(Frankreich) Die menschliche Natur in der Coronavirus-Krise

Gefunden auf International Perspective, die Übersetzung ist von uns.

Einige Bemerkungen zu diesem Text, von uns, wie einige der Texte die wir zum Thema „Coronavirus“ veröffentlicht haben, sind wir nicht mit allem einverstanden was auf diesen steht. Dies ist nicht nur der Fall bei dem Thema „Coronavirus“, aber wir sehen darin ja was positives, denn wie viele andere von uns übersetzte Texte, finden sich in diesen sehr viele interessante Gedanken. Aber in diesem Falle wollen wir auf ein Thema aufmerksam machen, was wir selten machen, mit dem wir überhaupt nicht einverstanden sind. Nämlich die Debatte oder die Frage um die „menschliche Natur“, oder dass „menschliche Wesen“. Wir sind weder mit politischen noch mit philosophischen Strömungen einverstanden die dem menschlichen eine „Natur“ oder ein „Wesen“ verleiten, ankoppeln usw., das heißt was dem Menschen von Natur aus ausmacht. Diese Frage ist so absurd und kann nur als falsche Dichotomie verstanden werden, weil die Zusammensetzung des Begriffes an sich falsch ist, „die menschliche Natur“, da der Mensch sich nicht als ein Teil der Natur sieht, sondern sich nur im ewigen Kampf um diese als seinen Eigentum sieht, um sie zu bändigen, sie nach seinen Wünschen beherrschen, weil diese ja auch per Natur im gehört. Der Konzept ist daher schon vom Widerspruch gebildet und kann sich nur noch widersprüchlich entwickeln. Weiterlesen

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La Oveja Negra Nummer 73. September 2020: Die neue Normalität von immer

Hier veröffentlichen wir wieder mal eine Ausgabe, nämlich die Nummer 73, hier auf Spanisch, der anarchistischen Publikation Oveja Negra die in Rosario, Argentinien, herausgegeben wird. Wir taten dies schon mal mit der Nummer 69, hier zu finden. Wieder einmal liegt der Schwerpunkt dieser Ausgabe beim Thema Coronavirus. Was aber gewiss nicht bei jeder Ausgabe der Fall gewesen ist, aber da nun das Coronavirus die kapitalistische Realität bestimmt, ist es schwierig über diese zu reden ohne das Virus zu berücksichtigen, oder zumindest was dieser mitausgelöst hat.

La Oveja Negra Nummer 73. September 2020

Die neue Normalität von immer

Wir schreiben diesen Artikel, während die Provinz Santa Fe die „Phase“ rückwärts schreitet, wir sprechen jetzt in diesen Begriffen. Ein Rückschritt mit weniger Polizeikontrollen und mehr Arbeit als in den ersten Monaten der Quarantäne. Der Hashtag „#quedateencasa“1 wird nicht mehr verwendet, der Staat verlässt sich mehr auf Selbstdisziplin als auf die Kontrolle von oben, während er die soziale und wirtschaftliche Erschöpfung zur Kenntnis nimmt und nachgiebiger wird. Ist es klar geworden, dass jede „#quedateencasa“ als Bürgermarke fungierte, um die Polizei, die im ganzen Land Kontrollen durchführte, zu ermutigen? Erinnern wir uns an die täglichen Übergriffe der Polizei in den ersten Tagen der Quarantäne, sowie an die Toten und Vermissten, die wir weiterhin zählen. Die lokale Tageszeitung wettet gemeinsam mit den Spezialisten auf die Verbreitung von Angst: „Was ist „beschissene Immunität“ und warum kann sie die Ausbreitung des Coronavirus stoppen? Der Conicet-Forscher Roberto Etchenique postulierte, dass die Angst vor Ansteckung und Tod die Menschen für die Gefahren der Krankheit sensibilisieren kann.“2 Weiterlesen

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CHILE: NICHTS IST VORBEI! WIR BEFINDEN UNS IMMER NOCH IN DER REVOLTE GEGEN JEGLICHE AUTORITÄT.

