La Oveja Negra, Jahr Neun, Nummer 69, April 2020

Wir haben die Nummer 69 der anarchistischen Publikation aus Argentinien, Oveja Negra (Schwarzes Schaf), komplett übersetzt, denn diese widmet sich auch mit der Thematik des Coronavirus und Kapitalismus. Hier findest du das Original: La Oveja Negra 69

 

Coronavirus und soziale Fragen

Wir befinden uns in einem Ausnahmezustand, wenn auch innerhalb der kapitalistischen Norm. Die Staatsvernunft kennt keine Ausnahmen, sondern Regeln. Es ist nicht das Ende der Welt. Und es ist nicht notwendig, aufgrund höherer Gewalt eine Aussetzung der Reflexion oder der Aktion einzuleiten.

Der Kapitalismus ist eine tägliche Katastrophe. Als ernstes Problem stellt er jedoch nur das dar, was er sofort zu lösen versucht. Was er bereits als unvermeidlich naturalisiert hat, wird Teil seiner Normalität. Deshalb zielen alle Vorschläge, die nicht auf den Kampf gegen den Kapitalismus abzielen, nur darauf ab, seine Katastrophe zu verwalten.

Zu den vermeintlichen Fakten dieser Gesellschaft gehört die „Tatsache“, dass nach Schätzungen von UNICEF, Weltbank und Weltgesundheitsorganisation täglich 8500 Kinder auf der Welt an Unterernährung sterben. Es ist schnell geschrieben, vierstellig… aber es ist ein unbeschreibliches Grauen. Reicht es nicht, zu verzweifeln? Zu denken, dass diese Gesellschaft zu nichts mehr geht? Bedeutet das nicht, dass alles verändert werden muss? Stellt dies nicht die Welt, in der wir leben, bloß? Oder muss eine Pandemie in den Städten ankommen, wo diejenigen von uns, die die Stimme haben, sich zu beklagen, und die Mittel haben, sich zu wundern und zu klagen? Weiterlesen

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Das Virus und der Geldbaum

Gefunden auf International Perspektive und von uns übersetzt

Die virale Krise hat sich zu einer globalen Krise der gesellschaftlichen Reproduktion entwickelt, deren Ende nicht abzusehen ist. Mit der Schließung von Fabriken, Büros, Schulen und zahllosen anderen Einrichtungen sind viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit dem Verlust von Einkommen, Wohnraum und Zugang zu grundlegenden Überlebensressourcen konfrontiert. Unterdessen geht die tödliche Pandemie weiter und breitet sich auf die ärmsten Länder der Welt aus, die noch weniger bereit sind, sie einzudämmen. Die ganze Welt steht unter Schock. Das Vertrauen in die Weisheit unserer kapitalistischen Herren und in ihre Fähigkeit, mit den gegenwärtigen Gefahren umzugehen, wird erschüttert. Die imposanten Marmorsäulen der Regierungs- und Finanztempel sehen nicht mehr so robust aus. Es wächst das Gefühl, dass all dies am Rande des Zusammenbruchs stehen könnte. Viele haben Angst. Viele griffen zu Panikkäufen (insbesondere die Anhäufung von Toilettenpapier, was darauf hindeutet, dass Toilettenpapier zur postapokalyptischen Währung werden könnte :). Einige, die ein Ziel für ihre Angst suchten, misshandelten die Asiaten. Viele kümmerten sich mehr um die Schwächsten, halfen einander, zeigten Solidarität mit den Beschäftigten im Gesundheitswesen und den Kranken. Diese spontanen Reaktionen weisen in die entgegengesetzten Richtungen, in die die Welt gehen könnte.

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Il lato cattivo – Covid-19 und darüber hinaus

Text von Il lato cattivo zum Coronavirus.

Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.“1

In einer wirtschaftlich beschädigten, doch politisch stagnierenden Welt muss der Schock manchmal „von aussen“ kommen, von Faktoren oder Ereignissen, die ursprünglich weder strikt wirtschaftlich noch politisch sind, und, im gegenwärtigen Fall, nicht einmal strikt menschlich. Nicht dass Epidemien als rein biologisches Phänomen qualifiziert werden könnten2, doch es scheint uns offensichtlich, dass diese Episode des ewigen Kampfes zwischen dem Menschen und den Krankheitserregern, der heute den Namen Covid-19 trägt, deswegen eine so dramatische Wende nimmt, weil er mit jener besonderen Umwelt verbunden ist – die ihrerseits rein gesellschaftlich ist – in welcher er sich abspielt. Dass auf wirtschaftlicher Ebene ein „perfekter Sturm“ aufziehen würde, das wussten wir schon lange3. Dass er mit einer grossflächigen Pandemie einhergehen würde, war schwer vorauszusehen. Diese Tatsache ist definitiv ein neues Element im Szenario, das vorsichtig und nüchtern analysiert werden muss: Zu häufig ist gesagt worden, dass nichts mehr wie zuvor sein würde aufgrund irgendwelcher absolut unbedeutender Verschiebungen. Trotzdem ist die konkrete Lebensweise eines steigenden Teils der Weltbevölkerung schon stark davon betroffen (auf dem Papier etwa drei Milliarden in Quarantäne am 25. März) und die Tendenz wird wahrscheinlich weiter in diese Richtung gehen. Die wenigen Leute, die glauben, dass sie nach drei Wochen leichter Quarantäne in Begleitung von Netflix ihren grauen Alltag wiederfinden werden, dürften letztendlich enttäuscht sein. Nicht nur und nicht wirklich, weil der berühmte Höhepunkt der Epidemie auf sich warten lässt, sowohl in Italien, als auch anderswo (Frankreich, Spanien usw.), sondern vor allem, weil die Rückkehr zu einer scheinbaren Normalität in der wirtschaftlichen Aktivität und der täglichen Mobilität zu einem Zeitpunkt erfolgen wird, wo die Epidemie immer noch andauern und beträchtliche Kontrollmassnahmen und Sicherheitsdispositive zur Folge haben wird, um eine zweite Welle der Ansteckung und des Todes zu verhindern. Das gilt allen voran für jene Länder, wo die neomalthusianische Versuchung der „Herdenimmunität“ mehr oder weniger abgelehnt worden ist. Weiterlesen

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Gegen die Akzeptanz

Von R.M. geschrieben und von uns übersetzt

Am 8. April 2020 auf spanisch von Periodioco Anarquia – Zeitung Anarchie -veröffentlicht.


Wenn Philosophie eine diskursive, rationale und systematische Ordnung ist, dann ist dies der ideale Zeitpunkt für sie, d.h. nach neuen Formen und Bedeutungen zu suchen, zu ordnen. Auf jeden Fall befindet sich die Welt heute nicht im Chaos, sondern eher in einer Unordnung der Sinne und Unsicherheiten. Obwohl dies interessant ist, können wir nicht optimistisch sein, denn wir haben gesehen, was die Macht mit „Krisen“ und Momenten der Unsicherheit macht. Immer wieder nutzen die Mächtigen/Herrschenden das Durcheinander zu ihrem vollen Vorteil. Kriege, Epidemien, Revolten, alle dienen dazu, ihre Herrschaft zu verstärken. Nun, uns zu ordnen und zu befehlen sollte nicht mit dem Aufhalten von uns verwechselt werden. Tatsächlich ist dies der schlechteste Zeitpunkt, um stehen zu bleiben. Im Gegenteil, wir müssen uns auf das Abenteuer einlassen, verschiedene Anordnungen der Welt, verschiedene mögliche Realitäten zu schaffen und zu erleben, damit wir nicht in die Welt zurückkehren müssen, wie sie vor einigen Monaten war. Ordnen, den Dingen andere Bedeutungen geben, bedeutet notwendigerweise, neue Dinge zu erfahren. Subversiver ausgedrückt: Widerstand leisten, sich selbst organisieren, zu erschaffen und dieses System angreifen. Weiterlesen

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Der westliche Despotismus, von Gianfranco Sanguinetti

Ein paar Zeilen zu Gianfranco Sanguinetti,

er war ein Mitglied der italienischen Sektion der Situationistischen Internationale. Seine erste bekannte Schrift war Il Reichstag brucia? (Brennt der Reichstag?), welche sich mit dem Anschlag am 12. Dezember 1969 in Mailiand an der Piazza Fontana auseinandersetzt. An jenem Anschlag starben 16 Personen und über 80 wurden verletzt. Sanguinetti machte damals den italienischen Staat für diesen Anschlag verantwortlich. Tragisch sollte auch der Werdegang des Anarchisten Guiseppe Pinelli werden, der für den Anschlag beschuldigt wurde und unter der Aufsicht des Kommissars Luigi Calabresi, aus den Fenster im vierten Stock rausgeworfen wurde. Seit vielen Jahren ist bekannt dass die Verantwortlichen für den Anschlag faschistische Gruppen waren die mit der NATO zusammengearbeitet haben. Ein Beispiel der sogenannten Theorie der Spannung.

Später veröffentlichte er das Buch Über den Staat und den Terrorismus, bei dem er sich mit dem „schmutzigen Krieg“ des italienischen Staates, währen der Ani die Piomo – Bleierne Jahre, gegen die revolutionäre und antagonistische Bewegung, auseinandersetzt. Vor allem mit der Frage in wie weit die Geheimdienste mit faschistischen Gruppen zusammenarbeite.

