Erstmals erschienen in der amerikanischen Zeitschrift „Politics“ März 1947. Übersetzung von Jörg-Anselm Asseyer, erschienen in Willy Huhn „Trotzki der gescheiterte Stalin“, Karin Kramer Verlag, Berlin (1973). Wurde zum 80. Jahrestag von dem Kronstadt-Aufstand (1921) anonym wiederveröffentlicht (2001).
Inhalt:
1. Bolschewismus und Stalinismus
2. Konkurrenten um die Macht
3. Die Bolschewisten und die Spontanität der Massen
4. Die Partei-“maschinerie“
5. Trotzki, ein Apoleget des Stalinismus
6. Das Resultat: Staatskapitalismus
Bolschewismus und Stalinismus, Paul Mattick 1947
Der angebliche Zweck der Stalin-Biographie Trotzkis1 besteht darin, zu zeigen, „wie eine Persönlichkeit dieser Art sich herausbildete und wie sie durch widerrechtliche Aneignung zu einer solchen Ausnahmestellung gelangte“. Der wahre Zweck des Buches ist jedoch, zu zeigen, warum Trotzki die Machtstellung, die er zeitweilig innehatte, verlor und warum er -Trotzki – eher als Stalin Lenins Nachfolger hätte sein sollen. Vor Lenins Tod hieß es gewöhnlich: „Lenin und Trotzki“; Stalins Name hatte ohne Ausnahme nahe oder vollkommen am Ende der Liste der führenden Bolschewiki gestanden. Bei einer Gelegenheit hatte Lenin sogar vorgeschlagen, seine eigene Unterschrift hinter die Trotzkis zu setzen. Kurzum, das Buch hilft erklären, warum Trotzki der Ansicht war, „dass er der natürliche Nachfolger Lenins sei“, und das Buch ist in der Tat eine Biographie von beiden, von Stalin und auch von Trotzki. Weiterlesen