Gefunden auf Anarquia.info, die Übersetzung ist von uns

CHILE: NICHTS IST VORBEI! WIR BEFINDEN UNS IMMER NOCH IN DER REVOLTE GEGEN JEGLICHE AUTORITÄT.

Ein Jahr nach Beginn der seit dem 18. Oktober 2019 in Chile entfesselten Revolte propagieren wir weiterhin KONFRONTATION.

Zur Begrüßung all jener, die sich vor, während und nach der sogenannten „sozialen Explosion“ im Kampf gegen die etablierte Ordnung engagiert haben, fahren wir mit einer neu gedruckten Nummer in den Straßen fort.

Wir befinden uns in den Tagen, in denen seit dem 18. Oktober ein Jahr vergangen ist, und wir bringen die anarchische Wut gegen dieses unterdrückerische System mit der Hitze der Momente des Kampfes, die wir weiterhin unter den Gefährt*innen und mit umständlichen und unterstützenden Kompliz*innen in der Hitze des Aufstandes teilen. Weiterlesen

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Worte + Zeichnung der Gefährtin Monica Caballero, gegen die Isolation

Gefunden auf Publicación Refractario, die Übersetzung ist von uns

Worte + Zeichnung der Gefährtin Monica Caballero, gegen die Isolation

Das Gefängnis ist der einzige Ort, an dem Macht sich auf natürliche Weise in ihren exzessivsten Dimensionen manifestieren und sich als natürliche Macht rechtfertigen kann.“ Michael Foucault Weiterlesen

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Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 11

Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 11

Dieser Text wurde am 25. März 2013 veröffentlicht und erschien auf der Nummer eins der Publikation Argelaga – libertäre Zeitschrift gegen die Entwicklung – wir entnahmen es aber aus der Antiknastseite Tokata. Dieser Text baut auf der Auseinandersetzung auf die wir schon in dieser Reihe veröffentlicht haben und zwar in diesem Text.

Bei der inhaltlichen Fortsetzung dieser Thematik, sprich des „Presismos“, setzen wir auf einen verstärkten Fokus auf die Theorie, was sich auch auf den folgenden Texten dieser Reihe machen werden, um sie auch abzuschließen. Viel Spaß. Die Übersetzung ist von uns.

Kampangnentum und Anti-Kampagnentum. Kritik an der Presista-Ideologie

Obwohl wir anerkennen, dass es als Taktik nützlich und sogar notwendig sein kann, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine „Kampagne“ der Verbreitung oder Mobilisierung durchzuführen, hat der Ausdruck „Kampagnentum“ für uns einen stark abwertenden Inhalt: die Idee einer Werbekampagne, die nur dazu bestimmt ist, die Menschen dazu zu bringen, über etwas zu sprechen, für einen Moment die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sie zum Kauf zu drängen, aber ohne jede weitere Verpflichtung. Oder der Gedanke an einen Wahlkampf, in dem eine Partei oder eine Gewerkschaft zur Abstimmung aufgefordert wird; eine Geste, die so trivial, so einfach, so konformistisch, so unwichtig ist, dass sie nicht von mehr als einer oberflächlichen Reflexion begleitet werden kann, denn tiefe politische Reflexionen schaden in diesen elenden Zeiten, und wenn man wirklich darüber nachdenkt, stimmt man nicht nur nicht ab, sondern sollte vielleicht etwas drastischeres tun. Für uns geht es also nicht darum, eine Botschaft mit quantitativen und verhaltensmäßigen Kriterien zu verbreiten, in kürzester Zeit so viel wie möglich einen Reiz zu wiederholen, der eine bestimmte Reaktion bedingt. Es geht darum, den Geist wach und den Körper einsatzbereit zu halten, kritische Konzepte und effektive Taktiken zu entwickeln, nach Schwachstellen im Herrschaftsregime und Handlungsmöglichkeiten zu suchen, und das aus einer kollektiven, selbstorganisierten Praxis heraus, mit kritischen Perspektiven und Projektion in die Zukunft. Weiterlesen

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(Spanien) Die neue Anomalie. Ein sanfter Staatsstreich

