Die Rote Zora (Film aus dem Jahr 2000)

Kürzlich erschien der Film „Frauen bildet Banden. Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora“. Einige von uns haben sich den Film angeschaut und wir haben auch unterschiedliche Meinungen zu diesem. Ob positiv, oder negativ, schön ist es allerdings das Menschen, in diesem Falle Frauen, die Geschichte der Roten Zora filmisch aus der Vergessenheit und Vergangenheit ausgegraben haben.

Für Menschen die noch nie was von der Roten Zora gehört haben, bzw., sich noch nie mit diesen auseinandergesetzt haben, wird dieser Film ihnen sehr viel bringen und ein guter Einstieg in diese Thematik sein. Denn es darf nicht vergessen werden, die Roten Zora waren eine einzigartige Gruppe, denn es war dass erste mal dass Frauen gemeinsam eine spezifische militante Frauengruppe ins Leben riefen und handelten. So eine Erfahrung ist unser Wissen nach, verbunden mit einer militanten Praxis, einzigartig in der Geschichte. Aber wir lassen uns gerne des besseren belehren, wenn wir falsch liegen.

Im Jahr 2000 wurde auch ein kurzer Film über die Roten Zora gedreht, den wir auch als sehr gut halten, der nochmal mit einer anderen Sprache die Geschehnisse erklärt. Auch weil der Teil über die Repression gegen die Rote Zora mehr Platz einimmt, als im Film der dieses Jahr erschienen ist.

Es ist wichtig zu verstehen, dass all diese Filme, vor allem subjektive Meinungen darstellen. Was nicht schlecht oder falsch wäre, sondern nur dass eben. Sollten wir jemals uns einig werden und uns in der politischen Filmkritik üben, werden wir dann, über diese Filme und darüber hinaus, unsere Meinung geben. Bis dahin:

Viel Spaß mit diesem Film!

Bildet (Affinitäts-)Banden!

Mehr Infos (Texte, Erklärungen, Debatten, Chronologie, Aktionen, etcetera) zu der Roten Zora und der Revolutionären Zellen auf:
www.freilassung.de

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Die in Madrid verhafteten Anarchist*innen sind wieder auf freien Fuß

Wie wir gestern berichteten, wurden in Madrid zwei Anarchist*innen verhaftet. Beide wurden heute Mittag freigelassen. Es musste für beide keine Kaution hinterlassen werden, genauso wenig gibt es bis jetzt irgendwelche Vorsichtmaßnahmen die für sie eingesehen wären, wie z.B., wöchentlich mehrere Male in einer Polizeiwache zu unterschreiben, Entzug des Reisepasses. Der Fall wird vor der Audiencia Nacional gehandelt, die sich mit Terrorismus befasst. Die Akten sind auch geschlossen und die Anwälte, weder die Angeklagten wissen worum es genau geht, außer dass es sich um Terrorismus handelt.

Sowie bis jetzt der Lauf der Dinge ist, meinen die Anwälte der Gefährt*innen, es könne sich nicht um einen schlimmen Fall handeln, da ihnen keine Vorsichtmaßnahmen angewendet worden ist. Dies ist dennoch rein spekulativ.

Mehrere solidarische Menschen trafen sich heute bei ihrer Freilassung, um ihre Unterstützung zu zeigen. Unter dem Motto „Solidarität mit den Anarchist*innen“, fanden heute Kundgebungen in Madrid, Murcia und Barcelona statt.

„Nur dann bin ich wahrhaft frei, wenn alle Menschen, die mich umgeben, Männer und Frauen, ebenso frei sind wie ich. Die Freiheit der anderen, weit entfernt davon, eine Beschränkung oder die Verneinung meiner Freiheit zu sein, ist im Gegenteil ihre notwendige Voraussetzung und Bejahung.“ Bakunin

Freiheit für alle Gefangene
Nieder mit dem Kapitalismus, dem Staat und dem Patriarchat

 

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Erneuter repressiver Schlag gegen die anarchistische Bewegung im spanischen Staat.

