(Spanischer Staat) Maschinerie der Wohltätigkeit oder revolutionäre Solidarität?

Gefunden auf Valladolor en todas partes, die Übersetzung ist von uns.

Maschinerie der Wohltätigkeit oder revolutionäre Solidarität?

…außerhalb jeder bourgeoisen Politik, die Solidarität der revolutionären Aktion zu etablieren…“

Netzwerke der gegenseitigen Hilfe, Nachbarschaftsnetzwerke, freiwillige Arbeit (oder die Lohnabhängigen), Tafeln, der ganze riesige Apparat, der in wenigen Wochen entstanden ist, um die katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie einzudämmen, haben die Aufmerksamkeit vieler erregt, entweder aus Altruismus oder aus schierer Notwendigkeit. Und das ist normal, da wie in jeder Krise, die das kapitalistische System durchläuft, die schwerwiegendsten Folgen in stärkerem Maße diejenigen zu spüren bekommen, die schon vor der Krise am Arsch waren, also die Armen, in Madrid oder in Sewastopol. Die Kapitalisten folgen einer einfachen Logik: Vergesellschaftung der Verluste, wenn es welche gibt, und immer die Gewinne hamstern. Dies ist eine der Logiken, die sich durch eine Gesellschaft zieht, die zwischen Ausgebeuteten und Ausbeutern, zwischen Beherrschten und Herrschenden gespalten ist. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gesundheit/Krankheit - Corona/Covid-19, Texte | Kommentare deaktiviert für (Spanischer Staat) Maschinerie der Wohltätigkeit oder revolutionäre Solidarität?

(Asturien 1934) „Es lebe das revolutionäre Dynamit!“

ES LEBE DAS REVOLUTIONÄRE DYNAMIT!“

Einleitung von der Soligruppe für Gefangene:

Dieser Artikel erschien im Jahr 2009 in der anarchistischen Zeitschrift aus dem Baskenland Ekintza Zuzena (Direkte Aktion) Nr. 36. Wir haben von Ekintza Zuzena, schon einige Artikel übersetzt, die Publikation gibt es immer noch und wir finden dass sie sehr interessante und wichtige Beiträge leisten. Dieser Text wurde von der Redaktion einer anderen anarchistischen Publikation aus Asturien namens Llar, geschrieben. Llar (davor hießen sie Agitación) war auch eine sehr bemerkenswerte Zeitung seiner Zeit (beide Publikationen gab es seit Anfang der 1990er bis Ende der 2000er, im Falle von Llar bis 2008-2009) die sehr viele Anstrengungen um die Ideen des Anarchismus leisteten, um diese aufrechtzuerhalten und zu erneuern, ihre Teilnahme an wichtigen Debatten waren von großer Bedeutung, wie z.B., der Banküberfall in Córdoba, aber auch die Debatte um die CNT und den aufkommenden aufständischen Anarchismus auf der iberischen Halbinsel. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Ekintza Zuzena, Spanische Revolution 1936, Texte | Kommentare deaktiviert für (Asturien 1934) „Es lebe das revolutionäre Dynamit!“

In Gedenken an den vor kurzen verstorbenen Anarchisten Stuart Christie

In Gedenken an den vor kurzen verstorbenen Anarchisten Stuart Christie

Am 15. August 2020 erlag Stuart Christie nach einem langen Kampf dem Lungenkrebs.

Stuart Christie, geboren in Glasgow 1946, ist eine sehr bemerkenswerte anarchistische Person gewesen, die ihr Leben lang der Sache den Anarchismus gewidmet hat.

Aufgewachsen ist er bei seiner Mutter und seiner Großmutter. Letztere sollte eine große Rolle in seiner Politisierung zum Anarchismus gespielt haben, dies erwähnte er in zahlreichen Momenten und auch in einigen seiner Bücher. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Ankündigungen/Aufrufe, Texte | Kommentare deaktiviert für In Gedenken an den vor kurzen verstorbenen Anarchisten Stuart Christie

(Spanien) EIN UNGERECHTFERTIGTER GESUNDHEITSTERROR

Gefunden auf der Seite von Ed. el Salmón

EIN UNGERECHTFERTIGTER GESUNDHEITSTERROR
Cul de Sac & Ed. el Salmón

(1) Die Person, die zu behaupten wagte, Covid-19 sei dasselbe wie die Grippe, wurde der Verantwortungslosigkeit bezichtigt. Es ist nicht dasselbe. Für die große Mehrheit der Bevölkerung ist Covid-19 noch harmloser als die Grippe.

