Auf ser historico gefunden, die Übersetzung ist von uns. Dieser Artikel dient eher historischen-anekodotischen Zwecken. Hier ist zwar die Schilderung einer „anarchistischen“Kolonne die während der Geschehnissen der Revolution von 36 gegründet wurde, die aber sofort militarisiert wurde und dem auch nicht widersprach. Daher nur ein rein informativ-historischer Beitrag.
El Batallón de la Muerte (Das Todesbataillon) [Miguel G. Gómez]

Das sogenannte Batallón de la Muerte (Todesbataillon) ist eine der anarchistischen Einheiten des Spanischen Bürgerkriegs, die in den letzten Jahrzehnten am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Das liegt an den Fotos, durch die diese als international geltende Einheit bekannt wurde. Dieser Artikel versucht, einige Missverständnisse aufzuklären und Mythen zu widerlegen, da das dem Verständnis der historischen Fakten nicht gerade förderlich ist. Es wurden mehr als genug Dokumente gefunden, damit sich jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.
Die Columna Italiana
Zunächst müssen wir zu den Anfängen des Krieges zurückgehen. Am 19. Juli 1936 war der Beginn der sogenannten Volksolympiade in Barcelona geplant. Tage zuvor waren zahlreiche Delegationen ausländischer Athleten eingetroffen, die mit den Arbeiter- und antifaschistischen Organisationen ihrer Länder verbunden waren. In diesem Zusammenhang muss man die organisatorische Stärke der Komintern hervorheben, die solche Großveranstaltungen nie ungenutzt ließ, um Propaganda für den pro-sowjetischen Kommunismus zu machen. Tatsache ist, dass sich etwa 5.000 Menschen aus aller Welt versammelt hatten, die gekommen waren, um an einer Olympiade teilzunehmen, die als Boykott der in jenen Wochen in Berlin stattfindenden Spiele gedacht war die von den Nazis genutzt wurden, um ihre Ideen weltweit zu verbreiten.
Zurück nach Barcelona: Schon ab dem 19. Juli griffen nicht wenige internationale Militanten zu den Waffen, um die aufständische Bewegung der Arbeitermassen zu unterstützen, die gegen den Militärputsch kämpften. Als dann am 23. die Milizkolonnen nach Aragón aufbrachen, inmitten riesiger Abschiedsfeiern mit begeisterten Menschenmengen, beschlossen viele Internationale, sich der Bewegung anzuschließen. Einige europäische Länder bildeten sogar eigene Gruppen, Zenturien und Kolonnen.
Die Columna Italiana hat ihren Ursprung in einem Treffen im Haus von Camillo Berneri1, an dem Gilioli Revoluzio, Romagno Castangoli und Antonio Cieri anwesend waren. Diese Gruppe erarbeitete ein Programm zur Gründung einer italienischen anarchistischen Kolonne. Es fanden jedoch auch andere Treffen statt, bei denen die politische Zusammensetzung bereits heterogener war. So trafen sich beispielsweise am 2. August Berneri, Barbieri, Perisici, Falaschi und andere. Und irgendwann schlossen sich diesen Treffen auch Carlo Rosselli (Anführer der Bewegung Giustizia e Libertà) und der aus León stammende Diego Abad de Santillán. Die einheitliche Absicht wird in der Erklärung jener Versammlung vom 2. August deutlich:
„Die italienischen Anarchisten, die sich der Miliz der CNT und der FAI angeschlossen haben, grüßen brüderlich die italienischen antifaschistischen Freiwilligen von Giustizia e Libertà, der Maximalistischen Sozialistischen Partei, der Republikanischen Partei und der Sozialistischen Republikanischen Aktion, die in Anerkennung der großen Rolle des spanischen Anarchismus im Kampf gegen den Faschismus unsere Miliz den anderen vorgezogen haben.“
Wie dem auch sei, die Columna Italiana wurde am 17. August gegründet und bestand aus etwa 150 Freiwilligen unter dem Kommando von Mario Angeloni. Die Kompanie war in zwei Hälften geteilt, eine Infanterie- und eine Maschinengewehrgruppe. Was ihren Namen angeht, so hatte sie tatsächlich mehrere. Sie war gleichermaßen als Columna Italiana, Columna Italiana Francisco Ascaso oder Columna Roselli bekannt. Zu ihren Mitgliedern gehörten die Republikaner Mario Angeloni und Bruno Lugli, „Gielisten“ (also Militante der antifaschistischen Bewegung Giustizia e Libertà) wie Libero Batistelli und Valerio Zuddas, Kommunisten wie Vittorio Cerretelli und Anacleto Sartori oder Anarchisten wie Michele Centroni und Fosco Falaschi.
Diese Kolonne erlebte ihre Feuertaufe in der Schlacht von Monte Pelado in der Nähe von Huesca. Auf dem Gipfel des Berges befand sich das 39. Regiment von Leutnant Carlos Sáez. Am 28. August griff die Columna Ascaso mit insgesamt etwa 1.200 Milizionären und Milizionärinnen die Stellung an. Nach einem großen Truppenaufgebot gelang es ihnen, den Berg einzunehmen, allerdings um den Preis schwerer Verluste, die auch die Columna Italiana erlitt. Dieser kleine Sieg bedeutete noch nicht das Ende der Mission, da die Kolonne auch am Angriff auf Huesca teilnehmen sollte, der in den letzten Tagen des Monats und Anfang September stattfand.
Trotz der Verluste gab es keinerlei Entmutigung. Im Gegenteil, galt dies als ganz normaler Vorfall im Krieg, und die Kolonne wurde verstärkt, sodass sie im September auf über 300 Mann anwuchs. Zu dieser Zeit war sie auch als Batallaglione Giustizia e Libertà bekannt, was zu Verwirrung führt. Im Oktober verteidigte sie Tardienta, im November Almudévar. Im April 1937 wurde sie militarisiert. Zu diesem Zeitpunkt war diese Kolonne das 19. Regiment der 126. Gemischten Brigade der 28. Division. Sie kämpfte also mehr oder weniger immer unter der Columna Ascaso.
Anderen Quellen zufolge war jedoch bereits im September 1936 von einem Batallón de la Muerte die Rede, das vom abruzzesischen Anarchisten Nicola Menna angeführt wurde, der seit 1931 in Barcelona lebte. Es handelte sich genau um dieselbe Einheit. Möglicherweise gab es eine terminologische Verwechslung, denn in einem Krieg bedeutet Batallón de la Muerte logischerweise „Stoßtrupp“ oder Fronttruppe, wie die Columna Italiana. Menna wurde Monate später wegen Diebstahls verhaftet, darauf kommen wir noch näher zu sprechen. Zu seiner Verteidigung behauptete er, Gründer eines Batallón de la Muerte gewesen zu sein, das zu dieser Zeit (April 1937) in Andalusien kämpfte. In Katalonien hatte jedoch niemand davon gehört.
Ein weiterer häufig verbreiteter Irrtum ist, dass Menna die Columna o Centuria Malatesta anführte. Dabei handelte es sich um eine Kolonne, bestehend aus drei Zenturien, die im August aus Mataró aufbrach und sich aus Militanten und Freiwilligen aus dem Maresme zusammensetzte. Das hatte nichts mit Italien zu tun, damals. Wenn hier überhaupt eine Verwechslung auftritt, könnte das daran liegen, dass der Sitz des italienischen Anarchismus in Barcelona den Namen Circolo Malatesta trug. Was uns jetzt aber interessieren könnte, ist, dass Menna inhaftiert war, als Testa auftauchte, und dass dieser sich für seine Freilassung einsetzte, damit er sich dem neuen Bataillon anschließen konnte, das er gerade aufstellte. All das zur Columna Italiana.

Columna Italiana in Aragón. Herkunft unbekannt.
Während im August 1936 in Huesca gekämpft wurde, bildete sich in Barcelona eine italienische Einheit, die aus Kommunisten aus diesem Land bestand. Es war die Gastone Sozzi. Diese Einheit wurde zur 22. Kompanie der Columna Libertad der PSUC und zusammen mit dem Rest der Kolonne nach Madrid geschickt. Mitte Oktober wurde sie nach Albacete geschickt, wo sie sich mit anderen italienischen Kompanien zusammenschloss, um das Batallón Garibaldi der Internationalen Brigaden zu bilden.
Das Batallón Garibaldi setzte sich seinerseits aus Republikanern, Sozialisten und Kommunisten zusammen, was auf einen Pakt zurückging, den diese Parteien am 27. Oktober in Paris geschlossen hatten. Es war auch als die Legión Italiana bekannt. An der Spitze stand der Republikaner Randolfo Pacciardi, unterstützt von den kommunistischen Politkommissaren Luigi Longo und Antonio Roasio sowie dem sozialistischen Kommissar Amedeo Azzi. Dieses Bataillon gehörte zusammen mit dem Thälmann-Bataillon (deutsch) und dem André-Marty-Bataillon (französisch-belgisch) zur XII. Internationalen Brigade. Im November nahm es an der Schlacht um Madrid teil und erlitt zahlreiche Verluste.
An der Front von Aragón und in Katalonien wurde ein weiteres italienisches Bataillon gebildet, das den Namen Matteotti annahm. Auch diese Einheit vereinte das gesamte italienische Kontingent, unabhängig von ihrer Ideologie. Sie bestand aus Persönlichkeiten, die Giustizia e Libertà nahestanden, wie Libero Battistelli, Angelo Monti und Orlandini sowie der bekannte Carlo Rosselli, der jedoch schon bald wieder austrat. Die Gründung erfolgte am 6. Dezember, und das Bataillon wurde der 120. Gemischten Brigade der 26. Division (ehemals Columna Durruti). Enrico Brighetti war ihr Kommandant, bis sich herausstellte, dass er ein italienischer faschistischer Spitzel war. Man sieht also, dass es ein echtes Vertrauensproblem bei den italienischen Freiwilligen gab. Am 30. April fusionierte sie mit dem Batallón Garibaldi, und diese Garibaldi-Einheit wuchs durch spanische Rekruten und neue ausländische Freiwillige und wurde als Brigade neu aufgebaut (also eine Einheit aus vier Bataillonen) umstrukturiert, die auf den Kompanien basierte. Das erste Bataillon dieser neuen Brigade wurde von dem bereits erwähnten Libero Battistelli befehligt.