Heute am 13. Mai fanden im Kiez von Tetuán, Madrid, eine neue anti-terroristische Operation gegen Anarchist*innen statt.

Das anarchistische besetzte Zentrum „La Emboscada“ (Hinterhalt), welches vor kurzem besetzt worden ist und eine weitere besetzte Wohnung, wurden von der Informationsbrigade der Polizei und einer Hundertschaft von der Antiterroreinheit durchsucht. Die beiden Räume befinden sich im besagten Kiez von Tetuán, welches im Zentrum von Madrid liegt. Bis jetzt fanden im Laufe dieser Operation die Verhaftung von zwei Anarchist*innen statt.

Bis jetzt haben wir keine weiteren Kenntnisse über Einzelheiten der Operation. Das heißt wir wissen nicht welche Anklage vorliegt, weder wieviele Personen bis jetzt auch verhaftet worden sind. Es schaut mal wieder so aus, dass Anarchist*innen wieder an der Reihe sind.

Frisch sind noch die Erinnerungen an vergangenen Operationen wie die von Pandora I und II, Piñata, Ice, sowie jene die unsere Gefährtin Lisa immer noch hinter Gitter hält. Ohne die ganzen Operationen gegen Anarchist*innen zu vergessen, die gerade in fast ganz Europa stattfinden. Ob im spanischen Staat, Frankreich, Belgien, Italien, Tschechien, Griechenland, Weißrussland, Russland, Schweiz und alle uns unbekannten Fälle, in den letzten Jahren häuft sich mehr und mehr Repression gegen Anarchist*innen. Die Repression wächst – denn sie war ja nie weg, so lange es den Staat gibt, wird es immer Repression geben – aber die anarchistische Bewegung schafft es nicht aus einer Abwehrhaltung sich zu befreien. Mögen diese und viele Aufgaben, keine Hürden für uns sein um die Knechtschaft des Menschen durch den Menschen zu beenden.

Wir werden weiter informieren, seid wachsam.

Weder schuldig noch unschuldig!
Für die revolutionäre Solidarität!
Lang lebe die Anarchie!

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Iran: Der anarchistische Gefangene, Soheil Arabi, wurde von Schließern im Knast brutal zusammengeschlagen

Vom 12.05.2019, Quelle ASRANARSHISM, von uns übersetzt

Am Montag dem 29. Mai 2019 (Anm.d.Ü., wir denken dass es hier um einen Tippfehler handelt, da das Datum so nicht stimmen kann, weil heute der 12.05.2019 ist.) wurde der anarchistische Gefangene Soheil Arabi, inhaftiert in Fashafoyeh (der große Knast in Teherán), in den Krankenhaus von Firoozabadi gebracht, nachdem er brutal körperlich misshandelt wurde. Aber ist zurück in den Knast überstellt worden und ihm wurde keine Behandlung gewährt.
Der Grund dafür, warum dieser anarchistische Gefangene in das Krankenhaus geschickt wurde, lag aufgrund einer Verletzung im Genitalbereich, die durch die Schließer verursacht wurde, die in geschlagen haben.

Am Ende des Monats (zwischen dem 12. März und dem 20.April), wurde der Gefährte Sohail Arabei nach Farvadin zitiert, um ihn zu verhören. Aufgrund des Briefes welches er aus dem Knast in Teheran veröffentlicht hat, es ging um die Bedingungen der Gefangenen in Fashafoyeh, wurde er schlimm zusammengeschlagen. Weiterlesen

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Italien: Aktualisierung über die Operation „Renata“ – fünf Gefährt*innen im Hausarrest.

Vom 12.05.2019, Quelle 325, von uns übersetzt.

