(Oveja Negra) ÖL, INTERVENTION UND KAPITAL

Gefunden auf oveja negra, die Übersetzung ist von uns.


(Oveja Negra) ÖL, INTERVENTION UND KAPITAL

Die kürzliche Festnahme Maduros markiert, falls noch Zweifel bestanden, das Ende einer bereits vergangenen Ära. Es gab nicht nur keinen Widerstand der Bevölkerung gegen die US-Intervention, sondern der Staatschef wurde sogar aus den Reihen des Chavismus ausgeliefert.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kritik Staat, Kapital und Krise, La Oveja Negra, Texte | Kommentare deaktiviert für (Oveja Negra) ÖL, INTERVENTION UND KAPITAL

(Oveja Negra) IST XENOPHOBIE JETZT LINKS GEWORDEN?

Gefunden auf oveja negra, dieser Text wurde am 25. Januar 2026 veröffentlicht, die Übersetzung ist von uns. Wenn man denken könnte, dass es einen linken Nationalismus gibt, den es erst seit neulich gibt, dann ist es klar dass die Autoren sich dessen bewusst sind, dass dies seit jeher der Fall ist und kein überraschendes „neues“ Phänomen ist.


(Oveja Negra) IST XENOPHOBIE JETZT LINKS GEWORDEN?

Wenn man noch von rechts und links reden kann, passt dieser Titel. Das haben wir auch am Anfang des Artikels „Die Posmo (Postmoderne) ist rechts geworden“ (Nr. 99) gesagt, wo wir auf das Buch Ist Rebellion jetzt rechts? eingegangen sind.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kritik an der (radikalen) Linke des Kapitals, La Oveja Negra, Texte | Kommentare deaktiviert für (Oveja Negra) IST XENOPHOBIE JETZT LINKS GEWORDEN?

(Oveja Negra) DIE POSMO (POSTMODERNE) IST RECHTS GEWORDEN

Gefunden auf oveja negra, die Übersetzung ist von uns, dieser Text wurde im April 2025 veröffentlicht.


(Oveja Negra) DIE POSMO (POSTMODERNE) IST RECHTS GEWORDEN

Wenn man überhaupt noch von rechts und links reden kann, passt dieser Titel. Was früher eine Beleidigung war und nur wenige sich trauten auf sich zu nehmen, ist jetzt eine Identität, die mit Stolz getragen wird. Es gibt sogar schon eigene Portale wie „La Derecha diario” oder „Viva la derecha Fest”, die die wichtigsten Vertreter des „Kulturkampfs” zusammenbringen.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kritik an der Postmoderne/Postmodernismus, La Oveja Negra, Texte | Kommentare deaktiviert für (Oveja Negra) DIE POSMO (POSTMODERNE) IST RECHTS GEWORDEN

Klassenkampf, Autonomie und der Staat im Iran

Gefunden uaf libcom, die Übersetzung ist von uns. Arya Zahedi geht durch ein Jahrhundert voller Revolutionen, Konterrevolutionen und Regimewechsel im Iran und zeigt die sozialen, politischen und ideologischen Spannungen auf, die das Land immer wieder an den Rand von Aufständen bringen.


Klassenkampf, Autonomie und der Staat im Iran

Es ist jetzt 45 Jahre her, seit die Massenrevolution die Diktatur von Muhammad Reza Schah gestürzt und zur Gründung der Islamischen Republik geführt hat. Und es ist jetzt über ein Jahr her, seit die Ermordung von Jina „Mahsa“ Amini durch die „Leitungs-Patrouille“ im Jahr 2022 eine aufständische Erhebung ausgelöst hat, die groß genug war, um Vergleiche mit der Revolution von 1979 anzustellen.1 Auch wenn es noch zu früh ist, vom baldigen Ende der Islamischen Republik zu reden, ist die Lage weit entfernt von dem Bild von Ordnung und Stabilität, das der Staat gerne vermitteln möchte. Im letzten Jahr hat der Staat mit harter Repression reagiert, einschließlich Schauprozessen, die mit Hinrichtungen von Teilnehmern der Ausschreitungen endeten. Arbeiterinnen und Arbeiter aus verschiedenen Branchen wurden entlassen. Als sich der Jahrestag des Aufstands näherte, wurde den Familien der bei den Ausschreitungen Getöteten und der Hingerichteten verboten, Gedenkfeiern abzuhalten. Dennoch gehen die Aktionen landesweit weiter. Es gibt immer wieder Streiks und Demos, und in den Provinzen kommt es weiterhin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, wenn auch mit geringerer Intensität. Die Härte der Repressionen ist kein Zeichen von Stärke, sondern zeigt, wie instabil die Lage nach wie vor ist.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Texte | Kommentare deaktiviert für Klassenkampf, Autonomie und der Staat im Iran