Gefunden auf Panfletos Subversivos, die Übersetzung ist von uns

Die neue Anomalie. Ein sanfter Staatsstreich

Regieren durch Angst in Krisenzeiten

Miguel Amoros
12. November 2020
Spanien

Die Katastrophe ist nicht nur das Unglücksversprechen der industriellen Zivilisation, sie ist bereits unsere unmittelbare Gegenwart. Dies wird durch die Beunruhigung der Experten über die von den vier Winden angekündigte Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems bestätigt. Indem sie das Ende des vorherigen Ausnahmezustands verordneten, versuchten die Machthaber, eine Verschärfung der Wirtschaftskrise zu verhindern. Die Eile, die Wirtschaft aus der Enge zu holen, hat jedoch zum Gegenteil geführt: Die Virusausbrüche ließen nicht lange auf sich warten, zumindest sagen das die Statistiken aus interessierten wissenschaftlichen Studien. Wie die Mittel der Desinformation vermuten lassen, hätte das effektive Management der Pandemie nicht katastrophaler sein können, denn eine Konsumgesellschaft ist zwar nicht in der Lage, mit einer halb gelähmten Wirtschaft zu überleben, aber sie kann die Verbraucher auch nicht im Regen stehen lassen. Ihr Grad der Verfügbarkeit für Arbeit und Ausgaben, mit anderen Worten, das, was gewöhnlich als Gesundheit bezeichnet wird, muss zufriedenstellend sein. Deutlicher gesagt: Weil sie bei der sozialen Kontrolle keinen ausreichenden Sprung nach vorn machten, waren die Führer gezwungen, einen Schritt zurückzutreten und einen neuen Ausnahmezustand auszurufen, um die früheren Disziplinarbestimmungen auszunutzen, die mit nutzlosen Einschränkungen für „nicht wesentliche Aktivitäten“, Ausgangssperren und Einsperrungen à la carte vorbereitet worden waren. Es ist nicht sicher, dass wir es mit einer „zweiten Welle“ zu tun haben, aber sicher ist, dass wir vor einem echten Staatsstreich stehen. Ausnahmsweise wird ein zweites Kapitel bei der Errichtung einer auf Dauer angelegten Gesundheitsdiktatur aufgeschlagen. Der Entwicklungsvogel brütet mit Hilfe des Medienvirus das Ei der Tyrannei aus. Weiterlesen

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Cajo Brendel – Die „Antiautoritäre Bewegung“ und ihr Weg in die Sackgasse

Cajo Brendel – Die „Antiautoritäre Bewegung“ und ihr Weg in die Sackgasse

Der nachstehende Aufsatz ist schon vor geraumer Zeit verfaßt worden. Der unmittelbare Anlaß hat damals eine Abhandlung Klaus Hartungs gebildet, welche unter dem Titel „Versuch die Krise der antiautoritären Bewegung wieder zur Sprache zu bringen“ vor etwa einem Jahre im „Kursbuch“ Nummer 48 veröffentlicht wurde. Die auf der Hand liegende Schlußfolgerung, es handele sich also um einen Gegenstand geringfügiger Aktualität wäre trotzdem falsch. Denn die Krankheit welche der antiautoritären Bewegung seit ihrer Geburt angehaftet und die Hartung zu diagnostizieren versucht hat, ist keineswegs nur auf sie beschränkt. Es handelt sich um ein Übel, das viele Formen aufzeigt und sich immer wieder bei allerhand Gruppen, die auf eine Umänderung der Gesellschaft abzielen, manifestiert. Teilen sie doch fast alle die Ansicht, jene gesellschaftliche Revolution sei entweder von der Verbreitung dieser oder jener „Idee“, oder von der Provokation der gefestigten Ordnung zu erwarten, indem diese, gerade durch ihre Reaktion sich selbst als Unterdrückungsmacht entlarve. Weiterlesen

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(Spanien) Vorsicht vor staatlichem Umweltschutz!

