Die Heuchelei des Puritanismus (Emma Goldman 1917)

Gefunden auf marxists.org, die Übersetzung ist von uns.


Die Heuchelei des Puritanismus (Emma Goldman 1917)

Erstmals veröffentlicht: Emma Goldman, Anarchism and Other Essays (Dritte überarbeitete Auflage), New York: Mother Earth Publishing Association, 1917.


Als er über den Puritanismus in Bezug auf die amerikanische Kunst sprach, sagte Gutzon Borglum:

„Der Puritanismus hat uns so lange egozentrisch und heuchlerisch gemacht, dass uns Aufrichtigkeit und Ehrfurcht vor dem, was in unseren Impulsen natürlich ist, regelrecht herausgezüchtet wurden, mit dem Ergebnis, dass es in unserer Kunst weder Wahrheit noch Individualität geben kann.“ Weiterlesen

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Zu einer Geschichte der Abneigung der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen die Arbeit

Gefunden bei Etcetera, die Übersetzung ist von uns.
Zu einer Geschichte der Abneigung der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen die Arbeit: Barcelona während der Spanischen Revolution, 1936-38, Michael Seidman
Die Untersuchung der Abneigung gegen die Arbeit – Absentismus (A.d.Ü., von der Arbeit fern bleiben), Verspätungen, Unpünktlichkeiten, Delikte, Sabotage, langsames Arbeitstempo, Disziplinlosigkeit und Gleichgültigkeit – kann dazu dienen, unser Verständnis zweier zeitgleicher politischer Ereignisse zu vertiefen: der Spanischen Revolution und der französischen Volksfront1. Eine Analyse der Abneigung gegen die Arbeit in den Fabriken von Paris und Barcelona während der Volksfrontregierung in Frankreich und während der Spanischen Revolution zeigt wesentliche Kontinuitäten im Leben der Arbeiterklasse. Absentismus, Disziplinlosigkeit und andere Formen der Arbeitsverweigerung gab es schon vor dem Sieg der Volksfront in Frankreich und dem Ausbruch von Krieg und Revolution in Spanien. Es ist jedoch bezeichnend, dass dieser Widerstand auch noch Jahre später anhielt, nachdem die Parteien und Gewerkschaften/Syndikate, die für sich in Anspruch nahmen, die Arbeiterklasse zu vertreten, in beiden Fällen die politische und – auf unterschiedlichen Ebenen – die ökonomische Macht übernommen hatten. Tatsächlich wurden die linken Parteien und Gewerkschaften/Syndikate in beiden Situationen, der reformistischen wie der revolutionären, in zahllose Konfrontationen mit Arbeitern gezwungen, die sich weigerten zu arbeiten. Weiterlesen
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(Grupo Barbaria) Zehn Notizen zur revolutionären Perspektive

Gefunden auf der Seite von Grupo Barbaria, die Übersetzung ist von uns. Wenn auch gleich wir dies schon mehrere Male gesagt haben, ohne in Verlegenheit zu geraten, nur weil wir gewisse Dinge immer wiederholen. In diesem Text ist die Rede von Partei, dies geschieht im Sinne von Marx, wo aber Partei vor allem als Block verstanden werden soll, nicht als eine politische Partei wie wir sie heutzutage verstehen. Wir lehnen den Begriff dennoch, aus tausend und einen Gründen, ab, wollten dies nur mal wieder, dem Verständnis halber, sagen. Der Grupo Barbaria geht es nicht darum eine Partei im Verständnis unserer Zeit zu gründen, sondern dass das Proletariat im Prozess des ‚für sich‘, für seine Interessen kämpft, daher scheinen so Sätze wie „ 1864 und 1871, in der die Klasse dazu neigt, sich durch die Erste Internationale in einer Partei zu organisieren“ als komisch und missverständlich weil die Erste Internationale, was jeder weiß, keine Partei im Sinne unserer Zeit war. Ansonsten ein sehr interessanter Text.
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Der „Renegat“ Kautsky und sein Schüler Lenin (Jean Barrot, aka Gilles Dauvé)

Aus dem Englischen, Französischen und Spanischen von uns übersetzt. Irgendwo vor langer Zeit gefunden.


Der „Renegat“ Kautsky und sein Schüler Lenin (Jean Barrot, aka Gilles Dauvé)

Einleitung von Wildcat

Wir drucken den folgenden Text von Barrot als einen Beitrag zur Entmystifizierung der russischen Revolution ab. Obwohl die Revolution erst vor siebzig Jahren stattfand, scheint sie von mehr Mythen umgeben zu sein als der Olymp. Dies gilt insbesondere für die Rolle von Lenin und den Bolschewiki. Wir hoffen, dass sich diese Broschüre als nützlich erweisen wird, um Diskussionen anzuregen, die uns helfen werden, die Geschichte unserer Klasse in ihrem Kampf gegen das Kapital zu verstehen. Das Pamphlet wurde ursprünglich von Spartacus in französischer Sprache zusammen mit Kautskys „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“ veröffentlicht. Wir haben ein paar kleinere Änderungen vorgenommen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass es allein veröffentlicht wird, und haben ein paar Fußnoten hinzugefügt, wo wir dachten, dass sie bestimmte Punkte im Text verdeutlichen. Weiterlesen

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Von der Pariser Kommune zur Spanischen Revolution (1937), von André Prudhommeaux

Auf der Seite Kate Sharpley Library gefunden, hier ein weiterer Text von André Prudhommeaux, die Übersetzung ist von uns.


