Der Anarchist und Historiker Osvaldo Bayer ist gestorben

Am 24. Dezember 2018 ist in Buenos Aires, im Alter von 91 Jahren, der Anarchist und Historiker Osvaldo Bayer gestorben. Seine Werke und Arbeiten, richteten sich auf die Geschichte der anarchistische Bewegung sowie auf die Arbeiter*innenbewegung in Argentinien und Uruguay. Seine Berichte deckten nicht nur die Kämpfe dieser Bewegungen auf, sondern ermöglichten einen Blick auf die Repression die sie erlitten und wurden so aus der Vergessenheit gerettet. Weiterlesen

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Spanien: Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für Rodrigo Lanza

Von der Soligruppe für Gefangene übersetzt und ergänzt

„Ich weiß dass wir mehr Lärm als sie machen werden, dass unsere Bänder und Solidarität weiter als ihre Mauern und Medien gehen. Ich glaube jetzt mehr als denn je an die legitime Selbstverteidigung, an den Antifaschismus, an meine Brüder und Schwestern auf den Straßen, an unsere Kämpfe, an meine Familie, an meine Prinzipien.“ -Rodrigo Lanza Weiterlesen

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Wie Enten auf dem Teich

Wie Enten auf dem Teich

Der 18. März, die politischen Gefangenen, die Geschichtsverdrehung und warum wir auf diese heuchlerische und reformistische Kacke scheißen.

„Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen. Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.“ Karl Marx, achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte

Jeder Herrscher im Laufe der Geschichte, bedient sich von Mythen, um seine Herrschaft gerechtfertigten zu können. Denn bevor es Geschichte gab, gab es Mythen und aus diesen wurde eine Geschichte gemacht, dies passiert seit der griechischen und römischen Geschichte. Wenn sie nicht existierten, wurden sie halt erfunden, wenn die Geschichte verändert werden musste, wurden die Mythen entsprechend auch verändert. Dies geschieht heutzutage leider weiterhin, woraus sich einige Pseudoanarchist*innen und Kryptostalinist*innen bedienen und womit sie sich brüsten. Weiterlesen

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Flyer für unseren Tresen (Januar – Februar 2019)

Wie jeden Monat, machen wir im Zielona Gora (Grünberger Str.73, Berlin-Friedrichshain) unseren Tresen. Für Januar und Februar zeigen wir zwei Filme.

Im Janaur zeigen wir den englischen Film „SCUM“ (Abschaum), der im Jahr 1979 veröffentlicht wurde. Dieser Film thematisiert genau die Realität von Jugendlichen in Knästen, die mit Gewalt, Folter und Brutalität bestimmt sind.

Im Februar zeigen wir den Film von Harun Farocki „Gefängnisbilder“ aus dem Jahr 2000. Harun zeigt anhand Originalaufnahmen, sowie alten Filmen und Bildern diese Maschinerie der Knäste. Dadurch auch wie sie funktionieren und letztend endes töten.

Mehr Infos auf den Flyern und auf Stressfaktor

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Lisa wurde nach Spanien verlegt

Am Freitag den 21. Dezember ist unsere Freundin und Gefährtin am Ende nach Spanien verlegt worden.

Seit der Verurteilung von Lisa war bekannt, dass sie ihre Strafe in Spanien absitzen wollte. Nun ist der Tag angekommen. Sie wurde nämlich am Freitag von der JVA Willich II nach Spanien überführt, wo sie vorerst im Knast von Madrid, Soto der Real, hingebracht wurde. Dies heißt aber nicht dass sie dort bleiben wird, das Verlegen in andere Knäste ist in Spanien dass übliche. Wie wir auch wissen, sitzt sie in FIES (Isolationshaft). Für all jene Menschen die in Kontakt per Post im deutschsprachigem Raum mit ihr sind: da sie in Isolationshaft sitzt, heißt dass sie einen eingeschränkten Briefverkehr nach draußen haben kann oder wird. Weiterlesen

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Lesung über das Buch: „So siehst du gar nicht aus!“

12.10.2018 um 20 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Straße 73, 10245 Berlin (Boxhagener Platz, nähe U5 Samariterstraße)

Soligruppe für Gefangene

Lesung über das Buch: „So siehst du gar nicht aus!“

Die Autorin des Buches, machte im Sozialistischen Patientenkollektiv (SPK) mit und Anfang der 1970er schloss Sie sich der RAF an. Weiterlesen

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Wir brauchen eure Solidarität

Wir brauchen eure Solidarität.

Im Dezember letzten Jahres ist ein guter Freund und Gefährte von uns verstorben. Er hat die letzten Jahre aus Repressionsgründen in Mosambik gelebt. Wir wollen eine Broschüre erarbeiten und veröffentlichen, die sich mit dem Thema Exil und Flucht auseinandersetzt. Uns gehen viele Fragen durch den Kopf und wir wollen diese analysieren und thematisieren. Aus diesem Grund wollen wir auch eine Reise nach Mosambik machen, um zu wissen wie unser Freund gelebt hat, mit welchen Situationen er sich auseinandersetzen musste. Wir wollen uns mit den Menschen vor Ort auseinandersetzen die mit ihm zu tun hatten und gelebt haben. Diese Sachen sollen in die Broschüre eingearbeitet werden. Weiterlesen

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In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

(Hier ein Text von Lisa, der am 1.September 2018 auf Indymedia Barcelona veröffentlicht wurde. Lisa bat darum diesen auch ins deutsche zu übersetzen.)

In Erinnerung an unseren großen Freund und Gefährten Vaso

Brief aus dem Knast Willich II, Deutschland

„Es gibt Todesfälle die kaum wie eine Feder schwer wiegen. Andere sind wie Berge…“

Ich empfinde das es ein dunkler und grauer Moment voller Schmerz ist, weil eine so besondere Person verloren gegangen ist. Ein höchst solidarischer Kämpfer und ein guter Mensch wie es Vaso war. Es gibt wenige Gefährten unter uns, die so wie er involviert, motiviert und kämpferisch waren. Weiterlesen

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Der Kampf gegen den Richter

(hier ein Brief/Text von Hülya, der uns am 1.September 2018 erreichte, mit der Bitte ihn zu veröffentlichen.)

Der Kampf gegen den Richter

Seit einigen Jahren bin ich eine Gefangene vom Staat werde unterdrückt und schikaniert. Ich kämpfe gegen den Staat und lasse mich vom Staat nicht einschüchtern und auch nicht unterdrücken. Im Gefängnissystem gibt es viele Regeln an die man sich anpassen muss, 95 Prozent tun es, wenige davon nicht. Ich hatte vor kurzem beim Landgericht Krefeld meinen ersten Anhörungstermin gehabt wegen meiner Reststrafe, ich bin inhaftiert, sitze wegen schwerer Körperverletzung und schweren Raubüberfall. Weiterlesen

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Brasilien: Über das Urteil gegen 23 Gefährt*innen aufgrund deren angeblicher Teilnahme an den Krawallen in Rio de Janeiro 2013 – 2014

Von der Soligruppe für Gefangene aus dem spanischen, vom 24.07.2018 übersetzt

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Die Freiheit anderer erweitert meine ins unendliche M. Bakunin


23 Personen wurden in Río de Janeiro durch die „Operation Firewall“, wegen gewalttätiger Taten, Bildung von Banden, verursachen von erheblichen Schaden, Widerstand, Körperverletzungen und dem Besitz von Sprengsätzen zu Haftstrafen zwischen 5 und 13 Jahren durch den Richter Flavio Itabaiana des 27. Strafgerichtes von Rio de Janeiro verurteilt. Weiterlesen

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