Dieser Text erschien auf spanisch am 15. April und wurde von uns veröffentlich


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Kapitalistische Krise, Pandemie und das Programm der Revolution

Gefunden auf Vamos hacia la vidavon uns übersetzt

„Marx wies selbst darauf hin, daß das abstrakte Schema der Kapitalentwicklung nicht ausreicht, um Voraussagen über die wirkliche Bewegung zu machen. Alle Krisen des Kapitalismus müssen aus den empirisch gegebenen Verhältnissen erklärt werden, »aus der realen Bewegung der kapitalistischen Produktion, Konkurrenz und Kredit6«. Die Wertanalyse der Kapitalentwicklung postuliert, daß sich »die Möglichkeit von Krisen… bei der Betrachtung der allgemeinen Natur des Kapitals ergibt, ohne daß noch die weiteren realen Verhältnisse entwickelt, (…)“ (Paul Mattick, „Marx und Keynes“, 1969)

Die gegenwärtige Bewegung in der Gesellschaft im Allgemeinen (wir sprechen von der ganzen Welt) tendiert zu einer Zersetzung der traditionellen Formen der bourgeoisen Herrschaft.
Der in den letzten Jahrzehnten durch Kredit und Konsum geförderte soziale Frieden ist längst gebrochen; das Proletariat in verschiedenen Teilen der Welt hat sowohl mit Stärke als auch mit Schwäche gehandelt und gegen ihre Bedingungen der Ausbeutung, des Elends und der Ausgrenzung demonstriert.
[…] Die soziale Zersetzung des Kapitalismus wird zwangsläufig zu einer Konfrontation zwischen Proletariat und Staat führen.

[…] Diese kapitalistische Umstrukturierung (die zu einer Mobilisierung aller Schichten der Gesellschaft führt) geht immer auf Kosten des Proletariats, und das Proletariat, so schwach es in seiner gegenwärtigen Phase subjektiv auch sein mag, wird es nicht kampflos aufgeben, um sein Leben zu verteidigen.”. (Nummer drei der Zeitung „Anarchie und Kommunismus“, „Der alte und vergessene Klassenkampf“ – Periódico ‘Anarquía y Comunismo’ Nº3, “La vieja y olvidada lucha de clases”, 2015)

Es scheint, dass die kapitalistische Krise endlich auszubrechen beginnt. Was für uns tragisch ist, ist die Tatsache, dass sie uns um die Ohren fliegt. Während die Krise für die Expert*innen der kapitalistischen Ökonomie eine Art Gemeinplatz war, der nur die Existenz ihrer eigenen Grenzen und ihres Zersetzungszustandes bestätigte, wird sie uns heute präsentiert und übertrifft jede Lehre, die man aus ihren Handbüchern ziehen könnte, indem sie jeden dazu bringt, seine eigene historische Epoche in Frage zu stellen: Wird es eine vorübergehende Krise sein oder wird sie der Anfang vom Ende sein? Wird die Menschheit die wirtschaftlichen Zahlen überwinden und ihre Bedürfnisse durchsetzen können, oder wird sie sich wieder als Kanonenfutter für die Umstrukturierung des Marktes anbieten?

Wie wir sehen, und wie immer, gibt es viele Fragen und wenige Antworten. Weiterlesen

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Update zur Situation in der JVA Köln-Ossendorf X

Hülya wurde nun wieder verlegt und zwar in das Haus 10 der JVA. Das ist das Untersuchungshafthaus. Der Knast argumentierte, das es zu viele Konflikte mit Frau Linnartz gibt und diese somit nicht mehr stattfinden. Das kann man vielleicht auch als einen kleinen ‘‘Erfolg‘‘ betrachten. Dennoch muss sie den Umschluss mit anderen Gefangenen beantragen. Also jeden Tag einen Sinnlosen Antrag stellen. An Freizeitaktivitäten mit anderen Gefangenen kann sie immer noch nicht teilnehmen, das geht nur alleine.

Hülya geht es gut und freut sich weiterhin über Post.

Freiheit für alle Gefangenen

Hülya A.
Buchnummer 83209
JVA Köln
Rochusstrasse 350
50827 Köln

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Schriften/Briefe von Gabriel Pombo da Silva

Per Mail erhalten, wir haben es so gut übersetzt wie es möglich war, da wir keine gelernten Übersetzer*innen sind, bitten wir wie bei jedem Text, auf Nachsicht im Thema Grammatik und Rechtschreibung. Soligruppe für Gefangene

Da unser anarchistischer Gefährte Gabriel bis zum heutigen Tag keine offiziellen Kommuniqués verfasst hat, sollen diese Worte genau ein Kommuniqué/eine Tagebuchschrift sein, aber auch eine Möglichkeit, mit denjenigen Menschen und Gefährt*innen, die mehr Gleichgesinnte sind, zu verschiedenen Themen worüber er denkt und was für eine Meinung er dazu hat, zu teilen.