Von der Pariser Kommune zur Spanischen Revolution (1937), von André Prudhommeaux

Unsere Gefährten Voline und Sébastien Faure haben sich einer nach dem anderen klar und wahrheitsgemäß geäußert. Außerdem sind sie und ich der gleichen Meinung. Weiterlesen

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(1928) Die Debatte über das Manifest der Sechzehn

Alle Texte haben wir auf ‚archive autonome‘ I;II gefunden, die Übersetzung ist von uns. Hier handelt es sich um eine Reihe von Artikeln die in der anarchistischen Zeitung ‚Plus loin‘, die von 1925 bis 1939 veröffentlicht wurde, erschienen sind, die sich rückblickend mit dem Ersten Weltkrieg und der Haltung der anarchistischen Bewegung auseinandersetzen. Vor allem dreht es sich um den berühmt-berüchtigten Text ‚Manifest der Sechzehn‘. Einiges was in dem Artikeln, bzw. im Briefwechsel der über die besagte Zeitung verlief, steht, steht für uns klar konträr zu den anarchistischen Ideen. Dennoch finden wir es wichtig dass die bekannt sind und für alle zugänglich sind. Weiterlesen
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Anarchie oder Ersatz? (1947)

Hier ein weiterer Text von André Prudhommeaux, die Übersetzung ist von uns.


Anarchie oder Ersatz? (1947)

Gibt es einen Grund, auf das berüchtigte Wort Anarchie zu verzichten und es durch eine „beruhigendere“, „explizitere“, „konstruktivere“, „synthetischere“ usw. Formel zu ersetzen, indem man den Wörtern Sozialismus, Kommunismus, Syndikalismus, Föderalismus oder jedem anderen das Epitheton libertär hinzufügt? Weiterlesen

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Vom Marxismus zum Anarchismus (1946)

Hier ein weiterer Text von André Prudhommeaux, die Übersetzung ist von uns.


Vom Marxismus zum Anarchismus (1946)

Es ist nie ohne Überraschung, wenn Marxisten sehen, dass einer der ihren sich zum Anarchisten erklärt. Und es geschieht nicht ohne Zögern und Misstrauen, dass die Gefährten bereit sind einen als den ihren zu akzeptieren, der ein „Politiker“, ein „Autoritärer“ ist, der mit seiner Ideologie gebrochen hat. Marxisten haben gelernt, die anarchistische Utopie als ein rudimentäres, vereinfachtes, infantilistisches und naives Bestreben zu betrachten. Weiterlesen

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Riccardo d’Este, Der Krieg und seine Kehrseite

Gefunden auf edizioni anarchismo, die Übersetzung ist von uns. Hierbei handelt es sich um den Text von Riccardo d´Este, La guerra e il suo rovescio (Der Krieg und seine Kehrseite), der 1991 veröffentlicht wurde. Im Anhang ist ein Text von Alfredo Bonanno, La guerra e la pace (Der Krieg und der Frieden), den wir am 06.05.2022 veröffentlicht haben. Einerseits fahren wir in unserer Reihe von Texten gegen den Krieg fort, anderseits graben wir diesen Text aus mehreren Gründen aus. Nämlich ordnet dieser, wie viele andere auch, den Krieg und seine Rolle in der kapitalistischen Gesellschaft ein.


Riccardo d’Este, Der Krieg und seine Kehrseite

Einleitende Anmerkung

Gegen den Krieg an erster Stelle. Und gleich danach gegen den Frieden, wenn mit Frieden die ideale Bedingung dafür gemeint ist, dass die Ausbeutung weiterhin auf den Elenden herumtrampelt und die Ausbeuter mästet. Daher für den sozialen Krieg, für die Konfrontation auf Leben und Tod mit denen, die uns ersticken, mit denen, die ihren eigenen Besitz an materiellen Ressourcen zur Bedingung machen, um die Ausgeschlossenen in ihrem prekären Zustand als Sklaven zu halten, die der Herrschaft und Kontrolle unterworfen sind. Weiterlesen

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Eine anarchistische Kritik an der Demokratie

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Eine anarchistische Kritik an der Demokratie

In diesem Beitrag stellen Moxie Marlinspike und Windy Hart eine anarchistische Kritik der Demokratie vor. Ihre Kritik erstreckt sich auf die Demokratie in all ihren verschiedenen Formen und umfasst die Entfremdung, die Logik der kontextlosen Entscheidungsfindung, die Reduzierung von Ideen auf Meinungen und die nahezu universelle Akzeptanz der „Mehrheitsregel“. Außerdem wird erörtert, warum die Demokratie so gut darin ist, sich selbst zu reproduzieren, und wie sich das auf unser Leben auswirkt. Weiterlesen

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