Ob’s stürmt ob’s schneit was macht das schon? Wir lieben die Sowjetunion! Eine Kritik an die Rote Hilfe

Ob’s stürmt ob’s schneit was macht das schon? Wir lieben die Sowjetunion!

„Der Stalinismus war die Schreckensherrschaft innerhalb der bürokratischen Klasse selbst. Der Terrorismus, der die Macht dieser Klasse begründet, muss auch diese Klasse treffen, denn sie hat als besitzende Klasse keine juristische Garantie, keine anerkannte Existenz, die sie auf jedes ihrer Mitglieder ausdehnen könnte. Ihr wirkliches Eigentum ist versteckt, und sie ist nur mit Hilfe des falschen Bewusstseins zur Eigentümerin geworden. Das falsche Bewusstsein behauptet seine absolute Macht nur durch den absoluten Terror, in dem jede wahre Begründung endlich verloren geht.“ (Guy Debord, die Gesellschaft des Spektakels)

Nach der letzten Nummer der RHZ 4.2016 mit dem Schwerpunkt Siegerjustiz – Verfolgung und Delegitimierung eines sozialistischen Versuchs seit 1990 sollten allen Menschen in Bezug zu der DDR die Augen geöffnet worden sein, falls sie noch an dieser zweifelten. Weiterlesen

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Für die Anti-Knast-Tage

Für die Anti-Knast-Tage

13. Oktober 2017

Es gibt wohl Kaum einen Ort wie der Knast, in der sich Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Unterdrückung so zu spitzen. Auch wenn sich manches im Vollzug angeblich gebessert und gelockert haben soll im Vergleich zu Jahrzehnten zuvor,, ist das im Regelvollzug, also dem geschlossenen Vollzug überhaupt nicht spürbar. Oft sind die Zustände in vielen Knästen eher sogar noch schlimmer als z.B. vor 10 Jahren. Es gibt nach wie vor allgemein nur 1 Stunde im Hof, wenig oder gar keine Arbeit, unglaublich wenig Kommunikationsmöglichkeiten nach draussen (vor allem in U-Haft), eine Katastrophale medizinische Versorgung, eine Verwahrlosung von psychisch und körperlich kranken Gefangenen, große Schwierigkeiten für Ausländer*innen, Nicht-Deutschsprachigen und Analphabet*innen, die eine große Anzahl der Gefangenen bilden, kaum Aus- und Weiterbildungsoptionen oder Aktivitäten, immer mehr Vergitterung und „Sicherheitsmaßnahmen“… Weiterlesen

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„Wir müssen mal über Knast reden!“

„Wir müssen mal über Knast reden!“

http://antiknasttage2017.blogsport.eu

Aufruf für die Antiknasttage in Berlin im Oktober 2017 (Jahr 33 nach orwellscher Zeitrechnung) vom 6. – 8. Oktober 2017

Bis 2015 wurden im deutschsprachigem Raum regelmäßig die Antiknasttage von Gruppen veranstaltet, die Knäste abschaffen wollen. Es war der Versuch dem Thema der Knäste, der Einsperrung und der sozialen Kontrolle einen Raum zu geben. Dies wurde von vielen Menschen und Gruppen als politisches Aufgabe vernachlässigt, versäumt bzw. ignoriert und wird es immer noch. Wir wollen die Tage dazu nutzen, um mit Menschen, die davon betroffen sind, zusammen zu kommen und das Thema Knast, in all seinen Facetten, wieder auf die Tagesordnung zu setzen.
Daher sollen sie dieses Jahr in Berlin wieder stattfinden, denn dieses Theam ist unerlässlich, wenn wir Herrschaft und Unterdrückung in Frage stellen, bzw abschaffen wollen. Weiterlesen

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Scripta Manent – Weitere AnarchistInnen der subversiven Aktion beschuldigt.

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 01.09.17 in der Nummer 408 von der Gefangenen Info

Scripta Manent – Weitere AnarchistInnen der subversiven Aktion beschuldigt.

Wie schon in der Ausgabe Nummer 404 im Dezember berichtet wurde, geht die Repression gegen unsere anarchistischen GefährtInnen weiter. Am 2. Juni benachrichtigten die DIGOS (politische Polizeieinheit) sechs AnarchistInnen, dass gegen sie im Zusammenhang der Operation „Scripta Manent“ ermittelt wird. Der Fokus richtet sich auf anarchistische Informationsseiten im Internet, wie RadioAzione, Anarhija.info, der Gruppe Croce Nera Anarchica (Anarchist Black Cross), und unter anderem wird auch gegen die Zeitung der Croce Nera Anarchica ermittelt. Es soll herausgefunden werden, wer sie verteilt und wer sie herausgibt bzw. wer sie verfasst. Festgenommen wurde bis zum jetzigen Datum noch niemand der sechs neuen Beschuldigten. Weiterlesen

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Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 4

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 01.09.17 in der Nummer 408 von der Gefangenen Info

Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 4

ANARCHIST*INNEN GEGEN DIE REPRESSION, 21. März 2007

Kritische Annäherung an den Kampf gegen das FIES Regime 1999 bis 2002

Ende 1999, schlug eine Gruppe von Gefangenen vor, die im Isolationstrakt von FIES saßen, einen „Kampfraum“ gegen Gefängnisse zu schaffen und brachten drei wesentliche Forderungen auf: Das Schließen von FIES, die sofortige Entlassung aller todkranken Gefangenen und das Beenden der Zerstreuung1 der Gefangenen über alle Gefängnisse entlang des spanischen Staatsgebietes.
Nach mehreren kollektiven Mobilisierungen im Knast (koordiniertes Fasten, Hofstreiks2 und anderen Protestaktionen), sowie weiteren Unterstützungsaktionen außerhalb der Knäste, stirbt dieser „Raum“ im Laufe des Jahres 2002 an seinen eigenen internen Widersprüchen. Weiterlesen

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Verurteilung einer Gefährtin wegen Bankenteignung in Aachen

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 01.09.17 in der Nummer 408 der Gefangenen Info

Verurteilung einer Gefährtin wegen Bankenteignung in Aachen

Im Sommer 2016 wurden zwei unserer GefährtInnen in Barcelona festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Nachdem von beiden illegal DNA in Spanien entnommen wurde und diese angeblich mit DNA, die in Aachen gefunden wurde, übereinstimmte. Schlussendlich fing am 23. Januar 2017 der Prozess wegen einer Bankenteignung, die sich im November 2014 ereignete, gegen die beiden in Aachen an. Weiterlesen

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Augen die nicht sehen, Herz was nicht fühlt

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 1 Mai 2017 in der Ausgabe Nummer 407 der Gefangenen Info

Augen die nicht sehen, Herz was nicht fühlt

Über Solidarität, Knäste und ein paar andere Dinge
Es ist nicht besorgniserregend wie sich das Gewaltmonopol1 sämtlicher Staaten in Europa und weltweit ausdrückt. Wäre es denn überraschend, wenn es anders wäre? „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.(Marx)“ Auch wenn die Geschichte nicht mit einem Schachbrett verglichen werden soll und die Antagonismen2 der Klassengesellschaft wie zwei aufeinanderprallende Lager gesehen werden können, gibt es dennoch eine herrschende Kraft, die alles was sie in Frage stellt mit Zügen weiter in Schach hält. Oder anders formuliert, diese ununterbrochen unterjocht, die sie als gefährlich und unangepasst ansieht. Weiterlesen

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Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 3

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 12 März 2017 in der Ausgabe Nummer 405 der Gefangenen Info

Die Isolationshaft und die Geschichte der Repression in Spanien | Teil 3

Die Vergessenen der Gefängnisse: Frau sein und Gefangene sein in FIES

Geschlechterrepression, Achtlosigkeit und Zerstreuung. Das spanische Knastsystem, wie ein Spiel mit Matrjoschkas, erhält in den Frauen seinen größten Ausdruck struktureller Gewalt aufrecht. Es existieren nur drei spezifische Knäste für Frauen im ganzen Staat, was bedeutet, dass 82,2% von ihnen in gemischten Knästen eingesperrt sind, wo sie zu einer unberücksichtigten Minderheit werden. Weiterlesen

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Solidaritätserklärung

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 31 Dezember 2016 in der Ausgabe Nummer 404 der Gefangenen Info

Solidaritätserklärung

Solidaritätserklärung mit den beschuldigten Gefährt*innen, die für die Enteignungen von Banken in Deutschland angeklagt sind.
Mit dieser Erklärung wollen die hier aufgelisteten Kollektive[1] ihre Solidarität mit den beschuldigten Gefährt*innen ausdrücken, die für eine Reihe von Überfällen, die in der Stadt von Aachen stattgefunden haben, verantwortlich gemacht werden.
Was wir hier unterschreiben, ist nicht nur eine Erklärung von Bruder- und Schwesterschaft, sondern auch eine Bestätigung unserer Überzeugungen. Weiterlesen

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Verba Volant, Scprita Manent I

Von der Soligruppe für Gefangene

Veröffentlich am 31 Dezember 2016 in der Ausgabe Nummer 404 der Gefangenen Info

Verba Volant, Scripta Manent (Wörter fliegen, Geschriebenes bleibt)

Neue polizeiliche Operation gegen Anarchist*innen in Italien
In den frühen Morgenstunden des 6. Septembers 2016, fand eine koordinierte Polizeioperation der DIGOS (Divisione Investigazioni Generali e Operazioni Speciali) statt, angeführt von dem Staatsanwalt Roberto Sparagna aus Turin. Es wurden über 30 Wohnungen im Piemonte, Liguria, Lazio, Umbria, Lombardia, Abruzzo, Campania, Sardegna und Emilia Romana durchsucht. Sieben anarchistische Gefährt*innen wurden verhaftet und beschuldigt Mitglieder einer subversiven Vereinigung mit terroristischen Zielen zu sein, angeblich seien sie Mitglieder der FAI (Federazione Anarchica Informale, Informellen Anarchistischen Föderation), auch die beiden anarchistischen Gefangenen Alfredo Cospito und Nicola Gai seien Verdächtige. Weiterlesen

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