El Batallón de la Muerte
Mitte Oktober tauchte in Barcelona ein Italiener-Argentinier auf, der sich Cándido Testa nannte (was ein Deckname war, da sein richtiger Name Mario Weber lautete). Er war Journalist bei der antifaschistischen Zeitung L’Italia del Popolo aus Buenos Aires. Testa, der aus Genua stammte, gelang es, verschiedene Persönlichkeiten zu interviewen, wie Manuel Azaña, Indalecio Prieto und andere Minister der Republik. In Barcelona freundete er sich gut mit Diego Abad de Santillán an, der von Testas Redegewandtheit fasziniert war.
Er überzeugte Santillán davon, eine Einheit echter „Arditi“ zu bilden, also eine Stoßtruppe, wie sie die italienische Armee im Ersten Weltkrieg hatte. Diese Arditi (übersetzt „die Tapferen“ oder „die Wagemutigen“) waren keine Einheiten, die Teil der Infanteriedivisionen waren, sondern hatten den Auftrag, die Front mit Handgranaten zu durchbrechen und sich mit allen Mitteln hinter die feindlichen Linien zu begeben, einschließlich Nahkampf, wofür sie einen Dolch trugen. Sie erlangten in italienischen Militärkreisen großen Ruhm. Das Wort arditi hatte sowohl faschistische als auch antifaschistische Konnotationen, da 1921 die Arditi del Popolo gegründet wurden, als antifaschistische Stoßtruppen angesichts des Aufschwungs, den Mussolinis Faschistische Partei gerade erlebte. Und umgekehrt nahm der frühe Faschismus nicht wenige Mitglieder aus dieser Kriegseinsatztruppe auf.
Abad de Santillán legte beim Präsidenten der Generalitat ein gutes Wort ein, und ihnen wurde die Burg Francisco Ascaso in Santa Perpetua de Moguda2 zugewiesen, um die neue Einheit zu bilden. Hier widerlegen wir erneut den Mythos, da allgemein angenommen wird, dass dies eine mehrheitlich italienische Einheit war, was nicht stimmt. Ein Blick auf die Personalakten der Milizionäre genügt, um zu sehen, dass 90 % Spanier waren (die meisten davon zudem in Katalonien ansässig). Ein Vorwurf, der wie ein Mühlstein auf ihnen lastet, ist, dass es im Bataillon ehemalige Strafgefangene gab. Das bedeutet das nichts, da viele republikanische Einheiten ebenfalls Menschen in ihren Reihen hatten, die gerade aus dem Gefängnis gekommen waren, ohne dass dies das geringste Problem darstellte. Das große Problem der ehemaligen Strafgefangenen hing vielmehr mit ihren Anführern zusammen, wie wir später sehen werden. Andere argumentierten, dass die Einheit viele Freiwillige hatte, die in der Anfangsphase des Krieges nicht an die Front gegangen waren und nun auf Rache aus waren.
„Als die Aufstellung eines Stoßbataillons namens La Muerte (Der Tod) angekündigt wurde, sahen viele der unruhigen und wagemutigen Kämpfer, deren Temperament sich schlecht mit langen Aufenthalten in den untätigen Schützengräben vereinbaren ließ, sahen sie darin eine Möglichkeit, ihren Kampfeswillen, ihre Bewegungslust und Abenteuerlust zu kanalisieren, angesichts der Aussicht auf Einsätze, von denen der Name und der Status vermuten ließen, dass sie ständig und hart sein würden.“3

Milizionäre beim Einzug in die Burg Ascaso. Sammlung Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Nationalarchiv von Katalonien, Dokument ANC1-42-N-34507
Ende Dezember ist das Bataillon bereits in der Burg Ascaso einquartiert. Von dort schreibt Testa eine kurze Notiz an seine italienisch-argentinische Zeitung: „Vom Verteidigungsrat zum Kommandanten des „Batallón de la Muerte“ ernannt, sende ich meine ersten Gedanken und herzlichsten Grüße an L’Italia del Popolo und an alle meine Freunde in Argentinien. Es lebe die Freiheit!“.4 Am 28. hält er eine Radioansprache in Madrid. Er präsentiert sich als Ideologe des Bataillons.
Derjenige, der gerade zu euch spricht, steht kurz davor, mit einer Formation, die er konzipiert und geschaffen hat, in den Kampf zu ziehen; das Batallón de la Muerte hält für mich die größte Ehre bereit, es in den Angriff zu führen. Dieses Bataillon vereint in seinen Kampfreihen alle Nationalitäten; alle Lebenswege; alle antifaschistischen politischen Strömungen: Es ist eine perfekte Verschmelzung von Geist und Aktion. Es ist eine gelungene Verwirklichung der wahren Einheitsfront der Freiheit gegen die Reaktion und hat nur ein Ziel: für die große Sache der menschlichen Freiheit zu kämpfen und zu sterben!5

Foto veröffentlicht von La Vanguardia, 09.03.1937. Von links nach rechts: Testa, Abad de Santillán und Strafelini. Archiv der Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Arxiu Nacional de Catalunya, Dokument ANC1-1-N-1936
Man muss bedenken, dass der italienische Geheimdienst genau wusste, dass dieses Bataillon existierte. In einem Bericht vom 28. Dezember wird bereits von einem Bataillon berichtet, das nach dem Vorbild der italienischen Arditi aus dem Ersten Weltkrieg organisiert war und dazu bestimmt war, Stellungen einzunehmen, die das Kommando als schwierig einschätzte. Der Bericht besagte, dass es innerhalb des Bataillons keine parteipolitischen Spaltungen geben würde, da sein einziges Programm „der Krieg gegen den Fascio“ sei. Um sich für das Bataillon einzutragen, musste man zur Kaserne „19 de Julio“ gehen, die sich in der Calle Enrique Granados 19 in Barcelona befand. Außerdem weist der Bericht des italienischen Geheimdienstes darauf hin, dass dies nicht das erste, sondern das zweite Bataillon dieser Art war. Das erste war von Oberst Vagliasindi an der Madrider Front organisiert worden.6
Um mal vom Thema abzuschweifen: Die Figur von Petro Paolo Vagliasindi ist wirklich äußerst faszinierend. Er hätte eine weitere Figur aus den Corto-Maltés-Geschichten sein können. Als Sohn einer Militärfamilie war er einer der Gründer der Arditi im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg gehörte er auch zu den ersten Anhängern des Faschismus. Er war einer der Unterzeichner des Programms von Sansepolcro von 1919. Im Jahr darauf begleitete er Gabriele D’Annunzio bei dessen Abenteuer, der Eroberung von Fiume. Später interessierte er sich für die Luftfahrt und versuchte 1925, den Atlantik zu überqueren. Politisch brach er jedoch mit dem Faschismus, vielleicht weil er mit dessen bürokratischer und erstarrter Entwicklung nicht einverstanden war. Also verließ er Italien und begann, Waffen an die Unabhängigkeitskämpfer im Jemen zu verkaufen, um anschließend ein großartiges aristokratisches und bohemisches Leben zwischen Monte Carlo, Paris und Sitges zu führen. Gleich nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs meldete er sich beim Rekrutierungszentrum der CNT-FAI und schloss sich der Columna Durruti an, wo er als militärischer Berater tätig war. Einige Monate später wurden unter dem Verdacht von Camilo Berneri seine Habseligkeiten durchsucht und man fand ein Foto des Königs von Italien, das von niemand Geringerem als dem Monarchen selbst signiert war. Man wollte ihn gerade als faschistischen Spion erschießen. Doch seine Gefährten sprachen sich für ihn aus. Er war an der Front von Aragón und in den harten Kämpfen an der Ciudad Universitaria in Madrid gewesen und hatte in den Augen aller immer seinen Dienst erfüllt. 1938 wurde er erneut vom SIM verhaftet und als eingeschleuster Faschist angeklagt. Ohne zu zögern schlug er ihnen vor, eine Arditi-Einheit für die Armee zu bilden.7
Um auf unser Thema zurückzukommen: Testa und sein Stab, bestehend aus Emilio Strafelini, hatten es geschafft, etwa 600 Freiwillige zu versammeln und zu organisieren. Es war eine der letzten Milizeinheiten und wurde von der Generalitat nur unter dem Versprechen genehmigt, dass sie vollständig militarisiert und diszipliniert sein würde. Testa übernahm es, alle davon zu überzeugen, dass diese Einheit, obwohl sie aus Anarchisten bestand, der Generalitat voll und ganz zur Verfügung stehen würde. Sie würde also nicht den Interessen der konföderalen Milizen, der CNT-FAI, gehorchen.
Abad de Santillán setzte sich dafür ein, dass ihnen 2.000 Francs pro Monat gewährt wurden, um in Frankreich Waffen zu kaufen. Einer der auffälligsten Fälle war der Kauf von 14 Flammenwerfern und etwa 500 Musketen durch Francesco Fausto Nitti, der sie zur Einheit brachte.8 Bei den Tests lieferten diese Flammenwerfer jedoch nicht das erwartete Ergebnis und wurden aussortiert, was zu Beschwerden seitens der Geldgeber führte. Es gibt ein paar kuriose Fotos, auf denen Testa Santillán einen Dolch des Bataillons überreicht – eine große „Ehre“, die ihm der stets zeremonielle Italo-Argentinier zuteilwerden lässt.