Antiimperialismus und die iranische Revolution

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Arya Zahedi schaut sich die Probleme an, die mit der antiimperialistischen Ideologie während der iranischen Revolution verbunden waren, um die Kämpfe gegen das islamische Regime heute zu beleuchten. Eine weitere Kritik an der Ideolgie des Antiimperialismus, oder wie es der Autor selbst sagt: „Wenn der Antiimperialismus Mitte des letzten Jahrhunderts eine gewisse Realität und Gültigkeit als Schritt in Richtung Sozialismus hatte (und ich sage das nur hypothetisch), so erfüllt er heute vor allem eine ideologische Funktion. Diese Ideologie hat sich als reaktionär erwiesen. Die Erfahrung der iranischen Revolution ist das beste historische Beispiel dafür. In unserer heutigen Situation sehen wir das in der Unterstützung, die einige Fraktionen der Linken kleinbourgeoisen Diktatoren und autoritären Regimes allein aufgrund ihrer Haltung gegenüber dem imperialistischen Westen entgegenbringen. Am deutlichsten wird dies in der Unterstützung einiger Elemente nicht nur für die Islamische Republik oder Hugo Chávez, sondern auch für Muammar al-Gaddafi! Marx hat mal gesagt, dass sich die Geschichte „zuerst als Tragödie, dann als Farce“ wiederholt. Wenn die Erfahrung der iranischen Revolution eine Tragödie ist, was sie ja auch ist, dann ist die aktuelle Unterstützung für populistische Regime unter dem Banner des Antiimperialismus eine große Farce.“


Antiimperialismus und die iranische Revolution

Die Frage des Antiimperialismus wurde in der revolutionären Linken viel diskutiert – vor allem während des größten Teils des 20. Jahrhunderts. In jüngerer Zeit ist die Frage des Imperialismus wieder aufgetaucht – im Zusammenhang mit den Kriegen im Irak und in Afghanistan, aber vor allem in Bezug darauf, wie die Linke mit einem Volkskampf in einer Nation umgehen sollte, deren Staat sich als Bastion gegen den Imperialismus, genauer gesagt gegen die Vorherrschaft der USA, sieht.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Kritik Imperialismus/Anti-imperialismus, Texte | Kommentare deaktiviert für Antiimperialismus und die iranische Revolution

Die iranische Revolution im Zwielicht der Arbeiterräte

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Die iranische Revolution im Zwielicht der Arbeiterräte

Eine kurze Geschichte und Analyse der iranischen Revolution mit Fokus auf die Rolle der Arbeitsklasse und den Aufstieg und Fall der Shoras-Arbeiterräte.

Der Schatten von 1917 erstreckt sich über das ganze Jahrhundert.

Vor vierzig Jahren stürzte die iranische Revolution die Monarchie von Schah Mohammed Reza Pahlavi und ebnete den Weg für die Gründung der Islamischen Republik. Die Revolution von 1979 vereinte zwar eine Reihe sozialer Gruppen in einer Revolte gegen Despotismus und ausländische Vorherrschaft, doch es dauerte nicht lange, bis die unter dieser Einheit verborgenen Konflikte zum Vorschein kamen. Bald darauf folgte auf den „Frühling der Freiheit“, der zwischen der Iran-Geiselkrise und dem Irak-Iran-Krieg eingeklemmt war, der heiße Sommer der islamistischen Konterrevolution.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Texte | Kommentare deaktiviert für Die iranische Revolution im Zwielicht der Arbeiterräte

Die Wahrheit über Klassen sagen – Gáspár Miklós Tamás

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. G.M. Tamás argumentiert, dass alle sozialistischen Bestrebungen in Rousseau’sche und Marx’sche unterteilt werden können. Rousseau möchte die stratifizierte Gesellschaft durch das Volk ersetzen, während Marx glaubt, dass die kapitalistische Gesellschaft durch eine ihrer grundlegenden Klassen, das Proletariat, abgeschafft werden könnte.