Am 9. Mai, wurden fünf gefangene Anarchist*innen, die am 19. Februar 2019 während der repressiven Operation „Renata“ verhaftet wurden, ins Hausarrest gesteckt. Es handelt sich hier um Agnese Trentin (die kürzlich in die Sektion AS2 vom Knast von L´Aquila verlegt worden war), Giulio Berdusco, Roberto Bottamdei (die in Tolmezzo inhaftiert waren), Andrea Parolari und Nicola Briganti (die in Ferrara inhaftiert waren). Der Gefährte Luca Dolce (bekannt als „Stecco“) bleibt aufgrund anderer Fälle im Knast. Während eine weitere Gefährtin, Sasha, die auch am 19. Februar verhaftet wurde und sofort unter Hausarrest gestellt wurde, wurde ihre letzte „Sicherheitsmaßnahme“ in ein Zwang geändert. Sie muss zuhause bleiben, zwischen 21:00 Uhr und 07:00 und hat die Pflicht im Verhaftungsort zu bleiben. Die Gefährt*innen wurden am Anfang wegen „subversiver Vereinigung mit terroristischen Absichten und dem Sturz der demokratischen Ordnung“ angeklagt (in Italien, §270bis des italienischen Strafgesetz, für vier von ihnen) und aufgrund „terroristischer Angriffe“ (§280 des italienischen Strafgesetz, für alle Angeklagten) und weitere Anschuldigungen. Wie z.B., „Unterbrechung vom öffentlichen Dienst/Verkehr, „Schäden“, „ Sabotagen an Videoüberwachungsgeräten“, „Brandstiftung“ und „ transportieren von Sprengstoff“, dass sie als die Verantwortlichen für einige Direkte Aktionen gesehen werden, die in den letzten zwei Jahren im Trentino stattgefunden haben. Später fiel der erschwerende Umstand des Terrorismus, deswegen stützt die Hauptanklage auf „subversiver Vereinigung“ (§270 des italienischen Strafgesetz).

Hier ist die Adresse von Stecco:

Luca Dolce
Casa Circondariale di Tolmezzo
via Paluzza 77
33028 Tolmezzo (Ud)
Italia/Italien

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Ein Text von Stecco aus dem Gefängnis von Tolmezzo

(von einem Gefährten aus dem italienischen übersetzt)

Liebe Gefährt*Innen,

es ist an der Zeit, etwas über das zu sagen, was im Februar passiert ist.

Etwas mehr als zwei Monate sind seit unserer Verhaftung mit der Operation „Renata“ vergangen, und ich kann sagen, dass ich mich ruhig und stark fühle und sicher wie nie zuvor, dass der Kampf trotz der Schläge des Staates, weitergeht.

Meine Verhaftung in Turin, in der Nähe des Corso Giulio, fand gegen 17.00 Uhr in aller Stille statt. Als ich meinen Gefährten verließ, bemerkte ich den typischen Polizisten in Zivil vor mir an der Straßenbahnhaltestelle, einige Sekunden später war ich umzingelt. Dass alles, muss ich sagen, hat mit viel Ruhe und mit einer ärgerlichen „Freundlichkeit“ stattgefunden, im Gegensatz dazu, wie meine Gefährten im Trentino behandelt wurden.

Bevor ich nach Trient abreiste, dachte ich noch, dass meine Inhaftierung an einige endgültige Urteile gebunden sei, auf die ich lange gewartet hatte. Ich fühlte mich etwas Seltsames: zu viele Menschen mit hohen Dienstgradabzeichen in den Gängen der Kasernen in Turin. Erst beim Besuch des Anwalts stellte ich fest, dass mir am Tag meiner Verhaftung die alternativen Maßnahmen zum Gefängnis bestätigt wurden. Ein Zufall? Tatsache ist, dass sie mir gegen 20 Uhr einige Papiere über eine Durchsuchung von mir und dem Haus, in dem ich wohne, geben. Offensichtlich bemerkte ich „unsere“ schicksalhaften Artikel 270 bis, 280 bis und eine Reihe anderer vermeidlichen Verbrechen. Damals waren die aufgeführten Daten und Orte nicht verständlich, aber verständlich war meine Reaktion. Während ich las, war ich nicht überrascht von dem was um mich geschah; keine Aufregung oder Herzrasen, sondern die einfache Gewissheit meiner Ideen und Überzeugungen, die Gewissheit, immer für die Ideale der Gerechtigkeit, der Freiheit, der Gleichheit aller Männer und Frauen gekämpft zu haben. Weiterlesen

