Obwohl wir anerkennen, dass es als Taktik nützlich und sogar notwendig sein kann, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine „Kampagne“ der Verbreitung oder Mobilisierung durchzuführen, hat der Ausdruck „Kampagnentum“ für uns einen stark abwertenden Inhalt: die Idee einer Werbekampagne, die nur dazu bestimmt ist, die Menschen dazu zu bringen, über etwas zu sprechen, für einen Moment die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sie zum Kauf zu drängen, aber ohne jede weitere Verpflichtung. Oder der Gedanke an einen Wahlkampf, in dem eine Partei oder eine Gewerkschaft zur Abstimmung aufgefordert wird; eine Geste, die so trivial, so einfach, so konformistisch, so unwichtig ist, dass sie nicht von mehr als einer oberflächlichen Reflexion begleitet werden kann, denn tiefe politische Reflexionen schaden in diesen elenden Zeiten, und wenn man wirklich darüber nachdenkt, stimmt man nicht nur nicht ab, sondern sollte vielleicht etwas drastischeres tun. Für uns geht es also nicht darum, eine Botschaft mit quantitativen und verhaltensmäßigen Kriterien zu verbreiten, in kürzester Zeit so viel wie möglich einen Reiz zu wiederholen, der eine bestimmte Reaktion bedingt. Es geht darum, den Geist wach und den Körper einsatzbereit zu halten, kritische Konzepte und effektive Taktiken zu entwickeln, nach Schwachstellen im Herrschaftsregime und Handlungsmöglichkeiten zu suchen, und das aus einer kollektiven, selbstorganisierten Praxis heraus, mit kritischen Perspektiven und Projektion in die Zukunft. Weiterlesen

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