Testa überreicht Abad de Santillán den Dolch. Bestand der Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Arxiu Nacional de Catalunya, Dok. ANC1-1-N-1937
Gegen Februar 1937 erhielt das Bataillon Besuch von Santillán und Vicente Guarner, der gerade zum Oberbefehlshaber der Front von Aragón ernannt worden war. Santillán hatte ihn von der Nützlichkeit dieser Arditi überzeugt. So wohnten beide einigen Kampfübungen bei, die mangels Schusswaffen mit Dolchen durchgeführt wurden. Die Italiener stürmten unter dem Ruf „a noi!“ oder „a nosotros!“ vor. Wenn das Guarner schon wenig beeindruckte, verschlimmerte die Parade seinen Eindruck noch, da die Truppe den Minister mit einem ohrenbetäubenden und übertriebenen „Es lebe General Santillán!“ begrüßte.9 Doch Guarner veröffentlichte seine Kriegserinnerungen erst 1975, und sie enthalten grobe Fehler, wie etwa, dass das Hauptquartier des Bataillons in einem Bauernhaus in Sant Adrià del Besós lag oder dass sein Kommandant Camilo Berneri war.
Um dieses Bild der Kampfbereitschaft zu unterstreichen, wurden die Truppen mit einer eigenen Uniform ausgestattet, die sich deutlich von den improvisierten Uniformen der Milizen unterschied. Sie trugen ordentlich geschlitzte schwarze Baskenmützen, einen schwarzen Rollkragenpullover, ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte, hatten eigene Abzeichen, eine Flagge, Dolche usw.
Am 14. März marschierte diese Truppe durch die Straßen von Barcelona. So berichtet es La Vanguardia:
Die Route wird wie folgt verlaufen: Über die Avenida del 14 de Abril zum Paseo de Pi y Margall, dann über den Paseo de Pi y Margall, die Plaza de Cataluña, Ramillas, Fivaller und die Plaza de la República. Vor dem Gebäude der Generalitat de Catalunya und in Anwesenheit der Regierung und des Präsidenten Luis Companys werden sie den Eid schwören, bis zum Tod zu kämpfen. An dieser Zeremonie werden neben allen in Barcelona anwesenden Ministern auch insbesondere der Wirtschaftsminister Diego A. Santillan, gekleidet in der Uniform eines Ehrenmilizionärs des Bataillons, sowie Vertreter des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs teilnehmen.10
Die Parade fand vor Tausenden von Menschen statt, die sich drängten, um dieses Bataillon und andere Einheiten der PSUC zu sehen, die ebenfalls antraten. Dem Batallón de la Muerte gingen zwei Fahnen voraus. Eine in den republikanischen Farben, gekennzeichnet mit den Buchstaben UHP. Die andere schwarz, die bekannte Flagge des Bataillons mit einem weißen Totenkopf und zwei Knochen. Dahinter marschierte die Horn- und Trommelkapelle der Einheit, gefolgt von den vier Centurien, die in wohlgeformten Kolonnen marschierten. Den Abschluss des Zuges bildete der Generalstab, der eine weitere Flagge trug.

Die Parade auf ihrem Weg über den Paseo de Gracia. Hintergrund: Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Arxiu Nacional de Catalunya, Dok. ANC1-42-N-34581
Als sie auf der Plaza de la República ankamen, richtete Lluís Companys vom Balkon des Gebäudes der Generalitat aus einige Worte auf Katalanisch an sie:
—Ich grüße das Batallón de la Muerte, das sich heute bereit zeigt, an die Fronten aufzubrechen, mit dem Arm zum Kampf erhoben und dem Herzen voller Begeisterung. Im Namen der Regierung nehme ich nun euer Versprechen entgegen, tapfere Soldaten des Volkes. Versprecht ihr, zu kämpfen, bis ihr siegt oder sterbt, den Feind zu bekämpfen und zu besiegen, selbst wenn es das Opfer eures Lebens erfordert?
Die Soldaten antworteten einstimmig: —Ja!
—Versprecht ihr, den Kampf fortzusetzen, bis der Faschismus zerschlagen ist, und eurer Fahne den größten Ruhm und die höchste Ehre zu erweisen?
Wieder ertönte ein donnerndes: „Ja!“
„Ich umarme euch, Mitglieder des Batallón de la Muerte, im Namen des Volkes“, sagte der Präsident und umarmte Kommandant Cándido Testa, den Chef des besagten Bataillons.11
Während sie theatralisch bekräftigten, bereit zu sein, im Kampf gegen den Faschismus zu sterben, hatten die Soldaten ihre Dolche ergriffen und sie trotzig gen Himmel erhoben. Das Publikum belohnte die Szene mit tosendem Applaus. Anschließend begab sich das Bataillon zur Plaza de Cataluña, um bei der Einweihung des Denkmals für den Soldaten des Volkes dabei zu sein. Diese moralischen Aufschwünge kamen nach langen Kriegsmonaten gut an.

Der Eid. Bestand der Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Nationalarchiv von Katalonien, Dok. ANC1-1-N-3441

Ein Ausschnitt aus einer Rede vor dem Denkmal für den Soldaten des Volkes. Bestand der Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Nationalarchiv von Katalonien, Dok. ANC1-1-N-3445
Diese Inszenierung dürfte bei der italienischen Gemeinschaft in Barcelona nicht gut angekommen sein, denn in verschiedenen Berichten wird diese Ästhetik als typisch für die Schwarzhemden des frühen Faschismus kritisiert.
Aber es gab nicht nur positive Eindrücke: Nur wenige Tage vor dieser gesellschaftlichen Vorstellung tauchte das Bataillon in der republikanischen Presse auf – und zwar wegen einer abscheulichen Tat. Drei Mitglieder des Bataillons, die in Mollet del Vallés auf Urlaub waren, betranken sich in einem Hotel des Ortes und missbrauchten sexuell eine junge Dienstmagd dieses Hauses. Die drei Rekruten wurden festgenommen und dem Volksgericht von Granollers übergeben12.
Sicherlich musste das Warten die Verantwortlichen des Bataillons zur Verzweiflung bringen, da sie sahen, dass die ganze angebliche Disziplin, mit der sie in der Öffentlichkeit prahlten, jeden Moment in die Luft fliegen würde. Am 23. März schickte Testa einen Brief an den damaligen Verteidigungsminister, den CNT-Mitglieder Francesc Isgleas, und bat ihn um sofortige Waffen, um an die Front zu ziehen. Aus dem Brief geht hervor, dass sie schon seit drei Monaten darum gebeten hatten und noch keine einzige Kugel erhalten hatten.13
Am 5. April baten sie erneut um Waffen. Diesmal gaben sie einige Details zum Bataillon preis. Sie gaben an, 700 Mann stark zu sein und bereits in Aragón und auf Mallorca gekämpft zu haben.14 Das heißt, es handelte sich um ehemalige Milizionäre, die nach einigen Wochen an der Front ins Hinterland zurückgekehrt waren. Es sei darauf hingewiesen, dass Strafellini seit dem 31. als aus dem Bataillon ausgeschieden geführt wurde. Wir wissen nicht, ob er in den folgenden Monaten daran teilgenommen hat, aber alles deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall war.
Am 6. und 7. April begannen neue Kämpfe an der Front von Huesca. Dieselbe italienische Kolonne der Division Ascaso, die zuvor beschrieben wurde, nahm am Sturm auf die befestigte Stellung von Carrascal teil. Und schließlich wurde das Batallón de la Muerte an die Front gebracht. Es kam nach Albalate Luchador und von dort ging es weiter nach Quinto und Belchite, wo es an einem Gefecht teilnahm. Einer der Berichte, verfasst von einem Italiener der Division Ascaso, ist absolut:
Kaum hatte ich mit meiner Kolonne die Frontlinie verlassen, traf eine seltsame Einheit namens Batallón de la Muerte an der Front ein. Es waren ein paar problematische und fanatische Anarchisten; sie kamen aus Barcelona und waren in unseren Sektor gekommen, um Huesca zu erobern. Verärgert über unseren Rat, Vorsicht walten zu lassen, sagten sie uns abfällig, sie würden uns beibringen, wie man Krieg führt. Sie fuhren mit ihren Lastwagen bis zu einer befestigten Stellung bei Huesca. Sie entfesselten einen Feuersturm, doch es dauerte nicht lange, bis sie die Lastwagen nahmen und ins Hinterland zurückkehrten.15
Eigentlich beschreibt er damit, was vom Bataillon erwartet wurde. Die Idee war jedoch, dass dieser „Feuersturm“ eine Lücke reißen sollte, die andere Truppen nutzen könnten. Es scheint, als hätte das niemand geschafft.
Wiederum laut der Version von Vicente Guarner zog das Bataillon los, um eine strategische und gut befestigte Stellung vor Almudévar einzunehmen. Guarner wirft ihnen vor, versagt zu haben und „offensichtliche Feigheit“ an den Tag gelegt zu haben. Halten wir einen Moment bei dieser Schlacht inne.

Verteidigung eines Schützengrabens an der Front von Aragón. Sammlung der Generalitat de Catalunya (Zweite Republik). Arxiu Nacional de Catalunya, Dok. ANC1-1-N-1941
Der republikanische Generalstab hatte beschlossen, die strategische Position der Kapelle Santa Quiteria (Sektor Tardienta) einzunehmen, die die Straße beherrschte, die südlich von Huesca hereinführte. Mit dieser Mission wurde die ehemalige Columna Ortiz betraut, die nun División Jubert hieß. Ebenfalls beteiligt waren die Compañía Internacional der División Durruti und das Batallón Rojo de Choque der Columna del Barrio der PSUC. Eine der Unterstützungseinheiten war das Batallón de la Muerte. Der Angriff wurde diesen Einheiten befohlen, von denen die meisten libertär geprägt waren.
So wurden am 11. April, in der Nacht, die republikanischen Soldaten in Wellen losgeschickt, um diese befestigte und mit Maschinengewehren gut ausgerüstete Stellung einzunehmen. Nach stundenlangem, mühsamem Vormarsch wurde die Ermita eingenommen und eine ganze Kompanie der Franco-Truppen ergab sich. Doch im Morgengrauen tauchten feindliche Jagdflugzeuge am Himmel auf. Zum Unglück der Angreifer starteten an diesem Tag die russischen „Chatos“-Flugzeuge nicht. Anscheinend litten die Maschinen unter sogenannter „Materialermüdung“16 und ihre Motoren spuckten Flammen, wenn man sie zum Start zwang. Die CNT-Mitglieder hielten dies für eine kommunistische List.