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Belgien: Kurze Zusammenfassung über den Prozess gegen 12 Anarchist*innen

Von uns aus Contramadriz übersetzt:

Kurze Zusammenfassung über den Prozess gegen 12 Anarchist*innen, der zwischen dem 29. und den 30. April 2019 stattgefunden hat.

Wie wir zuvor informiert hatten, fand zwischen dem 29. und dem 30. April in Brüssel, ein Verfahren gegen mehrere Anarchist*innen die beschuldigt wurden Teil einer „kriminellen Vereinigung“ zu sein, sowie verantwortlich für eine Reihe an Delikten zu sein.

Zwei Angeklagte wohnten dem Prozess bei, weigerten sich aber, die Fragen der Staatsanwaltschaft zu beantworten.
Die zehn anderen Angeklagten waren nicht anwesend. Alle waren durch Anwälte vertreten.

Die Bundesanwaltschaft, vertreten durch Malignini, forderte die folgenden Strafen:

  • 300 Arbeitsstunden oder eine Gefängnisstrafe von 4 Jahren (1 Person)
  • 250 Arbeitsstunden oder eine Gefängnisstrafe von 3 Jahren (2 Personen)
  • 200 Arbeitsstunden oder eine Gefängnisstrafe von 30 Monaten (4 Personen)
  • 150 Arbeitsstunden oder eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten (1 Person)
  • 100 Arbeitsstunden oder eine Gefängnisstrafe von 12 Monaten (1 Person)
  • 12 Monate Haft auf Bewährung und eine Busse von 50 Euro (1 Person)
  • Freispruch (2 Personen)

Die Angeklagten wiesen die Arbeitsstunden als Strafe zurück. Das Gericht kann somit eine solche Strafe nicht aussprechen.

Das Urteil wird am 28. Mai 2019 verkündet.

Für mehr Infos :
La Lime
lalime.noblogs.org

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Belgien: Über das „antiterroristische“ Verfahren seit dem 29.April gegen 12 Anarchist*innen und Antiautoritäre

Wie wir schon berichtet hatten, sollte ab dem 29. April 2019 das Verfahren in Brüssel gegen 12 Personen, mit einem Hang zu libertären und antiautoritären Tendenzen beginnen, bzw. hat schon begonnen. Dies zumindest was wir verstanden haben. Sie wurden letztens beschuldigt eine „verbrecherische Vereinigung“ zu sein, nach dem die Staatsanwaltschaft versucht hatte sie des Terrorismus zu beschuldigen. Sie werden beschuldigt eine Reihe an Aktionen begangen zu haben, vielen von diesen gegen Knäste und sich einige Jahre organisiert zu haben, um diese durchzuführen. Wir haben den Text unterhalb ausgegraben, indem die Details des Falles und deren Vorläufern beschrieben und erklärt werden. Wir wünschen allen Betroffenen viel Glück und senden ihnen viel Kraft!

Dies ist eine weiterer Fall, von vielen, der Repression die gegen die internationale anarchistische Bewegung ausgeübt wird. Von Spanien, Italien, Schweiz, Griechenland, Weißrussland, Tschechien, Russland, Belgien und viele andere… Es wird solange Repression geben, bis jeder Staat abgeschafft wurde, der Kapitalismus zerstört und jeder Mensch endlich frei sein wird.

Freunde und Freundinnen der Columna Durruti´s, aka Soligruppe für Gefangene



Wenn Kämpfen für die Freiheit ein Verbrechen ist, dann ist die Unschuld wirklich das Schlimmste, was einem passieren kann.