Die meisten Infizierten zeigen keine Symptome.
Die meisten derjenigen, die Symptome zeigen, werden einfach krank.
Die meisten Menschen mit schweren Symptomen werden nicht sehr krank.
Die meisten schwerkranken Menschen überleben.
Sehr wenige sterben.
Und diejenigen, die sterben, sterben nicht alle an Covid-19, sondern an Covid-19, ohne dass dies notwendigerweise die Ursache ihres Todes ist. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ediciones El Salmón, Gesundheit/Krankheit - Corona/Covid-19, Texte | Kommentare deaktiviert für (Spanien) EIN UNGERECHTFERTIGTER GESUNDHEITSTERROR

La Guerre sociale, Abschaffung der Lohnarbeit (1977)

(aus der Zeitschrift LA GUERRE SOCIALE, No. l, Paris 1977 )

Abschaffung der Lohnarbeit

Die Lohnarbeit wird zur einzigen produktiven Tätigkeitsform, die das Kapital den Menschen noch läßt. Viele Jahre des Abrichtens sind nötig, bis sie hinnehmen, ein Drittel ihrer Zeit beim Arbeiten zu verlieren und die übrigen zwei Drittel zu verpfuschen, weil sie sich von ihrer Arbeit erholen müssen.

Die offiziellen Lügner versichern, daß die Arbeit notwendig ist, weil sie die Herstellung von Waren mit dem sozialen Reichtum verwechseln. Reich zu sein heißt jedoch nicht mehr, ein leidenschaftliches Leben zu führen, sondern heißt nur, Besitzer einer Menge von Gütern zu sein. Und genau das ist der Ausdruck des bürgerlichen Schwachsinns. Die gegenwärtige Gesellschaft verurteilt den Proletarier dazu, in einer idiotischen Tätigkeit abzustumpfen, um lächerliche Gegenstände aufzuhäufen und hält ihn dabei in dem Glauben, daraus entspringe die Lebensfreude. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Kritik Staat, Kapital und Krise, La Guerre Sociale, Texte | Kommentare deaktiviert für La Guerre sociale, Abschaffung der Lohnarbeit (1977)

Die Freie Arbeiter Stimme: über jüdische Anarchisten und Anarchistinnen

Die Freie Arbeiter Stimme: über jüdische Anarchisten und Anarchistinnen

Hier wieder einmal ein Video, was wir schon lange nicht mehr gepostet haben, zur anarchistischen Geschichte. Und nähmlich über jüdische Einwander*innen in den USA die eine anarchistische Zeitung veröffentlichten. Dieser Film ist aus dem Jahr 1980 und wird vom anarchistischen Historiker Paul Avrich geschildert, erzählt wird sie meisten von den Älteren der Zeitung die zur der Zeit komplett ungebrochen wohl noch waren. Es ist die Geschichte jüdischer Arbeiter*innen und Migrant*innen im 19. und 20. Jahrhundert, über die Gründe was sie zusammenbrachte, ihre Klassenkämpfe, ihre rießigen Differenzen mit Kommunist*innen, ihre Verhalten gegenüber Gewalt, jiddischer Kultur und eine unglaubliche Zuneigung untereinander. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Texte, Videos | Kommentare deaktiviert für Die Freie Arbeiter Stimme: über jüdische Anarchisten und Anarchistinnen

Wie kam es zur Rebellion gegen die Diktatur in Belarus

Gefunden auf der ABC-Dresden Seite

Wie kam es zur Rebellion gegen die Diktatur in Belarus

Folgenden Text haben wir vom anarchistischen Newsportal pramen.io übersetzt.

Wenn du Leute Anfang 2020 in Belarus gefragt hättest, wie lange die Diktatur von Lukaschenko noch besteht, dann hätten sie dich wie einen Narren angeschaut. In einer respektierten Diktatur werden solche Fragen nicht gestellt, denn alle wissen, was passieren kann. Prinzipiell ist es so, dass die Herrschaft großer Führer eher zeitlos ist. Aber die Situation hat sich in den letzten 8 Monaten so radikal verändert, dass Menschen in Belarus auf die Straße gehen. Zum ersten Mal in der neuen Geschichte Belarus haben die Menschen in mindestens 33 verschiedenen Städten des Landes die Polizei zurückgeschlagen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Belarus, Repression/Knast, Texte | Kommentare deaktiviert für Wie kam es zur Rebellion gegen die Diktatur in Belarus

Chile: Tage für die Agitation und Propaganda mit den anarchistischen Gefangenen – 14. August.

