Klassenkampf im Kriege / G.I.K. (Holland), 1935

Gefunden auf der Seite Antonie Pannekoek Archives, wir haben diesen Text ausgegraben weil er erstaunliche viele Ähnlichkeiten zu der jetzigen Haltung im Krieg in der Ukraine, was letztens heißt gegenüber jeden Krieg, weil man die eigenen Positionen verdrehen kann wie man will, wie wir es ja schon oft seitens einiger angeblicher „Anarchistinnen und Anarchisten“ gesehen haben, aufweißt und uns zeigt dass man gänzlich nichts aus der Geschichte gelernt hat. Die Verfassende Gruppe, die GIK, aus Holland unterstreicht, wie viele andere damals und heute auch, eine Kritik an die patriotische und vaterländische Haltung der Linken des Kapitals, indem Falle der Sozialdemokratie, die sie aber haben muss, sie kann sich daraus nicht rausreden und raushandeln. Die Antwort ist ganz einfach, denn sie ist die Partei der kapitalistischen Ordnung, die nur durch den Schutz der eigenen kapitalistischen Nation funktionieren kann, dasselbe galt der SPD angesichts der Kriegskredite im ersten Weltkrieg. Weiterlesen

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Sechs Texte aus Italien und aus Chile zum Kampf von Alfredo Cospito gegen die Isolationshaft Namens 41bis

Hier sechs Texte aus Italien und aus Chile zum Kampf von Alfredo Cospito gegen die Isolationshaft Namens 41bis. Es finden sich unter anderem Texte von Mónica Caballero und weiteren eingesperrten Gefährtinnen und Gefährten die gerade auch im Knast sitzen.


Gefunden auf publicación refractario, die Übersetzung ist von uns.

Anarchist*innen und Subversive fasten in Solidarität mit dem Gefährten Alfredo Cospito!

1. Februar 2023

104 Tage nach Beginn des Hungerstreiks.
ANARCHISTISCHE UND SUBVERSIVE GEFANGENE AUS CHILE BEGINNEN IN SOLIDARITÄT MIT ALFREDO COSPITO ZU FASTEN
Seit dem 31. Januar. Weiterlesen

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(Pierre Guillaume, 1977) Ideologie und Klassenkampf

Hier Gefunden, die Übersetzung ist von uns. Ein weiterer Text, dieses Mal aus Frankreich, der sich in der Kritik an Kautsky und an seinen Schüler Lenin übt, aber die historische Frage stellt, und beantwortet, ob das Proletariat nun die tragende Kraft ist was den Staat und das Kapital zerstören wird, ob dieser eine Führung braucht, selbstverständlich nicht, und andere Fragen die in die Richtung gehen.


ANMERKUNG DES HERAUSGEBERS

Die beiden hier vorgestellten Artikel wurden im April 1977 in Paris im SPARTACUS-Heft Nr. 78, Reihe B, in der französischen Originalfassung veröffentlicht, Idéologie et lutte de classes, par Pierre Guillaume und Le „renégat“ Kautsky et son disciple Lénine, par Jean Barrot als Antwort auf Karl Kautskys Werk „Les trois sources du Marxisme“. Da das letztgenannte Werk in anderen Ausgaben zu finden ist, veröffentlichen wir hier nur die beiden Artikel, die Teil einer Widerlegungslinie der von Lenin und seinen Anhängern als revolutionär marxistisch dargestellten Positionen sind, die in diesen Artikeln in Frage gestellt wird. Wir werden nicht ins Detail gehen, dafür verweisen wir den Leser auf die beiden Texte, die wir dieser anderen Widerlegung Lenins, die Trotzki in seinem „Bericht der sibirischen Delegation“ vorgenommen hat, beifügen wollten. Ein „Bericht“, der sich paradoxerweise auch gegen Trotzki selbst wendet, Lenins engem Mitarbeiter seit 1917 und überzeugter Leninist, seit er von Stalin von der Macht verdrängt wurde, weshalb er sein eigenes Werk in Vergessenheit geraten lassen wollte. Weiterlesen

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(Spanischer Staat) Sozial-geschichtliche Einführung in die Bewegung der Arbeiterautonomie

Hier ein kurzer Text zu der Geschichte der Autonomen Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung, oder Arbeiterautonomie, oder Arbeiterinnen- und Arbeiterautonomie, im spanischen Staat, dieses Thema wird uns in kommender Zukunft auch sehr beschäftigen. Der Text wurde in der anarchistischen Publikation aus dem Baskenland Ekintza Zuzena veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns. Sollte als ein kurzer Abriss dieser Epocha angesehen werden die von 1960 bis in die 1980er andauerte.


