Claudio Lavazza wird ins Gefängnis von Nanclares de la Oca verlegt (März 2021)

Gefunden auf anarquia.info, die Übersetzung ist von uns.

Claudio Lavazza wird ins Gefängnis von Nanclares de la Oca verlegt (März 2021)

Claudio Lavazza wurde vor ein paar Tagen in das Gefängnis von Nanclares de la Oca (Baskenland) verlegt. Im Moment befindet er sich nach den üblichen Vorschriften des Anti-Covids in der Isolation nach der Verlegung, so dass noch nicht bekannt ist, welcher Abteilung er zugewiesen wird.

Die Adresse zum Schreiben an ihn lautet:

Claudio Lavazza
C. P. de Araba / Álava
Camino Portillo San Miguel 1
01230 Nanclares de la Oca (Álava)
Spanien Weiterlesen

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Adressen und Kontonummer für die Unterstützung der 27F Gefangenen in Barcelona am 27F.

Gefunden auf contramadriz, die Übersetzung ist von uns.

Wir haben dieses Plakat übersetzt, bei dem nicht die Nachnamen der Gefangenen stehen, was auch das Schreiben unmöglich machen wird. Wir haben die Nachnamen hinzugefügt von denen wir wissen, wir werden die fehlenden hinzufügen sobald sie bekannt sind. Mehr Infos zu disem Fall hier zu lesen.

Adressen und Kontonummer für die Unterstützung der 27F Gefangenen in Barcelona am 27F.

Kontonummer ES43 3025 0018 9114 0005 7792

Sara Casiccia, Maria, Alberto Frisetti, Danilo, Jalienne, Emmanuele, Ermano Cagnasoone, Luca Callegarini

FREIHEIT GEFANGENE 27-F!! Weiterlesen

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Emma Goldman: Trotzki protestiert zu viel

Emma Goldman: Trotzki protestiert zu viel

Herausgegeben von „The Anarchist Communist Federation“ in Glasgow, Schottland im Jahre 1938 unter dem Titel „Trotsky Protests Too Much“.

 

Einleitung.

Dieses Pamphlet entstand aus einem Artikel für Vanguard, die in New York City erscheinende anarchistische Monatszeitschrift. Er erschien in der Juli-Ausgabe 1938, aber da der Platz in der Zeitschrift begrenzt ist, konnte nur ein Teil des Manuskripts verwendet werden. Er wird hier in überarbeiteter und erweiterter Form wiedergegeben. Weiterlesen

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Ida Mett, Kommune von Kronstadt

Kommune von Kronstadt

Ida Mett


Vorwort 1971

Am 18.3.1971 jährt sich zum 50. Male der Tag, an dem die Kommunarden von Kronstadt „wie Enten auf dem Teich“ (Trotzki) zusammengeschossen wurden. Zur gleichen Zeit tagte in Moskau der 10. Parteitag der KPdSU, der sich neben der offiziellen Einführung des Staatskapitalismus und des Fraktionsverbotes innerhalb der bolschewistischen Partei (die militanten Anarchisten und Syndikalisten saßen in den Gefängnissen oder waren liquidiert) dadurch auszeichnete, dass die Parteidelegierten in Festversammlungen und Ansprachen dem 50 jährigen Bestehen der Pariser Kommune gedachten. Weiterlesen

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Kronstadt Journal XVIII

Kronstadt Journal XVIII

Als die Sowjetunion ihre eigene Pariser Kommune niederschoss und Lenin Thiers Rolle kulminierte, vollendete und jeden Revolutionären auf der Welt eine Warnung schickte…

„Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“ Karl Marx, 18 Brumaire

Wir haben dieses Zitat von Marx schon in vielen unserer Texten verwendet, nicht nur weil wir dieses Zitat als zutreffend finden, sondern als eine Erinnerung. Diese Erinnerung jährt sich heute doppelt, dreifach, ja sogar vierfach, alles als Tragödie und als Farce zugleich, sei es durch den Zufall der Geschichte oder durch bewusste Handlungen. Weiterlesen

