Venezuela: Kapitalismus und Klassenkampf

Gefunden auf materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns.


Venezuela: Kapitalismus und Klassenkampf

Die drei folgenden Stellungnahmen wurden zwischen 2013 und 2015 von verschiedenen Gefährten veröffentlicht. Auch wenn seitdem schon zwei Jahre vergangen sind, sind wir überzeugt, dass ihr Inhalt nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat, sondern dass ihre Einschätzung ziemlich genau dem entspricht, was in letzter Zeit in diesen Ländern der Karibik passiert.

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Für eine kommunistische Kritik der bolivarischen Revolution

Gefunden auf der Seite von Tridni Valka (Klassenkrieg), die Übersetzung ist von uns.


Für eine kommunistische Kritik der bolivarischen Revolution

Das Jahr 2026 fängt mit einem Paukenschlag an! Seit Jahren sagen wir und andere kommunistische Gruppen, dass die Welt auf einen allgemeinen Weltkrieg zusteuert, den alle bourgeoisen Gangster, die uns ausbeuten, als Lösung für die Krise (ökonomisch, sozial, politisch…) sehen, die mit der kapitalistischen Produktions- und Akkumulationsweise einhergeht. Und der Krieg in der Ukraine wird uns nicht widersprechen. Auch nicht die Massaker im Gazastreifen. Und auch nicht die jüngsten Ereignisse in Venezuela…

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(Anarchismo) Yves Le Manach – Kritik des Rätekommunismus und andere Schriften

Gefunden auf edizioni anarchismo, die Übersetzung ist von uns. Wenn man hier eine Kritik am „Rätekommunismus“, was durchaus interessant wäre, sucht, tut man dies leider vergeblich. Denn es handelt sich hier um einen Text der die Hyper-Idealisierung des „Rätekommunismus“, wie ihn die Situationistischen Internationale verstand und verteidigte, kritisiert. Genauso wie jene Strömungen der (radikalen) Linken des Kapitals, also jenen falschen Kritikern des Kapitalismus, die über die Verwaltung des Kapitals diskutieren und es Selbstverwaltung nennen. Eine ganz alte Diskussion eigentlich.

Das zentrale Thema dieser Textsammlung ist daher eigentlich die Kritik an der Vorstellung dass die Verwaltung einer Fabrik (um ein Beispiel zu nennen, eine Fahrradwerkstatt wäre genauso richtig) durch die Arbeiterinnen und Arbeiter selbst, nicht die entfremdete Arbeit abschaffen wird. Das also das eigentliche Problem der Produktion die Produktion selbst sei. Genauso wie eine allgemeine Kritik an der (Lohn-)Arbeit selbst.

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Russische Anarchistinnen und Anarchisten in der Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Gefunden auf portal oaca, die Übersetzung ist von uns.


Russische Anarchistinnen und Anarchisten in der Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts

In unserer heimischen Geschichtswissenschaft wird die soziale Basis der russischen anarchistischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts traditionell als kleinbourgeois angesehen. In Werken aus der Sowjetzeit kommt dies typischerweise in Meinungen wie der von S. N. Kanyev zum Ausdruck, der schrieb, dass die dominierenden Elemente unter den russischen Anarchistinnen und Anarchisten „die bäuerliche Kleinbourgeoisie … Kleinbauern, Handwerker und ein Teil der Intelligenzija“ waren1. Ähnliche Vorstellungen vom „typischen Anarchisten“ haben sich auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR und der Befreiung der Geschichtswissenschaft von vielen früheren Dogmen gehalten. So informiert uns beispielsweise die Enzyklopädie „Politische Parteien Russlands”: „Die soziale Basis der anarchistischen Organisationen bestand überwiegend aus Handwerkern und kleinen Arbeitern, obwohl die Bewegung auch Bauern, Arbeiter und die Intelligenz anzog.”2 Paradoxerweise fanden dieselben Autoren, als es darum ging, konkrete Ereignisse und Fakten aus der Geschichte des russischen Anarchismus aufzuarbeiten, unter den Anhängern weder Arbeiterinnen und Arbeiter noch Handwerker und sahen sich gezwungen, ihre Diskussion hauptsächlich auf anarchistische Arbeiterinnen und Arbeiter zu beschränken.

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Antifaschismus: Eine Formel der Verwirrung

Erschienen in contra la contra nr. 5, gefunden auf der Seite materiales x la emancipación, die Übersetzung ist von uns. Weitere Texte derselben Publikation sind auch auf unseren Blog zu finden wie:

[Los Angeles, Kalifornien] Die Wut der Arbeiterklasse gegen die Ordnung des Kapitals ragt empor

Die Pandemie ist Domestizierung

Zusammenbruch des kapitalistischen Systems? [Einige Anmerkungen zu den aktuellen Ereignissen]

Klassenkampf – Proletarier ich?


Antifaschismus: Eine Formel der Verwirrung

Gewinnt die faschistische Rechte an Stärke? Heutzutage ist es immer häufiger anzutreffen, dass Anhänger moderner rechter politischer Strömungen ganz offen und stolz die Flagge der Rebellen hissen und sich selbst als die Respektlosesten, die Systemgegner und sogar als die „Revolutionärsten“ präsentieren. Es ist offensichtlich, dass all diese „Rebellion”, die sich die Apologeten des Faschismus zuschreiben, nichts weiter als eine erbärmliche Farce ist, die ihre Rolle als nützliche Idioten des Kapitals verschleiert. Aber es stellt sich auch die Frage: Ist die Rebellion nicht eigentlich das Erbe der Linken?

