Gefunden auf edizioni anarchismo, die Übersetzung ist von uns. Wenn man hier eine Kritik am „Rätekommunismus“, was durchaus interessant wäre, sucht, tut man dies leider vergeblich. Denn es handelt sich hier um einen Text der die Hyper-Idealisierung des „Rätekommunismus“, wie ihn die Situationistischen Internationale verstand und verteidigte, kritisiert. Genauso wie jene Strömungen der (radikalen) Linken des Kapitals, also jenen falschen Kritikern des Kapitalismus, die über die Verwaltung des Kapitals diskutieren und es Selbstverwaltung nennen. Eine ganz alte Diskussion eigentlich.
Das zentrale Thema dieser Textsammlung ist daher eigentlich die Kritik an der Vorstellung dass die Verwaltung einer Fabrik (um ein Beispiel zu nennen, eine Fahrradwerkstatt wäre genauso richtig) durch die Arbeiterinnen und Arbeiter selbst, nicht die entfremdete Arbeit abschaffen wird. Das also das eigentliche Problem der Produktion die Produktion selbst sei. Genauso wie eine allgemeine Kritik an der (Lohn-)Arbeit selbst.
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