(Subversion, Großbritannien, 1996) Die revolutionäre Alternative zur linken Politik

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Hier handelt es sich um eine Publikation aus Großbritannien, die den Namen „Subversion“ trägt. Dies ist ein Artikel von der Ausgabe Nummer 16 aus dem Jahr 1995, wir haben den Artikel aus zwei Gründen übersetzt, erstens weil wir die Kritik an der (radikalen) Linken des Kapitals teilen und für essentiell halten und dieser Text Punkte hervorbringt die in dieser Hinsicht sehr aktuell noch sind, zweitens, weil wir auf ihn gestoßen sind, als wir „Anarchistischer Antimilitarismus und Mythen über den Krieg in der Ukraine“ übersetzt haben und herausfinden wollten was dieser Text noch für weitere Kritiken übt. Wir werden uns diese Publikation weiterhin genauer anschauen und vielleicht können einige interessante Artikel übersetzt und aus der Vergessenheit gerettet werden. Alle unterstrichenen Stellen wurden so vom Originaltext übernommen, genauso die kursiven.


(Subversion, Großbritannien, 1996) Die revolutionäre Alternative zur linken Politik

Die Linke hat nicht versagt. Und das ist eine der größten Katastrophen, die der Arbeiterklasse je widerfahren ist.

Die meisten Menschen denken, dass die Linke die Bewegung der Arbeiterklasse für den Sozialismus ist (auch wenn sie von Opportunismus und wirren Interpretationen vieler in ihren Reihen zerrissen wird).

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Weiterlesen

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(Argelaga) Über die Schuppen im libertären Milieu

Gefunden auf der Seite der gleichnamigen Publikation Argelaga. Argelaga war eine anarchistische Publikation im spanischen Staat, sie existierte bis zum Jahr 2016, die Hauptthemen mit denen sich diese Publikation beschäftigte waren vor allem die Kritik an Technologie und Fortschritt, auch in seiner grünen Form, sowie die Verteidigung und Verbreitung der Kämpfe gegen die Zerstörung der Umwelt, aber nicht nur. Einer der bekanntesten Autoren war Miguel Amoròs, der in der französischen Publikation „Encyclopédie des Nuisances“ teilnahm, die von Jaime Semprún vorangetrieben wurde. Weiterlesen

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Anarchismus, Nationalismus, Krieg und Frieden

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns.

Anarchismus, Nationalismus, Krieg und Frieden

Einige Überlegungen zu Anarchismus, Nationalismus, Krieg und Frieden, angeregt durch die jüngsten Ereignisse.

1. „Die wahre Ursache, der Auslöser, der Urheber dieses Krieges ist also kein bestimmter Staat, sondern alle Staaten, die eine imperialistische Politik verfolgen und versuchen, ihre Territorien zu erweitern: Deutschland, England, Frankreich, Österreich-Ungarn, Russland, Belgien und Japan; jeder für sich und alle zusammen sind seine Ursache.“ – Herman Gorter, „Imperialismus, der Weltkrieg und die Sozialdemokratie“ (1914)1.

Imperialismus ist nicht einfach das „schlechte Verhalten“ von Nationalstaaten wie den USA oder Russland. Er ist die Logik einer in Nationalstaaten aufgeteilten Welt innerhalb der Wettbewerbslogik des globalen Kapitalismus. Als konkurrierende Zonen der Akkumulation (A.d.Ü., oder auch Akkumulationszonen) werden die Nationalstaaten im Kampf um Ressourcen und Macht unweigerlich in einen gewaltsamen Wettbewerb miteinander verwickelt, unabhängig davon, ob sie von Falken oder Tauben geführt werden. Weiterlesen

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VERRÄTER AN ALLEN VATERLÄNDERN

Hier ein Plakat aus Frankreich, der dazu aufruft alle Deserteure, damit meinen wir nicht nur russische oder aus Belarus, sondern auch ukrainische zu unterstützen, genauso wie alle Anstrengungen den Krieg zu sabotieren zu unterstützen. Hier auf Twitter zu finden, die Übersetzung ist von uns.