Bei den angreifenden Kampfflugzeugen handelte es sich um 18 deutsche Heinkel-51, die die republikanischen Truppen nach Belieben und ununterbrochen etwa drei Stunden lang mit Maschinengewehrfeuer beschießen konnten. Außerdem beschossen drei Artillerie-Batterien den Hügel ununterbrochen. Die Truppen suchten Deckung, wo sie konnten. Die Zahl der Verluste lag bei über tausend, und der angreifende Kern löste sich vollständig auf, wobei Panik ausbrach.17 Die Stellung wurde vom Tercio Sanjurjo nach zehn Stunden verzweifelten Widerstands zurückerobert, und die Nationalisten verloren sie während des gesamten Krieges nicht mehr.
Es war das erste Mal, dass in einem Krieg die Luftwaffe in einer „Ketten“- oder „Karussell“-Formation eingesetzt wurde, wobei ein Flugzeug nach dem anderen dasselbe Ziel beschoss und einen Kreis am Himmel bildete, der erst endete, wenn die Munition aufgebraucht war, wodurch die Verluste maximiert wurden. Das war eine gute Lektion für die Nazi-Luftwaffe. Dieses Massaker führte dazu, dass Santa Quiteria umgangssprachlich als „Santo Desastre“ (Heiliges Desaster) bezeichnet wurde.
Tatsächlich löste die Niederlage eine Welle von Desertionen aus. Es waren so viele, dass 400 Milizionäre die Front verließen und sich nach Barcelona begaben. Unterwegs wurden sie von einer Einheit der POUM abgefangen und entwaffnet. Das Buch „Los Gimenólogos“ schildert diese Schlacht aus der persönlichen Perspektive der Compañía Internacional, die in diesem Gefecht die Hälfte ihrer Mitglieder verlor.18
Das war die Feuertaufe des Batallón de la Muerte, die unglücklicher nicht hätte sein können. Alle Berichte, angefangen bei dem von Guarner, deuten darauf hin, dass die Truppen abtrünnig wurden und sich zerstreuten. Das Bataillon erlitt zahlreiche Verluste und wurde nach Montalbán an die Front bei Calamocha zurückgezogen, wo es nicht viel ausrichten konnte. Nach wenigen Tagen musste es nach Santa Perpetua de Moguda zurückkehren, um sich neu zu formieren, da es sonst unwiderruflich aufgelöst worden wäre.
Man kann verstehen, dass die deutsche Luftwaffe die Moral völlig zermürbte. Es war eine neuartige Kriegswaffe, und viele Soldaten und Offiziere hatten eine urzeitliche Angst vor allem, was sie aus der Luft angriff. Wenn das Bataillon des Todes mit der Gewissheit eines sicheren Sieges in den Kampf gezogen war und diese Strafe erhielt, ist es logisch, dass es von da an eine gebrochene Einheit war.
Francisco Señer fasst die allgemeine Meinung über das Bataillon zusammen:
Andererseits zogen das makabre Abzeichen und der prätentiöse Name, eine beträchtliche Erhöhung der Bezüge und die Eitelkeit einer besonderen Uniform eine ganze Reihe von „Doublé“-Kämpfern an, die von der Front nicht mehr wussten, als sie in den Zeitungen gelesen hatten. Und schließlich trieb die Aussicht, als Erste Dörfer oder Städte zu besetzen, viele dazu, ihr Handwerk als Kriminelle der schlimmsten Sorte auszuüben und sich der Plünderung und dem Raub zu widmen, oder, im Extremfall, dem Diebstahl unter den Gefährten des Bataillons.19
Wie auch immer die Realität war, alle Berichte fielen äußerst negativ aus. Der Einheit wurde als stellvertretender Kommandant der Offizier Francesco Fausto Nitti zugewiesen, ein Sozialist, der im Ersten Weltkrieg gekämpft hatte. Nitti trat die Nachfolge von Strafelini an, der seinen Rücktritt eingereicht hatte. Testa stand weiterhin an der Spitze der Einheit, hatte sich aber als Kommandant vor allen diskreditiert. Bei einer seiner theatralischen Aktionen hatte er sich an die Frontlinie gestellt, vor die Truppe, als wolle er den Feind ganz allein angreifen. Francesco Nitti und sein Sohn Giuseppe hatten mit dem Bataillon zusammengearbeitet und es heimlich mit Waffen versorgt. Das taten zahlreiche republikanische Einheiten, die ihre Ausrüstung auf Schwarzmärkten rund um die Welt beschafften.
Interessant ist, dass Nitti ein Memoirenbuch schrieb, Il maggiore è un rosso20, über seine Zeit im Spanischen Bürgerkrieg. Auf seinen 207 Seiten erwähnt er nie, dass die Einheit, die er befehligte, das Batallón de la Muerte war, als wolle er sich von dem schlechten Ruf dieser Einheit distanzieren. Unter dem Kommando von Testa nahm ihn niemand ernst, wegen seines exzentrischen Verhaltens und des Verdachts, dass er die Einheit aus reinem Eigeninteresse nutzte. Die Vorwürfe deuteten auch auf Geldverschwendung und offene Korruption hin, wie Kommissar Señer angemerkt hat.
Aber konzentrieren wir uns jetzt auf den militärischen Aspekt. Ende Mai oder Anfang Juni wurde das Bataillon erneut an die Front von Huesca geschickt. Es war mehrere Tage lang in Sesa stationiert und wartete auf seinen Einsatzort. Nitti schildert das Leben des Bataillons in seinem Buch. Die Namen, die er nennt, geben uns gewisse Hinweise auf die Zusammensetzung der Einheit: Ricard Llatger, Kommissar des Bataillons, Pedro Bosch, Kommandant der ersten Kompanie, José Pereira der zweiten, ein gewisser Martínez der dritten und Bernardino Aguilar der vierten. Francisco Doménech befehligte die Maschinengewehrkompanie. Für die Sanitätsversorgung war ein Pole namens Turner zuständig, was wohl ein Spitzname war. Er erwähnt oft einen französischen Anarchisten namens Duval, den er als Großmaul darstellt. Bezeichnend ist, wie wir hier sehen, dass die Führung der Einheit keine Ausländer umfasst, mit Ausnahme von Nitti selbst. Der Kommunist Luigi Longo bestätigt diese Einschätzung.21
An diesem Ort, in Sesa, muss das berühmte blasphemische und spöttische Foto entstanden sein, auf dem die Milizionäre mit den heiligen Gegenständen der Kirche zu sehen sind. Einer der Milizionäre trägt die Fahne des Bataillons.

Posieren mit religiösen Gegenständen. Foto: agenteprovocador.es
Mit diesen nahmen sie vom 16. bis 19. Juni an der Offensive gegen Huesca teil. Ihnen wurde der Abschnitt der Straße von Ayerbe zugewiesen, der die Hauptstadt von Huesca mit dem franquistischen Hinterland verband. Das Ziel der Republikaner war es, diese Verbindungsstraße zu unterbrechen, um die Stadt abzuschotten. Das Batallón de la Muerte war Teil der XII. Internationalen Brigade, die aus dem Batallón Dabrowski, dem Bataillon Garibaldi und zwei weiteren, einer Mischung aus internationalen Kämpfern und spanischen Rekruten.22 Sie verfügten über eine Artillerie-Batterie namens Gramsci.
Huesca wurde in der Hoffnung angegriffen, Franco-Truppen von der Nordfront abzuziehen, angesichts des bevorstehenden Falls von Bilbao. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor war die defätistische Stimmung unter den Truppen nach den Ereignissen im Mai. General Sebastián Pozas, Befehlshaber der gesamten Ostfront, sah diese Schlacht als Mittel zur Stärkung der Moral.
Doch die Offensive war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. So war beispielsweise General Lukács selbst, der die Brigade befehligte, am 11. Juni vor den Toren von Huesca ums Leben gekommen, als sein Wagen von einer Granate getroffen wurde. Die Brigade wurde von Pacciardi geführt. Es wurden ständig widersprüchliche Befehle erteilt.
Vor diesem Hintergrund fiel es der Brigade zu, die kleinen Dörfer Alerre und Chimillas einzunehmen. Das Batallón de la Muerte sollte in der Mitte der Linie angreifen. Die Front war völlig flach und vegetationslos. Das Bataillon wurde von sechs Panzern und drei Artillerie-Batterien begleitet, darunter die Gramsci. An einer Flanke hatten sie das Batallón Garibaldi und an der anderen die Brigada Roja y Negra, die bereits der División Ascaso, also der 28. Division, unterstellt war.
Das Ergebnis war eine weitere republikanische Katastrophe. Der Boden war mit Leichen übersät, insgesamt gab es etwa tausend Verluste. Der kommunistische General Walter schrieb, dass „die Leistung der XII. Internationalen Brigade nichts mit dem zu tun hat, was sie in anderen Schlachten erreicht hat“. Somit wurde es als weiterer Misserfolg gewertet. Tatsächlich endete die Schlacht am 19. Juni, nach der Meldung vom Fall Bilbaos.
In dieser Schlacht starb auch Libero Batistelli, der das Batallón Garibaldi befehligte. Zu seiner Beerdigung kam die gesamte italienische antifaschistische Bewegung. In der Chronik hieß es: „Der Leichnam war in den Räumlichkeiten der Italienischen Liga für Menschenrechte aufgebahrt worden, von wo aus der Trauerzug aufbrach, wobei der Leichenwagen von einer Vorhut von Milizionären der Internationalen Brigade eskortiert wurde, die bereits spanischen Boden mit ihrem Blut getränkt haben“.23 Erwähnenswert ist, dass der Sekretär der südwestfranzösischen Sektion der Liga im Jahr 1933 Emilio Strafelini gewesen war, einer der Anführer des Batallón de la Muerte. Natürlich war das Bataillon bei dieser Beerdigung offiziell vertreten. Erwähnenswert ist auch, dass Batistelli und Nitti sich schon seit Jahren kannten.