Hier ein Text zur der sogenannten „Kollapsdebatte“, die besagt, dass wir vor einem, oder mitten in einem, ökologischen Kollaps, durch das Kapital verursacht, stecken. Diese Debatte die in anderen Ländern unter Anarchisten, Anarchistinnen und anderen Revolutionären sehr stark geführt wird, ist den meisten Anarchisten und Anarchistinnen im deutschsprachigen Raum sehr unbekannt, um dies ein Ende zu setzen, werden wir zu diesem Thema auch eine Textreihe eröffnen, wo aus verschiedenen anarchistischen Positionen diese Thematik debattiert und kritisiert wurde. Hier jetzt ein Text von Miguel Amorós, gefunden auf a las barricadas.

Vorsicht vor staatlichem Umweltschutz!

Wir leben in einer Welt, die nicht funktioniert, die eindeutig im Niedergang begriffen ist, die sinkt, wie die direkt nachprüfbaren Degradationssymptome zu zeigen scheinen, von der Störung des Klimas bis hin zu Hungersnöten und neu auftretenden Pathologien, von der weit verbreiteten Umweltverschmutzung und der grassierenden Entwaldung bis hin zur wachsenden sozialen Ungleichheit, von der Ausbreitung der religiösen und nationalistischen emotionalen Plage bis hin zu Kriegen um die Kontrolle der immer knapper werdenden Ressourcen. Es handelt sich also nicht um eine einfache Krise, sondern um eine ökologische und soziale Katastrophe, die den Anschein der Normalität mit sich trägt, das sie seit Jahren stattfindet. Tatsächlich hat sich die Weltwirtschaft, die letzte Stufe der kapitalistischen Zivilisation, als eine große zerstörerische Kraft erwiesen, die in der Lage ist, die Lebenszyklen der Natur irreversibel zu verändern, die Gesellschaft zu ruinieren und sich selbst mit beidem zu zerstören. Unerhört in der Geschichte haben die wirtschaftlichen und technologischen Auswirkungen auf den sozialen Bereich übergegriffen, und die Verwüstungen haben geologische Dimensionen angenommen. Die Bedingungen für das Überleben der menschlichen Spezies verschlechtern sich zusehends. Das Neue daran ist, dass es kein Zurück gibt. Kurz gesagt, der Kapitalismus ist die Katastrophe selbst, und das Problem ist nicht, dass er zusammenbricht, was in jeder Hinsicht gut ist, sondern dass er uns alle in seinem wahnsinnigen Wettlauf zum Abgrund hinunterzieht. Die aufrichtigen Seelen, die nicht aufhören, für die Rettung des Planeten Erde, für die Erhaltung des Lebensraums der Menschheit, gegen das Aussterben der Arten zu beten, täten gut daran, darauf hinzuweisen, dass er vor dem Kapitalismus in all seinen Facetten gerettet werden muss und dass dies seine Abschaffung bedeutet, nämlich die der Ungleichheiten, der Hierarchien, der politischen Apparate, der Arbeitsteilung, des Patriarchats, der Armeen und der Staaten. Weiterlesen

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(Wien) „Dieser Anschlag darf nicht vereinnahmt werden“…

(Wien) „Dieser Anschlag darf nicht vereinnahmt werden“…

Per Flachenpost erhalten, ein Artikel von der anarchistischen Publikation „Revolte“ aus Wien.

… war der sofortige Tenor der Regierungsklasse nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am 2. November, der vier Menschen das Leben kostete und bei dem über 20 zum Teil schwer verletzt wurden. Natürlich wird genau das von diesen Politikern jetzt gemacht. Weiterlesen

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(Spanien) Das Kapital tötet

Das Kapital tötet

Am 7. November 2020 von der Grupo Barbaria veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns

Aufopferung, Widerstand, Siegesmoral, Einheit (zwischen Unternehmern und Arbeitern). Diese Worte bilden das Mantra, das der Präsident Spaniens, Pedro Sánchez, seit Beginn der Pandemie auf erdrückende Weise wiederholt hat. Ihr Einsatz ist kein Zufall: Sie wollen, dass wir Proletarier unsere Bedürfnisse geknebelt sehen, dass wir nicht für unsere Interessen kämpfen, in einer Zeit, in der unser Leben bedroht ist. Weiterlesen

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