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Kronstadt Journal XVII

Kronstadt Journal XVII

Die Rote Armee war entschlossen Kronstadt und die Aufständischen zu vernichten, als sie am vergangenen Abend ihren letzten Angriff starteten. Beherzt kämpfen die Kronstädter Matrosen gegen eine Übermacht von 50.000 Soldaten der Roten Armee, denen es gelingt in die Stadt einzudringen. Die bolschewistische Armeeführung war bereit große Verluste in Kauf zu nehmen. Nach Schätzungen Paul Avrichs fallen bei den Kämpfen, die bis zum Abend dauern etwa 10.000 Rotarmisten. In der Nacht beginnen die Erschießungen, diese werden bis zum 18. März andauern.

„Am Morgen des 17. März waren eine Anzahl Forts genommen. Durch die schwächste Stelle von Kronstadt – das Petrograder Tor – brachen die Bolschewiken in die Stadt ein und nun begann dort das brutalste Gemetzel. Die von den Matrosen geschonten Kommunisten verrieten sie nun und griffen von rückwärts an. Der Kommissär der Ostseeflotte, Kusmin, und der Vorsitzende des Kronstädter Sowjet, Wassiljew, von den Kommunisten aus dem Gefängnis befreit, nahmen nun an dem Straßenkampf von Mann zu Mann teil, Bruderblut vergießend. Bis spät nachts dauerte der verzweifelte Kampf der Matrosen und Soldaten von Kronstadt gegen drückende Übermacht. Die Stadt, die fünfzehn Tage lang keinen einzigen Kommunisten ein Haar gekrümmt hatte, war nun rot vom strömenden Blut ihrer Männer, Frauen und selbst Kinder.

Dibenko, zum Kommissär von Kronstadt ernannt, erhielt absolute Vollmacht „die meuterische Stadt zu reinigen“. Eine Racheorgie folgte, bei welcher die Tscheka zahlreiche Opfer verlangte für ihre nächtliche Massenerschießung (rasstrel).“ Alexander Berkman, Die Kronstadt Rebellion

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Kronstadt Journal XVI

Kronstadt Journal XVI

In den letzten Tagen hatten die Bolschewisten bei ihren erfolglosen Angriffen gegen Kronstadt große Verluste erlitten. Doch auch unter den Aufständischen gab es Gefallene, denen auf dem Friedhof Kronstadts, am Platz der Revolution, die letzte Ehre erwiesen wurde, während die bolschewistischen Bomben unaufhörlich in der Stadt einschlugen. Mit Einbruch der Dunkelheit begann der entscheidende Angriff: Von drei Seiten, von Norden, Süden und Osten, drangen die brudermordenden Schergen in Diensten Trotzkis auf die Stadt zu und versuchten sich vor den Blicken der wachhabenden Rebellen durch weißes Tuch zu verbergen. Weiterlesen

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(Chile) Dass unsere Eckzähne im Heteropatriarchat tief festbeißen. Worte von Mónica Caballero

Dass unsere Eckzähne im Heteropatriarchat tief festbeißen. Worte von Mónica Caballero

Gefunden auf Publicación Refrectario, die Übersetzung ist von uns

Der 8. März ist und war schon immer ein Tag des Gedenkens und des Kampfes.

Es gibt diejenigen, die ein zerbrechliches Gedächtnis haben, andere ignorieren ihn einfach und es gibt einige, die ihn besser vergessen.. Weiterlesen