(Spanischer Staat) Sozial-geschichtliche Einführung in die Bewegung der Arbeiterautonomie

Veröffentlicht am 19.10.2004

Der Hintergrund der autonomen Bewegung lässt sich bis in die 1960er Jahre zu den ersten Kämpfen in den Fabriken zurückverfolgen, die die ersten Momente sind, in denen ein artikulierter Widerstand gegen die Diktatur entstand. Die Konstituierung des CCOO1 als Ergebnis dieses autonomen Prozesses muss in Frage gestellt werden, da sie stark von der Taktik der damaligen kommunistischen Partei beeinflusst war. Das heißt, die KP schlug vor, in die vertikalen Gewerkschaften/Syndikate2 einzutreten und die Selbstorganisation von Basisbewegungen zu fördern, vor allem in den Bergwerken; insbesondere in der Camocha-Mine, wo die erste comisión obrera (A.d.Ü., Arbeiterkommission) entstand, die Promotoren, wenn auch nicht alle, waren mit der kommunistischen Partei verbunden. Weiterlesen

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Die Anarchisten und Anarchistinnen und der 15M

Gefunden auf der Seite von Grupo Ruptura aus Madrid, der Text, sowie eine dazu Kritik von ‚Tridni Valka – Klassenkrieg‘ wurden von uns übersetzt. Wir haben zwei Texte aus dem spanischen Staat ausgegraben und übersetzt die sich mit dem Phänomen des ‚15M‘ im spanischen Staat im Jahr 2011 auseinandersetzen, sowie welche die Herausforderungen von Anarchistinnen und Anarchisten in diesen sind, bzw., waren. Der hier vorliegende, der nicht nur ein, unserer Meinung nach, sehr naiver Text ist, das Übersetzten fühlte sich zum Teil wie ein ewiges Zahnziehen, warf zu seiner Zeit zwar nicht mal unwichtige Fragen auf, immerhin, und versuchte sich in der Beantwortung dieser. Der zweite Text dazu wird eine vernichtende Kritik an die Ereignisse des ‚15M‘ sein. Weiterlesen
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(1937) Revolution und Diktatur

Hier ein weiterer Text von André Prudhommeaux, die Übersetzung ist von uns.


(1937) Revolution und Diktatur

Die menschlichen Kräfte setzen sich im Programm und Rahmen der Parteien zusammen, gleichen sich aus und heben sich auf. Die Interessen der Parteien, ihre Programme und ihre Politik setzen sich im Rahmen der Regierung und des Staates zusammen, gleichen sich aus und heben sich gegenseitig auf. Es ist diese Ohnmacht, die totalitäre Regime zu beheben vorgeben. Aber das Heilmittel ist schlimmer als das Übel: Die sozialen Kräfte werden weiterhin vom Menschen als politische Kräfte entfremdet, was zu einer freiwilligen Knechtschaft führt, die umso intensiver ist, je allgemeiner und stärker die Zustimmung zum Regime und zu seinem Führer ist. Weiterlesen

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Die Affinitätsgruppe, die die anarchistische klandestine Zeitung Alerta! veröffentlichte…!