Die Wahrheit über Klassen sagen – Gáspár Miklós Tamás

Eine der zentralen Fragen der Sozialtheorie ist seit jeher die Beziehung zwischen Klasse und Wissen, und dies war auch eine entscheidende Frage in der Geschichte des Sozialismus. Unterschiede zwischen Menschen – handelnden und wissenden Subjekten – können unsere Sicht auf die Möglichkeit gültiger Erkenntnis beeinflussen. Wenn es unüberbrückbare Diskrepanzen zwischen den Positionen der Menschen gibt, die vielleicht sogar bis zur Inkommensurabilität reichen, dann ist ein einheitliches und rationales Wissen, das aus einem vernünftigen Dialog zwischen den Menschen resultiert, offensichtlich unmöglich. Der Hume’sche Begriff der „Leidenschaften” und die Nietzsche’schen Begriffe „Ressentiment” und „Genealogie” spielen auf den möglichen Einfluss einer solchen Inkommensurabilität auf unsere Fähigkeit zur Wahrheitsfindung an.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Kritik Staat, Kapital und Krise, Texte | Kommentare deaktiviert für Die Wahrheit über Klassen sagen – Gáspár Miklós Tamás

(Bakunin) Rousseaus Staatstheorie

Gefunden auf marxists.org, die Übersetzung ist von uns.


(Bakunin) Rousseaus Staatstheorie

Geschrieben: ~1870

Quelle: Bakunin on Anarchism, herausgegeben von Sam Dolgoff. New York: A. A. Knopf, 1972.

…Wir haben gesagt, dass der Mensch nicht nur das individualistischste Wesen auf Erden ist – er ist auch das sozialste. Es war ein großer Fehler von Jean Jacques Rousseau zu denken, dass die primitive Gesellschaft durch eine freie Vereinbarung zwischen Wilden entstanden sei. Aber Jean Jacques ist nicht der Einzige, der dies gesagt hat. Die meisten Juristen und modernen Publizisten, egal ob sie der Schule Kants oder einer anderen individualistischen und liberalen Schule angehören, die weder die Idee einer auf dem göttlichen Recht der Theologen basierenden Gesellschaft noch die Idee einer von der Hegelschen Schule als mehr oder weniger mystische Verwirklichung der objektiven Moral bestimmten Gesellschaft noch das Konzept der Naturalisten von einer primitiven Tiergesellschaft akzeptieren, akzeptieren alle, nolens volens und mangels einer anderen Grundlage, die stillschweigende Vereinbarung oder den Vertrag als ihren Ausgangspunkt.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Kritik Staat, Kapital und Krise, Texte | Kommentare deaktiviert für (Bakunin) Rousseaus Staatstheorie

Erklärung der Black Flag Group für die Liverpooler Konferenz der Anarchist Federation of Britain, September 1968

Text von Black Flag, die Übersetzung ist von uns. Alle Ausgaben ihrer Publikation hier zu finden.


Black Flag

Erklärung der Black Flag Group für die Liverpooler Konferenz der Anarchist Federation of Britain, September 1968

Der Anarchismus ist eine revolutionäre Methode, um eine freie, gewaltfreie Gesellschaft ohne Klassenunterschiede und ohne Autorität zu erreichen. Ob dies eine „utopische“ Errungenschaft ist oder nicht, ist unerheblich; der Anarchist oder die Anarchistin ist nach einer normalen Definition jemand, der oder die dieses Ziel vor Augen hat, sich von autoritären Strukturen befreit und auf eine solche Gesellschaft zusteuert, indem er oder sie die Menschen vom Staat unabhängig macht und den Klassenkampf intensiviert, damit die Mittel der ökonomischen Ausbeutung geschwächt und zerstört werden.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klassenkrieg/Sozialer Krieg, Kritik am Reformismus, Texte | Kommentare deaktiviert für Erklärung der Black Flag Group für die Liverpooler Konferenz der Anarchist Federation of Britain, September 1968

Die Ermordung von Anarchistinnen und Anarchisten während der Russischen Revolution

Gefunden auf portal oaca, die Übersetzung ist von uns.


Die Ermordung von Anarchistinnen und Anarchisten während der Russischen Revolution

Vorwort

Ein lateinamerikanischer sozialer Kämpfer behauptete einmal, dass man, um das 20. Jahrhundert zu verstehen, die Russische Revolution, die Mexikanische Revolution und die Libertäre Revolution in Spanien sorgfältig analysieren müsse. Tatsächlich liefern diese drei Prozesse viele Schlüssel zum Verständnis der tragischen Entwicklung der unterdrückten und ausgebeuteten Klassen und Schichten. Darüber hinaus muss die Rolle geklärt werden, die die verschiedenen Protagonisten in jedem dieser Kämpfe gespielt haben.

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Anarchistische/Revolutionäre Geschichte, Kronstadt 1921, Russische Revolution 1917, Texte | Kommentare deaktiviert für Die Ermordung von Anarchistinnen und Anarchisten während der Russischen Revolution