Aus archives autonomies entnommen, die Übersetzung ist von uns.
Zur Kritik der politischen Ökonomie: Theorien der Dekadenz, Dekadenz der Theorie – Teil 1: Die Methodik
Le Communiste Nr. 23 – November 1985
Einleitung
In diesem ersten Beitrag befassen wir uns mit dem methodologischen Aspekt, der allen Dekandenz-Visionen gemeinsam ist und eine unverzichtbare Voraussetzung für ihre vertiefte Kritik darstellt. Fast alle Gruppen, die sich heute als Verteidiger der kommunistischen Perspektive verstehen, berufen sich auf eine dekadente Sichtweise nicht nur der kapitalistischen Produktionsweise, sondern der gesamten Abfolge von Klassengesellschaften (Wertzyklus), und zwar anhand zahlreicher „Theorien”, die von der „Marktsättigung” über den „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus”, vom „dritten Zeitalter des Kapitalismus” bis zur „realen Herrschaft”, vom „Stillstand der Produktivkräfte” bis zum „tendenziellen Fall der Profitrate”… Was uns zunächst interessiert, ist der gemeinsame Inhalt all dieser Theorien, die moralisierende und zivilisatorische Sichtweise, die sie vermitteln.
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