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Kronstadt Journal XV

Kronstadt Journal XV

„Lenin selbst gab zu, als er dem Zehnten Parteitag am 15. März sagte, dass in Kronstadt „sie die Weißgardisten nicht wollen, und sie wollen auch nicht unsere Macht.“ Obwohl er darauf bestand, dass die Ausgewanderten eine wichtige Rolle in der Affäre spielten, erkannte Lenin, dass der Aufstand keine bloße Wiederholung der weißen Bewegungen des Bürgerkriegs war. Er betrachtete ihn vielmehr als ein Zeichen für die tiefe Kluft, die seine Partei von der russischen Bevölkerung trennte. Wenn die Weißgardisten beteiligt seien, sagte er, „läuft die Bewegung gleichzeitig auf eine petite bourgeoise Konterrevolution, auf eine petite bourgeoise anarchistische Spontaneität hinaus.“ Damit meinte er, dass der Aufstand im Grunde die Unzufriedenheit der russischen Bauernschaft widerspiegelte, der kleinen Eigentümer, die keine Verwendung für den Staat und seine Kontrollen hatten, sondern in Ruhe gelassen werden wollten, um ihr Land nach eigenem Gutdünken zu nutzen. „Ohne Zweifel“, fügte Lenin hinzu, „ist diese petite bourgeoise Konterrevolution gefährlicher als Denikin, Judenich und Kotschak zusammen. Denn wir haben es mit einem Land zu tun, in dem das bäuerliche Eigentum in den Ruin getrieben ist, und außerdem hat die Demobilisierung der Armee eine große Zahl potentiell meuternder Elemente freigesetzt. „ Sein Kollege Bucharin vertrat eine ähnliche Ansicht. Weitaus ernster als Kronstadt, so sagte er dem Zehnten Kongress, sei die „petite bourgeoise Infektion“, die sich von der Bauernschaft auf einen Teil der Arbeiterklasse übertragen habe. Dies sei eine viel größere Gefahr als die Tatsache, dass der eine oder andere General in Kronstadt eine militärische Meuterei angezettelt habe. Ein paar Monate später kehrte Bucharin zum selben Thema zurück. „Die Dokumente, die seither ans Licht gekommen sind“, sagte er auf dem Dritten Komintern-Kongress im Juli 1921, „zeigen deutlich, dass die Affäre von ausschließlich weißgardistischen Kreisen angezettelt wurde, aber gleichzeitig war die Kronstädter Meuterei eine petite bourgeoise Rebellion gegen das sozialistische System des Wirtschaftszwangs.“ Paul Avrich, 1921 Kronstadt Weiterlesen

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Die Unfähigkeit der revolutionären Gruppe

Die Unfähigkeit der revolutionären Gruppe

Sam Moss

Dieser Artikel wurde erstmals in den 1930er Jahren in der International Council Correspondence1 veröffentlicht. Aus dem Englischen übersetzt von Ricardo Fuego im Dezember 2005. Die Übersetzung ins Deutsche ist von uns.

I

Der Unterschied zwischen den radikalen Organisationen und den breiten Massen erscheint als ein Unterschied der Ziele. Erstere wollen angeblich den Kapitalismus beenden; die Massen wollen nur ihren Lebensstandard innerhalb des Kapitalismus erhalten. Die revolutionären Gruppen setzen sich für die Abschaffung des Privateigentums ein; die Personen, die sogenannten Massen, besitzen einen kleinen Teil des Privateigentums oder hoffen, es eines Tages zu besitzen. Die kommunistisch Gesinnten kämpfen für die Abschaffung des Profitsystems; die kapitalistisch gesinnten Massen sprechen vom Recht der Bosse auf einen „gerechten Profit“. Solange eine relativ große Mehrheit der amerikanischen Arbeiter die Lebensbedingungen beibehält, an die sie gewöhnt sind, und Freizeit hat, um ihre Hauptvergnügungen wie Baseball und Filme zu genießen, sind sie im Allgemeinen zufrieden und dem System dankbar, das diese Dinge möglich macht. Der Radikale, der sich diesem System widersetzt und damit seine Position innerhalb dieses Systems gefährdet, ist für sie weitaus gefährlicher als die Bosse, die sie bezahlen, und sie zögern nicht, einen Märtyrer aus ihm zu machen. Solange das System ihre Grundbedürfnisse in gewohnter Weise befriedigt, sind sie damit gut zufrieden und alle Übel, die sie in der Gesellschaft sehen, schreiben sie „ungerechten Chefs“, „schlechten Verwaltern“ oder anderen Individuen zu. Weiterlesen

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