Gabriel selbst bat seine Gefährtin ausdrücklich darum, jene Fragmente (der Briefe an sie) auszuwählen, in denen er über die aktuelle Situation nachdenkt – über Fragen, die von Interesse sind, analysiert und/oder spekuliert: das „Corona-Virus“ im Gefängnis, die rechtliche Situation oder die Umstände seiner Gefangenschaft.

Gabriel ist bei guter Gesundheit und ist ermutigt und bereit für den Krieg, der ihn in den Kerkern des spanischen Staates erwartet. Wir wissen immer noch nicht, ob die „Behörden“ ihn trotz des endgültigen Urteils des Obersten Gerichtshofs von Lissabon, das die Übergabe an den spanischen Staat bestätigt, ausliefern werden, ohne den von „covid-19“ im Gefolge der „Pandemie“ ausgerufenen „Ausnahmezustand“ zu berücksichtigen. Tatsächlich verhindert derselbe „Ausnahmezustand“ (angeblich) die Übergabe von Gefangenen an andere Länder während ihrer gesamten Dauer.

Weitere Informationen werden folgen.

Freiheit für Gabriel!

Freiheit für alle!

Lang lebe die Anarchie!

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8. März 2020

Gestern, als ich die Nachrichten im Fernsehen hörte (sah), ahnte ich, dass diese elenden Leute uns ohne Besuche lassen würden, und heute… Nun, heute war ein beschissener Tag… Weiterlesen

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Im Angesicht der Heiligen Familie des Kapitals, lasst uns unser Leben durch sozialen Antagonismus verteidigen

Veröffentlich von Grupo Barbaria, von uns übersetzt.

In diesem Artikel wollen wir auf die Fragen eingehen, die sich aus dem aktuellen Alarmzustand ergeben, den die Regierung von Pedro Sanchez in Spanien verordnet hat, sowie auf die Maßnahmen, die sie am Dienstag, dem 17. März, angekündigt hat. Wir leben in Zeiten einer tiefen sozialen Krise, einer Gesundheitskrise, die gleichzeitig mit einer Wirtschaftskrise, dem Klimawandel, psychologischen und politischen Krisen usw. verbunden ist. In Wirklichkeit stehen wir vor der Krise einer Welt, die zu kollabieren beginnt, die aus ihrer historischen Zeit herausläuft: Es ist die Welt des Kapitals. Es ist die Krise des Kapitals.

Nationale Einheit? Zu wessen Verteidigung?

Man sagt uns, dass Krankheit und Ansteckung keine Klasse, keine Ideologie, keine Rasse kennt, dass sie alle gleichermaßen angreift und dass wir als Spanier gemeinsam, mit Einheit, mit sozialer Disziplin reagieren müssen, weil wir Mitglieder einer großen Nation sind. Alle politischen Parteien sind sich einig. Abgesehen von den Nuancenunterschieden aufgrund politischer Marketingbedürfnisse verteidigen Gewerkschaften, Geschäftsleute und Banken die Maßnahmen der Regierung. Sie alle sind vereint, denn wir sitzen im selben Boot, unserem Land, gegen einen gemeinsamen Feind, den Coronavirus. Es wird uns nicht besiegen, sagt man uns. Am Ende dieser Monate wird alles zur vermeintlichen Normalität von vorher zurückkehren, zur Normalität des Kapitals. Pedro Sanchez wiederholt besessen und jedes Mal aufs Neue, dass dies nur eine vorübergehende Krise sei.

Die Bourgeoisie hat Angst. Weiterlesen

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Chile, Kapitalismus und Katastrope. Notizen für einen einfachen Beitrag zum andauernden Krieg

Geschrieben am 1. April 2020 und veröffentlich am 7. April 2020, gefunden auf dem Blog panfletos subversivos, von uns übersetzt.

„Das menschliche Virus kann nun isoliert und behandelt werden.“

W. S. Burroughs.

Wir gehen von der folgenden Prämisse aus:

I

Die Katastrophe ist der humanistische demokratische Kapitalismus.

Aus dieser Ausgangsprämisse leiten wir die folgenden Konsequenzen ab:

II

Die repräsentative Demokratie ist zur Bedingung der Möglichkeit der kapitalistischen Produktions- und Vergesellschaftungsform geworden. Weiterlesen

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