Gefunden auf Anarquia.info, die Übersetzung ist von uns

Chile: Tage für die Agitation und Propaganda mit den anarchistischen Gefangenen – 14. August.

Zehn Jahre nach dem Schlag der Herrschenden im Fall „Caso Bombas“ und vor dem neuen repressiven Schlag gegen unsere Gefährt*innen Mónica und Francisco, machen wir einen Aufruf für den kommenden 14 August, um auf allen Ecken des Territoriums Gesten der Solidarität und Propaganda zu machen. Der Kreativität soll freien Lauf gegeben werden, egal wo, egal wie, so dass die Solidarität mehr ist als geschrieben Wörter. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Chile, Mónica und Francisco, Repression/Knast, Texte | Kommentare deaktiviert für Chile: Tage für die Agitation und Propaganda mit den anarchistischen Gefangenen – 14. August.

De virus illustribus: Coronavirus-Krise und struktureller Zusammenbruch des Kapitalismus. Erstes Kapitel.

De virus illustribus1: Coronavirus-Krise und struktureller Zusammenbruch des Kapitalismus. Erster Kapitel.

[…] Wir müssen versuchen, den Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Situation und einer solchen strukturellen Ermüdung des Kapitalismus zu verstehen, die die kritische Werttheorie aufgedeckt hat und die in den 1960er Jahren begonnen hat. Die Gesamtheit der Prozesse der fundamentalen Krise hat den Dachboden erreicht, der die Krise der modernen Subjektform und ihrer Ausgrenzungsideologien (Rassismus, Antisemitismus, Anti-Tziganismus, neonationalistischer produktiver Populismus, Sozial-Darwinismus usw.) beherbergt, muss der Ausgangspunkt der Analyse und Reflexion über die Krise des Coronavirus und die ihr entsprechenden staatlichen Interventionen sein.

von Sandrine Aumercier, Clément Homs, Gabriel Zacarías und Anselm Jappe

Übersetzung der Präsentation und des ersten Kapitels des Buches „De virus illustribus“, das demnächst am 28. August bei Crise et Critique auf Französisch erscheinen wird. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anselm Jappe, Gesundheit/Krankheit - Corona/Covid-19, Texte | Kommentare deaktiviert für De virus illustribus: Coronavirus-Krise und struktureller Zusammenbruch des Kapitalismus. Erstes Kapitel.

Über Orwell und der Fall von Mónica und Francisco

Über Orwell und der Fall von Mónica und Francisco

Dass jede Metropole alle Kriterien eines Panoptikum erfüllt, nun, dass wäre ja wirklich nichts neues. Es ist nur noch eine Frage welche Stadt eine höhere Dichte an Überwachungstechnologie zur Verfügung hat und wie intensiv diese auch genutzt wird.

Daher ist es naheliegend dass Orwell´s Vorstellungen von einer komplett überwachten Gesellschaft richtig lagen, aber nicht in der Dimension wie er es sich vorgestellt hat, genauso wie die Grundlage dafür. Vor allem es benötigt nicht die Diktatur, die für ihn eine wichtige Grundlage dieser kompletten Überwachung wäre, um diese zu bewerkstelligen. Die komplette Überwachung ist daher nicht ein Ausdruck eines spezifischen Systems des Kapitalismus, sondern es ist inhärent zu seiner politischen Verwaltung und Artikulation, nämlich den Staat. Es ist also eine falsche Dichotomie, wenn wir denken, dass die komplette Überwachung nur das Resultat eines „autoritäreren“ Systems wäre. So eine Denkweise speist sich nur aus dem Wunsch und der Ideologie dass der Staat in besseren Händen eine menschenfreundliche Maske tragen könnte. Dies sehen wir auch gerade mitten in der Debatte um den Coronavirus, wo linke Gruppen, aber auch Anarchist*innen, das Rascheln der Säbel der Repression, der Einführung von Ausgangssperre, von Quarantäne, usw., als eine faschistoide Entwicklung sehen und nicht verstehen wollen, dass der Staat, egal welcher – ob demokratisch oder anderweitige Versionen -, solche Mechanismen und Gewalten (als Monopol) in sich immer trägt um sein Überleben zu garantieren. Die politische Verwaltung und die Organisation des Staates bleibt immer dieselbe, nur die Kriterien und die Ideologien der politischen Kräfte die an der Macht sind, ändern sich, dies wäre keine falsche Dichotomie mehr. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Chile, Mónica und Francisco, Repression/Knast, Soligruppe für Gefangene, Texte | Kommentare deaktiviert für Über Orwell und der Fall von Mónica und Francisco