VERRÄTER AN ALLEN VATERLÄNDERN

Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 haben sich Tausende von Soldaten geweigert, an diesem Schlachthaus teilzunehmen, und Hunderte von Zivilisten haben Wege gefunden, den Betrieb dieser Todesmaschine zu verhindern. Weiterlesen

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1917 – Antwort auf das Manifest der Sechzehn

Gefunden auf spazio di documentazione il grimaldello und auf edizioni anarchismo, wir fahren mit den historischen Texten fort, die sich nicht nur gegen jeden Krieg der herrschenden Klasse stellen, sondern gegen jene falschen „Anarchisten“ und „Anarchistinnen“. Wir haben leider zu diesem Text keine Hintergründe gefunden und wenn er auch damals in Genf, Schweiz, geschrieben wurde, haben wir keine französische Version dessen gefunden, sondern nur die italienische. Kann auch sein, dass der Text auf französisch geschrieben wurde, wenn es sich auch hier um eine Gruppe aus Russland stammender Exil-Anarchisten und Anarchistinnen handelt. Die damalige Debatte, Diskussion, usw., richtete sich gegen die Haltung jener Autoren und Autorinnnen der sogenannten „Manifests der Sechszehn“, weitere Kritiken haben wir schon veröffentlicht. Uns geht es, anders als jenen unhistorischen Pseudo – „Anarchisten und Anarchistinnen“ der Gegenwart, wir meinen jene Befürworter des Krieges, auch vergangene Positionen zu retten, die ähnliches kritisieren wie wir, nämlich dass es die Aufgabe aller Anarchisten und Anarchistinnen ist, sich gegen die Kriege des Kapitals zu kämpfen und nicht sich hinter diese zu stellen.

1917 – Antwort auf das Manifest der Sechzehn

Fast zwei Jahre sind seit dem Beginn dieses schrecklichen Krieges vergangen, eines Krieges, wie ihn die Menschheit noch nie erlebt hat, dem Millionen namenloser Gräber, Millionen von Krüppeln, Millionen von Witwen und Waisen zum Opfer gefallen sind. Waren im Wert von Milliarden, das Produkt jahrelanger menschlicher Arbeit, wurden in die Flammen geworfen und von einem bodenlosen Abgrund verschluckt. Unmenschlicher Schmerz, furchtbares Leid, tiefe Verzweiflung über die Menschheit – das ist die Folge. Weiterlesen

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Luigi Fabbri, Der europäische Krieg und die Anarchisten (1916)

Gefunden auf biblioteca anarchica, die Übersetzung ist von uns.

Luigi Fabbri, Der europäische Krieg und die Anarchisten (1916)

Der Text dieses Pamphlets war seit Anfang April fertig, als mehrere Gruppen von Gefährten sofort das Bedürfnis verspürten, kategorisch auf das anti-anarchistische Manifest der sogenannten französisch-russischen „Intellektuellen“ zu antworten. Leider hinderten uns materielle Schwierigkeiten aller Art, die sich aus dem Kriegszustand ergaben, der die Freiheit des Denkens unterdrückte, daran, die Veröffentlichung mit der gewünschten Schnelligkeit vorzunehmen. Weiterlesen

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Antimilitarismus: Wurde er richtig verstanden? – Errico Malatesta (1914)

Gefunden auf mgouldhawke, die Übersetzung ist von uns.