Cándido Testa hingegen nahm nicht an der Schlacht an der Straße nach Huesca teil. Er zog sich wegen Krankheit zuvor nach Barcelona zurück. Von diesem Zeitpunkt an verschwand er aus dem Kreis des Bataillons, und das Kommando ging endgültig an Nitti über. Nitti rächte sich in seinen Memoiren an dem französischen Revolutionär Duval, der in Zivilkleidung desertierte.
Señer bestätigte diese negativen Einschätzungen:
Einer der Faktoren, die den moralisch fast katastrophalen Verlauf am stärksten beeinflussten, war das Unverständnis und das schlechte Verhalten der Kommandanten, vor allem der Ausländer, sei es aus Unkenntnis der Mentalität unseres Volkes, sei es aus Machtgier und persönlichem Egoismus.
In diesen Tagen [er bezieht sich auf den Juli 1937] haben wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf dieses Bataillon gerichtet und konnten im individuellen und kollektiven Umgang eine Moral beobachten, die dem alten Tercio Extranjero sehr ähnlich ist – mit all seinen Fehlern und ohne seine Tugenden. Die ikonoklastische Inschrift auf ihrem Ausweis, die lautet: „Weder Gott noch Herr“, haben die meisten so verdreht ausgelegt, dass sie nicht einmal jene wenigen Anführer respektierten, die, geleitet von ihrem guten Glauben und überzeugt von der Gerechtigkeit unserer Sache, ihnen Plünderungen, Trunkenheit usw. vorwarfen.
Señer war im Sommer und Herbst 1937 Kommissar der 153. Gemischten Brigade, die sich aus den Bataillonen zusammensetzte, die aus der Militarisierung der Columna Tierra y Libertad, der Centuria Los Ciervos und des Batallón Espartaco hervorgegangen waren (obwohl aus letzterem nur wenige Milizionäre kamen). Anfang Juli begab sich das Batallón de la Muerte nach Binéfar und wurde als drittes Bataillon dieser Brigade eingeteilt. Dem Bericht zufolge zählte es 380 Mitglieder. Ein Aspekt, den Señer hervorhebt, war die angespannte Stimmung zwischen dem Kommissar des Bataillons und dem Adjutanten. Er wies auch darauf hin, dass die Buchführung äußerst unübersichtlich war, insbesondere die vor dem Eintritt in die 153. Brigade.
Nittis Schilderung von Binéfar klingt, als wären sie im Urlaub gewesen. Und es ist glaubhaft, dass die Milizionäre Plünderungen begangen haben. Dennoch änderte sich die Zusammensetzung des Bataillons aufgrund der Aufnahme neuer Rekruten. Der Personalwechsel war so groß, dass im September 1937 207 Soldaten mit UGT-Ausweis gezählt wurden, gegenüber 174 mit CNT-Ausweis. Unter den verschiedenen Zugehörigkeiten sind etwa dreißig Kommunisten zu erwähnen, mit Ausweisen der PSUC, der PCE oder der JSU.24 Zu diesem Zeitpunkt zählte das gesamte Bataillon nur zehn Ausländer.
Zusammen mit der 153. Gemischten Brigade nahm das Bataillon Ende August und Anfang September 1937 an der Schlacht von Belchite teil. Das Dritte Bataillon konzentrierte sich auf den Angriff auf Codos und Quinto und eroberte den ersten Ort. Sie standen dem Tercio de Montserrat gegenüber. Das Bataillon hatte 38 Verluste, darunter 10 Tote. Auf jeden Fall entspricht der weitere Verlauf der Ereignisse ab diesem Zeitpunkt dem, was mit der 153. Brigade geschah. Und das ist eine andere Geschichte.
Es sei darauf hingewiesen, dass Carlos Engel in seiner Geschichte der gemischten Brigaden der Republikanischen Armee schreibt, dass das Batallón de la Muerte zur 142. Gemischten Brigade der 32. Division25 wechselte. Diese Einheit wurde vom Italiener Alessandro Contini geführt, und ihr Kommissar war Guillermo García. Engel geht davon aus, dass Contini der Kommandant des Batallón de la Muerte war, was, wie wir gesehen haben, nicht stimmt.
Bei der Durchsicht der Archivunterlagen wurden 100 Karteikarten mit den Daten jedes einzelnen dieser hundert Milizionäre sowie deren Fotos gefunden. Auf den Karteikarten ist keine einzige Frau verzeichnet. Auf den Fotos der Parade ist jedoch eindeutig eine Frau in der Uniform des Bataillons zu sehen. Wenn wir die Daten aufschlüsseln, erhalten wir eine ungefähre Vorstellung davon, wer dieses Bataillon bildete.
Auf diesen Karteikarten finden wir 62 Milizionäre mit CNT-Ausweis gegenüber 18 mit UGT-Ausweis. Von diesen hundert haben 20 die Einheit vor Juni 1936 verlassen. Tatsächlich gibt es mehrere krankheitsbedingte Ausfälle und einen Todesfall. Gleichzeitig tauchen 13 Karteikarten von neuen Milizionären auf, die im Juni rekrutiert wurden und entweder an der Schlacht von Huesca teilnahmen oder sich später meldeten und im Schloss Ascaso ausgebildet wurden. Die 14 Verluste im Juni sind entweder auf die Schlacht zurückzuführen oder auf Krankheit. Würden wir diese 14 % hochrechnen, kämen wir auf etwa 84 Verluste in der Schlacht von Huesca – das muss keine korrekte Schätzung sein, dient aber als Anhaltspunkt.
Was schließlich die Ausländer betrifft, so haben wir 4 Franzosen (einige mit spanischen Nachnamen), 5 Italiener, 1 Österreicher, 1 Kubaner, 1 spanisch-algerischen und zwei spanisch-marokkanische Soldaten.26 Das heißt, wir können davon ausgehen, dass das Bataillon zu etwa 10 % aus ausländischem Personal bestand, was etwa 60 Personen entsprechen würde. Es tauchen 65 Personen mit Wohnsitz in Katalonien auf.
Und zum Schluss sei noch erwähnt, dass man bei Bildersuchen im Internet zum Bataillon Abzeichen findet, die eine italienische Flagge und die Aufschrift „Bataglione de la Morte“ tragen und Malatesta nennen. Anscheinend ist dieses Abzeichen eine Fälschung und wurde Jahrzehnte nach dem Krieg hergestellt, was zu viel Verwirrung geführt hat.
Schlüsselfiguren
Im Folgenden werden wir uns mit den Biografien der fünf wichtigsten Männer des Bataillons befassen und einen guten Einblick in ihre politische Entwicklung und ihre Aktivitäten gewinnen. Der Großteil dieser Informationen stammt aus dem Werk von Saverio Pechar über das Batallón de la Muerte. Es handelt sich um eine sehr detaillierte Beschreibung, die viele wertvolle Elemente aus italienischen Archiven enthält, zu denen man vom spanischen Staat aus keinen Zugang hatte. Um tiefer in die beschriebenen Ereignisse einzutauchen, empfiehlt sich die vollständige Lektüre des Werks auf Italienisch. Dieses Werk erweitert die Inhalte dieses Artikels und enthält umfassendere Zitate. Es ist online als PDF verfügbar.27
Cándido di Felice Testa (Mario Weber)28
Geboren am 13. Oktober 1900 in Cicagna, Genua. Er hatte eine schwierige Jugend. Er schloss sich der faschistischen Bewegung an, wurde aber 1924 wegen „Unwürdigkeit“ ausgeschlossen. Daraufhin schloss er sich einer wenig bekannten, abtrünnigen faschistischen Bewegung unter der Führung von Massimo Rocca an. Er hielt es dort nicht lange aus und ging 1926 nach Frankreich, um später nach Brasilien und Argentinien auszuwandern, wo er in die Freimaurerei eintrat. Von dort aus schloss er sich der antifaschistischen Bewegung der Emigranten an.
Am 15. September 1936 schiffte er sich als Korrespondent der Buenos-Aires-Zeitung L’Italia del Popolo nach Spanien ein. Zwischen dem 22. Oktober (dem Tag seiner Ankunft) und dem 24. Dezember (als er das Kommando über das Bataillon übernahm) führte er verschiedene Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten der Republik.
Die Freimaurerei öffnete ihm die Türen zu vielen Orten. Um 1938 erhielt das Statistiksekretariat der CNT-FAI (ein Euphemismus für den von Manuel Escorza geleiteten konföderalen Geheimdienst) einen detaillierten Bericht aus Paris, verfasst von einem Agenten. Leider gibt dieser Agent seinen Namen nicht an, obwohl er mit italienischen Angelegenheiten sehr vertraut zu sein scheint. In diesem Bericht29 wird zunächst seine Biografie nachgezeichnet. Darin heißt es, dass der erste Eindruck von Francesco Nitti und Augusto Mione, den italienischen Attachés für den Waffenkauf im Ausland, enttäuschend war, da sie sahen, dass Testa auf der Suche nach Abenteuern nach Spanien gekommen war. Er gab sich stets als Offizier des Generalstabs der republikanischen Armee aus, legte sich in Grandiosität und log dabei, da er nichts weiter als ein Bataillonskommandeur war.
Klar ist, dass Testa Santillán ausnutzte, um an unkontrollierte Gelder zu kommen, die er nach Belieben verwendete. Die bereits erwähnte Angelegenheit mit den Flammenwerfern hätte eigentlich schon Alarmglocken läuten lassen müssen, da Testa eine Provision kassierte. Außerdem hatte der Italo-Argentinier es geschafft, einen Passierschein zu bekommen, um Spanien zu verlassen und nach Paris zu reisen. Durch Tricks hatte er erreicht, dass der Berater der Generalitat, Jaume Miravitges, ihm einen Pass für ihn und seine Geliebte ausstellte – eine Frau, die die Ehefrau eines faschistischen Offiziers war, der aus dem Hinterland verschwunden war. Der Bericht geht hart gegen Miravitges vor, dem vorgeworfen wird, Pässe an alle möglichen Leute ausgestellt zu haben, ohne auf deren Hintergrund zu achten.