Gefunden auf portaloaca, die Übersetzung ist von uns. Die Geschichte des Anarchismus, ist im spanischen Staat noch sehr lückenhaft und um ihr jeden Dienst zu erweisen, welches sie verdient, müsste man jetzt, wo es fast niemanden gibt der sie noch erzählen kann, Berge bewegen um dies zu ermöglichen und um ihr auch gerecht zu werden. Millionen von Menschen kämpften für eine Welt ohne Klassen und ohne Staat, sehr lange Zeit und riskierten dabei alles. Es wäre falsch zu behaupten dass die Zeit sich von 1936 auf 1939 reduzieren lassen könnte. Es gab eine lange Zeit davor und eine lange Zeit danach. Wenn auch noch so vieles zu schreiben ist, so vieles ausgegraben werden muss, neu entdeckt, aus der Vergessenheit gerettet, wird dieser Bärenaufgabe dort mehr, wenn auch von wenigen, geleistet wie es hier der Fall ist. Nicht nur bezüglich der anarchistischen Geschichte im spanischen Staat, wo doch die Anarchistinnen und Anarchisten dort so gerne von der iberischen Halbinsel reden, sondern auch hier. So wenig weiß man im allgemeinen über die Geschichte des Anarchismus im deutschsprachigem Raum, genauso wie in allen angrenzenden Ländern. Jeder x-beliebige radikaler Linke des Kapitals weiß mehr über Rojava und Chiapas als über dass was hier jemals passiert ist, außer höchstens die von der BRD und/oder DDR die nie die Geschichte der ausgebeuteten Massen ist, sondern die der jeweiligen herrschenden Klasse, Marx selbst sagte dazu dass, „Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.“ Weiterlesen

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[HH] +++ Haftantritt für einen anarchistischen Gefährten in Hamburg +++

Gefunden auf Indymedia, von unserer Seite aus wünschen wir den Gefährten und der Gefährtin viel Glück und viel Kraft.


[HH] +++ Haftantritt für einen anarchistischen Gefährten in Hamburg +++

Am 27.01.2023 veröffentlicht

Über ein halbes Jahr nachdem die Urteile gegen zwei der drei Anarchist*innen rechtskräftig wurden, die im sogenannten Parkbankverfahren verurteilt wurden, ist nun für den ersten Gefährten der Brief für den Haftantritt am 27.1. gekommen. Er muss jetzt seine letzten 6 Monate absitzen. Der zweite Gefährte wartet noch auf seinen Haftantrittstermin und für die dritte Gefährtin erwarten wir das endgültige Urteil im März. Weiterlesen

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Über einige alte, aber aktuelle Fragen unter Anarchisten, und nicht nur…

Hier ein weiterer wichtiger anarchistischer Text den wir nicht ohne Grund ausgegraben haben. Im Text ist immer wieder die Rede über die ‚Angry Brigade‘, hier eine Broschüre dazu die wir vor längerem übersetzten.


Über einige alte, aber aktuelle Fragen unter Anarchisten, und nicht nur…

Originaltitel:
Su alcune vecchie questioni d‘attualità fra gli anarchici, e non solo
Erschien 2003 in Italien
Der Text wurde im Sommer 2009 aus dem Italienischen ins
Deutsche übersetzt und nun für diese Brochüre überarbeitet.

Die Einleitung und die Anmerkungen wurden der niederländischen Ausgabe dieses Textes beigefügt und hier übersetzt und übernommen.


Einleitung

Es gibt Fragen, die schon seit Jahrhunderten die Geschichte der Revolte begleiten. Es sind Fragen, die stets zurückkommen werden, die in schwierigen Momenten an unserer Tür klopfen und sich gewaltsam Zutritt verschaffen… um plötzlich unsere Absichten völlig in Frage zu stellen. Es sind Fragen, die nur selten in geschriebenen Worten Niederschlag gefunden haben. Wir werden oft mit ihnen konfrontiert, sei es durch Diskussionen mit Kameraden, durch das Wühlen in unseren Köpfen oder durch das Kennenlernen von Erfahrungen aus anderen Gegenden und anderen Zeiten. Weiterlesen

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Hinter den Frontlinien

Gefunden auf der Seite von communaut.org, der hier vorliegende Text ist ein Gespräch, von den ‚Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft‘, hier auf Englisch, geführt, mit einem Mitglied der Gruppe aus Charkow ‚Assembly‘ namens Andrew der die Ukraine verlassen hat und die Position des ‚Revolutionären Defätismus‘ verteidigt.


Hinter den Frontlinien

19. Januar 2023

Direkt nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor einem knappen Jahr haben Teile der deutschen und europäischen Linken Kontakte zu ukrainischen Genoss:innen aufgenommen. Diese Vernetzung zielte zunächst auf die solidarische Unterstützung vor Ort, Linke leisteten praktische Hilfe. Das ist wichtig, ebenso wie der Austausch. Genoss:innen die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen in unserem Milieu zu verbreiten, ist auch Teil unseres Selbstverständnisses. Weiterlesen

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