Antimilitarismus: Wurde er richtig verstanden? – Errico Malatesta (1914)

Veröffentlicht in Freedom, Dezember 1914 und neu veröffentlicht in Mother Earth, Januar 1915

Liebe Gefährten – Erlaubt mir, ein paar Worte zu Kropotkins Artikel über Antimilitarismus zu sagen, der in deiner letzten Ausgabe erschienen ist. Meiner Meinung nach ist Antimilitarismus die Lehre, die behauptet, dass der Militärdienst ein abscheuliches und mörderisches Gewerbe ist und dass ein Mann niemals zustimmen sollte, auf Befehl der Herren zu den Waffen zu greifen und niemals zu kämpfen, außer für die soziale Revolution. Weiterlesen

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Vom Kampf gegen Windmühlen oder auch nicht. Zum Artikel „Antwort an die Soligruppe für Gefangene“ in der Publikation In der Tat Nummer 16

Vom Kampf gegen Windmühlen oder auch nicht. Zum Artikel „Antwort an die Soligruppe für Gefangene“ in der Publikation In der Tat Nummer 16

Nach unserer Kritik an der Ausgabe Nummer 15 der anarchistischen Zeitschrift In der Tat (nachzulesen hier) erschien nun eine Antwort auf diese in der aktuelle Ausgabe Nummer 16. Da uns die Antwort bisher nur in gedruckter Form vorliegt, können wir sie hier, auch wenn wir das gerne tun würden, nicht veröffentlichen und zum besseren Verständnis unserer nun folgenden Kritik nur auf die entsprechende Ausgabe der Zeitschrift verweisen. Vielleicht senden sie uns den Artikel ja auch noch wie versprochen zu, was bisher nicht passierte, dann werden wir ihn selbstverständlich ebenfalls hier auf dem Blog veröffentlichen, so wie es auch ursprünglich vereinbart war. Weiterlesen

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(Agustín Guillamón) Was ist der Staat? Reflexionen über die politische Gewalt

Gefunden auf materiales por la emancipación, die Übersetzung ist von uns.

Was ist der Staat? Reflexionen über die politische Gewalt

Am 03. Juli 2019 veröffentlicht

Wir können tausend verschiedene Definitionen des Staates finden. Aber im Grunde gibt es nur zwei davon. Eine breite, die ungangemessen bereits in den frühen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens und später in Griechenland und Rom vom Staat spricht, die wir nicht verwenden werden und die nicht geeignet ist, die gegenwärtige kapitalistische Gesellschaft, in der wir leben, zu untersuchen. Es ist eine Definition, die in jedem Fall den Staat mit der vorherrschenden Produktionsweise in Verbindung bringen muss: sklavenhaltender Staat, feudaler Staat, kapitalistischer Staat. Eine andere, reduzierte Definition, die das gegenwärtige Konzept des Staates oder des kapitalistischen Staates oder des modernen Staates als absolute oder einzige souveräne Macht in jedem Land verwendet, ist die, die wir hier verwenden werden. Weiterlesen

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[Chile] Was ist ein Plebiszit?

Gefunden auf panfletos subversivos, die Übersetzung ist von uns, mehr zum Thema Chile und dem Plebiszit.

[Chile] Was ist ein Plebiszit?

von Luther Blisset

23. August 2022, Chile

Obwohl das Wort Plebiszit in seiner lateinischen Wurzel die souveräne Entscheidung der Plebs bezeichnet, bezieht sich seine moderne Verwendung auf etwas ganz anderes. Heutzutage ist das Plebiszit, wie alle Wahlakte in modernen Demokratien, nichts anderes als eine einfache Befragung: ein einseitiger Akt, bei dem die Herrschenden die regierten Massen auffordern, ihre Meinung zu einem von ihnen aufgeworfenen Thema zu äußern. Wenn die Regierenden eine Frage zur Volksabstimmung (A.d.Ü., auf Spanisch; plebiscitar = durch Volksentscheid abstimmen) stellen, geschieht dies natürlich nur in ihrem eigenen Interesse: Sie müssen wissen, welche Art von Herrschaft die Regierten am besten tolerieren, damit sie ihre Herrschaft mit weniger Unsicherheit ausüben können. Weiterlesen

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