Die Geldfrage ist nicht nebensächlich, denn Testa behauptete, er reise nach Frankreich, um ein Honorar für seine Arbeit für L’Italia del Popolo zu erhalten. Diese Behauptung wurde vom Chefredakteur der Zeitung, Vittorio Mosca, zurückgewiesen, der einräumte, dass die Zeitung Testa keinen Betrag zahlen könne, da sie sehr arm sei. Denn der Bericht besagte, dass Testa 2.000 Francs im Monat verdiente, also versuchte die CNT herauszufinden, woher dieses Geld kam, denn diese Angelegenheit roch verdächtig.
Der Bericht weist auch darauf hin, dass Strafelini und Mario Poecker, als sie die Provisionen sahen, die Testa kassierte, ebenfalls an den Geschäften teilhaben wollten. Testa ließ das jedoch nicht zu, da er befürchtete, die beiden anderen wollten ihn verdrängen. Tatsächlich wurden sie für eine gewisse Zeit, vielleicht Ende April, zum Kommandanten bzw. zum Intendanten des Bataillons ernannt. Wie wir wissen, hielt das nicht lange an, da schließlich Nitti die Leitung übernahm.
Wichtig war, dass er sich in Paris mit ziemlich zwielichtigen Leuten umgab. Sogar Testas Geliebte sympathisierte überhaupt nicht mit der republikanischen Sache. Sie sagte, sie wisse nicht, wo ihr Mann sei. Dieser hatte am 19. Juli die Kasernen in Barcelona verlassen und sich gegen die Republik erhoben, doch angesichts der Niederlage floh er aus der Stadt und ließ seine Frau zurück.
Wenige Monate später wurde Testa wegen dieser zwielichtigen Angelegenheiten offiziell aus Spanien ausgewiesen. Also ließ er sich in Paris nieder. Die Geheimdienste der CNT-FAI meldeten sich am 25. Oktober 1938 erneut. Sie wiesen darauf hin, dass Testa, Nittis Sohn und andere ehemalige Mitglieder des Bataillons Verbindungen zu einer mafiösen Gruppe namens Hispanos Libres mit Sitz in Italien unterhielten. Sie hatten eine Gesellschaft gegründet, um aus dem Spanischen Bürgerkrieg Profit zu schlagen.
Aber das Wichtigste ist, dass die italienische Botschaft in Paris am 16. März 1938 ein Schreiben nach Rom geschickt hatte, in dem stand, dass Testa zutiefst angewidert von dem war, was er in Spanien gesehen und erlebt hatte, und dass er zu den Faschisten überlaufen wollte. Es wurde von einem Anschlag berichtet, den eine Gruppe von Italienern in Frankreich unter der Aufsicht und Finanzierung von Abad de Santillán verüben sollte – der 50. 000 Peseten zur Verfügung stellte. Er sagte, er wende sich an die italienischen Behörden, weil ihn Santilláns Plan bestürzt habe.30
Der Plan bestand darin, ein italienisches Transatlantikschiff namens Conte Grande31 anzugreifen, das zum Hafen von Nizza in Frankreich fahren sollte. Der Anschlag wurde von Santillán und Mario Carletti, dem Sekretär der italienischen sozialistischen Sektion in Barcelona, geplant. Zu ihren Mitstreitern zählte unter anderem auch der Pilot Carlo Negri. Santillán wollte „das Feuer auf ganz Europa ausweiten“. Zufälligerweise war Carletti der Zahlmeister des Batallón de la Muerte gewesen. Aus der Korrespondenz der italienischen Botschaft geht hervor, dass Carletti einer ihrer Informanten gewesen war, und nun überraschte es sie, dass er in dieses groß angelegte Attentatsprojekt verwickelt war. Dieses Vorhaben konnte, wie man sieht, nie durchgeführt werden, da es den Italienern von Anfang an bekannt war. Man kann darüber spekulieren, was passiert wäre, wenn Santilláns Plan aufgegangen wäre.
Laut Mimmo Franzinelli war Testa ein verdeckter Agent der OVRA (des italienischen Geheimdienstes), der unter dem Decknamen „Argentino“ agierte.32 Wahrscheinlich versorgte er die Faschisten ab 1938 mit Informationen aller Art.
Als Frankreich vor den Deutschen fiel, wurde Testa im Juli 1940 im Lager Vernet d’Ariège interniert. Er wurde nach Italien deportiert und in San Remo festgenommen. Dort wurde er jedoch freigesprochen, da man davon ausging, dass er Reue gezeigt hatte. Die genuesischen Faschisten feierten diesen Seitenwechsel, und Testa konnte ruhig in Genua leben. Nach dem Krieg hatte er aufgrund seines Verhaltens logischerweise rechtliche Probleme.
Emilio Strafelini

Strafelinis Akte für das Bataillon. CDMH (Archiv von Salamanca), Politisch-Soziales-Aragón, Ordner 47, Akte 2, S. 0193
Er wurde am 5. Februar 1897 in Rovereto (damals Teil von Österreich-Ungarn) geboren und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der österreichisch-ungarischen Armee, in der er zum Offizier aufstieg. Er stand der anarchistischen Bewegung nahe, hatte aber auch einige Berührungspunkte mit dem Sozialismus. 1925 wurde er verhaftet, weil er verdächtigt wurde, ein Attentat auf Mussolini planen zu wollen. Deshalb wurde er bis zur Amnestie von 1932 auf der Insel Lipari inhaftiert. Er nutzte diese Situation und ging ins Exil nach Frankreich, wo er mit anderen Exilanten wie Francesco Nitti in Kontakt kam. 1933 wurde er zum Sekretär der Italienischen Liga für Menschenrechte im Südwesten Frankreichs ernannt (dessen Präsident Augusto Mione war). In Spanien schloss er sich der Columna Italiana an und wurde zum Hauptmann befördert. Es heißt, er habe drei Centurien an der Front von Aragón befehligt, als er als stellvertretender Kommandant zum Batallón de la Muerte versetzt wurde33.
Im Frühjahr 1937 verließ Strafelini das Bataillon, laut Mario Puecker wegen einer Frau. Trotzdem erhielt er eine Ernennung zum Major der Volksarmee, die er jedoch ablehnte, da er gegen die Militarisierung war. Er blieb bis zum Fall Kataloniens 1939 in Spanien und schloss sich dem Strom der Flüchtlinge an. Er wurde im Lager Argelès-sur-Mer interniert und meldete sich bei einer Arbeitskompanie zum Bau von Befestigungsanlagen an der französisch-belgischen Grenze. Dort erwischte ihn der deutsche Einmarsch 1940. Nach einem Fluchtversuch in die Schweiz wurde er von den Italienern festgenommen und ins Gefängnis von Trient gebracht, später dann in das gefürchtete Straflager auf der Insel Ventotene. Als dieses Konzentrationslager 1943 von den Antifaschisten befreit wurde, schloss er sich der Resistenza in Livorno an und war Mitbegründer des Nationalen Widerstandskomitees von Zambana. Nach dem Krieg war er Sekretär der Camera locale del Lavoro und kandidierte für die Frente Democrático Popular bei den Wahlen von 1948. Er starb 1964.34
Nicola Menna35
Er wurde am 3. Mai 1901 in Patras (Griechenland) geboren. Seine Familie stammte aus Chieti in den Abruzzen. Er vertrat anarchistische Ideen. Sein Strafregister in Italien umfasst 9 Festnahmen wegen verschiedener Delikte wie Körperverletzung, Unruhen, Nötigung und Drogenhandel. Trotzdem verbrachte er nie mehr als 3 Monate am Stück im Gefängnis. Nach seiner letzten Verurteilung wegen Drogenhandels wurde er 1930 nach Ägypten ausgeliefert. Er kam 1933 nach Barcelona und wurde kurz darauf ebenfalls wegen des Mordes an einem Juwelier festgenommen. Bei dem Prozess, der Ende 1935 stattfand, wurde jedoch ein anderer Italiener verurteilt, ein Anarchist namens Mario Bordoni, während Menna und Maria Segni freigesprochen und des Landes verwiesen wurden. Er galt nicht wegen seiner politischen Ansichten, sondern als Krimineller als gefährliches Element. Dabei muss man sagen, dass dies die Meinung der Behörden war.
Gleich nach Kriegsausbruch kehrte Menna nach Barcelona zurück, um sich den Milizen anzuschließen. Camilo Berneri warnte die Sección Italiana der Columna Ascaso vor Menna und sagte, er sei ein „zwielichtiges“ Element, das aus dem Milieu stamme. Im September wurde er wegen Diebstahls und Plünderung verhaftet. Deshalb wurde er aus der Kolonne ausgeschlossen. Testa setzte sich für ihn ein und schaffte es, dass er sich in das Batallón de la Muerte aschließen konnte. Anscheinend kam Pietro Ramella in seinem F. Fausto Nitti gewidmeten Werk zu dem Schluss, dass das Bataillon des Todes von Menna organisiert wurde, was zu verschiedenen historiografischen Fehlern führte. Es könnte allerdings sein, dass Menna die ursprüngliche Idee hatte und Testa sie umsetzte.