Über den kommenden Prozess gegen Anarchisten und Antiautoritäre in Belgien

Ende 2008, während sich zerstreute Feindseligkeiten durch die Revolte in Griechenland entfesseln, nachdem Alexis dort durch die Polizei ermordet wurde, eröffnet das Federaal Parket (Bundesstaatsanwaltschaft) Ermittlungen gegen AnarchistInnen und Antiautoritäre in Belgien. Im Jahr 2010, während sich der Kampf gegen den Bau eines neuen Abschiebegefängnisses in Steenokkerzeel sich seinen Weg bahnt, wird auf Basis einer Liste von Aktionen, welche die Polizei der „anarchistischen Bewegung“ zuschreiben, eine Untersuchungsrichterin, Isabelle Panou, berufen. Die Ermittlung fällt ab diesem Zeitpunkt unter Antiterrorismus. Im Mai und danach im September 2013 finden rund zehn Hausdurchsuchungen im Rahmen dieser Ermittlungen statt, u.a. auch in der anarchistischen Bibliothek Acrata in Brüssel. Erst zu diesem Zeitpunkt wird zum ersten Mal etwas von den laufenden Anti-Terrorismus Ermittlungen vernommen. Aus den Akten wird sich herausstellen, dass nicht nur die Gerechtelijke Federale Politie (Bundesgerichtspolizei) dabei eingebunden ist, sondern auch die Staatsveiligheid (Staatssicherheit), der Militaire Inlichtingendienst (militärischer Nachrichtendienst) und verschiedene antiterroristische Abteilungen anderer europäischer Länder. Im Jahr 2014 wird das Dossier geschlossen und zwölf Anarchisten und Antiautoritäre werden jetzt an die Raadkamer (Beschlusskammer des Gerichts) überwiesen. Weiterlesen

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Pastora Domínguez, Mutter des verstorbenen FIES Ex-Gefangenen, Xosé Tarrío, ist tot.

Von der Soligruppe für Gefangene

Wie wir erfahren haben, und auch auf verschiedenen spanischsprachigen Seiten nachlesen konnten, ist in der Nacht vom 24. April 2019 auf den 25. April 2019, Pastora gestorben. Sie erlitt einen Herzinfarkt.

Für viele wurde sie bekannt, weil sie die Mutter des anarchistischen FIES-Gefangenen, Xosé Tarrío, war. Aber nicht nur deswegen, sondern weil sie sich wie wenige für Gefangene einsetzte und gegen Knäste kämpfte. Diejenigen die sie kennen lernen durften, sahen in ihr eine aufrechte, tapfere und herzliche Frau die voller Kraft trotzte. Ein Bündel an Energie der so ansteckend war wie ein Sonnenstrahl nach einer regnerischen Nacht. Ihr Mut, ihre Würde und ihre Empathie machten sie zu einer geliebten Person.

Eine von wenigen, ist es gelungen Familienangehörige von Knackis, die gegen Knäste kämpfen, mit der anarchistischen Bewegung zu verbinden. Weiterlesen

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Italien: Elendige! Von Gioacchino Somma

Vom 26/04/2019

Übersetzt von der Soligruppe für Gefangene

Alles war für den Morgen vorbereitet: Reporter*innen und eine Livesendung im landesweiten Fernsehen…

Der elendige Staatsanwalt von Turin, Roberto Sparagna, verlor nichts daran um Druck auf einen Haufen an elenden Menschen auszuüben (oder die Geschworenen, angeführt von der Richterin Alessandra Salvadori).

Ein armer schwachsinniger auf der Suche nach Aufmerksamkeit, der nach dem er im Büro der Staatsanwaltschaft gegen die Mafia ermittelte, hat sich dann entschieden gegen den Terrorismus zu ermitteln, erreichte das wo andere seiner elendigen Kollegen während einigen Jahrzehnten scheiterten: eine subversive Vereinigung mit terroristischen Zielen. Weiterlesen

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