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DEMOKRATIE: Die Fantasie einer Rückkehr zu den Wurzeln

Von uns übersetzt.


DEMOKRATIE: Die Fantasie einer Rückkehr zu den Wurzeln

Verfassungsgebende Staatsbürger”, „Gentils Virus”1, „Insoumis”: die Verfechter der „wahren” Demokratie

Sie sind, wenn man so sagen kann, eine ganze Schar, die uns diese Antiquität namens griechische Demokratie aufschwatzen wollen. Diese Marotte geht auf Étienne Chouard zurück, einen Gymnasiallehrer aus Marseille, der 2005 durch seine Kritik am Entwurf der Europäischen Verfassung bei der radikalen Linken und den Globalisierungsgegnern bekannt wurde. In der Folge entwickelte er die Idee, dass eine radikale Veränderung der Gesellschaft durch eine verfassungsgebende Versammlung erfolgen müsse, die ein Regime einführt, das sich teilweise an den klassischen athenischen Institutionen orientiert. Nach und nach verbreiteten sich seine Thesen im Internet und er überzeugte sowohl die souveränistische Linke als auch einen Teil der extremen Rechten und der Verschwörungsszene. So war er lange Zeit Gast in den Medien beider Lager – was uns vermuten lässt, dass sich diese Lager derzeit stark annähern. Sein Interesse an den „Überlegungen” von Alain Soral hat jedoch einen Teil seiner linken Anhänger abgeschreckt.

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Kollektivisten gegen Kommunisten. Ein doktrinärer Streit in den Anfängen des Anarchismus?

Gefunden auf ser historico, die Übersetzung ist von uns.


Kollektivisten gegen Kommunisten. Ein doktrinärer Streit in den Anfängen des Anarchismus?

Entstehung des zeitgenössischen Anarchismus

Die Ursprünge des Anarchismus und seine spätere Entwicklung waren Gegenstand vielfältiger und interessanter Studien. Die Namen Max Nettlau, Ángel Capelleti, Álvaro Girón, Mary Nash, Antonio Elorza, José Álvarez Junco, Eulàlia Vega, Susanna Tavera, Benedict Anderson oder Pere Gabriel sind nur einige wenige Beispiele, die aus der Vielzahl von Forschern hervorstechen, die sich mit dem Anarchismus als Ideologie und sozialer Bewegung befasst haben.

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Was war die Linke?

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns. Eine weitere Kritik an der (radikalen) Linke des Kapitals.


Was war die Linke?

Eine Klarstellung

„Die Linke“ ist mittlerweile zu einer leeren Form geworden, die von ihrem Inhalt losgelöst ist, zu einem „schwebenden Signifikanten“ (genau wie Laclau und Mouffe es wollten). Nichts hindert verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Absichten daran, ihn auf jede erdenkliche Weise zu verwenden, sodass es sinnlos ist, über die Verwendung oder Aufgabe des Begriffs an sich zu streiten. Allerdings bezog sich der Begriff einst auf einen bestimmten praktischen Inhalt, und genau dieser Inhalt muss kritisiert und bekämpft werden, ganz gleich, unter welchem Namen er firmiert.

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Kommunismus auf den Trümmern des Sozialismus

Hier gefunden, die Übersetzung ist von uns, eine weitere sehr interessante Kritik an der (radikalen) Linken des Kapitals, deren Funktion als integrierender Faktor des Proletariats an die Bedürfnisse des Kapitalismus und die Rolle des Sozialismus für die Vollendung der bourgeoisen Moderne.


Kommunismus auf den Trümmern des Sozialismus

von G. M. Tamás, transkribiert aus einem Vortrag auf der Konferenz „Die Idee des Kommunismus”, 2012

Unsere geliebte Heldin hat gesagt, wir hätten die Wahl zwischen „Sozialismus oder Barbarei”. Was sie damit meinte, ist ganz klar. Der Kapitalismus droht, die Zivilisation zu vernichten. Der Sozialismus hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu retten. Unter „Sozialismus“ sollten wir „die reale Bewegung“ verstehen – Gewerkschaften/Syndikate, Arbeiterparteien, Arbeiterräte, proletarische Revolutionen, eine große Menge an Theorie und engagierter Kunst sowie die daraus resultierenden Regierungssysteme –, die sich gegen das Kapital und den bourgeoisen Staat gestellt hat und somit versucht hat, die Zivilisation, wie sie sie vorgefunden hat, zu retten und zu transformieren. Die Zivilisation hat dank des Sozialismus überlebt, der Atomkrieg wurde abgewendet, und für eine Weile haben wir vielleicht eine leichte Abschwächung der Grausamkeit und einen winzigen Rückgang von Elend und Ungleichheit erlebt, zumindest dort, wo die Arbeiterbewegung dem Gegner vorübergehende Kompromisse abringen konnte. Während er die Barbarei bekämpfte und die Zivilisation rettete, wurde der Sozialismus selbst barbarisch und musste vergessen, wie man sozialistisch ist.

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Response to the pro-war left’s „petition“

Response to the pro-war left’s „petition“
 
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A statement in support of Solidarity Collectives and ABC-Belarus has been published on the internet, signed by a number of groups and individuals. https://www.solidaritycollectives.org/en/on-silencing-voices-from-eastern-europe-at-anarchist-events-in-eu/
 
We are publishing our response, which is not, however, a dialogue with these open and covert supporters of militarism. We simply want to share our analysis publicly and strengthen the connection between people with an anti-militarist and revolutionary defeatist perspective.

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