Es sah so aus, als wäre Menna rehabilitiert, doch er wurde rückfällig. Am 9. April 1937 wurde sein Todesurteil wegen „schwerwiegenden“ Diebstahls verkündet. Ihm wurde vorgeworfen, Möbel, Schmuck und Aktien verschiedener Unternehmen aus Santa Perpetua de Moguda unterschlagen zu haben. Als ihm befohlen wurde, alles zurückzugeben, behielt er weiterhin eine goldene Uhr, einen Füllfederhalter und andere Dinge. Außerdem wurde ihm vorgeworfen, Fahrzeuge des Bataillons zu seinem eigenen Vorteil genutzt oder eine Schreibmaschine an sich genommen zu haben. Für seine Hinrichtung wurde er zur Burg von Montjuïc gebracht. Im Urteil gegen ihn heißt es:
Nicolás Menna zu jener Kategorie gewöhnlicher Krimineller gehört, die den Aufstand ausnutzten und nach Spanien kamen, nicht um gegen die Reaktion zu kämpfen, sondern um ihren blutrünstigen Instinkten und ihrer Gier nach Profit freien Lauf zu lassen. Die folgenden Tatsachen belegen die Eigenart des Verurteilten: dass er vor August 1936 keiner politischen Gruppierung angehörte; dass die italienischen anarchistischen Gruppen in Marseille ihn nicht als Mitglied akzeptierten, weil er morphiumsüchtig war und Frauen ausbeutete; dass er an einem Mord und Raubüberfall auf einen Juwelier in der Calle Salmerón in Barcelona beteiligt war, wofür er zu drei Jahren Haft verurteilt und anschließend aus Spanien ausgewiesen wurde. Erstaunlich ist die Gutgläubigkeit der Co-Leiter des Batallón de la Muerte: Der Gefährte Cándido Testa verschaffte ihm die Ernennung zum Intendanten dieses Bataillons, wobei [Menna] diese Ernennung nutzte, um die oben genannten Missbräuche zu begehen. Das Gericht des Bataillons konnte bisher nicht nachweisen, dass es ein „Batallón de la Muerte von Andalusien“ existiert, das der Verurteilte angeblich gegründet hat; aber selbst wenn man annimmt, dass dieses Bataillon existiert, zeugt die Tatsache, dass das Kommando dieses Bataillons ein Siegel benutzt, das ihm nicht gehört, von einer so großen Unmoral, dass wir zu der Vermutung gelangen, dass dieses Bataillon gar nicht existiert. Umso mehr, als der Verurteilte, obwohl er alles leugnete, implizit zugab, das Siegel dieses Bataillons von Katalonien missbräuchlich verwendet zu haben. Der Verurteilte bestritt alle Tatsachen rundweg; es gelang ihm jedoch nicht, die Beweise für den Diebstahl im Haus der Siedler der Burg zu widerlegen, denen er unter Zwang und Todesdrohungen um ein Uhr morgens eilig ein Dokument zerriss, das die vollständige Rückgabe aller gestohlenen Gegenstände vorsah – tatsächlich fehlen die oben genannten [Gegenstände]. Das Verhalten des Verurteilten, seine Hartnäckigkeit, bewiesene Tatsachen zu leugnen, zeigt, dass er ein verurteilter, aber nicht geständiger Straftäter ist; es handelt sich also um ein Individuum ohne jeglichen sozialen oder politischen Sinn, dessen Dreistigkeit und kriminelle Fähigkeiten ihn für die Revolution sehr gefährlich machen. Aus all diesen Gründen und weiteren, deren Erläuterung zu lang wäre, spricht das Bataillonsgericht das Schuldurteil aus, und der Rat der Verantwortlichen Delegierten entscheidet sich für das Schnellverfahren.36
Cándido Testa selbst war Mitglied des Delegiertenrats, der Menna verurteilte. Und er selbst setzte sich beim Volksgericht für ihn ein, um ihn aus Montjuïc zu befreien. So veröffentlichte Menna am 18. April einen Dankesbrief in Solidaridad Obrera, in dem er sich für die Bemühungen derer bedankte, die ihm zu seiner Freiheit verholfen hatten. Er gab seine Adresse in Linares, Jaén, an.37 Vielleicht ist das ein Hinweis darauf, ein mögliches andalusisches Batallón de la Muerte zu finden.
Nach Testas Sturz verließ Menna das Land und ging nach Marseille. Er versuchte, nach Griechenland und Ägypten zu reisen, doch die italienische Botschaft verweigerte ihm die notwendigen Papiere. Also ließ er sich in Paris nieder, wo ihn der Zweite Weltkrieg ereilte. Er wurde von den Deutschen repatriiert und 1940 in San Remo festgenommen. Er verbüßte mehrere Jahre Haft in Ventotene, wo er nie auch nur die geringste Reue zeigte.38
Mario di Giuseppe Poecker39 (auch geschrieben als Puecker oder Puecher)
Hier handelt es sich um eine ziemlich düstere Figur. Er stammte aus Bronzolo (Bozen, Südtirol) und wurde am 9. Juni 1901 geboren. Die einzige verlässliche Quelle für Details aus seinem Leben ist das polizeiliche Verhör im Gefängnis von Trient am 4. Juli 1941. Seiner Aussage zufolge hatte er eine turbulente Jugend und lebte in äußerster Armut. Er wurde mehrmals wegen Betrugs, Diebstahls oder Drohungen verhaftet. Um seiner prekären Lage ein Ende zu setzen, beschloss er im Juni 1936, nach Frankreich auszuwandern. Dort lernte er Carlo Rosselli kennen und schloss sich dessen Bewegung an. Er kam nach Spanien und schloss sich der Columna Italiana an, wo er an den Kämpfen der Schlacht von Monte Pelado teilnahm. An dieser Front lernte er Strafelini kennen, der ihm von Rosselli vorgestellt wurde. Später wechselte er zum Bataillon Matteotti. Als Raimondi zum Kommandanten ernannt wurde, trat Poecker zurück und meldete sich bei seinen Vorgesetzten in Barbastro, die ihn nach Barcelona schickten. Dort wurde er dem Batallón de la Muerte zugeteilt. Wir wissen nicht, welche Beziehung zwischen Raimondi und Poecker bestand, die ihn dazu veranlasste, das Bataillon zu verlassen.
Am 5. Mai 1937 gelang es ihm schließlich, zum Quartiermeister ernannt zu werden und Menna abzulösen. Diese Position verschaffte ihm Zugang zur Kontrolle der eingehenden Materialien und Vorräte sowie der Bestellungen. Das heißt, er hätte auch Zugang zu Geld gehabt.
Laut dem Bericht der FAI, der Testa’s Aktivitäten beschrieb, hatte er etwa zehn Jahre lang der italienischen faschistischen Bewegung angehört, bis er ausgeschlossen wurde. In Paris schloss er sich, wie wir bereits gesehen haben, der Bewegung Giustizia e Libertà an. Tatsächlich deuten die Ermittlungen des Spions von Manuel Escorza darauf hin, dass ihn zuvor niemand in antifaschistischen Kreisen kannte. In Paris erzählte er, er sei aus Italien geflohen, um in Spanien gegen den Faschismus zu kämpfen, also wurden ihm kaum weitere Fragen gestellt. Derselbe Bericht bezeichnet ihn als Pädophilen, und aus diesem Grund sowie wegen Diebstahls befand er sich im Herbst 1937 in einem französischen Gefängnis.40
Trotzdem wurde Poecker freigelassen, im Mai zum Major in der Miliz ernannt und nahm an den Schlachten von Huesca, Teruel und Lleida teil, in letzterer als Truppenführer. Er wurde erneut verhaftet und ins Gefängnis der Internationalen Brigaden in Castelldefells gebracht. Kurz vor dem Einmarsch der Nationalarmee wurde er freigelassen. Er ging nach Frankreich, wo er in Argelès-sur-Mer interniert wurde. Er meldete sich bei der 253. Arbeitskompanie. Nach dem Fall Frankreichs wurde er nach Berlin deportiert, aber von der italienischen Polizei zurückgefordert. Im Juni 1941 kam er ins Gefängnis von Trient und wurde zur Verbannung nach Ventotene verurteilt. 1943 schloss er sich den antifaschistischen Kräften der Résistance an, obwohl es einige Verdachtsmomente gab, er habe mit den Deutschen kollaboriert.
Poecker scheint kein eingeschleuster Faschist gewesen zu sein, sondern eine Figur aus dem Lumpenproletariat, voller Widersprüche und Probleme. Dass er eine Zeit lang in einer anarchistischen Einheit kämpfte, war reiner Zufall. Dennoch bewies er die Fähigkeit, in der militärischen Hierarchie aufzusteigen. Jedenfalls hielt er es in der Einheit nicht länger als bis zur Schlacht von Huesca aus.
Francesco Fausto Nitti

Er wurde am 2. September 1899 geboren und war der Sohn eines evangelischen Pastors sowie der Urenkel des ehemaligen Präsidenten Francesco Saverio Nitti. Er meldete sich freiwillig für den Ersten Weltkrieg und stieg aufgrund militärischer Verdienste zum Unteroffizier auf. Nach Mussolinis Machtübernahme gründete er eine Geheimgesellschaft namens Italia Joven. 1926 wurde er verhaftet und auf die Insel Lipari interniert. Dort lernte er Carlo Rosselli und Emilio Lissu kennen, mit denen er 1929 auf einem Boot floh. Mit ihnen ließ er sich in Paris nieder, wo sie die Bewegung Giustizia e Libertà gründeten. Später zog er nach Périgueux, wo er der Partito Socialista Italiano beitrat.
Als der Krieg ausbrach, widmete sich Nitti dem Kauf von Waffen für die ausländischen antifaschistischen Einheiten. Im März 1937 ließ er sich endgültig in Barcelona nieder. Sofort wurde er berufen, das Batallón de la Muerte zu übernehmen, da man Testa misstraute. Er führte es in der Schlacht von Huesca und wechselte damit zur 153. Gemischten Brigade, in der das Bataillon als ihr drittes Bataillon fungierte. Im Herbst wurde er rekrutiert, um eine der Internationalen Brigaden zu leiten.
Er blieb bis zum Rückzug in Spanien und wurde in Argelès-sur-Mer interniert. Er organisierte einen Hungerstreik, bis er aufgrund politischen Drucks freigelassen wurde. Er ließ sich in Toulouse nieder. Er beteiligte sich an verschiedenen Operationen der französischen Résistance, wurde jedoch 1944 verhaftet und in das Vernichtungslager Dachau deportiert. Es gelang ihm jedoch, während des Transports zu fliehen, und er schloss sich der Résistance von Varenne-sur-Amance .n Er wurde in Frankreich ausgezeichnet. Nachdem er sich in Italien niedergelassen hatte, war er Stadtrat in Rom und gehörte der Freimaurerei an.
