Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

Gefunden auf dark nights, die Übersetzung ist von uns. Wie wir erfahren konnten, gab es im Zusammenhang mit dem Tod von Alessandro und Sara mehrere Hausdurchsuchungen in Wohnungen von Anarchistinnen und Anarchisten, dennoch keine Verhaftungen. Es ist anzunehmen dass weitere folgen werden.


Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

„Ich bin eine Anarchistin und ein Anarchist. Als Anarchistin und Anarchist bin ich eine Feindin dieses Staates wie jedes anderen Staates auch“,

Sara Ardizzone, Aussage vor dem Richter im Prozess zur Operation Sibilla.

20.3.26: Ein anarchistischer Gefährte und eine anarchistische Gefährtin, Alessandro Mercogliano und Sara Ardizzone, starben gestern in Rom offenbar beim Umgang mit Sprengstoff in einer Hütte im Acquedotti-Park. Bislang gibt es nur Mainstream-Berichterstattung, die von der Terrorlust der Sicherheitsdienste geprägt ist, wo wie Aasgeier über das Leben der Gefährtin und des Gefährten spekuliert wird. Sie stellen Theorien auf, die die üblichen Phrasen wie „den Behörden bekannt“ enthalten und beiläufig den Kreis der „Cospito-Gruppe“ beschuldigen. Es ist sicher abzusehen, dass es auf Geheiß des Meloni-Regimes zu einer weiteren gemeinsamen Jagd von Medien und Polizei auf die „Freunde und Komplizen“ unserer gefallenen Gefährtin und Gefähre kommen wird. Alessandro Marcogliano war bereits 2016 wegen Beteiligung an der bewaffneten Gruppe FAI-FRI zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der gefallenen Gefährtin und Gefährten, dem Feind sei kein Moment des Friedens vergönnt. Unser Leben brennt mit der Leidenschaft von tausend Sonnen.

Tod dem Staat

Es lebe die Anarchie

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