Schlussfolgerungen
Nach dem Gelesenen deutet alles darauf hin, dass Cándido Testa für die Gründung des Batallón de la Muerte verantwortlich war, wenn auch mit Unterstützung von Nicola Menna. Später schloss sich Strafelini dieser an. Die gesamte Verantwortung für die Veruntreuung von Geldern liegt vor allem bei diesen beiden ersten Personen, die sicherlich weitere Komplizen hatten (zum Beispiel könnte man den Zahlmeister Mario Carletti verdächtigen). Dass sie so weit kamen, lag an Testas Fähigkeit, Diego Abad de Santillán zu überzeugen, der angesichts der Veränderungen im Rat der Generalitat im Dezember 1936 vielleicht mehr Legitimität brauchte. Eine Einheit der Arditi zu haben, galt als Kriegswaffe an sich. Vielleicht hätte das das Kräfteverhältnis an den Fronten verändern können.
Das Bataillon erreichte jedoch keines seiner Ziele und wurde in der Schlacht bei der Ermita de Santa Quiteria vernichtet. Man könnte argumentieren, dass es vom Oberkommando schlecht geführt wurde, indem man es auf eine Operation schickte, die nicht geeignet war. Vielleicht lag es auch an der mangelnden Qualifikation seiner militärischen Befehlshaber. Tatsache ist, dass es seine Aufgabe nicht erfüllte und sich deshalb, zusammen mit der Grandiosität, die es umgab, große Antipathie erhielt.
Aber die Last, die auf diesem Bataillon lastete, ist eher auf die weit verbreitete Korruption in den höchsten Rängen zurückzuführen, die sich nach unten übertrug. Erinnern wir uns daran, dass es sich um eine Einheit handelte, die seit ihrer Gründung streng hierarchisch organisiert war und dass die Milizionäre auf keinen Fall ihre Kommandanten wählen konnten. Zu sehen, dass einige ihrer Kommandanten wegen Diebstahls verhaftet wurden, wirft natürlich ein demoralisierendes Licht auf die Sache und zeigt gleichzeitig, dass, wenn die da oben es tun, die anderen es auch tun könnten. Das ist der Ursprung all der Skandale und des unsozialen und unmoralischen Verhaltens des Bataillons.
So war war Santilláns Einsatz für Cándido Testa angesichts des weiteren Verlaufs der Ereignisse katastrophal. Testas Übertritt zum italienischen Faschismus im Jahr 1938 ist ein weiterer unglücklicher Schlag für die politische und taktische Glaubwürdigkeit des Mannes aus León. Man sieht, wie schwierig es war, bestimmten abenteuerlustigen Elementen zu vertrauen, die 1936 nach Spanien strömten und eher nach persönlichem Vorteil suchten als den Faschismus zu bekämpfen. Tatsächlich wurde der Kampf in Spanien von diesen Leuten als Mittel zum sozialen Aufstieg verstanden. Hier zeigt sich die Kluft, die sie vom überschäumenden Idealismus der antifaschistischen oder revolutionären europäischen Jugend trennte, die in Scharen an die Fronten Spaniens strömte, um zu kämpfen. Außerdem lässt sich daraus schließen, dass die im Ausland ansässige italienische antifaschistische Milieu stets vom faschistischen Geheimdienst unterwandert war und dass nicht wenige ein doppeltes Spiel trieben.
Wie dem auch sei, im Sommer 1937 wurde die Besetzung der Einheit erneuert, und bei der Schlacht von Belchite zeigte dieses Bataillon eine angemessene Leistung. Nittis Fähigkeiten wurden geschätzt und er wurde befördert. Dagegen blieben Persönlichkeiten wie Testa, Menna oder Poecker ihr ganzes Leben lang umstritten, immer auf zweideutigen Pfaden, wenn nicht gar offen im Widerspruch zu ihren idealistischen Positionen von 1936. Von allen scheint Strafelini von diesem zweideutigen Kurs ferngehalten worden zu sein und verzichtete sogar auf militärische Privilegien, da er gegen die Militarisierung war.
Literaturverzeichnis
Franzinelli, Mimmo (1999). I tentacoli dell’OVRA, pp. 270–71. Turin, Bollati Boringhieri, 1999.
Giménez, Antoine (2009). Del amor, la guerra y la revolución & En busca de los Hijos de la Noche. Pepitas de Calabaza. Logroño, 2009
Guarner, Vicente (1975). Cataluña en la guerra de España. Memorias de la Guerra CivilEspañola 1936-39, Madrid, 1975, 296-97
Nitti, Francesco Fausto (1974). Il maggiore è un rosso. Giulio Einaudi. Torino, 1974.
López, Álvaro (1985). La Colonna Italiana. Associacione Italiana Combattenti Volontari Antifascisti di Spagna. Quaderno 5. Roma, 1985.
Pechar, Saverio W. (2016). Il Bataglione de la Morte. Revista Peloro I. ISSN. 2499-8923
Señer Martín, Francisco. Informe que este comisario eleva sobre el llamado Batallón de la Muerte. 28 División, 153 Brigada Mixta. Binéfar 3 de agosto de 1937. IISH (Ámsterdam). Fondo CNT.
Servicios de Información Exterior. Sección de Estadística. ARCH00393.CP-61C.7. IISH Amsterdam. FAI-Bestand.
Quellen
La Vanguardia
Solidaridad Obrera
Arxiu Nacional de Catalunya. Arxius en Línia
Centro Documental de la Memoria Histórica
IISG, International Institute of Social History
Sociedad Benéfica de Historiadores Aficionados y Creadores
1A.d.Ü., weitere Texte von Camilo Berneri hier, auf unseren Blog.
2Die Burg Can Taió in Santa Perpetua de Moguda.
3Señer Martín, Francisco. Informe que este comisario eleva sobre el llamado Batallón de la Muerte. 28. Division, 153. Gemischte Brigade. Binéfar, 3. August 1937. IISH (Amsterdam). CNT-Bestand.
4Pechar, Saverio W., 2016: S. 62.
5Pechar, Saverio W., 2016: S. 65.
6Pechar, Saverio W., 2016: S. 63.
7Vagliasindi, el anarquista improbable. Sin casaca (Webseite). Abgerufen am 09.12.2021 <https://sincasaca.com/2018/01/24/vagliasindi-el-anarquista-improbable/ >
8Pechar, Saverio W., 2016: S. 83.
9Guarner, Vicente. Cataluña en la guerra de España. Memorias de la Guerra Civil Española 1936-39, Madrid 1975, 296-97
10La Vanguardia, 12.03.1937, S. 4. Der gleiche Bericht erscheint am 16.03.1937 in Solidaridad Obrera, S. 12.
11La Vanguardia, 16.03.1937, S. 2
12La Vanguardia, 13.03.1937, S. 4
13Sie fordern 400 Gewehre, 100 Pistolen, 10.000 Granaten, 2 Krankenwagen, 3 Feldküchen, 7 Lastwagen für Material, Proviant für drei Tage, 10.000 m Telefonkabel, Batterien für Telefone, 100.000 Patronen für Colt, 100.000 Patronen für Mauser, 600 Patronen für Pistolen, wasserdichte Decken und 600 Einzelverbände. Batallón de la Muerte – Kommando. 23. März 1937. Persönlicher Nachlass Infiesta, 70/1 Antifaschistische Milizen. Pavelló de la República. CRAI
14Batallón de la Muerte – Kommando. 5. April 1937. Persönlicher Nachlass Infiesta, 70/1 Antifaschistische Milizen. Pavelló de la República. CRAI
15Francesco Scotti, aufgezeichnet von Davide Lajolo. In: Mugnai, Bruno. Foreing volunteers and International Brigades in the Spanish Civil War (1936-1939). (E-Book) Solider Shop Publishing.
16Comas Borrás, Juan. Duelo aéreo sobre Teruel. Historia y Vida. Extra, Nr. 4, 1974
17García Melero, R. Comisario. Bericht über die Einnahme der Stellung von Santa Quiteria. Caspe, 14.04.1937.
Online verfügbar <http://www.asturiasrepublicana.com/cristaquiteria.html>;
18Giménez, Antoine. Del amor, la guerra y la revolución & En busca de los Hijos de la Noche. Pepitas de Calabaza, 2009
19Der bereits erwähnte Bericht.
20Nitti, Francesco Fausto. Il maggiore è un rosso. Giulio Einaudi. Turin, 1974.
21Pechar, Saverio W., 2016: S. 84.
22Garibaldi-Brigade.
23La Vanguardia, 25.06.1937, S. 2
24Daten aus den Gehaltslisten der 153. Brigade für September und Oktober. CDMH, Politisch-Soziales, Aragón, Ordner 77. Akte 20 und Ordner 33, Akte 27.
25Engel, Carlos (1999). Historia de las Brigadas Mixtas del Ejército Popular de la República.
26Karteikarten „Batallón de la Muerte“. CDMH, Político-Social, Aragón, Ordner 47, Akte 2.
27https://cab.unime.it/journals/index.php/peloro/article/download/1242/961
28Saverio W., 2016: S. 61–62
29Servicios de Información Exterior. Sección de Estadística. ARCH00393.CP-61C.7. IISH Amsterdam. FAI-Bestand.
30Pechar, Saverio W., 2016: S. 89–90
31Ihre Jungfernfahrt fand am 13. April 1928 auf der Strecke zwischen Genua und New York statt. Sie hatte eine Kapazität von 1.718 Passagieren. Sie hatte verschiedene Eigner, darunter Italia Flotte Riunite oder Italia Società di Navegazione. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie in Brasilien beschlagnahmt und an die Vereinigten Staaten verkauft, die das Schiff in ein Kriegsschiff namens USS Monticello umbauten. Es gibt einen Eintrag auf Wikipedia: https://es.wikipedia.org/wiki/Conte_Grande
32Franzinelli, Mimmo (1999). I tentacoli dell’OVRA, S. 270–71.
33Pechar, Saverio W., 2016: S. 66–67
34Pechar, Saverio W., 2016: S. 85
35Angaben aus Pechar, Saverio W., 2016: S. 68–71.
36Pechar, Saverio W., 2016: S. 75
37Solidaridad Obrera, 18.04.1937, S. 7
38Pechar, Saverio W., 2016: S. 87
39Daten gefunden in Pechar, Saverio W., 2016: S. 77–78.
40Servicios de Información Exterior. Sección de Estadística. ARCH00393.CP-61C.7. IISH Amsterdam. FAI-Bestand.